Karl Arne Blom - Triumph der Gewalt

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Die Kripo im schwedischen Lund hat alle Hände voll zu tun. In der Stadt häuft sich die Zahl brutaler Verbrechen: Eine Frau wird ermordet, alte Menschen werden in ihrer Wohnung überfallen, ein Baby verschwindet am hellichten Tag spurlos. Kripo-Chef Oloffson nimmt sich den Fällen an und entdeckt bald, dass alle Verbrechen irgendwie miteinander zusammenhänge. Nur wie? Er beginnt zu ermitteln und taucht ein in die düstere Vergangenheit der Täter, die selbst ein dunkles Schicksal teilen. –Packend, fesselnd und schockierend zugleich. Schweden-Krimi mit erschreckend realem Bild der heutigen Gesellschaft. AUTORENPORTRÄT Karl Arne Blom (*22.01.1946) ist ein schwedischer Journalist, Schriftsteller und Übersetzer. Blom arbeitete bis in die 1970er Jahre als Journalist für das «Sydsvenska Dagbladet». Seit 1976 widmet er sich vollkommen der Schriftstellerei und dem Übersetzen. Bekanntheit erlangte Blom vor allem durch seine Kriminalromane. Sein Erstlingswerk «Någon borde sörja» veröffentliche Blom bereits 1971 unter dem Schriftstellernamen K.Arne Blom, den er seitdem als feste Signatur für alle seine literarischen Arbeiten beibehielt. Neben seinen Kriminalromanen, schreibt Blom noch Jugendbücher, historische Romane und Sachbücher, besonders über die Geschichte von Skåne und Lund. Zusammen mit Jenny Berthelius und Jean Bolinder hat er unter dem Pseudonym Bo Lagevi Kriminalromane veröffentlicht. RENZENSION «Blom benutzt die einzelnen Polizisten, um die verschiedenen Gesellschaftsanschauungen beschreiben zu können. Da gibt es den liberal Gemäßigten, den Radikalen, den Beamten mit leicht faschistischen Anhauch, den Verstandesmensch und den Emotionalen. Sie sind Schablonen, ohne aber so zu wirken. Sie haben immer noch ein Eigenleben. Auch die Protagonisten auf der anderen Seite, die Täter werden dazu benutzt, Fehlentwicklung der Gesellschaft aufzuzeigen. Das ist manchmal etwas holzschnitzartig aber trotzdem führt es natürlich dazu, mit den Tätern mitzuempfinden, deren Taten teilweise nachzuvollziehen.» – www.schweden-krimi.de

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Leise, um den Jungen nicht zu wecken, ging Fransson die Treppe hinunter.

Rosén saß in der Küche auf einem Schemel und trank Schokolade. Er zuckte zusammen, als sein Kollege eintrat.

„Schmeckt nicht gut, aber wärmt wenigstens“, sagte er. „Ich war ganz durchfroren.“

„Tu dir keinen Zwang an und trink du nur“, antwortete Fransson und setzte die Besichtigung fort.

Die geräumige Küche enthielt einen großen Tisch und eine Anrichte. In der Diele führte eine Tür in ein Arbeitszimmer.

Fransson betrachtete die Bücher auf dem Regal: ein paar Romane entdeckte er, die meisten aber waren Fachbücher über Architektur.

„Wenn du dir alles angeguckt hast“, sagte Rosén, „können wir wohl endlich weiterfahren.“

„O nein, wir warten, bis die Eltern nach Hause kommen“, entgegnete Fransson. „Möchte übrigens wissen, wie sie heißen ... “

„Das steht vermutlich auf dem Türschildchen.“

Fransson öffnete die Haustür und schaute nach: Lundberg.

Die Einrichtung im Reihenhaus der Familie Lundberg war gediegen und kostspielig. Die untadelige Ordnung im Haushalt zeugte von einer Hand, die oft abstaubte und sich beschäftigte. Das war auffallend.

Henry Lundberg war hager und trug einen Smoking. Er war ein wenig berauscht. Seine roten Haare standen wie ein Feuerschweif um den Kopf.

Alicia Lundberg war klein und mollig. Sie trug ein langes, auf beiden Seiten geschlitztes Kleid. Die blonden Haare umrahmten ein rundes Gesicht mit feinen Zügen. Um die Augen herum war sie stark geschminkt, und die rosigen Wangen verrieten, daß auch sie angeheitert war.

Beide sahen bestürzt aus, als sie die Polizisten erblickten, die in der Küche saßen und Schokolade tranken.

Fransson erklärte den Grund ihres Vorhandenseins.

Rosén sagte nicht viel.

„Sie meinen also, nur weil man Polizist ist, kann man einfach in ein Haus eindringen, wie es einem beliebt?“ polterte Henry Lundberg mit zorniger Miene.

„Mein Gott, ich habe Ihnen doch erklärt, wie es sich verhält“, gab Fransson zurück. „Ihr Sohn Tommy war mitten in der Nacht in die Kälte hinausgelaufen ... “

„Das hört sich unglaubhaft an“, fiel Alicia Lundberg mit scharfem Ton ein. „Wir sind nicht zum erstenmal ausgegangen. Er hat immer fest geschlafen, wenn wir fort waren, warum also nicht auch heute abend? Übrigens konnte er die Haustür gar nicht öffnen. Sollte er das auf einmal gelernt haben?“

„Wie er die Tür aufbekommen hat, weiß ich nicht“, sagte Fransson. „Jedenfalls ist es ihm gelungen, denn sie stand offen.“

„Verflucht und zugenäht“, schimpfte Lundberg, „wir waren nur für ein paar Stunden bei Bekannten ganz in der Nähe, und da kommt man nach Hause und stellt fest, daß die Polizei eingedrungen ist. Das ist doch verrückt!“

„Sie waren ganz in der Nähe?“ wiederholte Fransson verwundert.

„Ja, bloß sieben Häuser weiter. Und da finden wir Sie hier vor. Leben wir eigentlich in einem Polizeistaat?“

„Die Polizei glaubt wohl, sie darf sich alles herausnehmen“, zeterte Alicia Lundberg. „Gestapomanieren sind das, jawohl. Die jungen Leute, die demonstrieren, haben wahrhaftig recht. Einen Polizeistaat, genau das haben wir hierzulande!“

„Jetzt habe ich aber genug!“ platzte Rosén unvermittelt heraus. „Da kommen Sie besoffen nach Hause und unterstehen sich, meinen Kollegen zu schurigeln, der so freundlich war, sich um Ihren verlassenen Sohn zu kümmern. Sie bewerfen die Polizei mit Schmutz und benehmen sich wie ... wie ... Sie haben sich auf einer pinkelfeinen Gesellschaft mit teurem Alkohol vollaufen lassen und sich den Teufel darum geschert, daß Ihr Sohn aufwachen und so allein im Haus Angst bekommen könnte! Das Kind war Ihnen gleich, es interessierte Sie ja nur, sich mit Ihren Oberklassenfreunden zu amüsieren! Zum Kotzen finde ich das! Komm, Fransson, wir gehen.“

Es geschah selten, daß Rosén die Beherrschung verlor.

„Das hier ist kein sogenanntes Oberklassenviertel“, brauste Lundberg auf und funkelte Rosén an.

„Aber Sie gehören zu den reichen Scheißkerlen!“ brüllte Rosén.

„Ich warne Sie, nehmen Sie Ihre Worte in acht, sonst ... “

„Komm jetzt“, sagte Fransson, zog seinen zornroten Kollegen zur Tür und drängte ihn zum Haus hinaus.

Bevor er die Haustür hinter sich zumachen konnte, knallte Lundberg sie zu, daß es nur so krachte.

Henry Lundberg war dreiunddreißig Jahre alt, Alicia neun- undzwanzig. Er war Architekt, sie Hausfrau. Beide waren ganz gewöhnliche Menschen, die sich eine Villa leisten konnten. Man hätte nicht behaupten können, daß sie ihren Sohn bewußt vernachlässigten.

Das Zuknallen der Tür klang ohrenbetäubend.

Fransson, der auf dem Vorplatz verweilte, glaubte ein Kind weinen zu hören. Als ob der jähe Lärm es aus dem Schlaf geschreckt hätte. Als ob ihm angst und bange wäre.

Es war das erstemal, daß die Familie Lundberg mit der Polizei zu tun bekommen hatte.

Aber es war nicht das letztemal.

Die vier Gewalttaten

Im Frühling

Magnus Pettersson war klein und körperlich schwach. Im Jahr 1970 wurde er zwölf.

1965 war seine Mutter begraben worden. Sein Vater mußte fünf Tage in der Woche von sieben bis siebzehn Uhr auf dem Bau arbeiten. Samstags und sonntags war er selten nüchtern. Es war als notwendig erachtet worden, ihm das Sorgerecht für den Sohn zu entziehen.

Magnus wurde in Pflege gegeben.

Die Pflegeeltern waren liebe Menschen. Sie hatten nie ein eigenes Kind gehabt und konnten sich gar nicht genug an liebevoller Güte tun. Wahrscheinlich verwöhnten sie Magnus mehr, als sie es bei einem eigenen Kind getan hätten.

Von seiten der Pflegeeltern war das Verhältnis zwischen ihnen gut. Aber vom Standpunkt des Kindes war es ziemlich sonderbar und gekünstelt, fast eine Quelle der Gereiztheit. Er wurde eher wie eine Puppe als wie ein Kind behandelt. Er wurde verzärtelt, und das empfand er als Belastung.

Aber andrerseits sagte ihm dieser Zustand zu, und er merkte bald, wie er die Güte seiner Pflegeeltern ausnutzen konnte. Er bekam alles, was er wollte. Er brauchte nur einen Wunsch zu äußern, und schon wurde er ihm erfüllt. Sie brachten es nicht über sich, nein zu sagen.

Oft spürte Magnus, wie sehr ihm seine richtige Mutter fehlte. Doch die Erinnerung an sie verblaßte mit der Zeit, die wahre Erinnerung, wohlgemerkt. Er vergaß seine Mutter nicht, aber das wahre Bild wurde von einem Heiligenbild ersetzt.

Die Mutter wurde ein Engel, ein wunderbarer Mensch, mit dem es niemand aufnehmen konnte.

Das wahre Bild, das Magnus verdrängte, zeigte eine versoffene, liederliche Frau, die sich aus ihrem Sohn nichts gemacht und sich kaum um ihn gekümmert hatte.

Mit der Erinnerung an den Vater gab sich Magnus nicht ab. Davon hatte er sich bewußt befreit.

Sie waren nie miteinander ausgekommen.

Nicht etwa, daß der Vater ihn geprügelt hätte oder sonstwie handgreiflich geworden wäre. Er hatte sich nur nicht mit dem Jungen abgegeben.

Die Erklärung war vielleicht darin zu suchen, daß der Bauarbeiter Pettersson nicht der richtige Vater des Knaben war. Er hatte mit dem Hurenbalg, wie er sich ausdrückte, möglichst wenig zu tun haben wollen.

Die alkoholgeschädigte Mutter war oft aggressiv zu ihrem Kind gewesen, dessen Vorhandensein ihrer Ansicht nach ihr den Mann entfremdete.

Vor Magnus’ Geburt waren die beiden recht gut miteinander ausgekommen. Sie hatten es gemütlich gehabt, wenn sie zusammen Alkohol tranken. Da konnten sie eine oberflächliche gegenseitige Zuneigung entfalten.

Einmal hatte der Vater einige Arbeitskameraden zu sich nach Hause eingeladen. Es wurde ein feuchter Abend, und zu später Stunde taumelten alle bis auf einen heim. Sie tranken weiter, der Bauarbeiter, seine Frau und der Kollege.

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