Anne Karin Elstad - Später, Lena, später

Здесь есть возможность читать онлайн «Anne Karin Elstad - Später, Lena, später» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Später, Lena, später: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Später, Lena, später»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Frauenemanzipation des 20. Jahrhunderts: Lena und Kjell kennen sich seit ihrer Kindheit, wo sie in einem kleinen Ort an der Küste von Trändelag im Norden Norwegens zusammen aufgewachsen sind. Als sie sich in der Kreisstadt auf dem Gymnasium wiedersehen, verlieben sich sich ineinander. Obwohl Lena zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung hegt, heiraten sie – die konservative Moral der fünfziger Jahre lässt ihr keine andere Möglichkeiten. Trotz aller Bemühungen Lenas, trotz des beruflichen Erfolgs ihres Mannes ist die Ehe von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Aufgrund ihrer Unselbständigkeit ließ Lena sich in die Ehe mit Kjell drängen, wo sie jedoch kein Verständnis findet. Mit große Verständnis und Einfühlsamkeit folgt Anne Karin Elstad, eine der erfolgreichsten Autorinnen Norwegens, dem Lebensweg ihrer Heldin und erzählt wie es Lena schließlich gelingt, sich von überkommenen Normen zu befreien und einen neuen Anfang zu finden. AUTORENPORTRÄT Anne Karin Elstad wurde 1938 in Valsøyfjord in Nordmøre Norwegen geboren. Sie arbeitete als Lehrerin, bis sie 1976 ihren ersten Roman veröffentlichte. Elstad gehört mit Gaarder zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern Norwegen. Elstad war in ihrem Heimatland so populär, dass sie schon für Schlagzeilen sorgte, wenn sie nur ein Manuskript im Verlag ablieferte. Ihre Bücher sind in Norwegen Bestseller und verkaufen sich über eine Million Mal. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre Bücher erhalten. 2003 und 2006 hat sie unter anderem den norwegischen Leserpreis erhalten. Elstad starb am 4. april 2012. Insgesamt hat sie fünfzehn Bücher geschrieben. REZENSION «Elstads Buch liest sich wie der schwedische Erfolgsroman Hannas Röchet von Marianne Fredriksson.» – Ostsee Zeitung «Anne Karin Elstad ist eine wahre Meisterin im Schildern von Einzelschicksalen.» – Aftenposten «Anne Karin Elstad ist eine glänzende Erzählerin.» – Aftenposten «Anne Karin Elstad bietet Lesehungrigen, Menschen, die nach Erzähltem süchtig sind, echten Lesestoff.» – Aftenposten

Später, Lena, später — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Später, Lena, später», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Herrgott, wie hübsch du jetzt gerade bist, Lena! Deine Augen strahlen. Weißt du das?“

„Du bist auch hübsch. Der Hübscheste, den ich kenne.“

„Komm“, sagt er.

Sie liegt auf seinem Arm, in ihr ist es warm und weich. „Ist es nicht schön so, Kjell?“

„Doch, Lena, so ist es schön.“ Er schmiegt sein Gesicht an ihren Körper, und so schlafen sie ein.

Sie wird wach, als seine Arme sich hart um sie schließen. Im Zimmer ist es dunkel, und sie fröstelt. Er holt eine Decke und breitet sie über sie, und in der halbwachen Stille kommt sie erst zur Besinnung, als beide nackt sind.

„Aber Kjell ...“

„Pst, sag jetzt nichts.“

Er ist in ihr, und sie spürt, daß er das angezogen hat. Plötzlich macht es nichts aus. Sie empfindet eine tiefe Freude, die durch ihren ganzen Körper flackert. Im Bauch scheint ein zitternder Knoten zu sitzen, aber ehe er sich lösen kann, ist es vorbei. Sie klammert sich an ihn an.

„Lena“, sagt er hilflos.

„Nein, nein“, weint sie, als er sich von ihr löst.

„Pst, warte doch“, und sie beißt in die Decke, um nicht laut zu schreien, als er am Waschbecken steht.

Sie fühlt sich in seinen Armen in der Dunkelheit hilflos und allein, und sie haßt es. „Ach, Kjell.“

„Hab keine Angst, Lena. Ich war vorsichtig, das weißt du doch.“

Die Tränen überwältigen sie. Vorsichtig, sagt er, aber er versteht einfach nicht. Davon ist doch nicht mehr die Rede, nicht davon, sondern von dem, was sie während eines kurzen, intensiven Augenblicks verspürt hat. Er hat es weggerissen. Wie kann er das verstehen?

Dann kämpft sie gegen ihre Tränen, und er streichelt unbeholfen ihren Rücken, bis sie versiegen. Sie starrt mit schmerzenden Augen in die Dunkelheit.

„Du, Lena? Ich wollte das nicht. Eigentlich wollte ich das nicht.“

„Das weiß ich, Kjell. Das war nicht bloß deine Schuld. Ich hab’s sicher auch gewollt.“

„Gestern abend, Lena, du mußt versuchen, das zu verstehen.“

„Meinst du denn, ich versteh’ das nicht?“

„Du kannst das nicht verstehen, du als Mädchen.“

„Wie meinst du das?“

„Es tut so verdammt weh, verstehst du, und zwar da .“

„Wovon redest du denn bloß, Kjell?“

„Ich sag’, daß es wehtut. Körperlich, verstehst du das? Du hast es doch gestern abend selber gesehen. Wenn du mich so erregst, dann ist das eine Hölle, von der du dir einfach keine Vorstellung machen kannst.“

Sie will seine Worte nicht begreifen. Sie hat geglaubt, etwas Großes gesehen zu haben, Liebe. Herrgott, das kann doch nicht stimmen, was er sagt! Daß es körperlich wehtut, und sie lacht und lacht und kann einfach nicht aufhören. Und ihr Lachen geht in Weinen über.

Er schüttelt sie. „Lena, hör auf! Was ist los mit dir?“ Und er gibt ihr eine Ohrfeige. Ihr Schluchzen verstummt jäh. Sie legt die Hand auf ihre Wange. „Du hast mich geschlagen, Kjell!“

„Mußte ich doch, du mußt dich beruhigen. Wir sind nicht allein im Haus.“

Sie sinkt in seinen Armen zusammen. „Hilf mir, Kjell.“

„Ja, Lena, ich helf dir.“

Er küßt ihr Gesicht, streichelt ihre Haare, ihren Rücken, schmiegt sich eng an sie und sie hat nicht die Kraft, sich zu wehren, als seine Liebkosungen härter werden. Hat nicht die Kraft sich zu wehren, als er in sie hineinkommt.

„Nein, Kjell, bitte nicht“, bittet sie.

„Lena, mein Mädchen, merkst du nicht, daß ich dich liebe?“

Später schläft er ein, und sie legt ihr Gesicht an seinen Rücken, nimmt ihn in den Arm.

Sie wird davon wach, daß er wieder in ihr ist, schnell, hart und schmerzhaft.

Zitternd zieht sie sich an.

„Ich bring’ dich nach Hause“, sagt er.

„Nein. Bald wird es hell, und uns könnte jemand begegnen. Ich geh’ lieber allein.“

„Du, Lena“, bittet er weich. „Komm her.“

Sie setzt sich zu ihm, er nimmt ihre Hand, spielt schläfrig mit ihren Fingern.

„Du bist nicht böse? Bist nicht traurig?“

„Nein, böse ...“

„Das mußte doch passieren, wir haben es ja beide gewollt. Wir konnten doch nicht so weitermachen ...“

„Nein, das konnten wir wohl nicht.“

„Gib mir einen Kuß, ehe du gehst.“

Sie beugt sich vor, küßt ihn kurz auf die Stirn. Im Mund hat sie einen klebrigen, ekelhaften Geschmack nach Schlaf und Weinen.

Sie schleicht in die kalte Dämmerung hinaus, wartet ein Weilchen, nachdem die Tür ins Schloß gefallen ist; hat Angst, jemand im Haus könnte sie hören. Übelkeit wogt in ihr auf.

Sie lehnt sich an einen Laternenpfahl, bis sie sich genug gesammelt hat, um weiterzugehen. Sie weiß nicht, wie sie nach Hause kommen soll. Ihre Beine zittern unter ihr, ihr Unterleib schmerzt, sie ist naß und wund, beim letztenmal hat er kein Kondom benutzt. Ihre engen Jeans scheuern, aber am allerschlimmsten ist das Gefühl, das sie in sich spürt.

Ein Arbeiter unterwegs zur Frühschicht begegnet ihr, und sie verbirgt ihr Gesicht in ihrer Kapuze, um seinem neugierigen Blick auszuweichen. Vorsichtig schließt sie die Tür auf, zieht die Stiefel aus, schleicht die Treppe hinauf und schließt hinter sich die Tür. Unter strömenden Tränen wäscht sie sich, reibt sich mit Wundcreme ein, liegt glühendheiß und naß, fröstelnd im kalten Bett. Kann nicht denken, kann nicht fühlen; später, später wird sie das machen.

Tage und Wochen gehen ineinander über. Es wird Frühling, die Wege bestehen nur noch aus braunem, glucksendem Matsch. Sie geht Hand in Hand mit Kjell über die Frühlingswege. Die Sonne sticht ihnen in die Augen, es riecht nach Frühling, die Luft schmeckt nach Frühling, und sie hat Heimweh. Heimweh nach der Sicherheit zu Hause. Manche Tage sind schön, an solchen Tagen fühlt sie sich ihm ganz nah. An anderen Tagen faucht sie gereizt bei allem, was er sagt oder tut. Am schlimmsten ist es, wenn sie auf ihre Tage wartet. Sie verspäten sich immer, sie weiß nicht, wann sie kommen werden, immer hat sie die gleiche Angst, und wenn die Regel dann endlich kommt, ist ihre Erleichterung so groß, daß sie Unbehagen, Schmerzen, Schmutz vergißt. Es ist wieder so wie vor Weihnachten, aber nun ist sie abhängiger von ihm denn je. Sie wagt nicht mehr, an ihre Mutter und an das Vertrauen zu denken, das ihre Eltern in sie setzen. Sie wagt auch nicht, an das zu denken, was in der Nacht passiert ist, als sie wieder zusammenkamen. Kjell erwähnt es nie, und sie spürt, daß es jetzt keinen Weg zurück mehr gibt.

Die Kluft zwischen ihr und den anderen Mädchen vergrößert sich zusehends. Bei dem Leben, das sie führt, hat sie keine Zeit, sich an irgendeine Klassenkameradin anzuschließen. Es kommt ihr unglaublich vor, daß sie die Schularbeiten schafft, daß sie mitten im Chaos ihrer Gefühle und Stimmungen lernen kann. Sie schreibt Klassenarbeiten und legt Zwischenprüfungen ab, als Vorbereitung für die richtigen Prüfungen am Ende des Schuljahres.

Dann beginnt für Kjell das Abitur. Sie näht die Abiturientenabzeichen aus rotem Filz auf seine Tweedjacke und auf den weißen Abiturientenmantel. An einigen der Feiern nimmt sie teil, die meisten sind allerdings den Abiturienten vorbehalten.

Es ist eine schlimme Zeit für Lena. Sie lernt für die Prüfungen, Kjell lernt fürs Abitur und nimmt an den Aktivitäten seiner Klasse teil. Oft sieht sie ihn tagelang nicht, sie ist ängstlich und eifersüchtig.

„Du paßt wohl besser auf ihn auf, denk ich. Sieh dir doch all die Abiturientinnen an, die ihn umschwärmen“, sagt Synnøve boshaft.

Das weiß Lena natürlich. Mit Abiturientenmütze und Mantel wirken sie plötzlich gefährlich, smart und erwachsen. Die Abiturienten fahren an den Wochenenden weg, treffen sich mit Abiturienten aus der Stadt, bekommen von ihnen Besuch. Wenn sie mit ihm zusammen ist, ist er aufgekratzt, hektisch. In dieser Zeit streiten sie sich oft.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Später, Lena, später»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Später, Lena, später» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Karine Giébel - Terminus Elicius
Karine Giébel
Terry Lynn Thomas - The Betrayal
Terry Lynn Thomas
Anne Karin Elstad - Julies fremde Heimat
Anne Karin Elstad
Víctor Álamo de la Rosa - La ternura de caníbal
Víctor Álamo de la Rosa
Anne Karin Elstad - Julie kehrt heim
Anne Karin Elstad
Anne Karin Elstad - Julies Erwachen
Anne Karin Elstad
Terry Lynn Thomas - The Drowned Woman
Terry Lynn Thomas
John Hennion-Starnikov - Anne. Pièce de théâtre
John Hennion-Starnikov
Отзывы о книге «Später, Lena, später»

Обсуждение, отзывы о книге «Später, Lena, später» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x