HOYT – Der Killer von Forest Grove
Matt Serafini
übersetzt von Peter Mehler
This Translation is published by arrangement with Matt Serafini
Deutsche Erstausgabe
Originaltitel: UNDER THE BLADE
Copyright Gesamtausgabe © 2020 LUZIFER Verlag
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Cover: Michael Schubert
Übersetzung: Peter Mehler
Lektorat: Astrid Pfister
Dieses Buch wurde nach Dudenempfehlung (Stand 2020) lektoriert.
ISBN E-Book: 978-3-95835-514-9
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.deabrufbar.
HOYT – Der Killer von Forest Grove
Impressum Impressum Deutsche Erstausgabe Originaltitel: UNDER THE BLADE Copyright Gesamtausgabe © 2020 LUZIFER Verlag Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden. Cover: Michael Schubert Übersetzung: Peter Mehler Lektorat: Astrid Pfister Dieses Buch wurde nach Dudenempfehlung (Stand 2020) lektoriert. ISBN E-Book: 978-3-95835-514-9 Sie lesen gern spannende Bücher? Dann folgen Sie dem LUZIFER Verlag auf Facebook | Twitter | Pinterest Sollte es trotz sorgfältiger Erstellung bei diesem E-Book ein technisches Problem auf Ihrem Lesegerät geben, so freuen wir uns, wenn Sie uns dies per Mail an info@luzifer-verlag.de melden und das Problem kurz schildern. Wir kümmern uns selbstverständlich umgehend um Ihr Anliegen. Der LUZIFER Verlag verzichtet auf hartes DRM. Wir arbeiten mit einer modernen Wasserzeichen-Markierung in unseren digitalen Produkten, welche dir keine technischen Hürden aufbürdet und ein bestmögliches Leseerlebnis erlaubt. Das illegale Kopieren dieses E-Books ist nicht erlaubt. Zuwiderhandlungen werden mithilfe der digitalen Signatur strafrechtlich verfolgt. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Nachwort
Danksagung
Über den Autor
Der Killer kehrte zurück.
Melanie konnte seine ungeduldigen Schritte direkt vor der Hütte hören.
Auf der anderen Seite des Raumes lag Billys Leichnam auf dem Boden – mit dem Gesicht nach unten in Tausenden von Glassplittern, nachdem er fünf Minuten zuvor durch das Fenster geworfen worden war.
Melanie hatte schnell reagiert. Sie war von ihrem Platz neben dem Kamin aufgesprungen, hatte zwei Bücherregale vor das zersplitterte Fenster geschoben und diese dann mit allen Möbeln, die das Wohnzimmer der Hütte hergab, verkeilt – eine Barriere aus Couches, Sesseln und Lampen. Diese zu überwinden, würde mehr Kraft erfordern, als der Killer aufbringen konnte, hoffte sie.
Sie zog ihre Knie näher an ihren Kopf heran, zuckte aber jedes Mal aufs Neue zusammen, wenn die Fäuste des Wahnsinnigen gegen die Tür hämmerten. Bei jedem Schlag grunzte er wie ein Tier.
Die Ecke, in der sie kauerte, war ein Meer aus herumliegenden Kassetten und Teilen eines zerschmetterten Gettoblasters. Sie waren aus dem Regal gefallen, als sie ihre improvisierte Barrikade errichtet hatte.
Ihr gegenüber lag Bill und starrte sie mit leerem Blick gleichgültig aus dem einen sichtbaren, weit aufgerissenen Auge an. Ein Hammer steckte so tief in seinem Nacken, dass nur noch der halbe Griff aus dem aufgerissenen Fleisch und den zertrümmerten Knorpeln herausragte.
Doch er war nicht das einzige Opfer. Vor einer Stunde war Melanie über die ersten Leichen gestolpert. Nachdem niemand zu ihrer abendlichen Pokerrunde erschienen war, hatte sie sich kurzerhand zu der Hütte der weiblichen Betreuer begeben und dort Jennifer vorgefunden – an der Innenseite der Tür hängend, wie ein toter Hase, von dicken Hanfseilen gehalten und mit schartigen Schnitten in der Kehle. Unter ihren Füßen hatte sich eine große Lache aus Blut gebildet, die jeden Tropfen ihres Körpers auffing.
Als Melanie zur Haupthütte zurückgerannt war, hatte sie Jennifers Mörder gesehen. Die missgebildete Silhouette eines Mannes hatte die Tür aufgerissen und den gesamten Türrahmen ausgefüllt. Melanie hatte sofort kehrtgemacht und war den Pfad zu Mr. Dugans Büro hinaufgerannt. Den ganzen Weg über hatte sie um Hilfe geschrien, und schnelle, schwere Schritte hatten sie verfolgt.
Mr. Dugans Büro war nicht verschlossen. Melanie hatte die Tür hinter sich zugeschlagen und den Riegel vorgeschoben. Der Besitzer des Camps hatte aber nicht auf ihr verzweifeltes Flehen reagiert. Blitze hatten für einen kurzen Moment die Dunkelheit erhellt und sie hatte ihre Bewegungen unwillkürlich dem Rhythmus angepasst.
An der Küchenwand hatte ein Telefon gehangen. Sie hatte den Hörer abgenommen, aber kein Freizeichen gehört.
Zu diesem Zeitpunkt des Abends hatte sie nur gewusst, dass Jennifer tot war, und sie hatte noch keine Gelegenheit gefunden, den Tod ihrer besten Freundin zu betrauern. Stattdessen hatte sie gehofft, dass Bill, Lindsey, Tyler und Becky noch irgendwo dort draußen am Leben waren.
Aber das waren sie nicht.
Auf ihrer verzweifelten Suche nach einer Waffe hatte sie schließlich die nackten Leichen von Lindsey und Tyler entdeckt, die durchbohrt und übereinander auf Mr. Dugans Bett gelegen hatten. Eine Mistgabel hatte kerzengerade aus Tylers Rücken geragt und nicht nur ihn, sondern auch Lindseys Brust durchbohrt. In den kurzen Lichtblitzen hatte sie sehen können, dass Tylers Kopf voller Blut war und die Hälfte seines Hinterkopfes fehlte.
Dieser grauenvolle Fund hatte ihr klargemacht, dass auch die anderen grausam ermordet worden waren.
Und dass der Mann, der dafür verantwortlich war, dort draußen war und versuchen würde, zu ihr zu gelangen.
Dann war auf einmal die Tür aufgeflogen und Holzsplitter waren quer durch den Raum geflogen. In einem weiteren grellen Blitz hatte sie die nur entfernt menschlich aussehende Gestalt aus dem strömenden Regen hereinschlurfen sehen. Melanie hatte sich daraufhin ans Ende der Küche zurückgezogen und sich durch die Hintertür hinausgeschlichen. So schnell sie gekonnt hatte, war sie durch den Matsch gerannt. Ihre Schritte auf dem Weg zur Haupthütte hatten sich angefühlt, als würde sie durch Sirup waten.
Nun war sie hier und fischte ein kleines Jagdmesser unter einem Stapel Kassetten hervor.
Melanie strich sich eine lockige Strähne ihres roten Haares aus dem Gesicht und grub ihre Fingernägel in die Handinnenflächen, in der Hoffnung, ihre Nerven damit beruhigen zu können. Aber es war zwecklos, denn mit jedem Blinzeln schossen ihr erneut Bilder des Todes durch den Kopf. Ihr Herz raste, halb aus Panik, halb wegen des Adrenalins, das ihr Körper ausstieß.
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