Jörg Bothe - Der Schatz von Ihrland

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Der Schatz von Ihrland: краткое содержание, описание и аннотация

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Der fünfzehnjährige Mark Wetterfest findet zusammen mit seinen fünf Freunden einen geheimen Zugang zu einer unterirdischen Welt. Dort landen sie mitten in einem Konflikt und kämpfen Seite an Seite mit den unterdrückten Bewohnern gegen einen gewalttätigen Herrscher. Währenddessen wird Marks Mutter durch die Handlanger eines Immobilienhais überfallen und muss mit Familienpapagei Purple einer Katastrophe entkommen.

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„Och, nix eigentlich“, war seine gelangweilte Antwort.

„Aha“, entgegnete ich und fuhr geheimnisvoll fort. „Wollen wir uns an unserem geheimen Treffpunkt versammeln?“

„Ja klar!“ Das klang schon ein wenig spontaner.

„Sagen wir, in einer halben Stunde? Ich sage den anderen gleich Bescheid.“

Er war sofort hellwach.

*

Die Clique

Ich machte mich bereit, das heißt, ich zog mir unsere Klubjacke an – eine schwarze Baseballjacke mit weißen Ärmeln und dem Anfangsbuchstaben des jeweiligen Trägers auf der Brust –, schnappte mein Mountainbike und wollte gerade losfahren, als sich plötzlich meine Schwester meldete.

„Torte! Warte auf mich! Ich weiß genau, wohin du willst und ich komme mit!“

Sie wusste, wohin ich wollte, weil ich meine Jacke angezogen hatte. Mein Fehler. „Ach, ich hatte ganz vergessen, dass du auch zu Hause bist“, entgegnete ich scheinheilig. Sie grinste nur, streckte mir ihren Mittelfinger entgegen und zog sich um.

Wir machten uns also auf den Weg zu unserem geheimen Platz. Es handelt sich hierbei um den Brunnen im Stadtgarten. Unheimlich geheim, nicht wahr?

Hier in der Innenstadt herrschte reges Treiben. Die Urlaubszeit zog viele Besucher von außerhalb an. Man konnte sie sofort erkennen. Die einen an den auseinandergefalteten Stadtplänen, die planlos in die Weite blickten. Die anderen, die sich ein Stück weiter am alten Hafenbecken vor den Fischerbooten positionieren und sich fotografieren ließen. Eindeutig wurde es aber bei den Leuten, die sich am Hafen Fischbrötchen kauften, die dann kurze Zeit später von den Möwen direkt aus ihren Händen geklaut wurden. Wieder andere blieben mitten auf der Straße stehen und starrten hoch zum Rathausturm, wo ein Glockenspiel sie andächtig erstarren ließ. Der Verkehr rund um den Stadtgarten nahm Jahr für Jahr zu und es wurde irgendwie immer ungemütlicher und lauter an diesem eigentlich zum Verweilen einladenden Platz. Die Touristen fanden es trotzdem schön hier, was ich auch irgendwie nachvollziehen konnte.

Als wir am Brunnen ankamen, war der Rest der Gruppe bereits da. Patsy, Greg, Baby und natürlich auch Mark, der sich angeregt mit einem älteren Herrn unterhielt. Ich setzte mich neben ihn, nachdem ich alle begrüßt hatte.

Dann lauschte ich dem Gespräch zwischen Mark und dem Fremden.

„... ehrlich, ich sag’s Ihnen! Unser Englischlehrer ging zu unserer Sportlehrerin in die Dusche! Ich konnte es genau durch ein Fenster sehen. Aus Versehen natürlich, war also keine Absicht, da reinzugucken, meine ich ... Und was soll ich sagen, der Mann war nackig. Ehrlich! Und dann hat er sie so umarmt. Ungelogen!“ Er umschlang den Fremden mit beiden Armen und drückte ihn fest an sich.

Ich versuchte, mir vorzustellen, was der gute Mann wohl von ihm dachte, gab den Gedanken aber gleich wieder auf.

„Aber so richtig!“, bekräftigte Mark noch einmal.

Dann stand der Mann schließlich kopfschüttelnd auf und ging, ohne ein Wort zu sagen. Mark drehte sich zu mir um und zuckte nur mit den Schultern. „Das ist heute schon der vierte Typ, der mir nicht glaubt. Verstehst du das?“

„Mit mir sind’s dann wohl fünf“, antwortete ich und klopfte ihm mitleidig auf die Schulter. „Was wollen wir machen?“, fragte ich in die Runde, doch keiner meldete sich. Dann sah ich von Weitem das Unheil in Gestalt meines Bruders Max auf einem BMX-Rad herannahen. Beiläufig bemerkte ich: „Ich weiß schon, was ich jetzt mache, aber dabei könnt ihr mir nicht helfen. Alleine macht das mehr Spaß.“

„Wenn du mal für einen Tag deinen Bruder in Ruhe lassen würdest, könnte das nicht nur eurem, sondern auch unserem Verhältnis guttun!“, sagte Patsy.

Ich dachte noch kurz über das Wort Verhältnis nach, dann begrüßte ich Max. „Na, kleiner lieber Bruder?“, schleimte ich geschwollen, stand auf und nahm ihn übertrieben liebevoll in den Arm.

„Verarschen kann ich mich auch alleine, du Blödmann!“, sagte er und trat mir vor mein Schienbein.

„Jetzt pass mal genau auf, Snoopy“, wollte ich eine handfeste Unterhaltung beginnen, überlegte es mir dann aber doch mit einem Blick auf Patsy und setzte mich humpelnd wieder hin. Max streckte mir noch die Zunge raus und fuhr dann davon. „Bis später“, rief ich ihm mit zusammengebissenen Zähnen hinterher.

„Wie wäre es denn, wenn wir zu mir nach Hause fahren?“, fragte Mark, „Ich hab die neue CD von Flogging Molly, die könnten wir uns gemütlich reinziehen.“

„Muss das sein? Wir könnten doch auch zu uns fahren und eine CD von Robbie ...“

„Alles klar, fahren wir zu Mark!“, unterbrachen wir Jungs einstimmig Melissas Vorschlag. Ohne ihr Gemecker weiter zu beachten, stiegen wir auf unsere Räder und fuhren los.

Als wir am Haus der Wetterfests ankamen, sahen wir einen großen, blank polierten schwarzen Mercedes in der Einfahrt stehen. „Ach nee“, gab Mark von sich, „Herr Schleimbolzen ist wieder über unsere Türschwelle gerutscht. Wir brauchen nur der Schleimspur zu folgen.“

Alle grinsten sich belustigt an, da wir Marks Witze ja kannten und jedes Mal nicht ernst nahmen. Als wir dann ins Wohnzimmer kamen, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Denn das, was wir dort auf dem Sofa neben Peggy sitzen sahen, war nichts anderes, als ein schleimiger Bolzen, ein Schleimbolzen eben. Ein Typ im schlecht sitzendem weißen Mafiaanzug mit rotem Einstecktuch in der Brusttasche. Ich schätzte ihn auf Mitte vierzig. Die schwarzen Haare waren mit Gel so eng an den Kopf geklebt, dass man meinen konnte, er wäre gerade aus einem Ölbad gestiegen. Die Stirn war feucht vom Schweiß, den er sich alle zehn Sekunden mit einem Taschentuch abtupfte. Auf mich wirkte er irgendwie nervös.

„Hey Kids!“, grinste der Mann uns an, hob übertrieben den Arm und machte das Victory-Zeichen. Wir nickten ihm nur zu.

Mark gab seiner Mutter einen übertrieben großen Schmatzer auf die Wange und ignorierte die erhobene Hand des Gastes, die bereit war, mit ihm abzuklatschen. „Wir gehen in mein Zimmer, Ma“, sagte er zu ihr und drehte sich wieder zu uns um. „Lasst uns!“

„Hey Kids!“, rief der Schleimbolzen hinter uns her. „Ihr müsst wohl noch Hausaufgaben machen, wie? Macht sie bloß ordentlich, ich werde sie nachher korrigieren, hahaha.“

Purple saß in seinem Käfig und beobachtete stumm das Geschehen. „Hahaha!“, machte er dann den Schleimbolzen nach. Wir grinsten uns an und gingen weiter.

„Das heißt doch inhalieren, oder nicht?“, fragte Mark mich.

„Oder ignorieren?“, blickte ich ihn fragend an. „Vielleicht weiß er ja wirklich nicht, das gerade Ferien sind. Er sollte jemanden fragen, der sich mit so etwas auskennt!“

„Diese Antwort ist korrekt, Herr Schmidt!“, sagte Mark und ging in den Keller, wo er sein Zimmer hatte. Wir folgten ihm durch den Flur, an dessen Wänden sich bereits einige Tapeten lösten. Die alten Bretter des Holzfußbodens knarrten unter unseren Schritten.

*

*

Der Keller

Wir saßen schon eine ganze Weile in Marks Zimmer, hörten irischen Folk-Rock und überlegten, was wir als Nächstes ausfressen konnten.

„Wir könnten eine Katze einfangen und in die Mikrowelle stecken!“, schlug Mark nach einiger Zeit vor.

„Du bist unmöglich, Mark Wetterschlecht, weißt du das?“, schimpfte Melissa wie ein Rohrspatz.

„Hey, Baby, war doch nur ein Scherz!“, brachte Mark cool zurück. „Aber was haltet ihr davon, wenn wir unseren alten Keller mal ’n bisschen durchstöbern? Vielleicht finden wir da irgendwas Interessantes.“

„Ok, alte Sachen haben mich schon immer interessiert. Vielleicht finden wir eine Mumie oder so was“, gab ich als Antwort und musste selbst lachen.

Wir gingen in den größten Raum des Kellers rüber und Mark betätigte den Lichtschalter. Eine einzelne Birne hing an einem Kabel von der Decke in der Mitte des Raumes und warf unheimliche Schatten in die Ecken. Alles, was wir erkennen konnten, waren ein riesiger Schrank an der einen Wand und jede Menge Gerümpel, das auf dem Boden verteilt war.

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