Edgar Burroughs - Tarzan – Band 6 – Tarzans Dschungelgeschichten

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Tarzan – Band 6 – Tarzans Dschungelgeschichten: краткое содержание, описание и аннотация

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Tarzans Dschungelgeschichten («Jungle Tales of Tarzan») ist eine Sammlung von zwölf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten aus Tarzans späten Jugendjahren, die kurze Zeit vor Tarzans ersten Begegnungen mit weißen Menschen, darunter Jane Porter, spielen.Es handelt sich um folgende Geschichten: Tarzans erste Liebe, Tarzan gefangen, Der Kampf um das Affenbaby, Tarzans Gott, Tarzan und der Negerjunge, Der Zauberer sucht sich zu rächen, Bakawais Ende, Der Löwe, Der Kampf um Teeka, Ein Dschungelstreich, Tarzan rettet den Mond, Die Orthografie wurde der heutigen Schreibweise behutsam angeglichen.Null Papier Verlag

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Eine hal­be Stun­de lang spreiz­te sich Tar­zan dort auf Tan­tors Rücken. Ei­nen Zeit­be­griff kann­ten sie bei­de nicht. Das Le­ben, wie sie es auf­fass­ten, be­stand haupt­säch­lich aus der Auf­ga­be, sich den Ma­gen zu fül­len. Für Tar­zan war die­se Ar­beit we­ni­ger schwer als für Tan­tor, denn Tar­zans Ma­gen war klei­ner und als Om­ni­vo­re, als Al­les­fres­ser, fand er leich­ter Nah­rung. Wenn er die eine Art nicht bald ge­nug fand, gab es im­mer noch vie­le an­de­re, um den Hun­ger zu stil­len. Er war in der Le­bens­wei­se nicht so ei­gen wie Tan­tor, der von ei­ni­gen Bäu­men nur die Rin­de fraß, das Holz wie­der von an­de­ren, wäh­rend ihm wie­der von noch an­de­ren nur das Laub schmeck­te und auch das nur zu be­stimm­ten Jah­res­zei­ten.

In­fol­ge­des­sen muss­te Tan­tor den größ­ten Teil sei­nes Le­bens da­mit zu­brin­gen, sei­nen Ma­gen für die Be­dürf­nis­se sei­ner mäch­ti­gen Mus­keln zu fül­len. So geht es al­len Tie­ren – ihr Le­ben ist mit Nah­rungs­su­che und Ver­dau­ung so voll be­schäf­tigt, dass ih­nen we­nig Zeit für an­de­re Er­wä­gun­gen bleibt. Zwei­fel­los hat sie die­se Be­las­tung ge­hin­dert, sich eben­so rasch wie der Mensch, dem mehr Zeit zum Nach­den­ken über al­les bleibt, wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Doch ließ sich Tar­zan durch sol­che Ge­dan­ken nur we­nig stö­ren und Tan­tor schon gar nicht. Der ers­te­re wuss­te nur, dass er sich in der Ge­sell­schaft Tan­tors wohl­fühl­te. Wa­rum, wuss­te er nicht. Er ver­stand nicht, dass er als Mensch – als nor­mal emp­fin­den­der, ge­sun­der Mensch – sich nach ei­nem Le­be­we­sen sehn­te, dem er sei­ne Zu­nei­gung schen­ken konn­te. Die Spiel­ge­fähr­ten sei­ner Kind­heit un­ter Ker­schaks Af­fen wa­ren nun­mehr große, mür­ri­sche Bes­ti­en ge­wor­den. Sie konn­ten Vor­lie­be we­der he­gen noch er­we­cken. Mit den jün­ge­ren Af­fen spiel­te Tar­zan noch ge­le­gent­lich und lieb­te sie in rau­er Wei­se, aber als Ka­me­ra­den wa­ren sie we­der be­frie­di­gend noch ru­hig ge­nug. Tan­tor da­ge­gen war ein Berg von Ruhe, Ge­setzt­heit und Zu­ver­läs­sig­keit. Es war eine Er­ho­lung und Be­frie­di­gung, sich auf sei­nem rau­en Schä­del aus­zu­stre­cken und ihm un­kla­re Hoff­nun­gen und Zie­le in sei­ne großen Ohren zu er­zäh­len, die dann so ge­wich­tig und ver­ständ­nis­in­nig vor- und zu­rück­klapp­ten. Seit ihm Kala ge­nom­men war, heg­te Tar­zan von al­lem Dschun­gel­volk für Tan­tor die größ­te Lie­be. Manch­mal hät­te Tar­zan ger­ne ge­wusst, ob Tan­tor die­se Zu­nei­gung er­wi­der­te, aber es war schwer, das her­aus­zu­fin­den.

Die Stim­me des Ma­gens – die drin­gends­te und be­stän­digs­te For­de­rung, wel­che der Dschun­gel kennt – brach­te schließ­lich Tar­zan wie­der auf die Bäu­me und auf die Nah­rungs­su­che, wäh­rend Tan­tor sei­nen un­ter­bro­che­nen Marsch in ent­ge­gen­ge­setz­ter Rich­tung wie­der auf­nahm.

Eine Stun­de lang ging der Af­fen­mensch auf Nah­rung aus. Ein luf­ti­ges Nest gab sei­nen fri­schen, war­men In­halt her. Früch­te, Bee­ren und zar­te Pi­sang­ba­na­nen fan­den ih­ren Platz auf sei­ner Menü­kar­te in der Rei­hen­fol­ge, in wel­cher er auf sie stieß, denn nach sol­cher Nah­rung such­te er nicht erst. Fleisch, Fleisch, Fleisch! Af­fentar­zan jag­te im­mer nach Fleisch; nur be­kam er es manch­mal nicht, wie zum Bei­spiel heu­te. Wäh­rend er den Dschun­gel durch­strich, be­fass­te sich sein leb­haf­ter Geist nicht nur mit sei­ner Jagd, son­dern auch mit vie­len an­de­ren Din­gen. Ge­wohn­heits­mä­ßig rief er sich die Er­eig­nis­se der ver­gan­ge­nen Tage und Stun­den ins Ge­dächt­nis zu­rück. Er er­leb­te wie­der eine Be­geg­nung mit Tan­tor, er dach­te an die gra­ben­den Ne­ger und die merk­wür­di­ge, zu­ge­deck­te Gru­be, die sie zu­rück­ge­las­sen hat­ten. Wie­der und wie­der frag­te er sich, was wohl de­ren Zweck sein könn­te. Er ver­glich sei­ne Wahr­neh­mun­gen und kam da­bei zu Ur­tei­len. Dann ver­glich er sei­ne Ur­tei­le und ge­lang­te zu Schlüs­sen, die wohl nicht im­mer rich­tig wa­ren, aber er ge­brauch­te sein Ge­hirn zu dem Zweck, für wel­chen es Gott be­stimmt hat­te, und da er nicht durch das meist ir­ri­ge Ur­teil an­de­rer vor­her be­ein­flusst war, fiel ihm der rech­te Ge­brauch nicht so schwer.

Und wäh­rend er sich so we­gen der Gru­be den Kopf zer­brach, tauch­te plötz­lich vor sei­nen Au­gen im Geis­te eine mas­si­ge, schwarz­graue Ge­stalt auf, wel­che ge­wich­tig eine Dschun­gel­fähr­te ent­lang tram­pel­te. Im Nu spür­te Tar­zan schlag­ar­tig eine Ge­fahr da­hin­ter. Ent­schluss und Aus­füh­rung fie­len bei dem Af­fen­menschen ge­wöhn­lich zu­sam­men, und schon rann­te er durch die be­laub­ten Zwei­ge da­von, ehe er die Be­deu­tung der Fall­gru­be im Geis­te noch ganz er­fasst hat­te. Von ei­nem we­hen­den Ast zum an­de­ren sich schwin­gend, eil­te er durch die mitt­le­re Ter­ras­se, in wel­cher die Bäu­me am dich­tes­ten mit den Zwei­gen an­ein­an­ders­tie­ßen, dann sprang er wie­der zu Bo­den und schnell­te sich leicht­fü­ßig über den Tep­pich aus ver­mo­der­ten Pflan­zen, bis er wie­der in die Bäu­me hin­auf­klet­ter­te, wenn ihm dich­ter Un­ter­wuchs das ra­sche­re Vor­wärts­kom­men auf dem Bo­den ver­wehr­te.

In sei­ner Hast ver­gaß er alle Vor­sicht. Die War­nung der tie­ri­schen In­stink­te war von der red­li­chen Freund­schaft des Men­schen über­tönt, und so konn­te es kom­men, dass er eine große, baum­lee­re Lich­tung be­trat, ohne vor­her dar­an zu den­ken, ob nichts dort sei, was ihn den Weg strei­tig ma­chen könn­te.

Er war schon halb über die Lich­tung hin­weg, als ge­ra­de vor ihm auf dem Wege in nur we­ni­gen Schrit­ten Ent­fer­nung aus ei­nem Fle­cken großer Grä­ser ein hal­b­es Dut­zend schnat­tern­de Vö­gel auf­flo­gen. Tar­zan schlug sich auf die Sei­te, denn er wuss­te gut ge­nug, was für ein Ge­schöpf die klei­nen Schild­wa­chen ver­rie­ten. Buto, das Nas­horn, raff­te sich auf sei­ne kur­z­en Bei­ne und schoss wü­tend zum An­griff vor. Buto rennt aufs Ge­ra­te­wohl drauf los. Mit sei­nen schlech­ten Au­gen sieht es selbst auf kur­ze Ent­fer­nung nicht viel, und es ist schwer zu ent­schei­den, ob sein irr­sin­ni­ges Drauf­los­stür­zen von sinn­lo­ser Angst beim Flüch­ten oder von dem jäh­zor­ni­gen Cha­rak­ter, den man ihm zu­schreibt, her­rührt. Üb­ri­gens ist das auch für einen, den Buto an­greift, ziem­lich ne­ben­säch­lich, denn wenn er ge­fasst und ge­spießt ist, lässt sich zehn ge­gen eins wet­ten, dass er nach­her we­nig In­ter­es­se für die­se Fra­ge hat.

Heu­te schoss nun Buto zu­fäl­lig ge­ra­de über die we­ni­gen tren­nen­den Schrit­te Gras­flä­che auf Tar­zan los. Er hat­te die Rich­tung nach dem Af­fen­menschen ge­nom­men und griff ihn mit Schnau­fen und Schnar­ren an, als er ihn vor sei­ne schwa­chen Au­gen be­kam. Die klei­nen Nas­horn­vö­gel flat­ter­ten im Krei­se um ih­ren großen Be­schüt­zer, über ein Dut­zend Af­fen drü­ben in den Zwei­gen an der Ecke der Lich­tung schnat­ter­ten und schal­ten, als sie das lau­te Schnar­chen der wü­ten­den Bes­tie er­schreck­te und in Ver­wir­rung in die hö­he­ren Zwei­ge jag­te. Nur Tar­zan schi­en gleich­gül­tig und hei­ter.

Er stand dem An­sturm mit­ten im Wege. Es war kei­ne Zeit, jen­seits der Lich­tung auf den Bäu­men Ret­tung zu su­chen, aber Tar­zan hat­te auch gar nicht die Ab­sicht, Bu­tos we­gen sei­nen Weg zu ver­zö­gern. Er war dem dum­men Vieh schon frü­her be­geg­net und hat­te nur höchs­te Ver­ach­tung da­für.

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