Gottfried von Straßburg - Tristan und Isolde

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Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitet wurden. Zahlreiche Dichter unterschiedlicher Volksliteraturen besonders in Frankreich und Deutschland haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt.

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Denn wieder zwang ihn Riwalin

Mit Schaden sich zurückzuziehn,

Und trieb das mit ihm alsolang

Bis er ihn völliglich bezwang,

Daß er am Sieg verzagte

Und keinen Kampf mehr wagte

Als noch aus seinen Vesten,

Den stärksten und den besten.

Vor denen lag dann Riwalin

Und zog mit Obmacht wider ihn

Zu Stürmen und zu Streiten.

Er trieb ihn auch allzeiten

Siegreich wieder in das Thor.

Auch hielt er manchesmal davor

Turnei mit voller Ritterschaft.

So lag er stäts ihm ob mit Kraft

Und haust in seinem Lande

Mit Raub und mit Brande

Bis ihn um Frieden bat Morgan

Und mit aller Noth von ihm gewann,

Daß getagt ward und zuletzt

Ein jährger Friede festgesetzt.

Dem Frieden ward von Beiden

Mit Bürgen und mit Eiden

Volle Gültigkeit verliehn.

Froh und reich zog Riwalin

Mit den Seinen heim zu Land,

Belohnte sie aus milder Hand

Und belud sie all mit Gaben;

Ließ sie dann Urlaub haben

Und wohl nach seinen Ehren

Zu ihrer Heimat kehren.

Als es Kanelen so gelang,

Darnach so währt' es nicht mehr lang,

Bis er einer neuen Fahrt

Sich zu ergetzen schlüßig ward.

Er beschickte sich zur Reise

In so glänzender Weise

Wie der Ehrbegierge thut.

All das Geräth und all das Gut,

Dessen binnen Jahresfrist

Solch ein Herr benöthigt ist,

Das ward ihm in ein Schiff getragen.

Oftmals hatt er hören sagen,

Wie höfisch, reich an Ehre

Der junge König wäre,

Mark, vom Lande Cornewal;

Des Preis vernahm man überall.

Cornewal und Engelland,

Die dienten beide seiner Hand.

Durch Erbschaft war er Cornwals froh;

Um England aber stand es so:

Es war ihm zugewachsen,

Als die galischen Sachsen

Die Briten dort vertrieben

Und des Landes Herrn verblieben;

Daher es auch den Namen kor:

Es hieß Britannien zuvor;

Doch anders ward es jetzt genannt:

Nach den Galen Engelland.

Da Die das Land besaßen

Und unter sich vermaßen,

Da wollten Alle Königlein

Und ihre eignen Herren sein.

Das schlug zu Aller Schaden aus:

Mit Mord und blutigem Strauß

Brachten sie sich selbst zu Falle.

Zuletzt befahlen sie Alle

In Markes Schutz sich und das Land.

Der hielt es mit so starker Hand

Nun in seiner Macht beschloßen,

Kein König hat noch je genoßen

Ergebnern Dienst von seinem Reich.

Die Geschichte meldet uns zugleich,

Daß in aller Länder Kreiß,

So weit gedrungen war sein Preis,

Kein Fürst geehrter war denn Er.

Dahin war Riwalins Begehr:

Bei Marke wollt er bleiben,

Ein Jahr mit ihm vertreiben

Und üben seine junge Kraft,

Daß er lerne neue Ritterschaft

Und der feinern Sitte Brauch.

Sein edles Herze sagt' ihm auch:

Wer fremder Lande Sitten weiß,

Verbeßert so der eignen Preis

Und erwirbt sich Ruhm und Lob.

Das wars, warum er sich erhob.

Er befahl die Leute wie das Land

In seines Marschalles Hand,

Eines Herr in seinem Reich:

Weil er getreu war ohne Gleich

Hieß er Rual li foitenant.

So hob sich Riwalin zu Hand

Mit zwölf Gesellen über Meer:

Er brauchte zum Geleit nicht mehr;

Mit diesem Volk begnügt' er sich.

Da nun der Zeit so viel verstrich,

Daß er zum Lande Cornwal kam,

Und auf dem Meere schon vernahm,

Daß König Mark, der hehre,

Zu Tintajöle wäre,

Da wandt er seine Fahrt dahin.

Er stieß ans Land: da fand er ihn

Und ward von ganzem Herzen froh.

Sich und die Seinen schmückt' er so,

Daß er Lob erwarb bei Jedermann.

So zog er an den Hof heran.

Da kam mit fürstlichem Prangen

Der Fürst ihn zu empfangen

Und all die Seinen so wie ihn.

Man erwies da Riwalin

So viel Ehre beim Empfang,

Daß es ihm sein Leben lang

Zu keiner Zeit, an keinem Ort

So wohl geboten ward als dort.

Darüber flog ihm hoch der Muth,

Der Hofbrauch deucht ihn schön und gut.

Oft gedacht er auch bei sich:

»Fürwahr, der Himmel selbst hat mich

Zu diesem Volke hergebracht!

Mich hat das Glück gar wohl bedacht.

Was je zu Markes Ruhme mir

Noch ward gesagt, das find ich hier.

Gar höfisch lebt er und gut.«

Da sagt' er Marken seinen Muth,

Und warum er wär gekommen.

Als Marke nun vernommen

Hatte, was er suche hier,

»Willkommen«, sprach er, »Gott und mir!

Leib und Gut und was mein eigen

Soll sich zu euerm Willen neigen.«

Riwalin der war da voll

Des Hofs, der Hof war seiner voll.

Liebgewonnen ward er gleich

Und werthgeschätzt von Arm und Reich,

Daß nie ein Gast geliebter war.

Das verdient' er auch fürwahr:

Der tugendreiche Riwalin,

Der war und wies auch fernerhin

Sich mit Leib und Gute

In geselligem Muthe

Zu ihrer Aller Dienst bereit.

So lebt' er in der Würdigkeit

Und in der rechten Güte,

Die er in sein Gemüthe

Mit neuem Wachsthum täglich nahm,

Bis Markes Hofgelage kam.

Zu diesem Hoffest waren

Beschieden ganze Scharen

Durch Gebot und Bitte.

Auf seine Ladung, das war Sitte,

Kam die Ritterschaft zuhand

Aus dem Königreich zu Engelland

Jedes Jahr zu Einem Mal

Gefahren hin gen Cornewal.

Da sah man auch in ihrer Schar

Viel schöne Frauen süß und klar

Und manch andre Herrlichkeit.

Nun war des Hofgelages Zeit

Verkündet und gesprochen

In die blühnden vier Wochen,

Von des süßen Maien Anbeginn

Bis seine Wonne schwindet hin.

Bei Tintajöl wars auf dem Plan,

Wo die Gäste sich ersahn

In der wonnigsten Au,

Die jemals eines Auges Schau

Erlugt in ihrer Lieblichkeit.

Die sanfte süße Sommerzeit

Hatte die süße Schöpferhand

Mit süßem Fleiß auf sie gewandt.

Die kleinen Waldvögelein,

Die der Ohren Freude sollen sein,

Gras, Blumen, Laub und Blüthenpracht,

Und was die Augen selig macht

Und ein edles Herz erfreuen soll,

Des war die Sommeraue voll.

Man fand da, was man wollte,

Daß der Frühling bringen sollte:

Den Schatten bei der Sonnen,

Die Linde bei dem Bronnen;

Die sanften, linden Winde,

Die Markens Ingesinde

Scherzend entgegen fächelten;

Die lichten Blumen lächelten

Aus dem bethauten Grase.

Des Maien Freund, der grüne Wase,

Der hatt aus Blumen angethan

Ein Sommerkleid so wohlgethan,

Daß sie dem Gast aus Mienen

Und Augen wiederschienen.

Die süße Baumbluth sah den Mann

Mit so süßem Lächeln an,

Daß sich das Herz und all der Muth

Wieder an die lachende Bluth

Mit spielenden Augen machte

Und ihr entgegen lachte.

Das sanfte Vogelgetöne,

Das süße, das schöne,

Das Ohren und Muthe

So lieblich kommt zu Gute,

Scholl aus den Büschen überall.

Die selige Nachtigall,

Das liebe, süße Vögelein,

Das immer selig müße sein,

Das sang aus der Kühle

Mit solchem Hochgefühle,

Daß den edeln Herzen all

Gab Freud und hohen Muth der Schall.

Nun hatte die Gesellschaft sich

In hohen Freuden lustiglich

Gelagert auf den Anger hin;

Ein Jeglicher nach seinem Sinn.

Wie Jedes Laun und Lust bestellt,

Darnach beschafft' er sich ein Zelt:

Die Reichen lagen reichlich,

Die Höfschen unvergleichlich;

Die lagen unter Seide,

Die unterm Schmuck der Haide.

Vielen gab die Linde Schatten;

Andre sich gehüttet hatten

Mit laubgrünen Aesten.

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