( MALAGA, FREDund KRÜMELsind hinter dem Busch versteckt)
MALAGA: (leise) Ich hab Angst. Meine Mama wird völlig ausflippen. Sobald sie die Blumen sieht, bekomme ich bestimmt Hausarrest.
FRED: Und wenn sie die Blumen gar nicht sieht?
KRÜMEL: Wie meinst du das, Fred?
FRED: Na ja, aus den Augen, aus dem Sinn, oder? Wenn wir die Blumen in den Müll werfen, bemerkt sie es vielleicht gar nicht.
MALAGA: Nein. Das wäre nicht richtig.
FRED: Aber was willst du dann machen?
MALAGA: Ich werde es ihr sagen.
KRÜMEL: Ist wahrscheinlich das Beste. Meine Mama sagt immer: „Ehrlich währt am längsten!“
FRED: Das wollte ich auch gerade sagen.
MALAGA: Kommt ihr mit?
KRÜMEL: Klar!
FRED: Wir sind ja auch daran schuld, dass die Blumen jetzt kaputt sind.
( MALAGA, KRÜMELund FREDkommen hinter dem Busch hervor)
MALAGA: (ruft laut) Mama?!
MUTTER: (aus dem Off) Ja?
(es sind Schritte zu hören; MALAGA, KRÜMELund FREDgehen nach rechts, schauen rechts vor die Bühne, wo fiktiv die Mutter steht)
MALAGA: Mama …
MUTTER: Was ist denn?
MALAGA: Mama … ich … (fängt an zu weinen)
MUTTER: (erschrocken) Malaga, was ist passiert? Hast du dir wehgetan?
MALAGA: (schluchzt) Mir geht es gut, aber deinen Blumen nicht. Ich wollte sie wirklich nicht kaputt machen! Es ist einfach so passiert. Ich kaufe dir auch neue.
MUTTER: Ach, Malaga, mein Schatz. Beruhig dich erst mal. Danke, dass du direkt zu mir gekommen bist.
MALAGA: Bist du denn gar nicht böse?
MUTTER: Ich bin traurig, dass sie kaputt sind, aber ich bin sehr stolz auf dich, dass du sofort zu mir gekommen bist und für dein Missgeschick geradestehst.
MALAGA: Danke, Mama!
MUTTER: Ihr drei seht so aus, als ob ihr einen großen Schrecken bekommen habt.
( MALAGA, KRÜMELund FREDnicken betreten)
MUTTER: Wisst ihr was? Wir fahren ins Blumencenter und suchen uns schöne neue Blumen aus.
MALAGA, KRÜMELund FRED: O ja!
MALAGA: Aber ich bezahle!
KRÜMEL: Ich geb auch etwas dazu!
FRED: Und ich natürlich auch!
( MALAGA, KRÜMELund FREDgehen nach rechts ab)
Dauer:1 Minute
(auf das Verhalten von Malaga und ihren Freunden aus Möglichkeit 1 oder 2 Bezug nehmen, je nachdem, welche Variante gewählt wurde) Wir können uns nicht ewig verstecken. Das wäre auch nicht gut, denn so lösen wir kein Problem. Vielleicht hilft es für einen kurzen Moment. Aber dann finden die anderen doch heraus, was passiert ist. Deshalb ist es gut, etwas direkt anzusprechen. Adam und Eva waren nicht so mutig. Und dann stellte sich heraus, dass ihre Angst unbegründet war! Gott hat die beiden gesucht, um mit ihnen zu reden. Er wollte mit ihnen nach einer Lösung suchen. Sie mussten nicht sterben! Dennoch hatte ihr Verhalten Folgen. Sie haben Gottes Vertrauen ausgenutzt. Daher beschloss er, dass Adam und Eva nicht mehr bei ihm im Paradies wohnen können. Ich wünsche euch, dass ihr mutig seid! Denkt daran, wenn ihr mal einen Fehler macht: Gott möchte mit euch nach einer Lösung suchen. Er ist für euch da! Ihr könnt einfach mit ihm reden.
MORD UND TOTSCHLAG IM SCHUHREGAL
David stellt sich Goliat
Kategorie:Bibelgeschichten
Geschätzte Dauer:7 Minuten
Anzahl an Spielerinnen/Spielern:3
Schwierigkeitsstufe:mittel
Bibelstelle:1. Samuel 17
Benötigte Puppen: KRÜMEL, FRED( TOTSCHLAG), SVEN( MORD)
Download:Sandalen mit Gesicht, Schuhregal
Weitere:2 stabile Stäbe in der Länge des Puppenhand-Stabes
Hinweise
•Sven und Fred proben ein Theaterstück, in dem sie die zwei Sandalen „Mord“ und „Totschlag“ spielen. Wenn sie in diese Rollen schlüpfen, sind sie selbst nicht auf der Bühne zu sehen.
•Die Sandalen werden an Stäben befestigt, an denen sie bewegt werden. Da die Sandalen keine beweglichen Teile haben, müssen die Stabbewegungen für Lebendigkeit sorgen.
( KRÜMELkommt von links auf die Bühne, bleibt in der Mitte stehen; auf der linken Bühnenseite befindet sich ein Schuhregal)
KRÜMEL: (schüchtern) Hallo? Fred, Sven? (schaut sich um, entdeckt das Schuhregal) Oh, was ist denn das, ein Schuhregal? Ich dachte, die Jungs wollten ihren Vortrag für Religion fertig machen.
(rechts hinter Krümel tauchen die zwei Sandalen MORDund TOTSCHLAG: auf, stellen sich neben sie)
TOTSCHLAG: (laut) Hallo!
KRÜMEL: (dreht sich erschrocken um; kreischt) Aaah! (schaut die Sandalen, das Publikum und wieder die Sandalen an; zum Publikum) Äh … haben die (zeigt auf die Sandalen) eben hallo gesagt?
SVEN: (aus dem Off) Oh, Krümel, hallo!
KRÜMEL: (schaut sich um) Sven? Wo bist du?
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