Gottfried von Straßburg - Tristan und Isolde

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Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitet wurden. Zahlreiche Dichter unterschiedlicher Volksliteraturen besonders in Frankreich und Deutschland haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt.

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Ich geh sogleich zu ihm hernieder;

Seh ihn und kehre eilends wieder.

Ich erspäh auch die Gelegenheit,

Da wo er liegt, und Ort und Zeit,

Und erkundge nach den Leuten mich.«

Da gieng sie hin und stellte sich

Als käme sie ihn zu beklagen,

Und sah die Zeit ab, ihm zu sagen,

Ihr Fräulein woll ihn gerne sehn,

Könn es anders geschehn

Mit Fug und in Ehren.

Sie kam mit diesen Mären

Zu ihrem Fräulein von dem Mann.

Sie nahm die Magd und legt' ihr an

Eines armen Bettelweibes Kleid.

Ihres Angesichtes Schönheit

Mit dichten Tüchern sie verband,

Und nahm ihr Fräulein bei der Hand

Und kam zu Riwalinen so.

Der hatte, des Besuches froh,

Die Seinen ausgetrieben

Und war allein geblieben.

Er sprach: »Es ist mein Wille:

Ich brauche Ruh und Stille.«

Zu den Leuten sprach die Meisterin,

Sie brächt ihm eine Ärztin,

Und erwarb, daß man sie zu ihm ließ.

Den Riegel vor die Thür sie stieß:

»Nun« sprach sie, »Fräulein, sehet ihn.«

Und sie, die Schöne, eilte hin,

Und als sie ihm ins Auge sah,

»O weh mir immer!« sprach sie da;

»Weh, daß ich jemals ward geboren!

Meine Hoffnung, wie ist die verloren!«

Da nickt' ihr Riwalin nur kaum:

Die Kräfte ließen ihm nicht Raum

Als einem todsiechen Mann.

Das sah sie aber wenig an

Und verdacht es nicht, nein, liebeblind

Saß zu ihm das schöne Kind

Und legte ihrem Riwalin

Die Wang an seine Wange hin.

Bis ihr da zu gleicher Zeit

Von Freud und auch von Herzeleid

Gar des Leibes Kraft entwich;

Ihr rosenfarbner Mund erblich,

Die lichten Lebensfarben

Erloschen und erstarben,

Die sie geziert bis diesen Tag.

Ihren klaren Augen ward der Tag

Trüb und finster wie die Nacht.

So lag sie in der Ohnmacht

Und ohne Sinne lange,

Ihre Wang an seine Wange

Sanft gelehnt, als wär sie todt.

Als sie darauf aus dieser Noth

Zu Kraft ein wenig wieder kam,

Ihr Lieb sie in die Arme nahm,

Legt' ihren Mund an seinen

Und küsst' in einer kleinen

Weil' ihn hunderttausendmal,

Bis sich aus ihrem Munde stahl

In ihn die Glut der Minne;

Denn Minne war darinne.

So gab ihr Mund ihm Freude kund

Und lieh ihm solche Kraft ihr Mund,

Daß er das kaiserliche Weib

An seinen halbtodten Leib

Nahe zwang und inniglich.

Nicht lange mehr verzog es sich

Bis da Beider Wunsch ergieng

Und das süße Weib empfieng

Von des Mannes Heimlichkeit.

Auch war er von der süßen Maid

Beinah, und von der Minne todt.

Half ihm Gott nicht aus der Noth,

So konnt er nimmermehr gedeihn;

So genas er, denn es sollte sein.

So kam, daß Riwalin genas

Und Blanscheflur die schöne saß

Von ihm beladen und entladen

Mit zwei verschiednen Herzensschaden:

Sie ließ groß Leid wohl bei dem Mann,

Doch trug sie größeres hindann.

Sie ließ sehnliche Herzensnoth

Und trug mit sich hinweg den Tod.

Die Noth ließ sie mit Minnen dort;

Den Tod im Kinde trug sie fort.

Und gleichwohl, wie ihr auch geschah,

In welcher Weise sie sich sah

Von ihm entladen und beladen

So mit Frommen als mit Schaden,

Ihr Herz sah doch nichts andres an

Als die süße Lieb und lieben Mann.

Ihr war das bittre Todeslooß,

Das Kind nicht kund in ihrem Schooß;

Doch Mann und Minne war es wohl.

Sie that wie der Lebendge soll

Und gern der Minnende thut:

Ihr Herz lag, all ihr Wunsch, ihr Muth

An Riwalin alleine.

Hinwieder lag der seine

An ihr und ihrer Minne.

So trugen sie im Sinne

Eine Liebe nur, und Ein Begehr.

So war er sie und sie war er,

Er war für sie und sie für ihn,

Hier Blanscheflur, da Riwalin,

Hier Riwalin, da Blanscheflur,

In Beiden Eine Liebe nur.

Ihr Leben war Ein Leben so,

Sie waren miteinander froh

Und erhöhten ihr Gemüthe

Durch Liebe sich und Güte.

Und konnten sie beisammen sein,

Diese Beiden ganz allein,

So war ihr Glück vollkommen,

Ihnen alles Leid benommen:

Sie hätten nimmermehr ihr Leben

Um alle Reiche hingegeben.

Doch währte das nicht lange:

Kaum war ihr Glück im Gange,

Daß sie am Besten lebten,

In den höchsten Freuden schwebten,

Da empfieng die Kunde Riwalin,

Morgan, sein Feind, woll überziehn

Mit einem starken Heer sein Land.

Auf diese Kunde gleich zur Hand

Ward ihm ein Schiff bereit gemacht,

All sein Geräth darauf gebracht,

Und Alles, Ross und Speise,

Beschafft für seine Reise.

Die minnigliche Blanscheflur,

Als sie die leide Mär erfuhr

Um den herzgeliebten Mann,

Da hub erst recht ihr Kummer an,

So weh geschah der Armen da,

Daß sie nicht hörte mehr noch sah.

Gleich einem todten Weibe

War sie an ihrem Leibe;

Aus ihrem Munde gieng hinfort

Nur noch »O weh!« dieß arme Wort.

Das eine sprach sie noch allein:

»O weh dem Schmerz, o weh der Pein!

O weh nun, Minne, weh nun, Mann!

Ihr zwei, wie fielet ihr mich an

Mit so viel Kummer, so viel Leid.

Minne, du Unseligkeit!

Da an dir so kurze Freude ist

Und du so gar unstäte bist,

Was minnt doch all die Welt an dir!

Ich seh doch wohl, du lohnest ihr

Wie der Ungetreue thut!

Es ist dein Ende nicht so gut

Als du der Welt verheißest,

Die du verlockst und reißest

Nach kurzer Freud in lange Pein.

Dein verlockender Schein,

Die in so falscher Süße schwebt,

Trügt Alles was auf Erden lebt.

Zu wohl an dir erfuhr ich dieß:

Was all mein Glück zu sein verhieß,

Läßt mich nun nichts erlangen

Als Qual und tödtlich Bangen!

Mein Trost fährt hin und läßt mich hier!«

Da so der Jammer sprach aus ihr,

Trat ihr Geselle Riwalin

Mit betrübtem Herzen vor sie hin

Sich den Urlaub zu erbitten.

»Gebietet mir«, sprach er mit Sitten,

»Ich soll und muß zu Lande fahren;

Euch Schöne möge Gott bewahren.

Lebt immer glücklich und gesund.«

Da erblich ihr andernmals der Mund

Und aber fiel sie von der Noth

Vor ihm in Ohnmacht und für todt

In den Schooß der Meisterin.

Ihr Leidgenoße Riwalin,

Da der das große Leid ersah,

Das seinem Herzelieb geschah,

Er entzog sich nicht der Freundespflicht:

Ihres Herzeleides ganz Gewicht

Trug er mit ihr minniglich,

Daß auch ihm die Farb erblich

Und alle Kräfte schwanden.

So in des Jammers Banden

Saß er trauernd zu ihr nieder

Schier verzagend, bis sie wieder

Doch so weit zu Kräften kam,

Daß er sie bei Händen nahm

Und hielt das freudenlose Weib

Zärtlich gefügt an seinen Leib

Und küsst' ihr oft und lange

Augen, Mund und Wange,

Und herzte sie und hielt sie lieb

Bis er die Ohnmacht vertrieb

Und sie allmählich genas

Und ohne Hülfe aufrecht saß.

Als Blanscheflur nun zu sich kam

Und wahr vor sich des Freundes nahm,

Da sah sie ihn mit Jammer an:

»Ach«, sprach sie, » seliger Mann,

Wie ist mir Leid an euch geschehn!

Herr! daß ich euch hab ersehn,

Wie bracht es mich in Schmerz und Klage,

Die ich in meinem Herzen trage

Um eurethalb, durch eure Schuld!

Durft ich es mit eurer Huld

Sagen, Freund, so möchtet ihr

Freundlicher wohl thun an mir.

Herr und Freund, wie mancherlei

Die Schmerzen sei'n, doch sind es drei,

Die tödtlich und unwendbar sind.

Das Eine ist, ich trag ein Kind,

Und nimmermehr genes ich sein,

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