Alois Theodor Sonnleitner - Dr. Robin-Sohn

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Unerwartet begnet Kajetan Lorent – der Held von Sonnleitners Koja-Reihe – im Laboratorium des Apothekers Weißwasser seinem alten Schulfreund Robin wieder, bekannt aus dem Band «Kojas Waldläuferzeit». Damals, in Melk, war Robin «wegen der dummen Seerosengeschichte» der Schule verwiesen worden. Trotzdem hat er eisern an seinem Traum festgehalten, Schiffsarzt und «polynesischer Inselkönig» zu werden, und steht in seinem Medizinstudium nun kurz vor dem Physikum. Noch am gleichen Tag kommt es im Laboratorium jedoch zu einem Unfall, der einen Finger Robins lähmt – Robin wird als zum Kriegsdienst Untauglicher eingestuft und kann seine Hoffnung, später als Arzt der Kriegsmarine zu dienen, begraben. Stattdessen möchte er sich für die Menschheit nützlich machen und zieht, endlich Arzt geworden, durch das Vorbild Albert Schweitzers inspiriert, in ferne Länder, um den Armen dort medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Die Schilderungen seiner Abenteuer auf See und in verschiedenen Ländern der Welt nehmen den Hauptteil des Romans ein. Auf der kleinen Liparischen Insel Filicudi wird er schließlich als Opfer einer Intrige allein ausgesetzt und muss nun ein entbehrungsreiches Leben als «Robin-Sohn» beginnen … Die gesamte Zeit seiner Abenteuerfahrten über bleibt er mit dem daheimgebliebenen Freund Koja in Kontakt und sie schreiben sich aufschlussreiche Briefe über ihr jeweiliges Leben. – Ein wunderbarer, liebenswürdiger, zugleich lehrreicher, unterhaltsamer und spannender Roman für Jung und Alt, wie ihn nur ein A. Th. Sonnleitner zu schreiben vermag!-

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— Agi traute ihm nicht. — So leid es ihr tat, dass die vielgeprüfte Mutter und Rudi, das zarte Brüderchen, das mühsam erworbene Gütlein auf der Hochleiten entbehren sollten, sie brachte die Mutter dahin, dass sie in den Verkauf des Hauses willigte, freilich unter der Bedingung, dass der Familie darin ein Raum als Sommerwohnung gesichert blieb. — Im Herbste übersiedelten sie in die von der Frau Schwertfeger freigegebene Wohnung. — Und Koja war wieder mit den Seinen vereint. Er sollte nimmer entgleisen.

Als er Robin aufsuchte und ihm von Agis unentwegter Fürsorge erzählte, sprach dieser zu ihm in einer Anwandlung von Neid: „Du Glücklicher hast zwei Mütter. Ich hab als Bub meine einzige verloren.“

Ein Kameradschaftsabend

Mutter Maria und Agi wussten, dass ihr Koja des geselligen Verkehrs mit geistig regsamen Altersgefährten bedurfte. Da schlugen sie ihm vor, dass er monatlich einmal seine Freunde zu sich lade. Für die Bewirtung wollten sie gerne sorgen. Die Familie war ja nicht mehr in Not. Koja war schon als Aushilfslehrer an Wiener Schulen tätig und verdiente dazu als Hauslehrer und Schriftsteller. Agi, die als Handarbeitslehrerin in Wien zu lange auf eine Anstellung hätte warten müssen, war als Übersetzerin für Tschechisch bei der Direktion der Staatsbahnen tätig. Dazu kam noch, dass der Käufer des Giesshübler Anwesens, der die darauf lastenden Hypotheken und die Sorge für die alte Wabi übernommen hatte, monatlich kleine Abschlagszahlungen an die Lorentischen leistete. Es glückte Koja, zum ersten Kameradschaftsabend fast alle seine wertvollen Freunde zusammenzubringen. Es fehlte nur Dolo Karpellus, der gerade in Frankreich weilte, dafür war der Bildhauer Albert Schaff als neuer Freund da, der den andern ebenbürtig war. Als mittelloser Akademiker verdiente er sich den Lebensunterhalt durch kunstgewerbliche Arbeiten; er modellierte sogar Schachfigürchen. Aber daneben beteiligte er sich an Wettbewerben, bei denen es ums Höchste ging.

In der Einladung hatte es geheissen: „Jeder bringe etwas zur geistigen Anregung mit.“

Kolo Moser, Leo Kainradl und Wilh. von Münchhausen kamen mit ihren Skizzenbüchern, Albert Schaff mit einer Mappe photographischer Wiedergaben seiner plastischen Arbeiten. Der Germanist Hans Paul brachte seinen jüngst erschienenen Band lyrischer Gedichte und der Lehrer Raimund Peter eine Sammlung von Volksliedern aus den Karpathen. Magister Robin hatte sich mit einem sauber gebleichten Pavianschädel und einer Hummerschere eingestellt.

Nach dem Abendessen, das Mutter und Agi mit Herzlichkeit geboten hatten, wurde die Gesellschaft lebhaft. Koja griff zur Laute und trug das Paulsche Lied vom Haus der Sehnsucht vor, dann stieg das unvermeidliche Gaudeamus, von sieben lebfrischen Burschen gesungen.

Zunächst kam die Mappe des Bildhauers Schaff daran, der jüngst auf seine lebensgrosse Gruppe „Bethlehemitischer Kindermord“ den Rompreis erhalten hatte und sich jetzt vor der Italienreise verabschieden wollte.

Im Verlauf des weiteren Abends, während Hans Paul und Raimund Peter vorlasen und die Skizzenbücher der Maler durchmustert wurden, rauchte Schaff im Hintergrund der Stube sein Pfeifchen, von Koja gedeckt, von Robin unbeachtet; er bekritzelte die Manschetten mit allerlei Ansichten vom Kopf des Magisters.

Flüsternd erfragte Koja die Ursache des verstohlenen Zeichnens: Schaff hatte von einem reichen Brasilianer den Auftrag bekommen, von dessen Sohn eine Büste anzufertigen. Dazu war ihm aber nur ein Lichtbild mit der Vorderansicht des Kopfes beigestellt worden. — Nun hatte er entdeckt, dass Magister Robin eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Sohn des Brasilianers hatte, und holte sich bei guter Gelegenheit die Seitenansicht, die Dreiviertel- und Siebenachtel-Ansicht des Doppelgängers, um für das Modellieren genug Anhalt zu haben.

Schaff bestand darauf, Robin solle nichts vom Vorhandensein seines Doppelgängers erfahren. — „Es ist immer etwas Unheimliches um das Doppelgängertum“, meinte er, „es führt leicht zu Schicksalsverknotungen; wir wollen uns da nicht einmengen.“

Da fesselte der Magister durch Vorlegen des Pavianschädels die Aufmerksamkeit aller: „Was finden die Herren an diesem Schädel Besonderes?“

Einer nach dem andern nimmt das Stück in die Hand und dreht es hin und her. Da meldet sich Peter: „Die oberen Fangzähne und die meisselförmigen Schneidezähne sind ganz unverhältnismässig überentwickelt.“

Robin macht eine geringschätzige Handbewegung: „Das mein’ ich nicht!“

„Sag lieber, auf was du zielst“, fragt Koja. — „Eine organische Schere ist da!“ behauptet Robin. „Eine Schere?“ wundern sich Münchhausen und Paul zugleich. „Ich hab’s!“ ruft Peter. „Die Hinterkante des oberen Eckzahns und die lange Vorderkante des ersten Vor-Backenzahns spielen zusammen wie die Schneiden einer Schere.“ —Robin nickt befriedigt. „Aber fein ist das, was? Gerade der erste Backenzahn, der meist wegen der Nachbarschaft des Eckzahns verkümmert ist, hat hier die mächtige Entwicklung eines tüchtigen Schneid-Organs.“ — „Und seine Wurzel sitzt viel tiefer als die seiner Nachbarn!“ ergänzt Robin, „just als wär’s darauf abgesehen, dem Zahn schon von unten herauf eine lange Schneide zu geben.“ Koja holt einen Fuchsschädel von seinem Schreibtischaufsatz und legt ihn neben den Pavianschädel. „Da habt ihr gleich eine Reihe Doppel-Scheren links und rechts!“ — Alle staunen. Und sie müssen es zugeben. Die sägeförmig angeordneten Backenzähne spielen Kante auf Kante ein.

Nun legt Robin die Hummerschere neben den Fuchsschädel: „Was sagt ihr dazu?“ „Hm“, meldet sich Peter, „wir können die Schere des Hummers als seine Hand bezeichnen; dann drängt sich uns die Tatsache auf, dass er ein richtiges Gebiss in der Hand hat. Die Schneidkanten seiner Schere sind ja mit Zähnen besetzt, die aneinanderpassen wie die Backenzähne des Fuchses. Und die langen Eckzähne vorne dran weichen einander aus wie die Fangzähne eines Raubtiers.

Koja geht in die Küche und holt die stählerne Knochenschere, die zum Geflügelzerteilen dient, aus der Tischlade. Er legt sie neben die Hummerschere und schaut fragend von einem zum andern: „Was findet ihr an diesem Küchenwerkzeug?“ „Eine merkwürdige Übereinstimmung mit Fuchsgebiss und Hummerschere,“ stellt Peter fest. „Wenn der Mensch Knochen zerbeissen will, dann macht er’s ähnlich wie der Hummer. Nur hat er die Gebissschere nicht am Leibe angewachsen, sondern er hat sie ganz ausserhalb seines Leibes und regiert sie mit der Hand. — Dabei hat er den Vorteil vor dem Hummer, dass er das Werkzeug nach dem Gebrauch weglegen und ein andres zu andrem Gebrauch in Tätigkeit setzen kann, z. B. einen Hammer, um etwas zu zertrümmern. Der Hummer aber kann von seinem angewachsenen Werkzeug, dem Organ, nur einerlei Gebrauch machen; eine starkschalige Schnecke vermag er nicht zu erlangen, wenn sie ihr Haus durch einen dicken Türdeckel schliesst.“ — „Wie zum Beispiel die Ölkrugschnecke,“ warf Robin ein. „Wollt ihr behaupten, dass der Erfinder der Knochenschere die gezähnte Schere des Hummers nachgeahmt hat?“ fragte Kainradl dazwischen. — „Durchaus nicht“, erwiderte Koja mit Bestimmtheit. Die wichtigsten Werkzeuge sind in Urzeiten erfunden worden, das Verständnis der Technik in der Natur ist eine Errungenschaft neuzeitlicher Forschung. Aber der Antrieb ist in beiden Fällen gleich. Aus einem Bedürfnis heraus bildet sich im Leib und am Leib der Pflanze, 10) des Tieres wie des Menschen das Organ, aus einem Bedürfnis heraus schafft sich der Mensch das Werkzeug, und zwar mit Hilfe seines ihm gewachsenen Universalwerkzeugs, der Hand.“ — Kolo Moser liess sich vernehmen: „Die Übereinstimmung zwischen Werkzeug und Organ, wie sie am verblüffendsten am Auge und bei der photographischen Kamera erkennbar ist, deutet unzweifelhaft auf etwas Gemeinsames hin, das in der organschaffenden Natur wie im werkzeugschaffenden Menschen tätig ist. „Richtig!“ pflichtete ihm Koja bei. „Im Sinne Kapps, der die ‚Philosophie der Technik‘ geschrieben hat, nennt Du Prel dieses in der Natur wie im Menschen zweckdienlich Schaffende ‚das organisierende Prinzip‘.“ „Na ja,“ liess sich Kainradl vernehmen, „ein langer Name für das kurze Wort ‚Gott.‘“ Koja fuhr fort: „Und was wir als Verlegung des Gebisses aus dem Leib heraus ins Werkzeug, nämlich in die Knochenschere, festgestellt haben, nennt Kapp ‚Organ-Projektion‘. Die Verlegung des Gebisses nur in ein andres Organ desselben Leibes, wie beim Hummer in die Hand, ist ein Beispiel für ‚halbe Organ-Projektion‘.“

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