Hiroki Jäger - Ein Spatz auf dem Eis

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Ein Spatz auf dem Eis: краткое содержание, описание и аннотация

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Er kann sie alle haben – und das weiß er auch.
Als Tänzer und Sänger des Hamburger Clubs 'MakeMeMoan' gibt Aleksei vor, das Singleleben und seinen Ruf des unnahbaren Herzensbrechers zu genießen.
Erst mit Serik, dem neuen Security des Clubs, trifft Aleksei auf einen Mann, an dem sein Charme abzuprallen scheint.
Serik ist ernst und distanziert. Trotzdem geht er Aleksei unter die Haut, der zum ersten Mal ernsthaftes Interesse an jemandem hat.
Mit der Zeit steht jedoch nicht nur Alekseis Herz auf dem Spiel. Auch Seriks Seele hat Narben, die sich bemerkbar machen, je näher sich die beiden kommen.

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Beobachte ich ihn deswegen andauernd?

Bevor Serik hier angefangen hat, habe ich die Teammeetings gehasst. Es geht nur darum, Herrn Meyer auf dem neusten Stand zu halten, ihm von Konflikten zu erzählen und davon, ob die Themen-Partys gut ankommen. Es ist öde. Aber nun gehe ich sogar freiwillig früher hin, um einen guten Sitzplatz zu ergattern.

Ich setze mich für gewöhnlich gegenüber von Serik an den Tisch, was er mit einem Seufzen quittiert. Selten erwische ich den Stuhl direkt neben ihm, weil da immer einer seiner Jungs sitzt. Also schmachte ich von weitem.

Ab und an, wenn Serik vor Ladenöffnung jeden Raum abläuft, wackele ich ihm hinterher. Meistens erzähle ich dabei irgendeinen Blödsinn, den ich vorher im TV aufgeschnappt habe. Ich nerve ihn bestimmt. Er hat nicht einmal Interesse an den knappen Outfits, die ich ihm vor einem Auftritt präsentiere. Warum tue ich das? Warum kämpfe ich derart um seine Aufmerksamkeit?

Letztens habe ich sogar schon Elgin ausgequetscht. Der muskulöse Securitykerl ist aber überaus sparsam in seinen Aussagen. »Der mag Sport und dicke Titten. Wie jeder unserer Männer. Beiß dir nicht die Zähne an ihm aus, Tanzmaus.« Hoffentlich war das gelogen. Elgin könnte ein Hete sein, aber Serik? Auf keinen Fall. Der hatte doch auch ein Date mit einem Kerl im Sushi-Restaurant!

Die Musik im Club ändert sich und ein Popsong wird gespielt. Das ist eine gute Gelegenheit, um noch einen Schritt näher an Serik heranzutreten.

Ich lecke mir über die Lippen und er starrt mir in die Augen. Ich räkele mich vor ihm und er zuckt nicht einmal mit der Wimper.

Ich wünschte, ich könnte ihm zeigen, was ich fühle, wenn er mich so betrachtet.

Mein Herz hüpft euphorisch und seine Augen werden abwechselnd grün und blau beleuchtet.

»Und was machst du hier so allein?« Meine Finger gleiten über seinen Gürtel, ehe ich verspielt an der Schnalle ziehe. »Du trägst immer nur schwarz. Ist das vorgegeben?«

»Ich mag es schlicht.«

»Ach ja,« raune ich ihm provokant ins Ohr. »Im Bett auch. Langweiliger Blümchensex, ohne Höhepunkt.«

Serik springt darauf an. Grob packt er mich an den Schultern und schiebt mich von sich weg. »Lenk mich nicht ab und geh auf deine Bühne.«

Habe ich da einen wunden Punkt getroffen? Natürlich. Sonst würde er nicht so reagieren.

»Es gibt gewisse Gerüchte.« Was erzähle ich denn da? Ich habe keine Ahnung, was in seinem Privatleben vor sich geht. Gehässig kichernd lege ich eine Hand an die Taille. Mit der anderen wedele ich in der Luft herum. »Dies und das eben.«

»Na dann.« Seine Halsschlagader pulsiert, während er die Zähne aufeinanderbeißt.

Volltreffer. So benimmt sich niemand, der nichts zu verheimlichen hat.

»Beweis mir das Gegenteil«, flüstere ich und trete noch näher an ihn heran. Meine Hüfte lehne ich an seine.

Ah, er ist nicht hart? Schade, ich dachte, unser kleines Wortgefecht hätte uns beiden eingeheizt. Mein Blut sammelt sich jedenfalls in meiner Körpermitte.

Serik riecht unsagbar gut. Es sind herber Moschus und Lavendel, was mich direkt wehmütig macht. Es ist ein Duft, der mich an meine Kindheit erinnert. Damals, als alles noch gut war. Wir hatten immer Lavendelseife im Bad stehen und somit hat die ganze Wohnung danach gerochen. Meine Mutter hat sogar kleine Duftsäckchen gefüllt und sie an mein Bett gehangen, damit ich besser schlafen kann. Das war einer der letzten Momente, in denen ich glücklich war.

Schwer schluckend gehe ich einen Schritt zurück. Das sind Gefühle, die ich nicht haben will. Ich habe mein Leben auch so auf die Reihe bekommen, ohne Liebe, ohne Kompromisse.

»Ich habe dir bereits erklärt, dass ich kein Interesse an dir habe.«

Ich weiß. Aber kann ich nicht die große Ausnahme sein?

»Vielleicht kann ich deine Meinung ändern?«, sage ich und ignoriere den Arm, der mich auf Abstand halten will. »Eine Nacht mit dir reicht mir schon.« Das würde er mit Sicherheit niemals vergessen. Außerdem möchte ich ungern allein sein. Die Nächte werden immer kälter. Will er mich nicht wärmen?

Im Takt der Musik lasse ich meine Hüfte kreisen, was ihm zu gefallen scheint. Immerhin schaut er nun weniger durch die Gegend, sondern betrachtet mich.

Das Haar streiche ich mir zu einem Zopf zusammen, der sich direkt wieder löst. Viele Kerle mögen langes Haar nicht, aber ich finde es irgendwie verrucht und sexy, besonders, wenn man tanzt und es einem verschwitzt im Gesicht klebt.

»Bezirz die Gäste. An mir verschwendest du deine Zeit.«

»Das glaube ich nicht.«

Das ist nicht sein Ernst. Ich beiße mir auf die Unterlippe, um nicht zu grinsen. Mein Herz passt sich dem Rhythmus der Musik an und ich schmecke schon den honigsüßen Triumph auf meiner Zunge. In jedem Winkel spüre ich den Beat und bewege meine Hüfte nur für Serik.

Die Lichter erfassen uns nie, sie streifen uns nur. Wir sind Nachtgestalten, verschwunden in den Schatten, in denen wir tun und lassen können, was auch immer wir wollen. Obwohl es mir wirklich schwerfällt, meine Hände bei mir zu behalten. Ich will ihm zwischen die Beine greifen und ertasten, was er mit sich herumträgt. Er will es doch genau so wie ich.

Tief atme ich seinen Duft ein und schließe die Augen. Der süße Schmerz der Sehnsucht befällt mein Herz. Ich wehre mich nicht. Lavendel und Moschus. Wie herrlich.

Mein Herz schlägt heftig und mein ganzer Körper pulsiert. Ich werfe den umherstehenden Menschen einen Blick zu. Auch sie beobachten uns und ich genieße es. Der Neid, die Begierde und die Missgunst. Es haben schon viele versucht, bei Serik oder mir zu landen, allerdings haben wir gerade nur uns im Visier.

»Jungs? Könnt ihr verstärkt aufpassen? Ich muss hier etwas klären.«

Es ist das erste Mal, dass Serik mich ansieht, als wäre er ein Raubtier, das mich verschlingen will. Seine Krallen spüre ich im Hintern, ebenso wie die Gier, mich komplett an sich zu reißen.

»Es gibt keinen Ärger im Liebesparadies. Danke, Elgin«, sagt er mit kühler Stimme, was mir überaus gut gefällt.

Wem will er etwas vorspielen? Er ist scharf auf mich und ich will von ihm durchgenommen werden. Vielleicht bei ihm oder bei mir. Ist es nicht egal wo?

Meine Lippen formen das Lied lüstern mit, das durch den Club hallt. Während Serik meinen Mund betrachtet, reibe ich meinen Schritt an seinem und verringere die Distanz zwischen uns nur noch mehr.

Ich glaube, er hat einen ziemlich großen Schwanz. In der Hose formt er sich ab, aber ich fühle ihn nur. Nachschauen kann ich gerade nicht, denn Serik hat mich in seinen Augen gefangen genommen. Ich kann mich jetzt nicht abwenden. Wenn ich nachgebe, verliere ich ihn wahrscheinlich.

Mir läuft ein heißer Schauer durch den Körper, gefolgt von einem kalten, als Serik mich am Nacken packt und neben sich gegen die Wand rammt.

Meine Hüfte drücke ich an seine, damit wir bloß nicht den Körperkontakt lösen.

»Du bist so armselig«, stößt er aus, als würde er sich gleich auf mich werfen und das bisschen verschwitzte Haut zwischen Jeans und Top küssen. Seine Blicke brennen auf meinem Bauch, ebenso wie auf meinem Schritt.

»Du willst mich.«

Verächtlich verzieht er das Gesicht und lässt von mir ab. »Ich muss meinen Job machen, lenk mich nicht ab.«

»Aber der Club beobachtet uns. Ich bin Entertainer und du hilfst mir dabei, den Gästen einzuheizen.« Lächelnd strecke ich die Arme zur Seite und räkele mich an der Wand für ihn. Es ist selten, dass ich mir derart viel Mühe geben muss, um jemanden aufzureißen. Hoffentlich ist es der Sex wert.

»Oder …« Ich ziehe die Augenbrauen hoch und halte mir die Hand vor den Mund. »Ist deine Gurke doch eher ein Gewürzgürkchen?«

»Wie bitte?«

»Du hast mich schon verstanden.« Ich kichere gespielt und drehe mich um ihn herum. Meinen Hintern lasse ich vor seinem Schritt kreisen, nur um mich wegzudrehen, als er mich packen will.

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