Eirik Newth - Die Jagd nach der Wahrheit - Die unendliche Geschichte der Weltforschung

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Einmal quer durch die Naturwissenschaften! Ob es Galelei war, der von der Kirche verurteilt wurde, Darwin, dessen Abstammungstheorien bekämpft wurden oder die Naturwissenschaftler von heute: Sie alle ließen und lassen sich nicht davon abhalten zu forschen – auch wenn sie immer wieder mit hartnäckigen Gegenwind zu kämpfen hatten und auch immer noch haben! Getrieben von immer selben Antrieb – der Suche nach neuen Erkenntnissen und Wahrheiten – beginnen sie immer wieder von neuem zu forschen und zu erforschen. Witzig und spannend erzählt Eirik Newth, der ursprünglich selbst einmal Wissenschaftler werden wollte, wie die großen Forscher der Welt ihre bahnbrechenden Entdeckungen gemacht haben und mit welchen Schwierigkeiten Forscher damals wie heute kämpfen müssen.Eirik Newth (*1964) ist ein norwegischer Sachbuchautor, freier Schriftsteller und Übersetzer. Newth studierte Astrophysik in Oslo und schreibt neben Kindersachbüchern auch Schulbücher über Geographie und Naturwissenschaften. Für sein Buch «Die Jagd nach der Wahrheit» erhielt er den norwegischen Brageprisen."Das ist zum Schmunzeln, Nachdenken, Mitfiebern – und niemals langweilig." Christine Brasch, Brigitte, 03.05.2000 "Nicht nur vermag das Buch ein solides naturwissenschaftliches Weltbild zu vermitteln – es ist durchaus geeignet, dauerhaftes Interesse an der Forschung zu wecken. Aber auch wissensdurstige Erwachsene werden auf der Jagd nach der Wahrheit ihre helle Freude haben. -Erik Möller, www.buchrezension.org-

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Auf Kos richtete Hippokrates eines der ersten Krankenhäuser der Welt ein, wo Patienten auch operiert wurden (ohne Betäubung). Zwar wurde sehr viel von der Arbeit, durch die er berühmt wurde, von seinen Schülern geleistet, aber Hippokrates gilt trotzdem als der Begründer der medizinischen Wissenschaft. Noch heute müssen alle Ärzte den „hippokratischen Eid“ ablegen, mit dem sie schwören, für ihre Patienten ihr Bestes zu geben.

Auch Hippokrates und andere griechische Ärzte hatten Probleme mit der Religion. Damals wie heute fand man es wichtig, den Toten Respekt zu erweisen. Aber ein Leichnam konnte den Forschern verraten, wie ein Mensch von innen aussieht. Im Jahr 470 v. Chr. begann der Arzt Alkmäon, Leichen aufzuschneiden – wir nennen das heute „sezieren“ –, um die Eingeweide der Menschen zu studieren. Er stieß damit auf heftigen Widerstand, und in Griechenland wurde das Sezieren verboten.

So mussten die Ärzte die Position der inneren Organe oft mühsam erraten, indem sie den Bauch der Patienten abtasteten oder Tiere sezierten. Weil sie so wenig über den Körper wussten, glaubten viele griechische Philosophen, dass wir mit dem Herzen denken. In gewisser Weise hat ein Teil dieses Glaubens bis heute überlebt. Das Herz gilt als Symbol für die Liebe, und wir sprechen noch immer von „einem guten Herzen“, wenn sich jemand um andere kümmert.

Galenos, der sechshundert Jahre später als Hippokrates lebte, gilt als Begründer der Wissenschaft vom Aufbau des Körpers, der Anatomie. Galenos hat sein Wissen über den Körper zum großen Teil durch das Sezieren von Schweinen, Ziegen und Hunden erworben. Die Bücher des Galen – wie er später genannt wurde – wurden ein Jahrtausend lang von Ärzten benutzt, obwohl leicht zu sehen war, dass sie auch Fehler enthielten.

Die Ärzte waren übrigens auch nicht besser als die anderen griechischen Wissenschaftler und Philosophen. Nachdem Hippokrates die Heilkunst zu einem Bereich der Philosophie erhoben hatte, wurde Frauen das Heilen von Kranken verboten, obwohl jahrtausendelang Frauen heilende Kräuter und Techniken gekannt hatten, um Knochen zu schienen, Wunden zu behandeln und Fieber und Schmerzen zu lindern.

Die Ärztin Agnodike kämpfte gegen das neue Verbot, und sie konnte immerhin durchsetzen, dass Frauen als Hebammen bei Geburten helfen durften. Es dauerte aber noch über 2200 Jahre, bis Frauen ganz normal Medizin studieren konnten. Weil sie nicht Ärztin werden durften, wurden sie „weise Frauen“ und griffen zu ihrem alten Wissen über die Heilkunst. Noch im letzten Jahrhundert suchten Kranke die Hilfe von weisen Frauen.

Archimedes

Wenn wir von Erfindern reden, fallen uns viele Namen ein. Heutzutage gehören Thomas Edison (der Erfinder des Phonographen), die Brüder Wright (Motorflugzeug) und Marconi (Radioapparat) zu den berühmtesten. Sie alle verbindet, dass sie auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen ihrer Vorgänger aufbauten und nützliche Erfindungen machten. So ist es noch immer. Ohne Erfinder hätte die Wissenschaft für die meisten Menschen kaum eine Bedeutung.

Wir wissen aber inzwischen auch, wie die alten Griechen das sahen, und deshalb überrascht es uns nicht weiter, dass es bei ihnen nur wenige bedeutende Erfinder gab. Der Größte unter ihnen war Archimedes. Er lebte von 287 bis 212 v. Chr. und war gelernter Philosoph. Wie viele Philosophen faszinierten ihn Mathematik und Geometrie. Archimedes entwickelte Regeln, um die Oberfläche und das Volumen (den Inhalt) von Zylindern, Kugeln und anderen geometrischen Körpern zu berechnen.

Aber vor allem bekannt gemacht hat ihn das archimedische Prinzip, das uns erzählt, was passiert, wenn wir einen Gegenstand ins Wasser werfen. Dann versucht nämlich eine Kraft, ihn an die Oberfläche hochzudrücken. Diese Kraft wird „Auftrieb“ genannt. Man kann den Auftrieb messen, indem man berechnet, wie viel Wasser der Gegenstand verdrängt, wenn er im Wasser landet. Dazu muss man eine Schüssel bis zum Rand mit Wasser füllen und einen Stein hineinlegen. Das Wasser wird steigen und über den Schüsselrand fließen.

Wenn das übergelaufene Wasser dann in einer Schale aufgefangen und gewogen wird, hat man die Auftriebskraft gemessen. Die entspricht nämlich dem Gewicht des übergelaufenen Wassers.

Das archimedische Prinzip besagt, dass der Gegenstand, den wir ins Wasser legen, sinken wird, wenn er mehr wiegt als das übergelaufene Wasser. Sein Gewicht ist dann größer als der Auftrieb. Wenn der Gegenstand weniger wiegt als das übergelaufene Wasser, schwimmt er. Steine sind schwerer als der Auftrieb, deshalb sinken sie. Holzstücke sind leichter, deshalb schwimmen sie.

Dieses Gesetz erklärt auch, warum Schiffe trotz Metallrumpf nicht sinken: Das Schiff ist hohl, und deshalb wiegt es weniger als das Wasser, das vom Rumpf verdrängt wird.

Angeblich hat Archimedes dieses Prinzip entdeckt, als er sich in die Badewanne setzte und zusah, wie das Wasser überlief. Archimedes sprang auf, rief „Heureka!“ („Ich hab’s!“) und rannte splitternackt durch die Straßen seiner Heimatstadt Syrakus.

Es ist typisch für Archimedes, dass dieses Gesetz sich nutzbringend anwenden lässt. Die Sage berichtet, dass der König von Syrakus sich eine goldene Krone anfertigen ließ. Danach kamen ihm aber Zweifel, ob die Krone wirklich aus purem Gold war oder ob der Goldschmied auch noch andere Metalle verwendet haben könnte. Der König ließ Archimedes kommen und bat ihn, das Problem zu lösen.

Archimedes legte die Krone in eine mit Wasser gefüllte Schüssel und fing das überlaufende Wasser in einer Schale auf. Dann nahm er einen Goldklumpen, der so viel wog wie die Krone, legte ihn in die Schüssel und fing abermals das überlaufende Wasser auf. Danach wiederholte er dieses Experiment mit einem Klumpen aus mit anderen Metallen vermischtem Gold, der ebenfalls so viel wog wie die Krone.

Schließlich verglich Archimedes die drei Wassermengen. Es stellte sich heraus, dass bei der Krone und beim Mischklumpen genau gleich viel Wasser überlief. Beim Klumpen aus reinem Gold dagegen war die Wassermenge geringer. Damit stand für Archimedes fest, dass für die Krone auch andere Metalle verwendet worden waren.

Als Syrakus später von römischen Schiffen angegriffen wurde, soll Archimedes Kriegsmaschinen konstruiert haben, die es der Stadt ermöglichten, eine dreijährige Belagerung zu überdauern. Zu diesen Kriegsmaschinen gehörten angeblich auch das Katapult, das Steine über weite Entfernungen schleudern konnte, und große Spiegel, die die Sonnenstrahlen bündelten und auf die feindlichen Schiffe richten konnten, die daraufhin Feuer fingen. Doch das mit den Brennspiegeln war wahrscheinlich nur eine Idee von ihm, praktisch konnte man zu jener Zeit Spiegel für so große Entfernungen noch nicht bauen.

Die wichtigste Erfindung des Archimedes aber war die archimedische Schraube, eine einfache Pumpe, die mit den Füßen oder von Ochsen oder Pferden angetrieben werden kann. Ihre Herstellung ist billig und leicht, und deshalb benutzen die Bauern im Mittleren Osten noch heute archimedische Schrauben, um Wasser auf ihre Felder zu pumpen. Auch in modernen Maschinen, dem Mähdrescher zum Beispiel, gibt es archimedische Schrauben. Von allen Erfindungen der griechischen Philosophen war diese für die einfachen Leute wohl die wichtigste.

Ein anderer großer Erfinder war Heron von Alexandria, der im ersten Jahrhundert n. Chr. lebte. Heron erfand eine Art Dampfmaschine: eine Kugel, auf der aus jeder Seite ein geknicktes Rohr herausragte. In die drehbar aufgehängte Kugel wurde Dampf geleitet und sie rotierte, wenn der Dampf aus den Rohren strömte. Herons Dampfmaschine war zu schwach, um einen großen Gegenstand, zum Beispiel ein Fahrzeug, anzutreiben. Aber sie war eine Maschine – ein Ding, das sich ganz von selber drehte.

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