Edgar Burroughs - Tarzan – Band 6 – Tarzans Dschungelgeschichten

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Tarzan – Band 6 – Tarzans Dschungelgeschichten: краткое содержание, описание и аннотация

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Tarzans Dschungelgeschichten («Jungle Tales of Tarzan») ist eine Sammlung von zwölf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten aus Tarzans späten Jugendjahren, die kurze Zeit vor Tarzans ersten Begegnungen mit weißen Menschen, darunter Jane Porter, spielen.Es handelt sich um folgende Geschichten: Tarzans erste Liebe, Tarzan gefangen, Der Kampf um das Affenbaby, Tarzans Gott, Tarzan und der Negerjunge, Der Zauberer sucht sich zu rächen, Bakawais Ende, Der Löwe, Der Kampf um Teeka, Ein Dschungelstreich, Tarzan rettet den Mond, Die Orthografie wurde der heutigen Schreibweise behutsam angeglichen.Null Papier Verlag

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Eine Rie­dan­ti­lo­pe zog vor­sich­tig auf dem Wege zur Was­ser­stel­le die Fähr­te ent­lang, als ihr das Ge­läch­ter zu Ge­hör kam. Sie stand einen Au­gen­blick bis auf die wit­tern­den Nüs­tern be­we­gungs­los, dann wen­de­te sie sich und floh ge­räusch­los aus der schreck­li­chen Nähe der Men­chen.

Hun­dert Schrit­te da­von ent­fernt im Dickicht des un­durch­dring­li­chen Dschun­gels hob der Löwe Numa sei­nen mas­si­gen Kopf. Numa hat­te heu­te fast bis zum Ta­ge­s­an­bruch ge­fres­sen, so­dass er erst durch den großen Lärm ge­weckt wur­de. Jetzt hob er die Schnau­ze, zog die Luft ein und fing die schar­fe Wit­te­rung des Ried­bocks und die dump­fe des Men­schen auf. Aber Numa war wohl ge­sät­tigt. Mit ei­nem lei­sen, un­zu­frie­de­nen Grun­zen er­hob er sich und schlich da­von.

Bunt­ge­fie­der­te Vö­gel mit hei­se­ren Stim­men schos­sen von Baum zu Baum. Klei­ne Af­fen schwan­gen sich schnat­ternd und schel­tend über den schwar­zen Krie­gern durch die schwan­ken Zwei­ge. Und doch fühl­ten sich die­se al­lein, denn der gleich den Stra­ßen ei­ner Groß­stadt von My­ria­den Le­be­we­sen wim­meln­de Dschun­gel wirkt auf je­den wie der ein­sams­te Fle­cken auf Got­tes großer Welt.

Aber wa­ren sie wirk­lich al­lein?

Über ih­nen wieg­te sich ein grau­äu­gi­ger Jüng­ling auf ei­nem dicht­be­laub­ten Ast und be­wach­te mit re­ger Auf­merk­sam­keit jede ih­rer Be­we­gun­gen. Das zu­rück­ge­hal­te­ne Feu­er des Has­ses glomm un­ter des Jun­gen of­fen­ba­rem Wunsch, her­aus­zu­fin­den, wel­chen Zweck die Ar­beit der Schwar­zen hat­te. Ei­ner so wie die­se da hat­te sei­ne ge­lieb­te Kala ge­tö­tet. Er konn­te nur bit­te­re Feind­schaft für sie he­gen, aber er be­lausch­te sie ger­ne, weil er be­gie­rig war, das Be­neh­men der Men­schen bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.

Er sah die Gru­be tiefer wer­den, bis ein großes Loch von der Brei­te der Fähr­te gähn­te – ein Loch, groß ge­nug, um alle sechs Schwar­zen zu­sam­men in sich auf­zu­neh­men. Tar­zan konn­te sich den Zweck ei­ner sol­chen Rie­sen­ar­beit nicht vor­stel­len. Als sie lan­ge Stan­gen schnit­ten, am obe­ren Ende zu­spitz­ten und in Ab­stän­den senk­recht in den Bo­den der Gru­be setz­ten, stieg sein Er­stau­nen. Und als sie dann schwa­che Qu­er­stä­be dar­über leg­ten und mit ei­ner sorg­fäl­tig an­ge­brach­ten Lage aus Blät­tern und Erde ihr Werk je­dem Blick ver­deck­ten, wur­de er nicht klü­ger dar­aus.

Als die Schwar­zen fer­tig wa­ren, be­trach­te­ten sie ihr Werk mit Zei­chen volls­ter Zufrie­den­heit und Tar­zan be­trach­te­te es gleich­falls so. Selbst für sein ge­üb­tes Auge blieb kaum eine Spur da­von, dass die alte Wild­fähr­te in ir­gend­ei­ner Wei­se an­ge­rührt wor­den war.

Der Af­fen­mensch war so sehr in sei­ne Mut­ma­ßun­gen über den Zweck der über­deck­ten Gru­be ver­tieft, dass er die Schwar­zen nach ih­rem Dor­fe ohne die üb­li­che Het­ze ent­kom­men ließ, die ihn zum Schre­cken von Mbon­gas Stamm ge­macht hat­te und für ihn gleich­zei­tig ein Mit­tel zur Ra­che und eine un­er­schöpf­li­che Quel­le der Un­ter­hal­tung dar­stell­te.

Aber wie sehr er sich auch den Kopf zer­brach, er konn­te das Rät­sel der ver­deck­ten Gru­be nicht lö­sen, denn die Sit­ten der Schwar­zen wa­ren für Tar­zan im­mer noch et­was Un­be­kann­tes. Sie wa­ren erst vor kur­z­em in den Dschun­gel ein­ge­wan­dert – die ers­ten ih­rer Gat­tung, um den Tie­ren dort ihre ur­al­te Vor­herr­schaft auf­zu­drän­gen. Für den Lö­wen Numa, für Tan­tor, den Ele­fan­ten, für die großen und die klei­nen Af­fen, für all und je­den der My­ria­den Ge­schöp­fe die­ser rau­en Wild­nis wa­ren die Mit­tel und Wege des Men­schen neu. Sie muss­ten noch vie­les ler­nen, was die­se schwar­zen, haar­lo­sen Ge­schöp­fe be­traf, die auf­recht auf den Hin­ter­pfo­ten gin­gen – und sie lern­ten lang­sam und im­mer zu ih­rem größ­ten Kum­mer.

Bald nach dem Ab­zug der Schwar­zen schwang sich Tar­zan auf die Fähr­te hin­ab. Vor­sich­tig wit­ternd um­kreis­te er die Rän­der der Fal­le. Er hock­te sich hin und kratz­te das Ende ei­nes Qu­er­trä­gers frei. Dann beroch er ihn, be­rühr­te ihn, leg­te den Kopf auf die Sei­te und be­schau­te ihn erst ein paar Mi­nu­ten lang. Schließ­lich brach­te er die Stel­le wie­der sau­ber in Ord­nung, schwang sich hin­auf in die Zwei­ge und mach­te sich auf die Su­che nach sei­nen be­haar­ten Ge­fähr­ten, den großen Af­fen von Ker­schaks Hor­de.

Als ihm da­bei der Löwe Numa über den Weg lief, hielt er einen Au­gen­blick an, warf sei­nem Feind eine wei­che Frucht in das knur­ren­de Ge­sicht und schimpf­te ihn Aas­fres­ser und Bru­der der Hyä­ne Dan­go. Numa starr­te mit sei­nen feu­ri­gen, run­den, gelb­grü­nen Au­gen voll tie­fem Hass auf die tan­zen­de Ge­stalt oben. Sei­ne di­cken Ba­cken zit­ter­ten un­ter lei­sem Knur­ren und die Wut setz­te sei­nen ge­schmei­di­gen Schweif in schar­fe peit­schen­de Be­we­gung. Aber aus al­ter Er­fah­rung wuss­te er, wie zweck­los es war, mit dem Af­fen­menschen auf wei­te Ent­fer­nung zu ver­han­deln, des­we­gen schlug er sich als­bald seit­wärts in die Bü­sche, die ihn den Bli­cken sei­nes Quäl­geis­tes ent­zo­gen.

Tar­zan schnitt sei­nem ab­zie­hen­den Fein­de eine af­fen­ar­ti­ge Gri­mas­se und schrie ihm eine letz­te Dschun­gel­be­lei­di­gung nach, ehe er sei­nen Weg fort­setz­te.

Eine Mei­le wei­ter trug ihm ein Wind­hauch einen schar­fen ver­trau­ten Ge­ruch ganz aus der Nähe in die Nase und gleich dar­auf sah er un­ter sich ein un­ge­heu­res grauschwar­zes Un­ge­tüm ge­ra­de­wegs durch den Dschun­gel sich Bahn bre­chen. Tar­zan griff ne­ben sich und knick­te einen klei­nen Zweig und schon mach­te der wuch­ti­ge Kör­per bei dem plötz­li­chen Knacken halt. Gro­ße Ohren klapp­ten nach vor­ne und ein lan­ger, wei­cher Rüs­sel hob sich, um rasch auf der Su­che nach feind­li­cher Wit­te­rung hin- und her­zu­schwan­ken, wäh­rend zwei schwach­sich­ti­ge, klei­ne Au­gen arg­wöh­nisch aber er­folg­los nach dem Ur­he­ber des Geräusches späh­ten, das sei­nen fried­li­chen Weg ge­stört hat­te.

Tar­zan lach­te laut und kam dicht über den Kopf des Dick­häu­ters.

Tan­tor! Tan­tor! schrie er. Bara, der Hirsch, ist nicht so ängst­lich wie du – du, Tan­tor, der Ele­fant, der größ­te von al­lem Dschun­gel­volk. Du, mit der Stär­ke von eben­so viel Nu­mas als ich Fin­ger und Ze­hen habe! Tan­tor, der die größ­ten Bäu­me aus­rei­ßen kann, du zit­terst vor Angst, wenn ein klei­ner Zweig knackt!

Ein ra­scheln­des Geräusch, das eben­so ein Zei­chen der Ver­ach­tung wie der Er­leich­te­rung sein konn­te, war Tan­tors ein­zi­ge Ant­wort, als er den hoch­er­ho­be­nen Rüs­sel und die Ohren senk­te und sei­nen Schwanz wie­der wie ge­wöhn­lich hän­gen ließ. Nur die Au­gen such­ten wei­ter nach Tar­zan. Tan­tor brauch­te nicht lan­ge zu war­ten, denn eine Se­kun­de spä­ter sprang der Jüng­ling auf den brei­ten Kopf sei­nes al­ten Freun­des her­ab. Dort streck­te er sich lang aus, trom­mel­te mit den Ze­hen auf der Haut und kratz­te mit den Fin­gern die zar­te­ren Stel­len hin­ter den großen Ohren, wäh­rend er Tan­tor den gan­zen Dschun­gel­klatsch er­zähl­te, als ob das große Tier je­des sei­ner Wor­te ver­stün­de.

Tar­zan konn­te Tan­tor vie­les ver­ständ­lich ma­chen und ob­gleich sein Ge­schwätz von der Jagd über die Be­grif­fe des großen, grau­en Dschun­gel-Fürch­te­nichts ging, stand die­ser doch mit fun­keln­den Au­gen und lei­se schwin­gen­dem Rüs­sel, als ob er je­des Wort mit volls­tem Ver­ständ­nis in sich auf­neh­me. In Wirk­lich­keit lieb­te er die an­ge­neh­me freund­li­che Stim­me, die lieb­ko­sen­den Hän­de hin­ter den Ohren und die enge Ver­trau­lich­keit des Freun­des, den er schon so oft auf dem Rücken ge­tra­gen hat­te. Tar­zan hat­te sich einst noch als klei­nes Kind dem großen Tier furcht­los ge­naht, weil er bei dem Dick­häu­ter die glei­chen freund­li­chen Ge­füh­le vor­aus­setz­te, die sein ei­ge­nes Herz er­füll­ten. Tar­zan hat­te in den Jah­ren ih­rer Freund­schaft ent­deckt, dass er eine un­er­klär­li­che Macht be­saß, sei­nen mäch­ti­gen Freund zu lei­ten und zu len­ken. Von so weit her als Tan­tor mit sei­nen schar­fen Ohren die schril­len durch­drin­gen­den Rufe des Af­fen­menschen noch ver­neh­men konn­te, kam er auf des­sen Ruf her­bei, und wenn Tar­zan dann auf sei­nem Kop­fe hock­te, brach Tan­tor in je­der Rich­tung durch den Dschun­gel, die ihn sein Rei­ter zu ge­hen hieß. Es war das Über­ge­wicht des mensch­li­chen Ver­stan­des über den des Tie­res und die Wir­kung war ge­ra­de so, als ob sie bei­de den Grund ge­wusst hät­ten, ob­gleich kei­ner von ih­nen eine Ah­nung da­von hat­te.

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