Hiroki Jäger - Ein Spatz auf dem Eis

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Ein Spatz auf dem Eis: краткое содержание, описание и аннотация

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Er kann sie alle haben – und das weiß er auch.
Als Tänzer und Sänger des Hamburger Clubs 'MakeMeMoan' gibt Aleksei vor, das Singleleben und seinen Ruf des unnahbaren Herzensbrechers zu genießen.
Erst mit Serik, dem neuen Security des Clubs, trifft Aleksei auf einen Mann, an dem sein Charme abzuprallen scheint.
Serik ist ernst und distanziert. Trotzdem geht er Aleksei unter die Haut, der zum ersten Mal ernsthaftes Interesse an jemandem hat.
Mit der Zeit steht jedoch nicht nur Alekseis Herz auf dem Spiel. Auch Seriks Seele hat Narben, die sich bemerkbar machen, je näher sich die beiden kommen.

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Eine Beziehung wäre ein Wagnis. Dazu noch, wenn mein Partner keine Frau ist. Meine Eltern haben zwar aufgegeben, sich eine Schwiegertochter zu wünschen, trotzdem fällt es mir schwer, ihnen einen Mann zu präsentieren. Es würde alte Wunden aufreißen und ich bin mir unsicher, ob ich den Skandal noch einmal ertragen könnte.

Sie wollen nur, dass ich glücklich bin, aber das ist leichter gesagt als getan.

Wie dem auch sei, es ist ein verschwendeter Gedanke.

Die Kerzen puste ich aus und folge Alie ins Schlafzimmer, um ihm beim Anziehen zu helfen. Den Rest der Nacht möchte ich für mich allein haben. Während Alie sich leise fluchend in meinen Fahrstuhl begibt und fährt, laufe ich zum Fenster hinüber. Die Lichter der Nacht erhellen die Straßen und ich kann in ihnen nur die Scheinwerfer des ›MakeMeMoan‹ sehen.

War es ein Fehler, wieder nach Deutschland zu kommen und hier zu arbeiten? Mein Onkel hatte mich gebeten, ihm auszuhelfen, aber was ist der Preis dafür? Ich verbringe mein Leben im Schatten und er drängt mich ins Licht, in dem sich auch andere Gestalten tummeln. Die Männer dort sind wie Schmetterlinge, die von Blume zu Blume flattern. Außerdem ist mir jemand aufgefallen, der zur gefährlichsten Sorte gehört.

Ist es nicht seltsam, wie unverblümt Aleksei mit seiner Sexualität umgeht? Es ist gleichzeitig beeindruckend, wie auch abschreckend. Für so ein Verhalten wäre ich an den Pranger gestellt worden, aber Aleksei lebt sich aus, wie er möchte. Er ist aufdringlich und sexbesessen. Warum muss ich mich dennoch wundern, was es mit diesem Blick auf sich hatte? In dem Moment, als er mir nachgerannt ist, sah er aus, als hätten seine Eltern ihn auf einem Jahrmarkt vergessen. Er hat verzweifelt nach meiner Hand gegriffen, als wollte er sagen: »Bitte lass mich nicht allein.«

Wie kann er nur derart verloren aussehen? War es womöglich nur eine Einbildung? Vielleicht wollte ich es ja sehen. Ich weiß ja nicht einmal, wer Aleksei wirklich ist. Trotzdem lässt die Neugierde mich nicht schlafen. Warum hat er ausgerechnet mich so angesehen?

Seufzend streiche ich mir über den Nacken und wende mich ab. Warum zerbreche ich mir nur den Kopf? Das alles gehörte sicher zu seiner Masche dazu, mich aufzureißen. Er will mich mit Tricks um den Finger wickeln.

Mein Herz pocht im selben heftigen Rhythmus gegen meine Rippen, als wären es die Beats im Club. Dieser neue Job stellt mich vor Schwierigkeiten, die ich nicht erahnt hätte. Ich übe die Arbeit als Sicherheitschef gerne aus, nur war ich noch nie in einer Gay-Bar eingesetzt. Es strapaziert meine Nerven und ich kann den Männern gar nicht dabei zusehen, was sie offen ausleben, was ich nie durfte. Es ist, als hätte mein Onkel mich in die Hölle geschickt, um zu warten, wann ich meinen inneren Teufel nicht mehr verstecken kann. Und dann kommt die Presse und zerreißt mich in der Luft.

An Homosexualität ist nichts verwerflich, ich weiß das. Allerdings sehen viele das anders und ich möchte nicht mehr erleben, wie verstohlen mit dem Finger auf mich gezeigt wird.

7. Kapitel

Aleksei

»Für Troja!«, rufe ich und klopfe Jesse auf die Schulter. Durch die Massen aus Schnee hat er mich zur Akademie gefahren. Alles nur, damit ich die Anmeldefrist nicht verpasse.

»Du schaffst das!« Die Hand ballt er zu einer Faust und nickt mir zu. »Für Tortuga!«

»Für Troja!« Lachend kralle ich mich an dem Brief fest, den ich nicht nur einmal zerknittert und weggeschmissen habe.

»Mach keinen Rückzieher. Alek.« Beherzt kneift er mir in den Oberschenkel, um mich zum Aussteigen zu animieren. Wir stehen schon seit fünf Minuten mit gesetztem Blinker am Straßenrand und ich … Verdammt, ich bin so ein Schisser. Den Schal ziehe ich mir bis über die Nase und hole tief Luft, da hupt uns irgendein Arschloch an.

»Fahr doch weiter, du Penner!«, ruft Jesse.

»Verpiss dich! Ja, glotz doch, du Sack!«, stimme ich mit ein.

Mit vollem Enthusiasmus zeigen wir dem Kerl den Mittelfinger, der noch den Kopf schüttelt, als er an uns vorbeifährt.

Jesse schnaubt und sieht zu mir herüber. Seine Mundwinkel zucken und wir beide lachen. Es ist so typisch, dass wir keinen Geduldsfaden haben. Besonders nicht, wenn wir gemeinsam im Auto unterwegs sind.

»Tu es für Troja.« Sachte klopft er noch die Fussel von meiner Mütze, ehe er sie mir auf den Kopf setzt. »Beeil dich, sonst kommen wir zu spät zum All-You-Can-Sushi.«

O Gott. All-You-Can-Eat-Restaurants sind meine große Liebe. Zwar ist mein Lieblingsladen nicht billig, aber ab und zu gönnen wir uns den Luxus mal.

»Drück mir die Daumen.« Mein Herz hüpft mir gleich aus dem Mund raus, wenn es sich nicht endlich beruhigt.

»Ich drücke dir alles«, versichert er mir und beugt sich über mich. Mit einem Klack ist die Tür auf und er schubst mich vom Sitz herunter. »Und nun mach.«

Nur ungern verlasse ich die kuschelig warme Rostlaube und werfe mich ins Schneegestöber. Die vielen Stufen zur Akademie renne ich hoch. Die Frauen und Männer, die vor dem Eingang stehen und rauchen, ignoriere ich.

Ich habe kein Geld, um mich hier einzuschreiben, allerdings habe ich durch den Talentwettbewerb eine Chance. Jesse hat erfahren, dass man nicht nur das Preisgeld gewinnt, sondern auch ein Stipendium! Dafür muss ich mich notgedrungen erst einmal anmelden.

Die Akademie sieht aus wie ein Gebäude aus Griechenland mit riesigen Säulen und Torbögen. Sie wollten wohl, dass der erste Eindruck einen aus den Socken haut. Das haben sie geschafft. Außerdem werden darin auch Theaterstücke aufgeführt und Musicals! Die Hallen und Säle müssen gewaltig sein!

Mit meinen Klamotten komme ich mir schäbig vor. Eigentlich ist es ein Outfit, in dem ich mich sexy fühle, egal wie lausig der Tag ist, aber neben grazilen Frauen, die eine Ausstrahlung haben, als wären sie bereits Stars, bin ich ein Nichts.

Die ›Melodiya‹ ist eine Akademie, in der Sänger und Tänzer ausgebildet werden. Es ist eine Fabrik für Supertalente, die der Schönheit und Ästhetik ihr Leben gewidmet haben.

Mit schnellen Schritten laufe ich durch die gewaltigen Gänge. Irgendwo klimpert jemand auf einem Klavier herum und ich genieße die muntere Melodie. Allein die Luft hier drin riecht schon so vielversprechend, dass ich sie gierig einatme. Es sind feine Aromen von Klavierholz, altem Linoleum und vergilbten Notenblättern. Die Hände balle ich zu Fäusten und schlucke noch einmal schwer. Das habe ich mir immer gewünscht. Nicht unbedingt Tanzen, aber singen! Was, wenn ich mal in einem Musical mitspielen dürfte? Das wäre doch der Wahnsinn!

Hastig folge ich dem Pfeil, der die Richtung zum Sekretariat andeutet. Ich biege zwei Mal falsch ab, muss eine junge Frau um den Weg fragen und verliere mich beinahe in dem Labyrinth aus Gängen und Türen. Zum Glück habe ich es letztendlich gefunden, bevor mich der Mut verlassen hat.

In meinen Klamotten rinnt mir der Schweiß in Wasserfällen am Körper herunter.

War das wirklich die richtige Entscheidung? Was, wenn ich nicht gut genug bin? Verdammt, diese Zweifel helfen mir auch nicht weiter. Augen zu und rein da!

Die Türklinke reiße ich beinahe inklusive geschnörkelter Halterung heraus, ehe ich durch die Tür stürme und nach Atem schnappe.

»Guten Tag!«, sage ich zu engagiert. Ob es unverschämt ist, dass ich das Klopfen vergessen habe? Egal, da muss ich jetzt durch. »Ich möchte meine Anmeldung abgeben. Ah … Bitte.«

»Für die Winterkurse?«

Boah, keinen Schimmer. »Äh ja. Bitte.« Höflich sein wird mich sicher vorwärtsbringen.

Die Frau, die auf mich zukommt, sieht aus, als hätte sie in ihrem ganzen Leben noch nie gelacht. Ihr Mund ist zu einer geraden Linie zusammengepresst. Anscheinend will sie sich nicht mit einem freundlichen Lächeln die Mühe machen, um mir ein wenig der Nervosität zu nehmen. Ihre Haare hat sie zu einem Dutt nach hinten gebunden, was sie aussehen lässt wie Gollum, als er schon jahrelang vom Ring der Macht besessen war.

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