Gottfried von Straßburg - Tristan und Isolde

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Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitet wurden. Zahlreiche Dichter unterschiedlicher Volksliteraturen besonders in Frankreich und Deutschland haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt.

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In mein Herz zusammenlas,

Das bethörte mir den Sinn:

So fiel mein Herz ihm zum Gewinn.

In Wahrheit, das bestrickte mich;

Der Zauber wars, durch welchen ich

Mein selbst vergaß seit dieser Zeit.

Er selber that mir nichts zu Leid,

Der liebe Mann, um den ich klage,

Um den ich Grund zur Klage trage;

Mein junger, meisterloser Muth,

Der ist es, der mir Leides thut,

Der meinen Schaden will ist Der.

Er will und will nur allzu sehr

Was er nicht wollen sollte,

Wenn er bedenken wollte

Was Ehr und Zucht verlange;

Doch sieht er schon zu lange

Nichts als sein Begehren an

Nach diesem wonnevollen Mann,

Dem er in so kurzer Frist

So ganz anheimgefallen ist.

Und so mir Gott, ich wähne schier,

Erlaubt den Wahn die Ehre mir

Und muß ich mich von Magdthums wegen

Nicht schämen solchen Wahn zu hegen,

So dünkt mich, daß die Herzensklage,

Die ich um ihn im Herzen trage,

Nichts anders ist als Minne.

Ich werd es daran inne,

Daß mich verlangt nach seiner Nähe.

Wie es immer damit stehe,

So fühl ich, daß mein Herz beschleicht

Ein Ding, das Mannesliebe gleicht;

Denn was ich noch all meine Tage

Von verliebter Frauen Klage,

Von Minne je vernommen,

Das ist mir ins Herz gekommen.

Ja, der süße Herzensschmerz,

Der so manches edle Herz

Quält mit süßen Schmerzen,

Der liegt in meinem Herzen.«

Da nun die Höfsche, Gute,

Mit ungeteiltem Muthe

Ihr Herz erschloß zu dem Entschluß,

Wie ein jeder Minner muß,

Daß Riwalin ihr Geselle,

Ihres Herzens Freudenquelle,

Ihr Trost sein müße und ihr Leben,

Sie begann ihm Augentrost zu geben,

Sah ihn, wo sie ihn mochte sehn:

Ließ es die Schicklichkeit geschehn,

So suchte sie mit Blicken

Ihm süßen Trost zu schicken.

Sie ließ oft mit Verlangen

Die Augen an ihm hangen,

Und sah ihn lang und lieblich an.

Als das der minnende Mann,

Ihr Freund, begann zu merken,

Da begann ihn erst zu stärken

Die Minne, die so hold ihm war:

Sein Herz entbrannt ihm nun erst gar,

Und ersah er jetzt sein holdes Glück,

Blickt' er viel süßer noch zurück

Als er sonst sie angesehn,

Ließ es Zeit und Ort geschehn,

War sein Blick, sein Gruß ihr nah.

Als die schöne Magd nun sah,

Daß er sie minne wie sie ihn,

Ihre große Sorge schwand dahin.

Sie hatte stäts gedacht bisher,

Er trage nicht nach ihr Begehr;

Nun sah sie aber wohl, so gut

Und so getreu sei ihr sein Muth

Als je den Freund die Freundin fand;

Das war auch ihm von ihr bekannt.

Dieß schürte ihre Flammen:

Da begannen sie zusammen

Sich zu meinen und zu minnen

Mit Herzen und mit Sinnen;

Sie hatten Kunde wohl empfangen,

Wo Blick' an Freundesblicken hangen,

Das sei dem Minnefeuer

Eine nährende Steuer.

Das Hofgelag war aufgehoben

Und all die Ritterschaft zerstoben,

Da hörte Mark die Märe:

Ein fremder König wäre,

Sein Feind, geritten in sein Land,

Mit so kraftvoller Hand,

Möge man nicht bald ihm wehren,

Werd er das ganze Reich verheeren,

So weit ers überreite.

Alsbald entbot zum Streite

König Mark ein mächtig Heer,

Zog wider ihn mit starker Wehr

Und focht bis er den Sieg gewann,

Und erschlug und fieng so manchen Mann,

Daß Der die Gunst des Himmels pries,

Den er ledig oder leben ließ.

Auch Riwalin, der werthe Held,

Ward von einem Sper gefällt;

In der Seite saß die Wunde.

Die Seinen trugen ihn zur Stunde

Als einen halbtodten Mann

Aus dem Kampfgewühl hindann

Gen Tintajöl mit großem Jammer,

Da lag er todsiech in der Kammer.

Alsbald erscholl die Märe,

Kanelengres der wäre

Todwund und in dem Streit erschlagen.

Da hob sich bald ein kläglich Klagen

So am Hofe wie im Land.

Wem sein Werth nur war bekannt,

Dem war sein Schade herzlich leid.

Sie klagten seine Mannheit,

Seinen schönen Leib und süße Jugend,

Seine hochgelobte Fürstentugend:

Sollten die sobald zergehn

Und ein so frühes Ende sehn.

Der König selber auch, Herr Mark,

Beklagte seinen Freund so stark,

Daß er um keinen andern Mann

So bittern Kummer je gewann.

Ihn weinte manches edle Weib,

Viel Jungfraun klagten seinen Leib;

Jedem, der ihn je gesehn,

War an seinem Leide Leid geschehn.

Doch so groß ihr Erbarmen

Auch war mit dem Armen,

So war es doch alleine

Seine Blanscheflur die reine,

Die höfische, die gute,

Die aus ganzem Muthe

Mit Augen und mit Herzen

Des Herzgeliebten Schmerzen

Weinte mit bitterm Jammer.

In einsamer Kammer,

Wo sie zu klagen Raum gewann,

Da fiel sie sich mit Händen an

Und schlug dahin sich tausendmal,

Wo der Sitz war ihrer Qual:

Der Stelle, wo das Herze lag,

Der gab die Schöne manchen Schlag.

So marterte das süße Weib

Den jungen schönen süßen Leib

In so jämmerlicher Noth:

Sie hätte jeden andern Tod,

Der nicht von Minne war gekommen,

Für ihr Leben gern genommen.

Sie wär auch wohl verdorben

Und in dem Leid erstorben,

Hätte sie nicht den Trost gehabt,

Sich nicht an Einem Wunsch gelabt

Wie es immer möcht ergehn,

So wollte sie ihn wiedersehn,

Und wenn sie ihn nur sähe,

Was ihr darnach geschähe,

Da wollte sie sich drein ergeben.

So fristete sie sich das Leben

Bis sie zu Sinnen wieder kam,

Und ernstlich in Berathung nahm

Wie sie zum Liebsten käme,

Daß sie den Schmerz bezähme.

Darüber kam ihr in den Sinn

Ihre gute Meisterin,

Die sie stäts und allewege

Hielt in treuer Lehr und Pflege

Und ihr immer gab Geleit.

Die zog sie eines Tags beiseit

(Sie waren Beide ganz allein),

Und klagt' ihr all die herbe Pein,

Wie sie allzeit thun und thaten,

Die sich um Liebesnoth berathen.

Ihre Augen überquollen,

Die heißen Thränen rollen

Sah man im vollen Drange

Über die lichte Wange.

Dabei die Hände gefalten,

Flehend empor gehalten:

»Ach meines Leides«, sprach die Maid;

»Ach«, sprach sie, » welch ein Herzeleid!

Ach, herzgeliebte Meisterin,

Nun sei die Treue mein Gewinn,

Die ohne Ende bei dir ist;

Und da du selbst so selig bist,

Daß nur Seligkeit und Heil

Von deinem Rath mir wird zu Theil,

So klag ich dir mein Herzeleid

Bei aller deiner Seligkeit:

Hilfst du mir nicht, so bin ich todt.« –

»Nun Fräulein, was ist eure Noth

Und euer klägliches Klagen?« –

»Ach, Traute, darf ich dir es sagen?« –

»Ja, liebes Fräulein, sagt mirs an.« –

»Mich tödtet dieser todte Mann,

Von Parmenie Riwalin;

Gar zu gerne sah ich ihn,

Wüst ich, wie ichs erwürbe,

Bevor er ganz erstürbe,

Denn leider kann er nicht gedeihn:

Willst du dazu mir Hülfe leihn,

So versag ich nie dir eine Gabe,

So lang ich bin und Leben habe.«

Da sprach bei sich die Meisterin:

Wenn ich ihr gefällig bin,

Welch großer Schaden ist es dann?

Dieser halbtodte Mann

Stirbt morgen oder heute noch:

So hab ich meinem Fräulein doch

Aus Noth geholfen und aus Leid;

Hernach vertraut sie jederzeit

Vor allen andern Frauen mir.

»Lieb Fräulein«, hub sie an zu ihr,

»Euer Kummer ist mir herzlich leid,

Und wenn ich eurer Traurigkeit

Mit meinem Leben steuern kann,

So thu ichs, zweifelt nicht daran.

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