Taylor Caldwell - Der Herr der Erde

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Der Herr der Erde: краткое содержание, описание и аннотация

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Dschingis Khan – dieser mongolische Eroberer wurde zum Schrecken auch für das Abendland. Sein Leben ist die Geschichte eines Mannes, der unbeirrt, trotz fast unüberwindlich scheinender Hindernisse oder hoffnungsloser Situationen, seinen Weg ging, der gekennzeichnet war durch Härte, Grausamkeit, List und Klugheit. Dem Barbaren Dschingis Khan gelang es, Feinde zu Freunden zu machen, Freunde wiederum, die ihm im Wege waren, zu beseitigen und ohne Rücksicht auf Familienbande auch hier rücksichtslos sein Ziel zu verfolgen. Mit 51 Jahren war er der Beherrscher aller Mongolenstämme und ließ sich von ihnen zum Kaiser krönen. Mit großem dramatischem Schwung bändigt die Autorin den gewaltigen Stoff. Es ist Unterhaltung von Format – anschaulich, packend, psychologisch fesselnd, glänzend dargestellt und vorzüglich geschrieben.
Titel der amerikanischen Originalausgabe
THE EARTH IS THE LORDS
Deutsche Übersetzung von Gretel Friedmann.

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Temudschin stand auf und kehrte Subodai den Rücken zu.

„Laß ihn ausruhen“, murmelte er. „Aber zu Mittag bring ihn zu mir.“

Subodai salutierte und ging auf die Eingangsklappe zu. Er hatte sie schon erreicht, als er Temudschins Ruf vernahm. Langsam wandte er sich um. Temudschin heftete wortlos seinen durchdringenden Blick auf ihn. Sein Antlitz wirkte ganz fremd.

„Herr?“ sagte Subodai gefaßt.

Temudschin aber starrte ihn nur an, und sein Ausdruck wurde immer befremdlicher. Dann machte er eine jähe Bewegung.

„Nichts. Es ist klar, daß du müde bist, Subodai. Ruhe eine Zeitlang, ehe du Jamuga zu mir bringst.“

Subodai ging. Auf seiner Stirn standen kleine, kalte Schweißperlen. Und wieder nahm er seine Litanei auf: „Ich muß gehorchen!“

Er begab sich in seine Jurte. Das Lager befand sich in wilder, sieghafter Erregung. Viele Krieger aus weit abliegenden Clans waren während Subodais Abwesenheit eingetroffen. Die Stadt wimmelte von Fremden. Er aber zwängte sich durch die Menge, ohne sie zu beachten. Als er seine Jurte betrat, lag Jamuga entkräftet auf seinem Diwan, und eine von Subodais Frauen wusch ihm Gesicht und Hände. Jamuga ließ sich alles gefallen. Er schien sich seiner Umgebung oder der Frauen gar nicht bewußt zu sein. Als jedoch Subodai neben ihm stand, kehrte Leben in seine sterbenden Augen zurück. Er lächelte schwach und streckte seinem Freund die Hand entgegen. Subodai ergriff die unsichere Hand und hielt sie kräftig umschlossen.

„Das Ende der Reise ist in Sicht“, sagte er und versuchte zu lächeln. „Sei tapfer. Du warst immer ein unerschrockener Mann.“

Jamuga versuchte zu sprechen, aber die letzten Kräfte hatten ihn verlassen. In Subodai regte sich plötzlich die Hoffnung, daß Jamugas schwacher Lebensfunke noch vor der letzten Prüfung erlöschen könnte.

„Nicht du bist es, den ich bedaure“, sagte er.

Jamuga schloß die Augen. Schlaf oder Bewußtlosigkeit hielten ihn umfangen. Subodai wußte es nicht. Nach langer Zeit gab er sachte Jamugas Hand frei und legte sie nieder. Entspannt und geöffnet wie die eines Toten lag sie da. Subodai blieb neben dem Diwan stehen und seufzte immer wieder tief auf.

Jemand betrat die Jurte. Es war Chepe Noyon, der wißbegierig gekommen war. Sobald er jedoch Jamuga erblickte, schwieg er still, und ein sonderbares Flackern zuckte in seinen sonst so kalten Augen.

Schließlich flüsterte er Subodai zu. „Das tut mir leid. Du hättest ihm den Todesstoß versetzen sollen.“

Subodai wandte sein heroisches Haupt und antwortete: „Ich konnte nur gehorchen.“

Trotz seines Bedauerns lächelte Chepe Noyon ihm mit spöttischem Staunen zu. „Bist du denn ein Narr?“ fragte er. „Ich habe mir diese Frage selbst oft gestellt, aber bis heute weiß ich nicht die Antwort darauf.“

Subodai schwieg. Er stand neben Jamugas Lager und blickte auf ihn hinab.

Noch jemand kam näher. Es war Kasar, begierig und ungeschlacht. „Ha!“ schnaufte er bei Jamugas Anblick. „So hast du also den Verräter sicher vor seinen Richter gebracht, Subodai! Ich hoffe nur, daß seine Strafe der Schwere seines Verbrechens entspricht.“ Haß und Eifersucht, die ihn ein Leben lang geplagt hatten, spiegelten sich auf seinem einfältigen, breiten Gesicht, als er Jamuga ansah. Tiefe Befriedigung erfüllte ihn. Er schnaufte vor Schadenfreude.

Chepe Noyon wollte schon mit seiner gewohnten spöttelnden Verachtung antworten, als er plötzlich erstaunt und mit offenem Mund anhalten mußte. Denn eine unerwartete Verwandlung war mit Subodai geschehen. All seine Ruhe, seine bildhafte Reglosigkeit waren dahin. Seine blauen Augen loderten wie Blitze, und die Zähne glänzten zwischen seinen Lippen. Er sah aus, als wollte er sich auf Kasar stürzen. Er packte den stämmigen kleinen Mann an der Kehle und schüttelte ihn heftig. Seine Daumen preßten sich in seinen Hals, und er stieß heisere, kehlige Laute aus. Kasar versuchte sich freizukämpfen. Die Augen wurden ihm groß und glotzten entsetzt. Seine Lippen schwollen auf. Seine Hände zerrten an den würgenden Fingern an seinem Halse. Er taumelte. Subodai zwang ihn in die Knie und umklammerte seine Kehle noch fester. Kasar ließ den Kopf von einer Seite zur anderen pendeln. Sein Gesicht wurde violett, die schwarze Zunge rutschte ihm zwischen den Lippen hervor, und er keuchte erstickt wie ein Tier. Die Augäpfel wurden sichtbar und seine Brust wölbte sich in der verzweifelten Anstrengung, einen einzigen, lebensrettenden Atemzug tun zu dürfen.

Chepe Noyon sah unbeteiligt zu. Er grinste hämisch, und seine Nasenflügel wurden breit. Er kniff die Augen zusammen, um im Halbdunkel der Jurte besser zu sehen. Dann sagte er in leichtem Plauderton:

„Ich würde ihn nicht töten, Subodai, obwohl es mir schwerfällt, dir diesen Rat zu erteilen. Temudschin wäre damit gar nicht einverstanden.“

Subodai aber schien jenseits der Überlegung zu stehen. Sein schönes Gesicht hatte sich in grauenhafter Wut dunkel gefärbt. Er schien unter einem entsetzlichen Zwang zu stehen. Die tierischen Laute sprudelten weiter aus seiner Kehle. Er beugte sich über Kasar. Seine Daumen staken tief im Fleisch seines Opfers. Er schüttelte Kasar hin und her und drückte ihn nach hinten. Eine dünne Spur blutigen Schaumes erschien auf Kasars rasch schwarz werdenden Lippen. Die Pupillen seiner Augen waren nicht mehr zu sehen und nur die Augäpfel quollen grünlichweiß und blutunterlaufen hervor.

Chepe Noyon packte ihn bei den Armen. „Ich mag dich zu gern, um deiner Hinrichtung beizuwohnen“, sagte er kühl. Dann faßte er Subodai mit eisernem Griff um die Kehle, aber es war, als hielte er einen Mann in Trance fest. Subodai bemerkte ihn gar nicht. Er lachte tief und irr. Da bückte Chepe Noyon sich einfach und schlug seine Zähne in Subodais Hände. Immer tiefer drangen sie in die Sehnen Subodais ein. Er ließ nicht locker, ehe er fühlte, daß Subodais Hände Kasar freiließen. Etwas Schweres kollerte gegen ihn, und er wußte, daß es der Körper von Temudschins Bruder war. Lächelnd blickte er dann auf und wischte sich Subodais Blut von den Lippen. Kasar lag zuckend auf dem Boden und griff nach seiner mißhandelten Kehle.

Er schluchzte und schnappte nach Luft und holte tief und qualvoll mit pfeifendem Seufzen Atem.

Subodai aber war zu Füßen des bewußtlosen Jamuga auf dem Diwan zusammengesunken. Er hatte sich die blutenden Hände vors Gesicht geschlagen und gab keinen Ton von sich.

Chepe Noyon ergriff Kasar geschickt bei den Armen und stellte den Halbtoten auf die Beine. „Du bist ein Hund“, sagte er freundlich. „Aber du kannst von Glück sagen, daß du einem Hundeschicksal entronnen bist.“

Er betrachtete Kasars violettes Gesicht mit Vergnügen. Dann zerrte er ihn zur Eingangsklappe der Jurte und warf ihn kühl hinaus.

„Ich habe ihn nie gemocht“, bemerkte er und begann, in sich hineinzulachen.

Subodai aber schien genauso bewußtlos zu sein wie Jamuga.

XXIII

Zu Mittag weckte Subodai Jamuga. Das war keine leichte Aufgabe, denn der Unglückliche war in tiefe Betäubung versunken. Subodai aber rieb ihm die Hände, hielt ihm Wein an die blassen Lippen, und schließlich erwachte er. Mühsam kehrte er aus seiner Betäubung zurück wie aus dem Tod.

„Unser Herr hat befohlen, daß du jetzt vor ihm erscheinst“, sagte Subodai. Er half Jamuga in seinen Rock und die Stiefel. Jamuga schien noch immer nicht voll bei Bewußtsein zu sein. Subodai glaubte schon, er hätte ihn nicht gehört, aber nach kurzer Zeit antwortete er leise:

„Das hätte er mir erlassen können.“

Subodai schwieg, aber sein Lächeln war liebevoll und ermutigend. Er legte den Arm um Jamuga und half dem Taumelnden aus der Jurte. Draußen war blendender Sonnenschein, und die gelbe und rötliche Landschaft schimmerte in Strömen von Licht.

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