Regina Mars - Rob

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Rob: краткое содержание, описание и аннотация

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Dichter wird's nicht!
Rob genießt die einfachen Freuden des Lebens: Schreiben, vögeln, seine Autorenkollegen ärgern. Mehr braucht er nicht. Mit der Liebe hat er abgeschlossen, seit sein Ex ihn mit gebrochenem Herzen und einem erdrückenden Schuldenberg zurückließ.
Am Allerliebsten ärgert er Zebulon, den nervigen Backpacker-Blogger. Nichts könnte die beiden dazu bringen, in der Kiste zu landen. Nichts, bis auf eine gigantische Menge Alkohol … Na gut, aber nichts könnte sie dazu bringen, das zu wiederholen! Nicht mal eine Hochzeit, auf die Zebulon Rob als falschen Boyfriend mitschleppt. Es ist ganz und gar unmöglich, dass die beiden mehr gemeinsam haben als ihre Liebe zu Wörtern …

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»Als ob dieser Trottel das hinkriegen würde«, knurrte Zebulon. »Er ist dabei, das größte Geschenk von allen wegzuwerfen und merkt es nicht einmal.«

»Du auch, Zebulon?« Rob griff sich an die Brust. »Willst du dich etwa auch verpartnern und mich als letzten Single zurücklassen? Muss ich bald der Einzige sein, der ein ausschweifendes Sexleben und absolute Freiheit genießt?« Er schloss die Augen. »Entsetzlich.«

»So entsetzlich wie deine Prosa, du Schmonzetten-Luder«, grollte Zebulon. »Wie kannst du im echten Leben noch schwulstiger daherlabern als in deinen Romanen?«

»Was, liest du etwa meine Romane? Welche? ›Mein grausamer Milliardär‹? ›Herr ihres Herzens‹? ›Bestraft aus Liebe‹?«

Zebulons Wangen bekamen einen Grünstich. »Hör auf zu reden. Es wird nicht besser.«

»Welches hast du nun gelesen?«

»Keins. Ich habe in eine Leseprobe irgendeines deiner entsetzlichen Machwerke, die du unter einem ebenso entsetzlichen Frauennamen veröffentlichst, hineingeschaut. Und es sofort bereut.«

»Ich habe mal kurz auf deinen Blog geschaut und es noch mehr bereut. Was hast du gegen Touristen?« In jedem zweiten Satz hatte Zebulon davon geschwärmt, wie frei von dieser Plage der Menschheit die Strände der obskuren Insel des Archipels Raja Ampat waren, auf der er sich gerade aufgehalten hatte.

»Touristen zerstören alles, was gut ist.« Heiliger Zorn entflammte Zebulons Züge. »Sie zertrampeln Kulturen, kommerzialisieren unberührte Regionen und sind immer im Weg.«

»Du bist doch selbst ein Tourist«, sagte Rob.

»Das nimmst du zurück«, grollte Zebulon.

»Warum denn, Touristenboy?«

»Weil ich ein Forscher bin, du verlogenes Milliardärsschreiberlein! Ein Entdecker! Ich reise, um meinen Horizont zu erweitern, um meiner Seele Nahrung zu geben, nicht, um …«

»Ick muss dann mal los.« Eva holte das Portemonnaie aus ihrer Tasche.

»Ich auch.« Milan winkte der Kellnerin.

»Ja, gute Idee.« Jannik lächelte nervös. »Schatz?«

»Okay.« Luisa schmiegte sich an seinen Arm.

Zwei Minuten später waren sie allein. Irritiert blickte Zebulon Rob von der anderen Seite des Tisches aus an.

»Sind die wegen uns gegangen?«, fragte Zebulon.

»Nein, nur wegen dir. Wenn du zu einem Vortrag ansetzt, flüchtet halt alles.« Rob nahm einen Schluck Weizenbier. »Reiß dich mal zusammen, Zebi.«

»Wer die Wahrheit nicht verträgt, flüchtet vor ihr.« Majestätisch strich der Jutesack seinen geknüpften Leinenpulli zurecht. Der Körper darunter sah nicht einmal schlecht aus. Es war Zebulons Charakter, der ihn so unattraktiv machte.

»Wer dein Gelaber nicht erträgt, flüchtet«, korrigierte Rob. »Und? Manobar? Nachher?«

»Das letzte Mal, als du mich an diesen gottverlassenen Ort geschleppt hast …«

»Ja, ja, bist du auf einen Pauschaltouristen reingefallen. Du hast mir immer noch nicht gedankt, dass ich dich mitgenommen habe. Wenn ich dich nicht ab und zu in die Manobar schleppen würde, würdest du nie flachgelegt.«

»Im Gegenteil, mein Lieber.« Das »Lieber« klang irgendwie unlieb. »Ich garantiere dir, dass ich auf meinen Reisen äußerst befriedigende Abenteuer hatte.«

»Ach, echt? Ich dachte, wenn du andere Rucksackträger triffst, gibt's nur einen Schwanzvergleich, wer das entlegenste Dorf auf der am weitesten entfernten Insel gefunden hat.«

»Manchmal endet das in einem realen Schwanzvergleich.«

War das ein Witz? Und ein Lächeln? Rob richtete sich auf und grinste.

»Mensch, Zebi! Herzlichen Glückwunsch!«

»Wozu?«

»Dass du dir unter all den Leinensäcken und der Selbstgerechtigkeit einen Funken Humor bewahrt hast. Dafür geb ich dir ein Bier aus!«

»Tatsächlich.« Misstrauisch war gar kein Ausdruck.

»In der Manobar.«

»Das war ja klar.« Zebulon seufzte. »Nur, wenn du es unterlässt, dich über meine Reisen lustig zu machen.«

»Gut, dann darfst du nicht über meine Romane reden. Oder darüber, dass ich dreimal so viel schreibe wie du.«

»Worüber sollen wir dann reden?«

2. Saufgelage

Sie sprachen über Valentin. Den Weg zur Bar über und auch, als sie längst drinnen standen, von wummernder Musik umgeben, männlichen Schweiß- und Deogeruch in der Nase und Bierflaschen in der Hand. Es war so laut, dass der Boden unter ihren Schuhsohlen vibrierte. Und ziemlich leer. Auf der Tanzfläche befanden sich nur drei magere Studenten und es gab sogar freie Tische. Trotzdem lehnten sie sich an die rotgestrichenen Wände und beobachteten, wie die Tänzer sich verrenkten.

»Er wirft es einfach weg«, murrte Zebulon. Nach dem dritten Bier nuschelte er bereits. Leichtgewicht. »Der Vollidiot. Wie oft verliebt man sich in jemanden, der einen auch liebt? Das ist so unwahrscheinlich, vor allem für jemanden wie Valentin …«

»Valentin ist okay«, murrte Rob. Er musste Zebulon ziemlich nah kommen, um ihn zu verstehen. War nicht so schlimm wie erwartet. Anscheinend hatte der heute keine Räucherstäbchen abgefackelt, nur irgendetwas, das nach Zartbitterschokolade roch. Etwas Dunkles, Herbes, das an Kaminfeuer erinnerte. »Valentin ist total okay, deshalb braucht er keinen Kerl, der ihm vorschreibt, was er zu tun hat.«

»Wer sagt, dass dieser Mitbewohner ihm etwas vorschreibt?« Zebulon sah ihn böse an. »Sag die Wahrheit: Wie oft warst du schon verliebt und wurdest zurückgeliebt? Ich wette, das war nicht so oft, oder? Das ist so ein Glücksfall, es ist eine Schande, dass er das wegwirft …«

»Und wie oft ist dir das passiert, bei deinen Backpacker-Schwanzvergleichen?« Rob nahm einen Schluck Bier, um den bitteren Geschmack in seiner Kehle zu betäuben. Immer, wenn er an Julius dachte, kroch der in seinen Mund.

»Öfter als dir.«

»Das ist nicht schwer.«

Zebulon zögerte sichtlich. Dann nahm er einen Schluck Bier und beobachtete die Tänzer. Die legten sich richtig ins Zeug. Einer von ihnen lächelte Rob zu. Der hätte zurückgelächelt, aber er war zu genervt.

»Was?« Er schubste Zebulon an. »Was ist los? Reißt du dich gerade zusammen?«

»Wovon laberst du, Schmonzetten-Weib?«, knurrte Zebulon. »Und jetzt sag endlich, wie oft.«

»Kein Mal«, gab Rob zu. Obwohl er es einmal gedacht hatte. So sehr daran geglaubt hatte, dass es ihn dumm und unvorsichtig gemacht hatte. »Und du?«

»Einmal.« Zebulon sah zu Boden. »Ich … schätze, dass es so war.«

Rob schwieg. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Tiefschürfende Gespräche über die Vergangenheit waren nicht seine Stärke. Oder Zebulons. Und schon gar nicht, wenn sie sie miteinander führten. »Noch ein Bier?«

»Ja, bitte.« Zebulon seufzte. Irgendetwas war anders. Valentin musste versehentlich etwas wachgerüttelt haben. Etwas Altes, Menschliches, das ab und zu hinter der arroganten Fassade hervorblitzte.

Rob beschloss, nicht darüber nachzudenken. Sie waren hier, um zu trinken und etwas Nettes für die Nacht zu finden. Der dunkelhaarige Student auf der Tanzfläche war ganz süß. Der breite ältere Kerl an dem Ecktisch allerdings auch. Rob hatte keinen festen Typ. Zebulon warf ihm sogar vor, alles mitzunehmen, was ging und vermutlich hatte er recht.

Als er mit den Bieren zurückkehrte, hatte Zebulon sich in den alten Sauertopf zurückverwandelt. »Das hat ja gedauert«, murrte er und nahm das Bier entgegen.

»Gern geschehen, Zebilein«, flötete Rob. »Die nächsten zahlst du, klar?«

»Geizkragen.«

»Pleitekragen«, korrigierte Rob und stieß mit ihm an.

»Oh, richtig.« Wieder sah Zebulon zu Boden.

Galle stieg in Robs Hals hoch. Der Mistkerl wusste Bescheid. Das hätte ihn nicht wundern sollen. Anscheinend wussten alle Bescheid, selbst die, die Julius nie kennengelernt hatten.

»Kein Mitleid«, zischte er und ärgerte sich über sich selbst. Das war vorbei. Lange vorbei. Es ging ihm wieder gut.

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