Inger Frimansson - Gute Nacht, mein Geliebter - Psychothriller

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Gute Nacht, mein Geliebter - Psychothriller: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein glückloses Ende für ein glückloses Leben? Justine Dalvik ist eine exzentrische Frau. Als sie dann endlich die Liebe ihres Lebens kennenlernt, geschehen um sie herum erschreckende Dinge: Ihr Geliebter verschwindet plötzlich auf einer Urlaubsreise, eine Mitreisende kommt ums Leben und eine alte Schulfreundin löst sich in Luft auf. Die Spuren führen zu Justine selbst, doch ist sie wirklich die Täterin? Oder versucht jemand, ihr neugefundenes Glück zu zerstören?-

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»Wird er sich bei mir wohl fühlen, was meinen Sie?«

»Ich denke schon. Er will bei jemandem sein, der ihn auch haben will. Das spürt er instinktiv, und diesem Menschen tut er auch nichts zu Leide.«

Seite an Seite betrachteten sie den Vogel, der mit einem glänzenden und starren Auge zurückglotzte. Der Mann schluckte, fuhr mit den Fingern über die Gitterstäbe.

»Einige Vogelarten leben in Paaren, sie sind einander treu bis in den Tod!«, platzte er heraus, und kleine Speicheltropfen glänzten auf seinem Kinn. »Die Aras in Brasilien zum Beispiel, bis in den Tod!«

Sie nickte vorsichtig.

»Na, was meinen Sie, wenn Sie ihn haben wollen, nehmen Sie ihn doch gleich mit. Ich halte das nicht länger aus... Außerdem muss ich weiter ... packen.«

»Wie viel wollen Sie für ihn haben?«

»Nehmen Sie ihn einfach mit, er gehört Ihnen!«

»Aber in der Anzeige ...«

»Scheiß drauf. Scheiß drauf, was in der Anzeige stand. Ich will keine Öre haben. Nicht einmal für den Bauer.«

»Den Bauer ... den kann ich leider nicht mitnehmen.«

»Sie wollen den Bauer nicht?«

»Nein. Ich glaube nicht, dass ich ihn ins Auto bekomme.«

Er ging zum Fenster hinüber, starrte eine Weile hinaus. Als er sich wieder zu ihr umdrehte, hatte er rote Augen. Er holte Luft, nahm Anlauf.

»Dann werde ich ihn wohl wegwerfen müssen oder aber versuchen, ihn zu verkaufen. Oh Scheiße, ich halte das nicht aus, mich mit noch mehr beschissenen Anzeigen abzugeben. Und dem Vogel müssen wir die Flügel stutzen. Er kann aus einem Impuls heraus einfach abhauen, verstehen Sie, und dann wird er nicht mehr als ein paar Minuten unbeschadet überstehen, ehe sich die Elstern über ihn hermachen. Sie hacken ihn in kleine Stücke.«

Justine entfuhr ein kleiner Schrei.

»Nein ... Das können wir nicht tun!«

Hastig wickelte sie ihr Halstuch ab. Es war lang und dünn und mehrmals um ihren Hals geschlungen.

»Nicht die Flügel stutzen, nur das nicht ... Lassen Sie mich das so machen ... stattdessen ...«

Sie hakte die Tür des Bauers auf und streckte ihren Arm hinein, langsam und steif. Sie hatte ein wenig Angst, der Mann machte sie nervös, sie wäre lieber allein gewesen. Der Vogel öffnete seinen Schnabel, er war schwarz und ein wenig gebogen, er ließ ein Zischen hören.

»Komm«, flüsterte sie. »Klettere auf meinen Arm und setz dich.«

Der Mann bewegte sich hinter ihr.

»Sie verstehen etwas von Tieren, nicht wahr?«

»Ja«, murmelte sie, und in gewisser Weise stimmte es ja auch. Der Vogel machte einen zögernden Schritt in ihre Richtung und saß auf einmal auf ihrer Hand. Er war schwer und warm. Sie zog den Arm zurück. Der Vogel blieb sitzen.

Sie schob ihn auf den Küchentisch hinunter und wickelte dann das Halstuch um seinen Rumpf und seine Flügel. Er machte keine Anstalten zu fliehen.

Sie nahm ihn in den Arm wie ein Kind.

»Soooo«, flüsterte der Mann. »Sooo ...«

Er sang ein wenig vor sich hin, summte mit eintöniger Stimme, wandte daraufhin die Lippen in Richtung Decke und gab einen Laut von sich wie aus einem samischen Jojk. Justine lief der Schweiß den Rücken hinunter.

Sie ging zur Tür und versuchte, sich die Stiefel überzuziehen.

»Ich werde Ihnen helfen!« Der Mann fiel neben ihr auf die Knie, presste ihre Füße in die Schuhe und verknotete die Schnürsenkel mit festen Doppelknoten. Er war verstummt. Er öffnete die Tür und folgte ihr hinaus. Als sie dabei war, ins Auto zu steigen, beugte er sich über den Vogel und küsste ihn schmatzend auf den Schnabel, wandte sich dann bestürzt ihr zu.

»Er hackt sonst immer nach einem, wenn man das macht, hackt einem Löcher in die Kleider.«

»Tatsächlich ...«

Justine legte den Vogel neben sich auf den Vordersitz. Er sah aus, als würde er schlafen.

»Sehen Sie mal, das Tier sieht jetzt aus wie eine Kohlroulade«, sagte der Mann, und sie bemerkte, dass er den Vogel nun zu etwas Neutralem gemacht hatte.

Während sie den Wagen anließ, blieb seine Hand auf dem offenen Autofenster liegen. Es war eine schmale und eigenartig kindliche Hand.

»Ich fahre dann mal«, sagte sie und legte den ersten Gang ein. Die Knöchel des Mannes wurden weiß.

»Ja«, kam es von oben.

Als das Auto sich in Bewegung setzte, ließ er los und machte eine Bewegung, als wollte er sie wieder zurückwinken. Erst als sie auf der Autobahn war, fiel ihr ein, dass sie vergessen hatte, nach dem Namen des Vogels zu fragen.

Sie ließ ihn in ihrem Zimmer wohnen. Aus dem Garten holte sie einen Baum herein, den sie in einen Weihnachtsbaumständer stellte, und mit Hilfe eines Hakens in der Wand festmachte. Der Baum wurde zum Schlafplatz des Vogels. Nach ein paar Stunden hatte er jedes einzelne Blatt von den Ästen abgebissen.

Er mochte es, in der Küche zu sein oder ihr Gesellschaft zu leisten, wenn sie dasaß und auf das Wasser hinausschaute. Überall fand sie seine eingetrockneten Spuren. Die erste Zeit achtete sie darauf, Zeitungen auszubreiten und alles wieder sauber zu machen. Mittlerweile geschah dies eher sporadisch, wenn ihr einfiel, dass das Haus ihr ganz allein gehörte und sie es pflegen musste, denn ihr Eigentum war es wert, gepflegt zu werden. Wie sie selbst.

Die Wurzeln umgestürzter Bäume. Etwas, worunter man als Kind kriechen konnte; sie konnten wieder zurückklappen, aber das passierte nie, und sie saß dort, bis zum Hals in der Erde.

Die Tiere: Kleintiere, schnüffelnde Tiere, Pelze mit wuscheligem Glanz. Oder die Rehe, die regungslos genau dort standen, wo der Wald in Felder überging, die Feuchtigkeit der Schnauzen, das Weiß in ihren Augen. Dort hinter der Wurzelwand war sie von ihnen umgeben, kauerte sich zusammen und war Schneewittchen, verlassen von dem Jäger. Sie dachte an ihn, und da schwoll es ein wenig an zwischen ihren Beinen, das Blut war jetzt zum ersten Mal aus ihr gekommen, aber sie war noch ein Kind. Und doch.

Und er führte sie in den Wald hinaus, und er hob sein Gewehr. Zielte direkt auf ihre linke Brust. Sie saß bei der toten Hindin, als er ging, sie schaute in die Wunde hinab. Er hatte darin gewühlt und geschnitten, das Herz mitgenommen. Was war eine Hindin? Sie wusste es nicht, aber der Körper war zerfleischt, und der Jäger trug nun das Herz zu jener Frau, die in Schneewittchens Zuhause wohnte.

Ich habe mit dem Mädchen getan, was du befohlen.

Für eine Sekunde zerbrechlich, griff dann nach dem Spiegel, sah ihr eigenes Bild.

Satisfaction.

Die Füchse kamen und die Mäuse. Und wie Flocken fielen die Federn der Eulen in das Wurzelloch hinab, in dem Schneewittchen saß. Wie warmer und schützender Schnee.

Tiere machten Flora krank, sie bekam eine Gänsehaut und ekelte sich. Die Katze schlich sich in die Diele, Flora jagte sie mit einem Besen wieder hinaus. Das Fell sträubte sich ihr, sie hob den Schwanz.

Als Papa abends gute Nacht sagte, erzählte sie ihm davon.

Er machte ein aufgelöstes Gesicht, strich ihr schwach über die Hand, lange, aber schwach.

Abend für Abend bat sie Papa um ein Tier, eine Katze oder einen Hund oder einen Vogel. Vielleicht hatte er gewollt, aber er war ein Spielball in Floras Hand.

»Etwa ein paar verlauste Mäuse mit ihren Dreckslöchern«, würde sie sagen und die geschminkten Porzellanaugen würden ihn anstarren, gnadenlos. »Bakterien und Gestank. Tiere sind Tiere, sie gehören nicht in menschliche Behausungen.«

Mit ihrem Blaufuchspelz war das etwas anderes. Er war tot. Sie bekam ihn an einem Wintertag. Er sollte sie besänftigen. Flora war jemand, der fast immer besänftigt werden musste.

6. KAPITEL

Berit Assarsson kam erst spät dazu, Mittagspause zu machen. Sie wusste nicht recht, wo sie essen sollte, ihr Hunger hatte sich mittlerweile schon wieder verflüchtigt, aber etwas musste sie auf jeden Fall zwischen die Zähne bekommen, wenn sie den Nachmittag überstehen wollte.

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