Taylor Caldwell - Der Herr der Erde

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Der Herr der Erde: краткое содержание, описание и аннотация

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Dschingis Khan – dieser mongolische Eroberer wurde zum Schrecken auch für das Abendland. Sein Leben ist die Geschichte eines Mannes, der unbeirrt, trotz fast unüberwindlich scheinender Hindernisse oder hoffnungsloser Situationen, seinen Weg ging, der gekennzeichnet war durch Härte, Grausamkeit, List und Klugheit. Dem Barbaren Dschingis Khan gelang es, Feinde zu Freunden zu machen, Freunde wiederum, die ihm im Wege waren, zu beseitigen und ohne Rücksicht auf Familienbande auch hier rücksichtslos sein Ziel zu verfolgen. Mit 51 Jahren war er der Beherrscher aller Mongolenstämme und ließ sich von ihnen zum Kaiser krönen. Mit großem dramatischem Schwung bändigt die Autorin den gewaltigen Stoff. Es ist Unterhaltung von Format – anschaulich, packend, psychologisch fesselnd, glänzend dargestellt und vorzüglich geschrieben.
Titel der amerikanischen Originalausgabe
THE EARTH IS THE LORDS
Deutsche Übersetzung von Gretel Friedmann.

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„Wie kann ich in einer Welt leben, wie du sie gestaltest? In jener Welt ist kein Platz für mich. Ihre Betrachtung ist mir unerträglich, ihr Anblick zu grauenhaft für meine Augen. Ich sterbe lieber, um sie hinter mir zu lassen und in ewiger Finsternis zu vergessen.“

Temudschin hörte ihn an, und etwas von seiner alten Unversöhnlichkeit kehrte wieder in sein Gesicht zurück. Aber er sagte nichts.

Und jetzt schien eine plötzliche übernatürliche Leidenschaft, die geheimnisvoll und gräßlich war, Jamuga zu erfassen. Er schien zu wachsen. Das lodernde Licht erhellte seine sterbenden Augen. Mit zitterndem Finger wies er auf Temudschin, der unwillkürlich zurückschreckte:

„Aber die Welt, die du erschaffen wirst, wird in einem roten Nebel verwehen, und die Welt, die andere gleich dir gestalten wollen, wird ebenfalls vorüberziehen, und es wird keine Spur von dir zurückbleiben! Denn dein Weg ist der Weg des Todes, und alles Lebendige muß sich von dir abwenden. Am Ende wird der Tyrann vom Gewicht seiner Opfer erdrückt. Die Städte, die er geschleift hat, werden wieder erstehen. Das Korn, das er niedergebrannt hat, wird frisch gesät werden, und der von ihm vergiftete Quell wird wieder in alter Reinheit fließen. Wo er seine Flaggen aufgepflanzt hat, werden frische Weiden in Frieden grünen, und wo seine Horden geritten sind, wird das Gras wachsen und ihre Spuren verlöschen.

Ich habe einen Traum geträumt und eine Erscheinung gehabt, und sie sind das wahre Leben. Sie sind wie das Wachstum des Waldes und der lebendige Fluß. Tausende Male wirst du die Erde heimsuchen und Tausende Male wirst du vergessen werden und die Menschheit wird überleben, um den Boden zu bebauen und ihre Wohnstätten zu errichten. Denn das Gute ist unvergänglich, aber alles, was du tust, wird wie Sand durch deine Finger rinnen und wieder in der Wüste versinken.“

Die kräftige, fanatische Stimme erstarb, aber der sonderbare Glanz umhüllte ihn auch jetzt noch. Und wieder erfüllte lange Stille die Jurte.

Dann erhob Temudschin sich. Er stand vor Jamuga, und dann streckte er die Hand aus und legte sie seinem Blutsbruder auf die Schulter. „Friede sei mit dir“, sagte er mild.

Er zog seinen Dolch aus dem Gürtel und drückte ihn in Jamugas eiskalte Hand. Lang sah er ihm in die Augen und sein Blick war nicht grimmig, sondern nur voll Kummer und Müdigkeit. Dann wandte er sich ab, ging aus der Jurte und ließ Jamuga allein.

XXIV

Temudschins Spione berichteten ihm, daß Ung Khan, oder auch Wang Khan, mit seinem Sohn Sen-Kung und ein mächtiges Aufgebot koraitischer Krieger die langen Abhänge des Baikalsees herabschwärmten und sich ihm näherten. Er wußte, daß Ung Khan das Volk östlich des Baikalsees aufgewiegelt hatte und sie bereit waren, anzugreifen und hinter Ung Khan anmarschierten, um ihm beizustehen.

Temudschin erkannte, daß, sobald Ung Khan besiegt war, Zügellosigkeit und Panik sich im eigenen Volk des alten Koraiten verbreiten würden, um auf die Stämme östlich des Baikalsees und all die anderen unbesiegten Stämme der Merkiten, Naimanen, Uiguren und Onguten überzuspringen. Das oberste Gebot war daher, Ung Khan zu besiegen und zu töten.

Er berief seine Khane zu einer Beratung zusammen. Anschließend wurde Ung Khan ein Brief übersandt, der angeblich von dem verschreckten Kasar, Temudschins Bruder, verfaßt worden war.

„Mein Bruder Temudschin, der Khan, ist von einer geheimnisvollen Krankheit befallen worden, und unser Volk hat mich berufen, seinen Platz einzunehmen. Ich habe darauf eine Beratung einberufen, und die Khane haben mich davon überzeugt, daß jeder Widerstand gegen Dich unseren Untergang bedeuten würde. Außerdem bin ich sicher, daß nichts Gutes aus einem Zwist zwischen den Jakka-Mongolen und dem Volk des Pflegevaters meines Bruders erwachsen könnte, und daß es meine Pflicht ist, Dir in Temudschins Namen den Ausdruck seiner Reue und sein Versprechen kindlichen Gehorsams anzubieten.“

Der mißtrauische Sen-Kung witterte eine Falle in diesem Schreiben, aber Ung Khan, der sich Temudschins jetzt nur mehr so erinnerte, wie er ihn zuletzt gesehen hatte, nämlich als kleinen Edelmann, dessen Existenz von der Großmut der Städte abhing, schwelgte in Begeisterung. „Ich kenne diesen Hund!“ rief er. „Immer auf seinen Vorteil bedacht, immer verschlagen, ohne je etwas zu über- oder zu unterschätzen. Überlege doch, Sen-Kung: was ist er im Vergleich zu uns? Ein schäbiger Vagabund, ein erbärmlicher Häuptling der Steppe, ein Bandit und Räuber. Dabei ist er von scharfem Verstand. Er hat mittlerweile eingesehen, daß er es nicht wagen darf, uns Widerstand zu leisten.“

In der gleichen Nacht kamen mehrere Reiter atemlos in Ung Khans Lager geritten und erklärten, sie seien abtrünnig gewordene Khane des Bundes des Westens. Sie hätten sich von Temudschin losgesagt, behaupteten sie in zorniger Verachtung. Seine Angeberei hätte sie angewidert. Er hatte den Stolz und die Unabhängigkeit der Mitglieder des Bundes durch seinen Hochmut und die angemaßte absolute Autorität verletzt. Außerdem setzte er sie jetzt einer entsetzlichen Gefahr aus, die ihre Stämme nicht heil überstehen konnten. Sie fanden sich nicht länger damit ab. Sie hätten keinerlei Streit mit dem mächtigen Wang Khan und stellten sich daher unter seinen Befehl.

„Schicke einen Boten mit der Nachricht zu Temudschin, daß die klare Überlegung in uns die Oberhand gewonnen hat und daß wir, falls er dich angreift, an deiner Seite gegen ihn kämpfen werden.“

Der durch den mißtrauischen Sen-Kung leicht argwöhnisch gewordene Ung Khan hörte den Männern aufmerksam zu. Dann war er erfreut und beruhigt. Er kannte den unbeugsamen, flammenden Stolz der Edelleute der Steppe und wußte, wie sie sich gegen Temudschins Oberherrschaft wehren würden. Sie waren dafür bekannt, wie eifersüchtig sie auf ihre Selbständigkeit bedacht waren. Trotzdem sagte er vorsichtig:

„Ist euch eine Erkrankung Temudschins bekannt? Mir ist die Nachricht zugegangen, daß er darniederliegt.“

Sie schüttelten die Köpfe und einer gab verlegen zu, daß sie Temudschin schon vor mehreren Abenden verlassen hatten und nichts von einer angeblichen Krankheit wußten.

Die letzten Spuren von Ung Khans Mißtrauen zerstoben. Wären diese Khane unlauter und über Temudschins Geheiß hier gewesen, dann hätten sie von seiner sogenannten Krankheit gewußt und hätten sich lang und breit darüber ausgelassen. Ihre Unkenntnis sprach für ihre Glaubwürdigkeit.

„Wo stehen eure Stämme?“ fragte der alte Koraite.

„Sie warten gleich hinter den Bergen im Osten.“

„Dann ruft sie zusammen.“

Die Khane zauderten. „Wir müssen Gewißheit haben, daß du die Absicht hast, uns im Wort zu bleiben“, erwiderten sie.

Ung Khan lachte. „Das verspreche ich euch. Morgen abend werde ich euch allen ein Fest bereiten.“

Er behandelte die Verräter, die das ganze Lager durchstreiften und alles genauestens beobachteten, äußerst herzlich. Vielleicht wäre sein Argwohn neuerlich erwacht, wenn sie Temudschin weiterhin wortreich und beharrlich beschimpft hätten, aber sie schwiegen. Als Sen-Kung sie ob ihres früheren vorbehaltlosen Vertrauens zu Temudschin neckte, riefen zwei oder drei heftig, er sei ein großartiger Krieger und sie würden die neue Verbundenheit mit Wang Khan bereuen, falls Temudschin noch weiter verspottet würde. Damit wurden selbst Sen-Kungs Befürchtungen zerstreut.

Ung Khan schrieb Temudschin einen Brief, in dem er ihn spöttisch wegen seiner Erkrankung bedauerte und ihm von dem Überlaufen seiner Khane berichtete.

„Es ist Dir nicht gelungen, diese Männer von Deiner Macht zu überzeugen, o mein beherzter Pflegesohn! Sie haben Dich verlassen wie die Wiesel, sind mit dem Geheul kranker Hunde von Deiner Spur abgewichen. Auf diese Art haben sie ihre Weisheit bewiesen. Ihre Einsicht ist aber nicht die Deine. Ich fordere Dich daher auf, mich demütig um Bestrafung zu bitten und mir zu geloben, daß Du Deinen törichten und ruhmlosen Bund auflöst. Kommst Du meinem Befehl nicht innerhalb von drei Tagen nach, werde ich den Angriff kommandieren, und weder Du noch ein Angehöriger Deines Volkes wird verschont bleiben.“

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