Mara Laue - Die Tote vom Dublin Port

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Eine Drogentote bei den Dublin Docks – für die Polizei ein eindeutiger Fall und schnell abgehakt. Pech nur, dass Russel O'Leary, Pub-Musiker, sporadischer Privatdetektiv und Freund der Toten, genau weiß, dass Aislyn keine Drogen nahm. Warum will der leitende Ermittler dem Fall trotzdem nicht weiter nachgehen? Wem gehört der Wagen, in dem ein Zeuge Aislyn kurz vor ihrem Tod gesehen hat, und was wollte sie überhaupt mitten in der Nacht am Hafen? Je näher er den Antworten kommt, desto mehr muss Russel erkennen, dass Aislyn nicht die Frau war, für die er sie gehalten hat. Doch diese bittere Wahrheit hat ein Ausmaß, das nicht nur ihn in höchste Gefahr bringt.
"Mara Laues Kriminalromane sind spannend, realistisch, gut recherchiert, flüssig geschrieben und entführen einen zu Orten, von denen man am Ende des Buches glaubt, sie selbst gesehen und erlebt zu haben. Sehr empfehlenswert für Fans klassischer Ermittlerkrimis." (Iny Lorentz)

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Sie gab ihm einen Kuss, so innig, als wäre es der letzte für alle Zeit. Anschließend befreite sie sich aus seiner Umarmung, gab ihm einen leichten Stups und nickte zur Musikecke hin, wo der Rest der Band Aufstellung nahm. Er trank noch einen großen Schluck Guinness und gesellte sich zu ihnen. Sprach sich kurz mit ihnen ab und stimmte Erin Go Bragh – A Row in the Town an, das er nicht nur wegen der mitreißenden Melodie mochte, sondern auch wegen des recht patriotischen Inhalts. Russel liebte sein Land, er liebte Dublin, die Musik, und er liebte Aislyn über alles.

Während er sang und spielte, stand sie auf, zog ihre Jacke an und ging zum Ausgang. Ihr rotes Haar wogte wie eine Kaskade aus Strahlen der untergehenden Sonne um ihre Schultern. Vor der Tür drehte sie sich um, lächelte und winkte ihm zu. Russel nickte und lächelte zurück. Die Tür schloss sich hinter ihr, und er hatte das Gefühl, im Raum sei es merklich dunkler geworden.

Er gab sich der Musik hin und zählte die Stunden bis zum morgigen Wiedersehen mit Aislyn.

картинка 3

Ryan Lynch radelte am Ufer der Liffey entlang zu den Docks. Seine Schicht begann in einer halben Stunde. Er fröstelte und wäre lieber im warmen Bus gefahren. Aber um diese frühe Stunde – mitten in der Nacht traf es besser – fuhr keiner, und ein Auto konnte er sich nicht leisten. Dabei liebte er Autos, besonders die schnittigen Sportwagen. In denen zu fahren machte so richtig was her. Nicht, dass Ryan schon jemals in einem solchen Wagen gesessen hatte. Er konnte sich nicht mal eine Probefahrt leisten. Aber träumen durfte man ja. Deshalb ließ er keinen einschlägigen Actionfilm aus, in dem solche Wagen eine Rolle spielten. Für ihn waren die Autos die wahren Helden dieser Filme und die Handlung nebensächlich.

Ein Wagen überholte ihn und scherte vor ihm auf die Fahrbahn ein. Ryan riss die Augen auf. Träumte er? Ein Aston Martin DBS – hier bei den Docks? Bestimmt hatte der sich verfahren. So ein Wagen wollte doch bestimmt zur Fähre, obwohl der Fährbetrieb erst in ein paar Stunden aufgenommen wurde.

Der Aston Martin schlingerte und geriet ein Stück auf den Gehweg. Ryan zuckte in Erwartung des Krachens zusammen, das folgen würde, wenn der schöne Wagen gegen den Baum prallte, der in seinem Weg stand. Doch der Aston kam mit quietschenden Reifen kurz davor zum Stehen. Ryan atmete auf.

Skyfall-Silber. Zumindest sah die Farbe so aus wie die des Aston Martins, den James Bond in Skyfall gefahren hatte und die deshalb nach diesem Film benannt worden war. Himmel, er hatte ein echtes James-Bond-Auto vor sich! Ryan trat kräftiger in die Pedalen, um das Schmuckstück einzuholen und von Nahem zu sehen, bevor es weiterfuhr. Leicht enttäuscht erkannte er, dass der Farbton doch nicht Skyfall-Silber war, sondern etwas dunkler. Vermutlich Xenongrau. Ryan kannte sich aus, denn der Aston war sein heimliches Traumauto. Deshalb kannte er alle Marken und alle lieferbaren Farben. Er würde sich einen in Diavolorot kaufen – sollte er jemals beim Hunderennen oder in der Lotterie genug gewinnen, um schlappe zweihunderttausend Euro oder mehr hinblättern zu können.

Die Beifahrertür wurde geöffnet. Eine rothaarige Frau fiel fast heraus. Von der Fahrerseite ertönte ein Fluch. Die Frau wurde zurückgerissen. Der Fahrer stieg aus, ging hastig um den Wagen herum und legte der Frau den Sicherheitsgurt an, den sie wohl vergessen hatte zu schließen.

Ryan hielt neben ihm. »Brauchen Sie Hilfe, Sir?«, bot er an. Allerdings weniger, um tatsächlich Hilfe anzubieten, sondern um den Wagen noch eine Weile bewundern zu können.

Der Mann sah ihn erschrocken an. Er passte zu dem Wagen, trug einen dunklen Anzug und eine dicke Uhr am Handgelenk, die teuer aussah. »Ah, danke, nein, geht schon«, wehrte er Ryans Angebot ab. »Meiner Frau ist nur schlecht. Sie hat etwas zu viel getrunken.«

›Etwas‹ zu viel schien Ryan untertrieben, denn die Frau konnte sich kaum aus eigener Kraft im Sitz halten. Ihre Augen waren halb offen, und ihre Lippen bewegten sich, aber kein Laut kam aus ihrem Mund. Nach Ryans Einschätzung war sie sturzbesoffen. Ihr Mann hielt sie im Sitz und zog den Gurt fest.

»Sie wollen wohl zur Fähre?«, fragte Ryan, um noch eine Weile bleiben zu können. »Da fahren Sie aber in die falsche Richtung. Zur Fähre geht es da lang.« Er deutete in die entgegengesetzte Fahrtrichtung.

Der Mann richtete sich auf. »Oh? Eh, ja. Da – habe ich mich wohl verfahren. Danke.«

Er schlug die Beifahrertür zu und hastete auf die andere Seite. Seine Frau hob die Hand und tastete nach der Gurthalterung. Doch sie erreichte sie nicht. Die Hand fiel kraftlos in ihren Schoß. Sie drehte den Kopf und sah Ryan an. Bewegte die Lippen. Ob sie etwas sagen wollte oder nur nach Luft schnappte, weil ihr kotzübel war – bleich genug sah sie schließlich aus –, war nicht zu erkennen. Ihr rotes Haar passte zu dem metallischen Xenongrau des Wagens und der Sitze. Der Fahrer musste ein glücklicher Mann sein mit einer so schönen Frau und einem so tollen Auto.

Der Wagen fuhr weiter. Ryan sah ihm neidisch nach und lauschte dem unvergleichlichen Motorgeräusch, das ihm wie Sirenengesang vorkam, bis der Aston Martin ein gutes Stück weiter in eine Nebenstraße einbog und seinen Blicken entschwand. Erst da fiel ihm auf, dass der Fahrer nicht gewendet hatte, um zum Fährhafen zu fahren. Vielleicht wollte er doch lieber seine Frau nach Hause bringen, damit sie ihren Rausch ausschlief und nicht die Fähre oder noch schlimmer den schönen Wagen vollkotzte.

Nun, das ging ihn nichts an. Er musste zur Arbeit. Die ihm heute garantiert leichter von der Hand gehen würde, weil er dieses göttliche Auto aus der Nähe hatte bewundern dürfen. Ach, würde doch jeder Tag mit einem solchen Highlight beginnen!

ZWEI Mittwoch 20 März Russel erwachte vom Zwitschern der Vögel vor dem - фото 4

ZWEI

Mittwoch, 20. März

Russel erwachte vom Zwitschern der Vögel vor dem Schlafzimmerfenster. Wohlig reckte er sich, drehte sich auf die andere Seite und fühlte sich großartig. Er hatte von Aislyn geträumt, wie er mit ihr barfuß am Strand der Strand Road im Sand lief, sie an der Hand hielt und die Sonne sie beide wärmte. Das Meer der Dublin Bay umspülte ihre Füße, und Aislyns strahlendes Lächeln erhellte den Tag mehr als die Sonne. »Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe, Russel?«

Er wusste das und spürte es in diesem Moment so deutlich, als hielte er Aislyn im Arm. Wohltuend, denn gerade heute brauchte er ihre Liebe und den Halt, den sie ihm gab, mehr als sonst. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass es Viertel nach sieben war und er sich noch knappe zwölf Stunden gedulden musste, bis er Aislyn heute Abend in The Temple Bar traf, wo er wieder mit der Band für die Musik sorgte. Ihr Engagement dort dauerte noch bis Ende des Monats. Danach gab es ein paar Einzelauftritte, und ab Mai begann die Touristensaison mit Straßenmusik. Vorher wollten sie noch eine neue CD aufnehmen, um sie bei diesen Gelegenheiten zu verkaufen. Das war immer ein gutes Geschäft. Touristen liebten CDs, auf deren Covern die Band ihre Autogramme geschrieben hatte.

Russel stand auf, duschte, frühstückte, las die Irish Times und machte sich anschließend auf den Weg zum Glasnevin Friedhof beim Botanischen Garten. Wie jedes Jahr am zwanzigsten März. Und das seit achtzehn Jahren. Unzählige Leute hatten ihm versichert, dass der Gang dorthin mit jedem Jahr leichter werde. Doch das war eine Lüge, denn der Schmerz über den unerklärlichen Verlust kehrte mit jedem Besuch ungebremst zurück. Weshalb Russel vermied, zu anderen Zeiten als an ihrem Todestag das Grab seiner Mutter zu besuchen. Dass sie ihn, seine Schwester und seinen Vater sang- und klanglos verlassen hatte, nahm er ihr immer noch übel.

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