Anna Grue - Der Judaskuss

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Im beschaulichen Christianssund treibt ein Heiratsschwindler sein Unwesen û und
in einem Schuppen wird eine Leiche gefunden. Sommerdahl ermittelt.
In einem Vorort der dänischen Kleinstadt Christianssund wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der mit einem Spaten erschlagen wurde. Kommissar Flemming Torp steht vor einem Rätsel: Es gibt keine Spuren, keinen Verdächtigen und kein Motiv.
Flemmings Freund Dan Sommerdahl, der sich kürzlich als Werbetexter selbstständig gemacht hat, bekommt unterdessen eine E-Mail von seiner Tochter Laura aus dem Internat: Lauras Lieblingslehrerin wurde von einem Heiratsschwindler betrogen. Dan lässt sich überreden, den Hochstapler zu suchen. Während Torp mit seinen Ermittlungen um die Leiche am Strand auf der Stelle tritt, kommt Dan dem Heiratsschwindler auf die Schliche. Nicht ohne Neid muss Torp anerkennen,
wie sich sein alter Jugendfreund Sommerdahl zu einem veritablen Ermittler mausert. Als Torp schließlich zähneknirschend zustimmt, mit Sommerdahl
zusammenzuarbeiten, nehmen beide Fälle plötzlich eine dramatische Wendung …

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»Was wird denn gespielt?«, fragte er Ursula. »Holbergs Jeppe vom Berge

»Gut erkannt.« Sie lächelte. »Aber die Antwort lautet ja und nein. Diese Kulissen stehen auf der Bühne, wenn die Zuschauer hereinkommen. Wir spielen Holberg – bis wir von einigen Autonomen unterbrochen werden, dann verändert sich das Stück vollkommen. Es ist wirklich gelungen. Sie dürfen sich darauf freuen.« Sie blickte zu ihm auf. »Sie kommen doch am Dienstag, oder?«

»Ja, sicher«, beeilte er sich zu antworten und fluchte innerlich, weil er keine Ahnung hatte, dass die Abschlussvorstellung des jährlichen Gemeinschaftsprojekts schon so bald stattfand. Scheiße, wieso verfolgte er das Schulgeschehen nicht aufmerksamer. »Hej, Laura!«

»Hej, Pa!« Sie umarmte ihn lange. Keiner der beiden bemerkte, dass sie einen schmierigen, hellblauen Fleck auf dem teuren Hemd ihres Vaters hinterließ. »Was machst du hier?«

»Nur etwas holen. Ich fahre gleich wieder.« Er reichte ihr die Tüte mit der frischen Wäsche.

»Danke.« Sie schob die Tüte unter einen Tisch.

»Sie trinken doch eine Tasse Tee?«, erkundigte sich Ursula.

Dan schüttelte den Kopf. »Nein danke.« Er ging zur Tür, Ursula folgte ihm. An der Tür drehte er sich um und sah seine Tochter an. »Du willst nicht mit nach Hause?«

»Keine Zeit, Papa. Wir haben morgen und am Montag Generalprobe und das Bühnenbild ist noch längst nicht fertig. Grüß Mama … und Rasmus, wenn ihr ihn seht.«

»Werden wir vermutlich nicht, aber wenn das Wunder geschehen sollte, gern. …«

Der Kies knirschte unter ihren Füßen, als Dan und Ursula die hundert Meter vom Atelier zu ihrer Wohnung gingen. Es war heute etwas kühler, aber Schafe und Schwalben taten ihr Bestes, die frühlingshafte Stimmung vom letzten Mal heraufzubeschwören. Er warf seiner Klientin einen Blick zu. Sie war noch immer blass und das Lächeln drang nicht bis in ihre Augen, aber selbstmordgefährdet sah sie nicht aus. »Wie geht’s Ihnen, Ursula?«

Sie blickte weiterhin geradeaus. »Ach, wissen Sie, es muss ja.«

»Ist Anemone noch hier?«

»Sie fährt am Freitag. Sie muss zu einer Vernissage.«

»In Berlin?«

Ursula nickte. »Ich glaube, im Grunde ist es ganz schön, wieder allein zu sein.« Sie blickte ihn kurz an. »Also nicht, dass ich nicht froh wäre, sie hier zu haben, aber …«

»Sie müssen sich nicht entschuldigen. Ich verstehe das voll und ganz. Ich habe auch Kinder.«

In einem ihrer Küchenschränke stand eine hohe, geblümte Schachtel mit einer voluminösen Goldschleife. »Den Whisky hat er von Gitte bekommen, unserer Schulleiterin, als er im Winter sämtliche Möbel in der Kantine lackiert hat.« Ihre Stimme war ausdruckslos, aber Dan registrierte, dass sie Jakobs Namen noch immer nicht laut aussprechen konnte. »Seine Fingerabdrücke müssen darauf sein. Ich erinnere mich genau, dass er sie aus der Schachtel genommen hat, um das Etikett zu lesen, bevor er sie wieder zurückstellte.«

»Sie haben die Flasche nicht angefasst?«

Sie schüttelte den Kopf. »Ich mag keinen Whisky.« Der Schatten eines Lächelns glitt über ihre Lippen. »Er übrigens auch nicht … Deshalb bin ich mir sicher, dass die Flasche seitdem nicht berührt wurde.«

»Und Anemone?«

»Sie trinkt nicht.«

»Ich hätte trotzdem gern auch die Fingerabdrücke von Ihnen und Ihrer Tochter. Wenn doch etwas …«

Sie zuckte die Achseln. »Mone?«, rief sie in Richtung Wohnzimmer, und einen Augenblick später tauchte ihre Tochter auf, im Bademantel und mit einem hellblauen Handtuch um den Kopf. Sie hob fragend eine Augenbraue. »Mone, Dan braucht unsere Fingerabdrücke.« Ursula holte zwei Glasteller aus einem Hängeschrank. »Was ist damit?« Sie hielt sie Dan vors Gesicht.

»Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie man Fingerabdrücke nimmt. Wird das nicht mit Stempelfarbe gemacht?«

Wieder zuckte Ursula die Achseln. Sie sprühte die beiden Teller mit Glasreiniger ein und polierte sie. Dann rieb sie ihre Hände sorgfältig mit einer Handcreme ein, ließ sie einen Moment einziehen und drückte nacheinander jeden einzelnen Finger auf den Tellerboden. Als sie fertig war, schob sie Anemone den anderen Teller zu, die es ihrer Mutter mit einem widerwilligen Gesichtsausdruck nachtat.

»War das alles?«, fragte die junge Frau, als auch sie ihre Abdrücke hinterlassen hatte. Dan nickte, und sie verschwand ohne ein weiteres Wort.

Ursula sah ihr nach und lächelte Dan an. »Kinder, was?«

Er erwiderte ihr Lächeln und dankte im Stillen dem Schicksal, dass seine Kinder der furchteinflößenden Anemone überhaupt nicht ähnelten. Dann packte er die Schachtel mit der Flasche und eine Tüte mit den Tellern ein und versprach Ursula, dass sie alles zurückbekäme. Er legte die Sachen in den Kofferraum und wandte sich Ursula zu, die neben ihm von einem Fuß auf den anderen trat.

»Ja?«, sagte er.

»Gibt es … Haben Sie schon irgendetwas Neues gehört?«

Dan schüttelte den Kopf. »Es ist noch zu früh für Ergebnisse, Ursula. Die Anzeige wurde erst gestern Nachmittag geschaltet.«

»Sie ist gut.«

»Danke.«

»Ich bin froh …« Sie senkte den Blick und räusperte sich. »Es ist gut, dass du – ich sage jetzt einfach mal du – seinen Namen in der Anzeige nicht erwähnst, finde ich.«

»Ursula …« Dan berührte sanft ihre Schulter. »Es ist nicht sein richtiger Name. Ganz bestimmt nicht.«

»Trotzdem. Wenn er es gesehen hat …« Ihre Stimme versagte.

»Wenn er es sieht, dann passiert nichts.« Dan öffnete die Wagentür. »Er nennt sich jetzt höchstwahrscheinlich anders. Und er wird garantiert nicht angelaufen kommen, um sich zu beschweren.« Er ließ das Seitenfenster hinunter. »Vertrau mir.«

Sie nickte, ohne ihn anzusehen. Als er den Wagen langsam aus der Einfahrt rollen ließ, sah er sie stehen – die Arme beschützend an die Brust gedrückt, die viel zu roten Haare flatterten ihr ums Gesicht. Sie sah plötzlich so klein aus.

10 / Montag, 26. März 2007

Dan Sommerdahl klapperte nacheinander die Büros der Luftfahrtgesellschaften und der Autoverleiher ab, erst im neuen Terminal, dann im alten. Er zeigte die Fotos von Jakob Heurlin, betonte, dass er sich damals möglicherweise anders genannt habe, und erklärte in so wenigen Worten wie möglich, warum er den Mann suchte. Ohne Erfolg. Nirgendwo. Niemand konnte sich an den hübschen, blonden Mann erinnern.

»Haben Sie daran gedacht«, sagte eine große, uniformierte Frau bei Finnair, »dass der Mann vielleicht zwei Tickets gekauft hat – eins für den Ort, wo er offiziell hinwollte, und eins für sein tatsächliches Reiseziel?«

»Ja«, antwortete Dan. »Habe ich tatsächlich. Aber es war doch einen Versuch wert, oder? Ich meine, wenn er die Tickets vorher gekauft hat, dann vermutlich im Netz. Dann kann man ihn unmöglich finden, wenn ich nicht weiß, welchen Namen er benutzt hat.«

»Vielleicht gibt es jemanden in der Transithalle, der ihn gesehen hat?« Sie legte den Kopf ein wenig schräg und betrachtete noch einmal das Foto. »Er sieht nicht aus wie jemand, den man sofort vergisst.«

»In der Transithalle? Muss man dazu nicht einen Flugschein vorweisen und erst einmal durch den Check-in?«

»Wenn Sie einen Presseausweis haben, kommen Sie über das Flughafenbüro hinein.«

»Zu ärgerlich.«

»Tja, dann versuchen wir etwas anderes.« Die Frau tastete eine dreistellige Nummer in ein rotes Telefon und wechselte einige Worte mit jemandem. »Sie sind der kahlköpfige Detektiv, nicht wahr?«, sagte sie, als sie auflegte.

»Ja.« Es endete vermutlich damit, dass er sich selbst an diesen Spitznamen gewöhnte.

»Es kommt jemand von der Security, der Ihnen durch die Schleuse hilft.« Sie lächelte. »Gute Jagd!«

Der Security-Mann stellte sich als Anders vor und war offensichtlich ausgesprochen beeindruckt, dass ein Privatdetektiv seine Hilfe benötigte. Wie sich herausstellte, war die Prozedur ganz harmlos und keineswegs kompliziert. Name, Adresse. Führen Sie Scheren, Messer oder andere spitze Gegenstände mit sich? Eine rasche Kontrolle mit dem Metalldetektor, dann wurde Dan mit einem kleinen Gästeschild ausgestattet, mit dem er sich im Transitbereich jederzeit ausweisen konnte. Als er seine Verblüffung äußerte, lachte Anders. »Was, glauben Sie denn, machen die Verkäufer in den Läden oder die Angestellten der Restaurants? Sich einmal am Tag ein Ticket nach London kaufen?«

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