Corina C. Klengel - Todesrunen

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Tilla Leinwig ist spontan, sinnlich, impulsiv – und sie ist eine Harzer Hexe. An Samhain, dem Neujahresfest der Altgläubigen, findet Tilla ihre Mutter tot am Küchentisch, vor ihr ein tödlicher Aufguss aus Eisenhut. Auf der Suche nach einer Erklärung für den völlig überraschenden Freitod ihrer Mutter stößt sie nicht nur auf ein Verbrechen, das dreißig Jahre zurückliegt, sie erfährt auch, dass ihre Mutter Kontakt zu einem mysteriösen Orden hatte. Dieser fordert jetzt von Tilla die Herausgabe eines sagenumwobenen Schwertes. Während Tilla fieberhaft nach der Waffe sucht, werden zwei Männer an geschichtsträchtigen Orten hingerichtet. An den Tatorten findet die Goslarer Kripo Runen und verdächtigt die junge Frau, an den Morden beteiligt zu sein. Um die Geschehnisse aufzuklären, muss sie sich mit den Geschichtsstudien ihrer Mutter auseinandersetzen, die bis zur Varusschlacht zurückreichen.

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Peter Ehlers nickte matt. »Ich weiß es doch. Dasselbe hat übrigens auch Nina gesagt, als sie im Richterzimmer verhört wurde. Im Grunde genommen hat dir die Kleine den Hals gerettet. Sie hat wie eine Löwin für dich gekämpft.« Er lächelte. »Mensch, ich weiß gar nicht, wie Achim an so eine großartige Tochter kommt.« Seine Augen ruhten auf ihr. »Weißt du was? Nina ist dir irgendwie ähnlich.« Nun wurden Tillas Augen groß und füllten sich unaufhaltsam mit dicken Tränen. Peter Ehlers legte den Arm um sie. »Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht mehr für dich tun konnte.«

»Das hätte wohl niemand geschafft. Hier konntest du gar nichts mehr tun.« Tilla wischte sich mit einer ärgerlichen Bewegung die Tränen aus dem Gesicht. »Mein Ex, die Staatsanwältin und dieser Richter kennen sich gut, nicht wahr?«

Ehlers gab ein Schnaufen von sich und nickte. »Mich hat das auch kalt erwischt.«

»Aber … kann man denn da nichts machen? Sind die nicht irgendwie befangen oder so?«, fragte Tilla hilflos.

»Befangenheit und ein daraus resultierendes Fehlurteil – das zu beweisen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Braunschweig ist überschaubar, die Juristen hier kennen einander alle.« Er betrachtete Tilla sorgenvoll. »Ich mache mir wirklich Sorgen um dich. Erst der Tod deiner Mutter und dann das hier ...«

Tilla zog ein Taschentuch aus ihrer überdimensionierten Umhängetasche und schnäuzte sich geräuschvoll.

Peter Ehlers schüttelte den Kopf. »Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass es Achim nicht dabei bewenden lässt. Tilla, verschwinde aus Braunschweig! Geh zurück in den Harz.«

»Zurück nach Bad Harzburg?«

Er nickte.

Sie dachte einen Augenblick still nach und meinte dann kopfschüttelnd: »Scheiße! Ich mache auch nur Mist!«

Peter Ehlers lächelte sie aufmunternd an. »Komm schon Tilla, du bist wahrlich kein Alltagsheld, aber für diese Farce hier kannst du ausnahmsweise mal wirklich nichts!«

Tillas Miene wandelte sich aprilwetterartig zu einem Lächeln.

»Diesen Mist meinte ich auch nicht.«

Sie kam ihm entgegen, küsste ihn und flüsterte: »Aber dass ich zu dumm war, dich zu behalten, als es noch möglich war, das war wohl der größte Mist, den ich je angestellt habe.« Sie lächelte ihn mit feuchten Augen an. »Ich danke dir. Und jetzt geh nach Haus. Grüß deine tolle Frau von mir und mach sie und deine Zwillinge glücklich!«

Kapitel 9

Todesrunen - изображение 16

Ungestüm und zäh, doch auch wehleidig und ohne Ausdauer, mal unendlich grausam, dann wieder unendlich liebenswürdig und gastfreundlich. Wildheit, Feinsinn, Stumpfsinn, Begeisterung, Verstand und Gemüt wechseln sich stetig ab.

– Cassius Dio über den Charakter der Kelten XII 50 ff –

Nach einigen Tagen depressiven Herumlungerns hatten es Tillas Mitbewohner übernommen, sie wieder auf die richtige Spur zu bringen. Die Brüder Daniel und Oliver Regner bemühten sich nach Kräften, ihr zu helfen. Nicht nur, dass sie sich gebührend mit ihr über das ungerechte Gerichtsurteil echauffiert hatten, sie hatten auch Peter Ehlers Vorschlag, dass Tilla zurück nach Bad Harzburg gehen sollte, beigepflichtet und nach und nach ihre Habe in Kartons verpackt. Daniel Regner hatte ihr sogar einen Auftrag im Fliegerhorst Goslar besorgen können, in dem er stationiert war. Da Tillas Großmutter aus Wales stammte, war Englisch ihre zweite Muttersprache. In ihrer Familie hatten sie noch lange englisch gesprochen, da selbst Hedera nur schwer von der Sprache ihrer Mutter lassen konnte. Erst als Großmutter Leandra starb, hatten sie ausschließlich deutsch gesprochen. So konnte sie als Übersetzerin helfen, wenn demnächst eine Gruppe von englischen Militärs den Stützpunkt Goslar besuchte, bevor dieser geschlossen wurde.

Wenngleich ihr die Idee, in der alten und neuen Heimat vielleicht als Übersetzerin zu arbeiten, immer besser gefiel, so fiel doch ihr Abschied von ihren Mitbewohnern verhalten aus. Geradezu muffelig war sie in ihren mit letzten Umzugskartons und Großmutter Leandras Stuhl vollgestopften Wagen gestiegen, um endgültig in den Harz zurückzukehren.

Daniel und Oliver hatten recht, sie sollte versuchen, etwas aus ihren Sprachkenntnissen zu machen. Tilla dachte wehmütig an die so unterschiedlichen Brüder, die sie in der kurzen Zeit in Braunschweig sehr ins Herz geschlossen hatte. Noch wusste Daniel nicht, dass sein Bruder sich in einen Mann verliebt hatte. Vermutlich war sie die Einzige, mit der Oliver je über seine sexuelle Orientierung gesprochen hatte. Wie würde Daniel auf Olivers Freund Dirk Sundermann reagieren? Tillas Augen begannen zu brennen. Sie vermisste die beiden schon jetzt.

Die Harzberge tauchten schemenhaft im winterlichen Dunst auf. Vielleicht brachte ihr der Harz ein wenig Glück. Sie konnte es dringend brauchen. Kurze Zeit später durchfuhr Tilla Bad Harzburg in östlicher Richtung. Für eine kurze Strecke rauschten Bäume an ihr vorbei, bevor sie die Bundesstraße verließ und auf einen nur mäßig befestigten Weg abbog, der zu einer Ansammlung direkt am Wald liegender Häuschen führte. Das Haus ihrer Mutter, nun ihr Haus, lag am Ende dieses Lehmschotterweges. Ein rot-weißes Verkaufsschild buhlte um Aufmerksamkeit. Hier wollten die Besitzer einen schmucklosen kleinen Bungalow loswerden, der direkt an der Bundesstraße lag. Mit der Grenzöffnung war die Straße nach Stapelburg und Wernigerode zu neuer Bedeutung gelangt. Mit dem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen hatte der Bungalow seine einstige Attraktivität verloren.

»Die haben sich wahrscheinlich nicht gefreut, als die Grenze fiel«, murmelte Tilla und passierte ein merkwürdig anmutendes Wohngebilde, dessen bleiche Holzverkleidung aussah, als sei sie aus angespültem Treibholz gemacht worden. »Was ist denn das für ein komischer Klotz …«, entfuhr es ihr ungnädig. Gleichzeitig überlegte sie, wie dieses Haus früher ausgesehen haben mochte. Schemenhaft kam ihr ein weißes, villenartiges Gebäude in den Sinn, doch dieser moderne Klotz aus betonfarbenem Holz mochte sich einfach nicht mit ihrer Erinnerung verbinden. Lediglich die alten Bäume erinnerten an früher. Mit dem schmerzenden Gefühl, hier nicht mehr herzugehören, ließ Tilla ihren Wagen ausrollen. Bedrückt stieg sie aus und näherte sich ihrer Haustür.

»Du brauchst dringend einen neuen Anstrich«, erklärte sie der Tür und schloss auf. Ein Schwall abgestandener, muffiger Luft schlug ihr entgegen. Wieder glaubte Tilla, den Hauch eines Aftershaves zu riechen. Wahrscheinlich von den Polizisten, sagte sich Tilla und blieb unschlüssig im Flur stehen. Am liebsten hätte sie auf dem Absatz kehrtgemacht. Sie ließ den Blick durch den Flur schweifen. Die Natursteinfliesen mit den unregelmäßigen Mustern darin hatte sie als Kind stundenlang betrachten können. Damals hatte sie auf der Treppe gesessen, die Beine durch das Treppengeländer gesteckt und diese ungegenständlichen Muster mit ihrer Fantasie gefüllt. Dort, der Zwerg, der durch die Tropfsteinhöhle ging und seine Schätze begutachtete … und dort die Elfe, die sich im Gewirr einer allzu wüchsigen Quecke verfangen hatte. Tillas Mundwinkel verzogen sich nun doch leicht nach oben. Der vertraute Geruch nach Kräutern tat sein Übriges, um ihre Stimmung etwas zu heben. Doch dann stutzte sie.

Kräuter? Wieso roch es so stark nach Kräutern? Tilla lugte um die Flurecke. Die Tür zur Apotheke stand offen und ließ das Fensterlicht in den Flur vordringen. Hatte sie diese Tür nicht sorgfältig verschlossen, als sie das Haus verlassen hatte? Tilla war sicher, dies getan zu haben. Immerhin lagerte hier jener Stoff, der ihrer Mutter die Tür zum Reich der Hel geöffnet hatte. Resolut schloss sie die Tür zum Apothekenzimmer, ging zurück und öffnete die Haustür bis zum Anschlag.

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