Ricarda Huch - Deutsche Geschichte

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Ricarda Huch widmete sich seit den 1910er Jahren der italienischen, deutschen und russischen Geschichte. Ihr Hauptwerk zur deutschen Geschichte entstand zwischen 1934 und 1947 und umfasst sowohl das Mittelalter als auch die Frühe Neuzeit.Diese Sammlung fasst in neuer deutscher Rechtschreibung erstmalig alle 3 Bände zusammen:Band I – Römisches Reich Deutscher NationBand II – Das Zeitalter der GlaubensspaltungBand III – Untergang des Römischen Reiches Deutscher NationNull Papier Verlag

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Von den Päps­ten, zu­erst von Ur­ban II., ging die Idee der Kreuz­zü­ge aus, wie ih­nen ja auch die Auf­ga­be, das Chris­ten­tum über die gan­ze Erde zu ver­brei­ten, haupt­säch­lich zu­stand; gra­de das Hei­li­ge Land, der Chris­ten­heit so denk­wür­dig, den Ungläu­bi­gen zu ent­rei­ßen, muss­te ih­nen am Her­zen lie­gen. Die Kai­ser, die das Schwert für den Papst führ­ten und sei­nen Wel­t­herr­schafts­ge­dan­ken teil­ten, wä­ren vor al­len be­ru­fen ge­we­sen, sich an die Spit­ze der gott­ge­weih­ten Heer­fahrt zu stel­len; al­lein erst Fried­rich Bar­ba­ros­sa hat das er­fasst und groß­ar­tig, wie es sei­ne Art war, ins Werk ge­setzt.

Als Sala­din in­fol­ge sei­nes Sie­ges bei Hit­tim Je­ru­sa­lem er­obert hat­te, und Papst Gre­gor VIII. zur Wie­de­r­er­obe­rung des Hei­li­gen Lan­des auf­for­der­te, mach­te das Wort des päpst­li­chen Ge­sand­ten auf dem Hof­ta­ge zu Straß­burg all­ge­mein tie­fen Ein­druck, der Kai­ser selbst aber nahm das Kreuz erst, nach­dem sein Streit mit dem Erz­bi­schof von Köln bei­ge­legt war, und die Aner­ken­nung sei­nes Soh­nes Hein­rich durch den Papst ihm die Ge­währ bot, dass die Re­gie­rung des Rei­ches wäh­rend sei­ner Ab­we­sen­heit in star­ken Hän­den ruh­te; dann un­ter­nahm er den Kreuz­zug mit sei­ner gan­zen Ener­gie, Um­sicht und Be­son­nen­heit. Mit Un­garn wur­den Verab­re­dun­gen über die Durch­rei­se, die Er­näh­rung, die Lie­fe­rung und Prei­se von Le­bens­mit­teln ge­trof­fen, auch nach Grie­chen­land wur­den vor­be­rei­ten­de Bo­ten ge­schickt. Die Ver­sor­gung such­te er auch durch die Be­stim­mung si­cher­zu­stel­len, dass, ab­ge­se­hen von Hand­wer­kern und Knech­ten, den Zug nur mit­ma­chen soll­te, wer Geld zum An­kauf von Le­bens­mit­teln für zwei Jah­re mit­neh­men kön­ne. Für die Ord­nung im Heer wur­de durch stren­ge Vor­schrif­ten Sor­ge ge­tra­gen. Auch dar­an dach­te der Kai­ser, durch be­son­de­re Maß­nah­men die Ju­den zu schüt­zen, die ge­wöhn­lich das Op­fer der Kreuz­zugs­be­geis­te­rung wur­den.

Die Fürs­ten­ver­samm­lung zu Mainz im März 1188, auf der der Kreuz­zug end­gül­tig be­schlos­sen wur­de, stand nach dem Wil­len des Kai­sers un­ter dem Vor­sitz des Er­lö­sers und wur­de der Reichs­tag Jesu Chris­ti ge­nannt; ein Thron­ses­sel war für den un­sicht­ba­ren Her­ren des Rei­ches, das sich so förm­lich als Got­tes­reich dar­stell­te, auf­ge­rich­tet. Der fast sieb­zig­jäh­ri­ge Kai­ser hat­te das Be­wusst­sein, mit der Er­fül­lung der höchs­ten kai­ser­li­chen Auf­ga­be sein Le­ben zu krö­nen. So viel an ihm war, tat er, da­mit die Heer­fahrt wür­dig und er­folg­reich ver­lau­fe. Die na­ment­lich in Grie­chen­land durch das Übel­wol­len von Re­gie­rung und Be­völ­ke­rung ihm be­rei­te­ten Schwie­rig­kei­ten über­wand er durch klu­ge Selbst­be­herr­schung. Die Müh­sal der Rei­se über raue Ge­bir­ge bei fort­wäh­ren­den An­grif­fen der Tür­ken be­stand sei­ne Wil­lens­kraft und sein ge­sun­der Kör­per; als er beim Ba­den im Flus­se Sa­leph er­trank, war es, wie wenn ein hö­he­rer Wil­le ihn auf dem Gip­fel sei­nes Da­seins ent­rück­te, be­vor un­ver­meid­li­che Ent­täu­schun­gen und Ver­wick­lun­gen ihn trä­fen. So wie es kam, nach­dem auch des Kai­sers Sohn, Her­zog Fried­rich von Schwa­ben, vor Ak­kon ge­stor­ben war, fiel ein tra­gi­scher Glanz auf ihn, der das Bild des al­ten Hel­den rühm­lich vollen­de­te. Al­ler­dings nicht nur Fried­richs per­sön­li­che Exis­tenz, auch der Fort­gang der ers­ten großen Un­ter­neh­mung der Deut­schen im Ori­ent, die sich so aus­sichts­reich an­ge­las­sen hat­te, war ab­ge­schnit­ten. Ein fol­gen­rei­ches Er­eig­nis je­doch knüpf­te sich an den Kreuz­zug, das war die Grün­dung des Deut­schen Or­dens un­ter den Mau­ern von Ak­kon, zu der sich deut­sche Rit­ter mit Kauf­leu­ten aus Lü­beck und Bre­men ver­ei­nig­ten. Auch in der Or­dens­grün­dung sind die Fran­zo­sen den Deut­schen vor­an­ge­gan­gen. Die spä­te­re Ver­le­gung des Deut­schen Or­dens nach Deutsch­land und sei­ne Tä­tig­keit im Os­ten stimmt in das Schick­sal und die Nei­gung der Deut­schen ein, sich Ko­lo­ni­en an den Gren­zen der Hei­mat zu schaf­fen. Die ori­en­ta­li­schen Ko­lo­ni­en: Je­ru­sa­lem, Odes­sa, An­tio­chia, Tri­po­lis sind von West­fran­ken und Nor­man­nen ge­grün­det, die Deut­schen hat­ten kei­nen Teil dar­an. Die Wir­kung, die die Be­kannt­schaft mit den Sa­ra­ze­nen und die wirt­schaft­li­chen Be­zie­hun­gen zur Le­van­te auf den Wes­ten aus­üb­te, be­traf denn auch haupt­säch­lich Frank­reich und Ita­li­en. Mit­tel­bar in­des­sen mach­te sich der wirt­schaft­li­che Auf­schwung der ita­lie­ni­schen Han­dels­städ­te, na­ment­lich durch Ve­ne­dig und Ge­nua, auch für die Süd­deut­schen gel­tend, und die Er­wei­te­rung des Ge­sichts­krei­ses, die Schär­fung des Ur­teils und die Selbs­t­er­kennt­nis, die jede Be­kannt­schaft mit frem­den Län­dern und Völ­kern zur Fol­ge hat, er­streck­te sich be­le­bend, lö­send und lo­ckernd auch auf Deutsch­land.

Die Kolonisation

Ein­zel­ne, die der Glau­bensei­fer in die sla­wi­schen Län­der trieb, wur­den meist er­schla­gen und ihr Mär­ty­rer­tum blieb wir­kungs­los, nur mit mi­li­tä­ri­scher Un­ter­stüt­zung ließ sich et­was aus­rich­ten. Drei Na­tio­nen wa­ren es, die durch Erobe­rung der sla­wi­schen Küs­ten­län­der die Ost­see er­rei­chen, wo­mög­lich be­herr­schen woll­ten: au­ßer den Dä­nen und den Deut­schen die Po­len. Durch ihre An­re­gung wur­de ei­ner der edels­ten Kir­chen­män­ner sei­ner Zeit, Bi­schof Otto von Bam­berg, zum Apos­tel der Sla­wen. Er war von Adel, aber arm, von sei­nen El­tern für den geist­li­chen Stand be­stimmt; um sei­nem Bru­der nicht zur Last zu fal­len, ging er nach Po­len, wo er we­gen Man­gels an Ge­lehr­ten bald eine Stel­lung als Leh­rer fand und sehr ge­schätzt wur­de. Doch war er, wenn er auch gern die Wer­ke der an­ti­ken Dich­ter und Phi­lo­so­phen las, nicht ei­gent­lich ein Mann der Wis­sen­schaft, aber ge­wandt in der Rede und ein gu­ter Pre­di­ger, der die sel­te­ne Kunst ver­stand, dem ein­fa­chen Vol­ke die Heils­wahr­hei­ten zu ver­mit­teln. Das An­zie­hen­de, Vor­neh­me und Wür­di­ge sei­ner Er­schei­nung wirk­te mit dazu, dass er Ge­sandt­schaf­ten bei­ge­ord­net und da­durch mit dem Kö­nig von Po­len, Wla­dis­law Her­mann, be­kannt wur­de. Sein An­teil am Zu­stan­de­kom­men der Hei­rat des­sel­ben mit Hein­richs IV. Schwes­ter Ju­dith, der Wit­we des Kö­nigs von Un­garn, mach­te sei­ne Be­zie­hun­gen zur kö­nig­li­chen Fa­mi­lie zu freund­schaft­li­chen, und sie dau­er­ten fort, nach­dem er auf den Wunsch Hein­richs IV. nach Deutsch­land zu­rück­ge­kehrt war. Hein­rich mach­te ihn erst zu sei­nem Kanz­ler, dann zum Bi­schof von Bam­berg. Ge­mäß sei­ner Gabe, viel zu ver­ste­hen und je­dem ge­recht wer­den zu kön­nen, hielt er es in dem großen Kamp­fe zwi­schen Papst und Kai­ser mit bei­den, und wenn er da­durch auch zu­wei­len bei bei­den An­stoß er­reg­te, be­grif­fen sie doch, dass es nicht aus fei­ger Be­rech­nung ge­sch­ah, und hiel­ten ihn trotz­dem wert. Er wirk­te mit beim Worm­ser Kon­kor­dat, das die Rech­te von Papst und Kai­ser in Be­zug auf die Bi­schofs­wah­len re­gel­te. Ein Jahr nach dem Tode Hein­richs V., 1124, rich­te­te der Kö­nig von Po­len, Bo­les­law III., der sei­nem in­zwi­schen ver­stor­be­nen Va­ter ge­folgt war, die Fra­ge an ihn, ob er ge­neigt sei, die Be­keh­rung der heid­nischen Pom­mern zu über­neh­men.

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