Hiroki Jäger - Ein Spatz auf dem Eis

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Ein Spatz auf dem Eis: краткое содержание, описание и аннотация

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Er kann sie alle haben – und das weiß er auch.
Als Tänzer und Sänger des Hamburger Clubs 'MakeMeMoan' gibt Aleksei vor, das Singleleben und seinen Ruf des unnahbaren Herzensbrechers zu genießen.
Erst mit Serik, dem neuen Security des Clubs, trifft Aleksei auf einen Mann, an dem sein Charme abzuprallen scheint.
Serik ist ernst und distanziert. Trotzdem geht er Aleksei unter die Haut, der zum ersten Mal ernsthaftes Interesse an jemandem hat.
Mit der Zeit steht jedoch nicht nur Alekseis Herz auf dem Spiel. Auch Seriks Seele hat Narben, die sich bemerkbar machen, je näher sich die beiden kommen.

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»Jesse? Wo bleibst du? Das Essen ist …«

Irritiert ziehe ich mir die Mütze hoch, um zu sehen, wer der Kerl ist, der da mit einem Auflauf im Raum steht. Mit genau so großen Augen glotzt er mich an.

Wer zum Teufel ist der Pimpf? Keine Ahnung, ob das ein Freund ist, aber gleich auf den ersten Blick hasse ich sein bildschönes Gesicht und die hellbraunen, welligen Haare. Was sind das für hohe Wangenknochen und warum sieht seine Haut aus, als wäre ein Weichzeichner drübergelegt worden? Ist der Typ real? Unmöglich!

»Ich habe jetzt keine Zeit, Alek«, flüstert Jesse und kratzt sich über den Nacken.

»Wer ist das?« Eigentlich habe ich angenommen, dass meine Stimme schrillt, doch sie ist seltsam ruhig. Mein Herz setzt ein paar Schläge aus, als ich merke, was für eine Art von Blicken sie sich zuwerfen.

Der Kleine trägt eine verwaschene Jeans und einen bordeauxroten, viel zu kurzen Pulli, dessen Hoodiebänder über seinem bebenden Brustkorb baumeln.

»Es ist nicht das, wonach es aussieht«, erklärt Jesse. Sein Süßer stellt den Auflauf auf der Kommode ab und kuschelt sich an meinen besten Freund. Die braunen Augen betrachten mich, ehe er verkniffen lächelt.

»Dich kenne ich gar nicht. Bist du ein Bekannter von Jesse?« Als wäre ich ein Verkäufer, den man abwimmeln will, ändert sich sein Tonfall. Er starrt mich an, wie einen Endboss im Videospiel.

Ich hasse seine Sommersprossen. Am liebsten würde ich sie ihm herunterkratzen und meine Faust auf seinen vollen Lippen platzieren.

»Ich bin Shishko.«

Smoochie Poo? Ist er das? Von der Statur und dem Leberfleck am Bauchnabel könnte es hinhauen. Es sind diese schmalen Schultern und der zierliche Körperbau, die Jesses Standard-Beuteschema sind. Dazu noch die fluffigen Haare und es ist perfekt.

Den Brief in meiner Hosentasche zerknittere ich. Es ist, als stünde ich in Flammen. Meine Wangen glühen und meine Augen sind unangenehm trocken. Ich knirsche mit den Zähnen, da sagt Smoochie Poo: »Willst du reinkommen? Wir wollten gerade zu Abend essen.«

»Shishko, wir sollten nicht …«

»Ist in Ordnung«, würge ich hervor und wickele mich in meinen nassen Schal ein.

Hauptsache Jesse rastet aus, weil ich mit jemandem knutsche, aber er spielt hier auf Familienleben mit einem Liebhaber? Will der mich komplett verarschen?

»Wir sind nicht zusammen«, erklärt Jesse, was seinen Typen blöd glotzen lässt.

Ich weiß nicht, wie ich schaue. Vielleicht bin ich gerade die Kuh im Scheinwerferlicht.

O Gott, ich habe es die ganze Zeit geahnt.

»Ich wollte es dir erklären, Alek«, flüstert Jesse und kratzt sich über die Kehle. »Es war nur nie der richtige Zeitpunkt und es ist so viel passiert. Du warst beschäftigt und ich irgendwie auch und dann kam eins zum anderen und … Ich wollte es dir ja sagen. Ehrlich.«

»Wann? Vor oder nachdem du mich gefickt hast?«, platzt es aus mir heraus. In mir brodelt die Wut. Mein Herz krempelt die Ärmel hoch und will Jesse eins auf die Nase schlagen.

Wie kann er mir so etwas antun? Warum er? Im Endeffekt sind alle Menschen gleich. Es gibt niemanden, dem ich vertrauen kann. Niemanden. Selbst mein bester Freund, der mir immer versprochen hat, für mich da zu sein, hat mir so ins Gesicht gelogen.

Ich kann ihn nicht einmal mehr ansehen.

»Du bist das Letzte.« Ich muss hier weg, bevor ich vor ihm losheule. Meine Beine wackeln, aber ich renne los.

»Alek«, ruft er und folgt mir die Treppen herunter. Seine Socken sind klitschnass, als er mich vor der Haustür abfängt und festhält.

»Ich kann das nicht mehr«, sagt er und schnauft. Angespannt stolpere ich zurück, bis ich die Wand im Rücken spüre.

Ich starre ihm auf den Bauch, um nicht seinem Blick zu begegnen.

»Du bist ein Verräter.« Wie konnte er mir das antun? Er weiß ganz genau, wie ich auf so etwas reagiere! Wenn er eine Beziehung hat, dann hätte er es mir sagen können. Es ist nicht so, als würde ich es ihm verbieten. Er soll mit jemandem zusammen sein, der ihn im Arm hält, wenn es ihm schlecht geht und mit ihm seine Sorgen teilt, nur …

Was ist mit mir? Lässt er mich dafür links liegen? Meldet er sich deswegen nicht bei mir?

Seine Hände sind vertraut warm, die er auf meine Wangen legt. Sie riechen nach Plätzchenteig und Zimt, so als hätten die beiden gebacken. Haben sie das? Standen sie vorhin in der Küche und haben herumgealbert, während sie sich den Teig von den Fingern geleckt haben?

Die Tränen fluten meine Augen, als hätten sie nur darauf gewartet, herauszuplatzen. Hastig blinzele ich sie weg. Ich will jetzt nicht vor Jesse heulen. Nicht vor ihm.

Mein Körper wird immer schwerer und ich kann kaum noch Luft holen. Warum tut er mir das an? Es ist ja nicht so, als wäre ich ein Monster! Denkt er, dass ich kein Verständnis hätte? Ich würde ihm so viel durchgehen lassen, um nicht weggeworfen zu werden.

»Es ist die einzige Lösung, damit alles so bleiben kann, wie es ist«, flüstert er. »Ich kann dir nicht länger dabei zusehen, wie du Fremde küsst und so tun, als wäre es mir egal.«

Was soll das bedeuten?

»Ich bin so in dich verliebt, du gigantischer Vollidiot«, sagt er mit geschlossenen Augen und lehnt seine Stirn an meine.

Ich kann nicht atmen. Mein Herz schlägt immer schneller und mein gesamter Körper zittert unter der Berührung, wie er meine Wangen streichelt. Sein Daumen kratzt über meinen Kiefer, während Jesse seinen Mund leicht öffnet, um meinen zu verschließen. Es sind die rauen Finger, verziert mit Narben, die ich in- und auswendig kenne.

Auf dem Kinn hat er einen Leberfleck und das Grübchen, das …

»Ich kann das nicht. Ich kann das nicht«, schreit meine innere Stimme.

Vor mir sehe ich meinen Vater stehen, der mich geschlagen und abgegeben hat, obwohl er mich liebt. Mein Ex hat auch geflüstert, dass ich für ihn der wichtigste Mensch bin, aber er wollte nur Sex. Was ist, wenn ich Jesse nicht das geben kann, was er verlangt? Was, wenn ich seiner Art der Liebe nicht gerecht werde?

Ich weiß nicht einmal, was das ist. Was ist ›Liebe‹ für ihn? Was ist sie für mich? Wie soll ich ihm vertrauen? Was, wenn er mich leid wird? Meine Gedanken überschlagen sich. Die Männchen in meinem Körper haben den Notstand ausgerufen und springen aus den Fenstern. Weder sie noch ich können mit all dem umgehen.

Unter Tränen ramme ich ihn von mir weg und laufe los. Ich kann das nicht. Verdammt, ich kann das einfach nicht.

Er ist mein bester Freund. Jesse ist meine Familie! Ich kann ihn nicht verlieren! Gefühle würden alles kaputt machen!

Schnaufend renne ich an der Bushaltestelle vorbei, die Straße hinunter. Ich habe kein Ziel, ich will nur weg von hier und nie wiederkommen.

Ich kann das nicht. Es geht nicht.

Schluchzend verstecke ich mein Gesicht hinter den Händen und husche in eine Seitengasse. Ich bin ein Trottel.

Was soll ich tun? Ich weiß nicht einmal, wie ich ihm die Liebe geben soll, die er verdient? Ich könnte niemals so schnuckelig sein wie Smoochie Poo und ihm einen Auflauf kochen. In meinem ganzen Leben habe ich bisher nie richtig gekocht und ich habe auch nie Plätzchen gebacken. Die seltenen Momente, in denen ich Nudeln gemacht habe, um sie danach in Ketchup zu ertränken, waren mit Jesse.

Er ist der einzige Mensch, den ich nie verlieren wollte. Es musste früher oder später so kommen, aber …

Warum hat er sich in mich verliebt? Wie kann er das behaupten, während er mit einem anderen Mann zusammen ist? War das am Ende nur eine Lüge?

Wie kann er zwei Kerle gleichzeitig im Herzen tragen?

Mein Atem geht so hastig, dass mir schwindelig wird. Vor mir zieht der Schnee mit der Hauswand seltsame Formen, ehe ich mich auf den Boden hocke.

»Ruhig atmen«, sage ich mir selbst, bevor ich noch hyperventiliere.

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