Wolfgang Breuer - Am Fenster

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"Wer, um alles in der Welt, erschießt denn einen Rollstuhlfahrer?" Nicht nur Oberkommissar Sven Lukas ist entsetzt über den Mord am Schlossberg in Bad Laasphe. Auch die Kolleginnen und Kollegen vom Kriminalkommissariat sind fassungslos. Vor allem, weil es zunächst nichts gibt, was man als Grund für diese Tat hätte ausmachen können.
Doch recht bald stellt sich heraus, dass das Opfer, Christof Feistauer, gar kein so unbeschriebenes Blatt war, wie es auf den ersten Blick den Anschein hatte. Im Gegenteil. Der Mann, der Jahrzehnte lang mit einem falschem Ticket gelebt hatte, war im Kalten Krieg sogar für gleich zwei untereinander verfeindete Geheimdienste tätig.
So kommt das Team um Kripo-Chef Klaus Klaiser bei den Ermittlungen zu diesem Fall nicht nur einmal in die Bredouille. Zumal auch andere Agenten in der Geschichte ihr eigenes Süppchen gekocht haben.

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„Wie?“ Klaiser verstand nicht richtig. „Wegen der Spuren? Ich habe Handschuhe an.“

„Deshalb nicht. Aber mit der Skulptur müssen Sie unbedingt vorsichtig umgehen. ‚Jagende Windhunde‘. Die sind richtig, richtig teuer. In dieser Ausführung Minimum zehn- bis zwölftausend Euro.“

„Was denn?“, fragte Lukas verdutzt, „zehntausend Fleppen für die drei Bellos hier?“

„Minimum, wie gesagt.“

„Oh, da lass’ ich lieber mal ganz die Finger davon“, zog Klaus die Hände zurück. „Ganz mein Reden“, witterte Porzellankenner Steffen Siebert offenbar wieder Oberluft und erntete dabei total irritierte Polizistenblicke.

„Also was haben wir hier?“ Langsam schob er sich seitlich am Rollstuhl vorbei in Richtung Fenster und konnte Feistauer so frontal ins Gesicht schauen.

„Uiii“, sagte er plötzlich und ließ einen leisen Pfiff hören.

„Scheint mir ein Highspeed-Geschoss gewesen zu sein. Kaliber, ich glaube 5,56 x 45 Millimeter und irrsinnig schnell.“ Prüfend schaute er vom Einschuss in der Stirn herüber zur Fensterscheibe und entdeckte das winzige Loch in Kopfhöhe. „Sag ich doch“, bestätigte er sich.

„Wie bitte?! Ein Hochgeschwindigkeitsgeschoss?“ Der ‚Freak‘ mochte das gar nicht glauben. „Die Dinger sind doch laut Genfer Konvention seit Ewigkeiten verboten. Hab’ ich sogar noch in der Schule gelernt. Wo kommt denn eine solche Scheiße heute noch her?“

Siebert schob die Unterlippe vor. „Wenn ich das wüsste. Ist mir bisher auch noch nicht untergekommen. Aber das hier ist eindeutig. Da geht kein Weg daran vorbei. Schauen Sie sich mal dieses picobello saubere Loch in der Scheibe an.“

Mit einer Taschenlampe leuchtete der Spurensicherer auf den Einschuss im Fenster. „Das Glas hat nicht mal Zeit zum Ausfransen gehabt. Wie gestanzt ist das.“

Sven war irritiert. „Aber das Loch hat doch niemals fünf oder noch mehr Millimeter. Und das im Kopf des Toten auch nicht.“

„Stimmt. Das Geschoss selbst hat nur etwa die Hälfte des Durchmessers seines Patronenhalses. Ist etwas kompliziert, das Ganze.“ Je mehr Siebert mit Wissen glänzen konnte, desto umgänglicher schien er zu werden.

„Und hier“, vorsichtig stützte er den Kopf des Toten unterm Kinn und bat Klaiser, „helfen Sie mir bitte mal eben, den Mann etwas nach vorne von der Lehne wegzuziehen. „Genau hier“, zeigte er eine gedachte Linie vom Hinterkopf zur Rückenlehne, „ebensolche Löcher. Durch den Kopf und durch die Rückenlehne. Das Geschoss steckt wahrscheinlich da hinten in der Wand.“

„Um Gottes Willen.“ Den Kripo-Chef fror es. „Das ist ja unglaublich. So ein kleines Geschoss. Mit einer so ungeheuren Wucht. Wahnsinn!“

Draußen wurde es unruhig. Ein Wortgefecht war durch Fenster und Windlade zu hören. „Du kannst jetzt nicht weg hier.“

„Muss ich aber, verdammt nochmal. Guck doch mal das Wetter.“

„Du sollst hierbleiben, hab’ ich gesagt.“

„Vergiss es. Da wird nichts draus!“ Dann hörte man, wie der Unimog ansprang und Gas gegeben wurde.

Sven reagierte sofort. Wie von der Tarantel gestochen raste er aus dem Wohnzimmer, durch den Flur hinaus aus dem Haus, rutschte aus, knallte hin und stand wieder auf. „Ey!“, brüllte er. „Motor aus! Sofort! Und dann runter vom Bock! Aber zackig!“

Doch Tiemann schien ihn nicht gehört zu haben. Und was ihm der Uniformierte vorhin zugerufen hatte, das juckte ihn offenbar nicht. Gerade ließ er den Räumschild hochfahren, um zurücksetzen zu können. Da schoss der ‚Freak‘ schlitternd auf das Räumfahrzeug zu und konnte sich gerade noch mit ausgestrecktem Arm am Türgriff festhalten. Mit der anderen Faust haute er gegen die Fahrertür.

Erschreckt blickte der Fahrer aus seinem Seitenfenster. Erst da schien er begriffen zu haben, dass es vielleicht doch besser wäre, wenigstens noch einmal verbalen Kontakt mit den Beamten aufzunehmen. Also ließ er das Fenster herunter und rief: „Hey Leute, tut mir leid. Ich muss. Auf den Straßen ist die Hölle los.“

„Sie bleiben hier!“, brüllte Lukas. „Machen Sie bitte den Motor aus und steigen Sie von dem Unimog runter. Sofort!“

Der Mann zuckte mit den Achseln, folgte den Anweisungen und stieg aus. „Wissen Sie, wie viel Ärger ich kriege, weil ich schon seit Stunden nicht mehr räume und streue?“, fragte er Sven. „Weiß der Himmel, wie viele Autos sich da mittlerweile quer gestellt haben und die Bergstrecken nicht fahren können.“

„Sie bekommen keinen Ärger. Das verspreche ich Ihnen. Unsere Kollegen in Berleburg haben längst mit Ihrem Chef gesprochen. Sie werden durch einen Kollegen vertreten. Wir brauchen Sie hier als Zeugen.“

„Aber ich hab’ Euren Leuten doch schon alles erzählt. Ich hab’ doch sowieso nicht viel mitbekommen. Als ich da drüben ankam“, zeigte er auf die Straße am Schloßberg, „da war er tot.“

„Welchen Kollegen haben Sie alles erzählt?“, wollte der ‚Freak‘ wissen.

„Na, den beiden Uniformierten dort vorne.“ Er meinte Jutta Henning und Clemens Rohrer, die noch immer mit Pennälern und mittlerweile wohl auch Pressevertretern herumdiskutierten. Zumindest trugen zwei der Passanten vor der Absperrung ziemlich professionell wirkende Kameras bei sich.

„Ich verstehe, was Sie meinen. Nur waren das ja die beiden Beamten, die auch als erste hier vor Ort waren und zunächst einmal generell erfahren wollten, was hier eigentlich passiert ist“, erklärte Sven Lukas. „Das mussten sie ja auch machen. Aber das ist nicht das, was wir noch alles abfragen müssen.“ Tiemann schien verstanden zu haben und fügte sich in sein Schicksal. Längst hatte er wieder die Kapuze seiner gefütterten Arbeitsjacke mit dem Wappen der Stadt aufgezogen. Denn es schneite nach wie vor, als gäbe es kein Morgen mehr. ‚Wie die Leute am Schloßberg morgen aus ihrer Straße rauskommen wollen, ist mir schleierhaft‘, dachte Tiemann. Dort war nicht ein einziges Mal geräumt worden. Nur eine tiefe, aber schon wieder zum Teil verschneite Autospur war in fast 40 Zentimeter tiefem Schnee zu sehen. ‚Privatstraße, nicht mein Problem.‘

„Machen Sie bitte mal Platz da vorne!“, rief es von hinten aus dem Halbdunkel der Straße. Es war ein Kollege der Spurensicherung, der Fotos vom Ort des Geschehens machen wollte.

„Klar“, rief Sven, „sorry! Wir sind sofort weg.“ Damit zog er den Unimog-Fahrer mit sich und schob ihn in seinen Dienstwagen hinein, dessen Standheizung den Mondeo innen auf fast unverschämte Sommertemperatur gebracht hatte. Schnell hatten die beiden ihre Jacken aufgeknöpft.

Doch kaum saßen die beiden Männer halbwegs bequem, klopfte es am Fahrerfenster. Ein Mann mit Spiralblock und Kuli in der Hand und Kamera vor der Brust zeigte an, Lukas möge doch die Scheibe mal runterlassen. Was der auch tat.

„Gemmecke vom Westfalenkurier. Können Sie mir bitte kurz was zu dem Mord sagen?“

Der ‚Freak‘ schüttelte den Kopf. „Herr Gemmecke, das darf ich gar nicht. Lediglich mein Chef und der Staatsanwalt dürfen mit der Presse reden.“

„Ja, aber …“, der Mann trappelte von einem Bein aufs andere, „Leute, bitte, das geht doch nicht.“

„Was geht nicht?“

„Naja, der Kollege von der ‚Siegener‘ und ich haben von dem Mord erfahren, sind hergekommen und stehen uns seither die Beine in den Bauch. Egal, wen wir von Ihren Leuten fragen, wir erfahren nichts. Rein gar nichts. Wir müssen unseren Schlussredaktionen aber jetzt langsam was liefern, damit wir morgen früh überhaupt was im Blatt haben.“

„Tut mir leid“, antwortete Sven, „ich kann da nichts machen. Sie müssen sich leider gedulden. Ich habe jetzt hier ein wichtiges Gespräch mit einem Zeugen zu führen.“

„Wie?“, rief es lautstark von draußen, als die Scheibe wieder hochgefahren wurde, „Sie sind Zeuge? Können Sie uns denn sagen, was hier eigentlich passiert ist?“

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