Eirik Newth - Die Jagd nach der Wahrheit - Die unendliche Geschichte der Weltforschung

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Einmal quer durch die Naturwissenschaften! Ob es Galelei war, der von der Kirche verurteilt wurde, Darwin, dessen Abstammungstheorien bekämpft wurden oder die Naturwissenschaftler von heute: Sie alle ließen und lassen sich nicht davon abhalten zu forschen – auch wenn sie immer wieder mit hartnäckigen Gegenwind zu kämpfen hatten und auch immer noch haben! Getrieben von immer selben Antrieb – der Suche nach neuen Erkenntnissen und Wahrheiten – beginnen sie immer wieder von neuem zu forschen und zu erforschen. Witzig und spannend erzählt Eirik Newth, der ursprünglich selbst einmal Wissenschaftler werden wollte, wie die großen Forscher der Welt ihre bahnbrechenden Entdeckungen gemacht haben und mit welchen Schwierigkeiten Forscher damals wie heute kämpfen müssen.Eirik Newth (*1964) ist ein norwegischer Sachbuchautor, freier Schriftsteller und Übersetzer. Newth studierte Astrophysik in Oslo und schreibt neben Kindersachbüchern auch Schulbücher über Geographie und Naturwissenschaften. Für sein Buch «Die Jagd nach der Wahrheit» erhielt er den norwegischen Brageprisen."Das ist zum Schmunzeln, Nachdenken, Mitfiebern – und niemals langweilig." Christine Brasch, Brigitte, 03.05.2000 "Nicht nur vermag das Buch ein solides naturwissenschaftliches Weltbild zu vermitteln – es ist durchaus geeignet, dauerhaftes Interesse an der Forschung zu wecken. Aber auch wissensdurstige Erwachsene werden auf der Jagd nach der Wahrheit ihre helle Freude haben. -Erik Möller, www.buchrezension.org-

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Nach Platons Vorstellung sollten sich die Philosophen auf die Ideen konzentrieren, und das war nur durch Denken möglich. Platon fand es sinnlos, die Natur zu studieren. Da sich die Mathematik oft mit Zahlen und Figuren beschäftigt, die nur in der Vorstellung der Menschen existieren, hielt Platon sie für die einzige Wissenschaft, die überhaupt der Mühe wert war.

Platons Gedanken waren nichts Neues. Sein großer Lehrmeister, Sokrates, hielt das Studium der Natur sogar für gleichbedeutend mit einer Geisteskrankheit. Es liegt auf der Hand, dass solche Vorstellungen Naturforscher nicht gerade weiterbringen. Trotzdem gelang Platon etwas, das für alle Forscher von großer Bedeutung war. Seine Gründung der Akademie erwies sich als gute Idee. Denn wenn sich Philosophen aus dem ganzen Land an einem Ort treffen, können sie voneinander lernen und mit anderen Philosophen diskutieren.

An der Akademie wurden mehr als achthundert Jahre lang Philosophen ausgebildet, und noch heute haben alle Forscher Schulen besucht, die Ähnlichkeit mit dieser Akademie haben. Heute heißen solche Schulen zwar Universitäten, aber die dort ausgebildeten Leute werden weiterhin als Akademiker bezeichnet.

Aristoteles freundete sich mit Platon an, aber er war nicht immer derselben Meinung wie sein Lehrer. Er glaubte zum Beispiel, dass das, was wir sehen, wirklich ist, nicht eine bloße Idee. Deshalb glaubte er auch, dass wir aus der Beobachtung der Natur sehr viel lernen können. Aristoteles war der erste griechische Philosoph, der ernsthafte Naturstudien betrieben hat.

Das war keine leichte Aufgabe, denn in der Natur geht es nicht gerade ordentlich zu. Steine, Wolken, Wasser, Tiere und Pflanzen, alles wuselt durcheinander, und nur wenig scheint auf einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Bestandteilen der Natur hinzuweisen.

Für unser Alltagsleben spielt das keine große Rolle. Das menschliche Gehirn hat sich dem Chaos in der Natur angepasst und löst das Problem dadurch, dass alles, was wir sehen, in Gruppen eingeteilt wird. Alles, was einen braunen Stamm und eine grüne Krone hat, landet in der Gruppe „Bäume“. Alles, was groß und weiß ist und sich am Himmel bewegt, gilt für uns als Wolke. Alles, was ein Fell, vier Beine und scharfe Zähne hat, wird von uns sehr schnell in die Gruppe „Raubtier“ einsortiert. Man braucht nicht über alles nachzudenken, was man sieht, sondern kann es in einer passenden Gruppe unterbringen. Dadurch kann man schneller denken, und das kann sich bezahlt machen, wenn man plötzlich einem Wesen mit Fell, vier Beinen und scharfen Zähnen gegenübersteht.

Aber man braucht nicht lange im Wald unterwegs gewesen zu sein, um zu erkennen, dass es verschiedene Bäume gibt. Manche haben runde Blätter, andere gezackte. Manche scheinen überhaupt keine Blätter zu haben, sondern spitze Nadeln. Ähnliche Beobachtungen lassen sich auch bei Blumen, Tieren und Steinen machen. Es gibt tausende und abertausende von verschiedenen Typen, ob wir es nun mit lebenden Wesen oder leblosen Gegenständen zu tun haben.

Das wusste auch Aristoteles, und im Lauf einiger Jahrzehnte studierte er über fünfhundert unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Aristoteles interessierte sich für die Ähnlichkeiten der unterschiedlichen Arten, mit denen er sich beschäftigte. Tanne und Kiefer sind zwar unterschiedliche Baumarten, aber sie haben doch mehr Ähnlichkeit untereinander als beispielsweise Tanne und Birke. Aristoteles glaubte, dass Tier- und Pflanzenarten, die Ähnlichkeit miteinander haben, auf irgendeine Weise miteinander verwandt sind. Deshalb bezeichnete er auch Affen als eine Art Mittelding zwischen Menschen und anderen Säugetieren.

Besonders interessierte Aristoteles zunächst das Meer. Er beschäftigte sich ausgiebig mit Tintenfischen und Krustentieren. Er stellte auch fest, dass Delfine keine Fische sind, sondern Säugetiere, die Luft einatmen.

Viel Zeit verbrachte er damit, die Vermehrung von Tieren zu untersuchen. Wenn er ein Hühnerei in verschiedenen Stadien der Befruchtung öffnete, sah er, dass ein kleiner Punkt im Ei zu einem Embryo und dann zu einem Küken wurde. Aristoteles gilt als Begründer der Wissenschaft vom Leben – der Biologie – und der Wissenschaft der vorgeburtlichen Entwicklung von Tieren – der Embryologie.

Aristoteles stellte eine „Rangliste“ auf, in der Tiere und Pflanzen aufgeführt wurden. Ganz unten in dieser Rangliste standen die Pflanzen, die sich nur vermehren und wachsen können. Über ihnen stehen die Tiere, denn sie können sich außerdem noch bewegen. Ganz oben stehen die Menschen, die auch denken können. Von dieser Rangordnung sind bis heute die meisten Menschen überzeugt.

Aristoteles schrieb viele Bücher über seine Beobachtungen. Er beschreibt darin, wie Lebewesen aussehen, wie sie sich bewegen, was sie essen und wie sie sich vermehren. Kein anderer Philosoph hatte so viele Interessen wie Aristoteles. So schrieb er auch Bücher über Politik, Kunst, Moral und Astronomie.

Viele Griechen hatten damals bereits den Sternenhimmel studiert, aber Aristoteles hielt als Erster die Erde für eine Kugel – ein mutiger Gedanke in einer Zeit, in der die meisten Philosophen und überhaupt die meisten Menschen die Erde als flache Scheibe betrachteten. Dazu hatten sie schließlich allen Grund, da die Welt nun einmal nicht kugelförmig wirkt.

Beobachtungen bei einer Mondfinsternis hatten Aristoteles zu der Überzeugung kommen lassen, dass die Welt eine Kugel ist. Mondfinsternisse sind nur bei Vollmond möglich; sie beginnen damit, dass der Mond sich nach und nach orange verfärbt. Dann schiebt sich eine runde, dunkle Fläche vor den Mond. Diese Fläche verdeckt den Mond eine Zeit lang, dann verschwindet sie wieder.

Viele Menschen glaubten, die Götter färbten den Vollmond schwarz, um den Menschen Angst einzujagen. Aristoteles dagegen hielt die runde Fläche für den Schatten, den die Erde wirft, wenn sie von der Sonne beschienen wird. Der Schatten ist immer rund, und das ist nur möglich, wenn die Welt eine Kugel ist. Wenn die Welt eine Scheibe wäre, würde sie ab und zu schräg zur Sonne liegen. Und dann könnten wir bei einer Mondfinsternis nur einen dunklen dünnen Schattenstreifen sehen.

Aristoteles hatte noch ein weiteres Argument: Schiffe, die sich vom Land entfernen, scheinen hinter dem Horizont zu verschwinden. Zuerst verschwindet der Rumpf, dann das Segel und schließlich die Mastspitze. Das ist nur möglich, wenn die Welt kugelförmig ist, erklärte er. Die meisten Philosophen ließen sich davon überzeugen, und seither hielten die Akademiker die Welt für eine Kugel.

Aristoteles wandte dieselbe Technik an wie Thales von Milet. Er versuchte, ein Phänomen in der Natur durch Dinge zu erklären, die in der Natur vorkommen. Mondfinsternisse sind keine göttliche Mahnung, sie entstehen ganz einfach dadurch, dass eine Kugel einen Schatten wirft. Man kann selber sehen, wie Aristoteles sich das vorgestellt hat, wenn man den Schatten, den ein Tennisball an die Wand wirft, mit dem eines Tellers vergleicht. Wenn man den Teller in verschiedenen Positionen hält, sieht man, was ich meine.

Aber es reicht nicht, die Natur zu beobachten und eine Erklärung für das zu suchen, was wir sehen. Für dasselbe Phänomen gibt es oft mehrere Erklärungen, die ein Forscher auseinander halten muss. Aristoteles stellte eine Reihe von Regeln auf, wie Forscher vorgehen sollten. Solche Denkregeln werden „Logik“ genannt, und ein Großteil der Arbeit des Aristoteles handelt von Logik. Darüber schreibt er in einem Buch namens Organon (das bedeutet „Werkzeug“). Der Titel ist gut gewählt, denn Aristoteles hat den Forschern mit seinem Buch ein echtes Werkzeug an die Hand gegeben.

An dieser Stelle möchte ich mit einem für die Jagd nach der Wahrheit wichtigen Wort bekannt machen: Theorie. Das Wort kennt jeder. Manchmal hat es einen negativen Beiklang. Ein unpraktischer Mensch, der im Alltag nicht zurechtkommt, wird zum Beispiel oft als „Theoretiker“ bezeichnet. Und wenn wir sagen: „Ach, das ist ja nur eine Theorie“, dann bringen wir damit zum Ausdruck, dass eine Behauptung so vage ist, dass wir uns nicht weiter drum zu kümmern brauchen.

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