Anna Grue - Der Judaskuss

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Im beschaulichen Christianssund treibt ein Heiratsschwindler sein Unwesen û und
in einem Schuppen wird eine Leiche gefunden. Sommerdahl ermittelt.
In einem Vorort der dänischen Kleinstadt Christianssund wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der mit einem Spaten erschlagen wurde. Kommissar Flemming Torp steht vor einem Rätsel: Es gibt keine Spuren, keinen Verdächtigen und kein Motiv.
Flemmings Freund Dan Sommerdahl, der sich kürzlich als Werbetexter selbstständig gemacht hat, bekommt unterdessen eine E-Mail von seiner Tochter Laura aus dem Internat: Lauras Lieblingslehrerin wurde von einem Heiratsschwindler betrogen. Dan lässt sich überreden, den Hochstapler zu suchen. Während Torp mit seinen Ermittlungen um die Leiche am Strand auf der Stelle tritt, kommt Dan dem Heiratsschwindler auf die Schliche. Nicht ohne Neid muss Torp anerkennen,
wie sich sein alter Jugendfreund Sommerdahl zu einem veritablen Ermittler mausert. Als Torp schließlich zähneknirschend zustimmt, mit Sommerdahl
zusammenzuarbeiten, nehmen beide Fälle plötzlich eine dramatische Wendung …

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»Also brauchst du sowohl meine Hilfe als auch meine berühmte Diskre…?« Flemming unterbrach sich abrupt. »Sag mal, du bist doch nicht wieder dabei, Detektiv zu spielen, Dan?«

»Ach, das wäre zu viel gesagt. Ich habe nur jemandem versprochen, nach einem Mann zu suchen, der einen Bekannten um einen Haufen Geld betrogen hat.«

»Meinst du nicht, das wäre etwas für die Profis?«

»Der Betreffende möchte unter keinen Umständen die Polizei einschalten.«

»Bekommst du Geld dafür, oder ist es nur ein Freundschaftsdienst?«

»Sowohl als auch.«

»Hm.« Noch eine Pause. »Na, da muss ich mich nicht einmischen. Hauptsache, du passt auf.« Als Dan nichts erwiderte, fügte er hinzu: »Ich komme um sechs. Soll ich eine Flasche Wein mitbringen?«

»Etwas anderes wäre mir lieber …«

»Und was?«

»Könntest du ein Nummernschild für mich überprüfen, als so eine Art Gastgeschenk?«

Flemming lachte. »Das geht entschieden zu weit! Ich kann dir den Namen des Halters nicht nennen, wenn du den wissen willst.«

»Aber du könntest doch überprüfen, ob ein bestimmtes Fahrzeug als gestohlen gemeldet ist, oder?«

»Das geht. Du bekommst ein Ja oder ein Nein. Wie ist die Nummer?«

Dan las sie ihm vor und gab ihm eine Beschreibung von Jakobs grauem Lieferwagen.

»Was hast du gesagt, wie heißt der Halter des Wagens?«

»Das habe ich noch gar nicht gesagt. Aber der angebliche Halter nennt sich Jakob Heurlin.«

»Buchstabier mir den Namen … H-E-U-R-L-I-N … Heurlin? Merkwürdiger Name. Ich kann ja mal nachsehen, ob ich ihn im Strafregister finde.«

»Könntest du das tun?«

»Kannst du dich selbst im Nacken kratzen?«

»Okay. Aber hast du auch Zeit dafür?«

»Ich freue mich über Abwechslung und über jede Pause im Balleslev-Fall. Eine Sache noch: Glaubst du, du könntest mir ein paar Fingerabdrücke beschaffen?«

Dan überlegte. »Mein Klient ist der Einzige, der es möglicherweise könnte. Würde er dadurch nicht misstrauisch? Ich habe schließlich versprochen, die Polizei rauszuhalten. Verstehst du, was ich meine?«

»Hm. Kannst du nicht sagen, du hättest ein privates Labor gefunden, das mit dem internationalen Register für Fingerabdrücke zusammenarbeitet? Erklär doch einfach, dass es in England oder so liegt, mach es ein bisschen geheimnisvoll. Dann ist dein Klient so beeindruckt, dass er keine weiteren Fragen mehr stellt.«

»Ich werde tun, was ich kann.«

»Bis heute Abend.«

9 / Samstag, 24. März 2007

Am nächsten Morgen hatte Dan dröhnende Kopfschmerzen; weder die Joggingtour noch die anschließende Dusche linderten die Schmerzen. Nicht, dass diese plötzliche Krankheit irgendetwas Geheimnisvolles gehabt hätte; er konnte nicht einmal auf sich selbst wütend sein, dachte er und schluckte drei Kopfschmerztabletten und einen halben Liter Mineralwasser. Schließlich hatte ihn ja niemand gezwungen, gestern Abend so viel zu trinken. Aber es war einfach unglaublich gemütlich gewesen, und Flemmings mitgebrachte Flasche Rotwein hatte Gesellschaft von erst einer, dann zwei und schließlich drei Flaschen aus Dans und Mariannes Vorrat bekommen. Zum ersten Mal seit Monaten hatten sie sich einen kleinen Rausch erlaubt, und nachdem Dan Flemming eine kurze Zusammenfassung des Ursula-Falls gegeben hatte, waren Ernsthaftigkeit und Arbeit vergessen. Platte Witze und der saftigste lokale Klatsch hatten die Oberhoheit über das Sofa übernommen, während die späten Abend- zu frühen Morgenstunden und die Weingläser immer fettiger wurden. Es war lange her, dass Dan so viel gelacht hatte. Konnte es sein, dass seine Bauchmuskeln nach der ungewohnten Anstrengung noch immer ein bisschen schmerzten? Flemming hatte ein Taxi zurück in sein gelbes Backsteinhaus in der Weststadt genommen, und Dan war so gut gelaunt, dass er vollkommen vergessen hatte, darauf zu achten, ob Mariannes Abschiedskuss ein bisschen länger dauerte oder nicht. Er hatte die Arme um ihre Taille gelegt, als sie dem Taxi nachwinkten, und als es verschwunden war, hatte Marianne, bereits im Halbschlaf, sofort die Treppe erklommen.

Dan hatte den Abwasch von Hand erledigt, er wollte die nächtliche Ruhe nicht durch die Spülmaschine stören. Er wusch bestimmt nicht gern ab, aber während sein in Rotwein mariniertes Gehirn die Begebenheiten des Tages und die abendliche Unterhaltung Revue passieren ließ, genoss er es, allein in der gemütlichen Küche zu stehen. Von Minute zu Minute verwandelte sich das Chaos in Ordnung: Schmutzige Teller, Essensreste, Weinflecken und zerknüllte Servietten wurden beseitigt, Weingläser poliert, die Tischdecke in die Wäsche geworfen und eine saubere auf den Esstisch gelegt, die Kerzenhalter sorgfältig vom Wachs gereinigt, die Wasserschale aufgefüllt. Ach nein, er richtete sich auf. Die Wasserschale gab es ja nicht mehr. Sie war verschwunden, seit der alte Labrador der Familie eingeschläfert werden musste. Es war mehrere Monate her, aber Dans Unterbewusstsein hatte noch immer nicht akzeptiert, dass Luffe nicht mehr da war.

Mindestens einmal am Tag suchte er den korpulenten gelben Körper auf dem Sofa, bückte sich nach einem besonders geeigneten Ast im Park, griff nach einer Packung Hundekekse im Supermarkt, überprüfte automatisch mehrfach am Tag, ob eine schwarze Hundetüte in der Gesäßtasche steckte. Er hatte es mehrfach fertiggebracht, an der Garderobe unter den Mänteln der Familie nach der Hundeleine zu suchen und sich lautstark darüber zu beschweren, dass irgendjemand sie nicht an ihren Platz gehängt hatte.

Das einzig Vernünftige wäre selbstverständlich, sich einen neuen Hund anzuschaffen, darin waren sich alle einig; eigentlich konnte es nicht schnell genug gehen. Das Problem bestand nur darin, dass sie sich nicht auf eine Rasse einigen konnten.

Marianne wollte einen kleineren, etwas handlicheren Hund, den man auch hochheben konnte – und am liebsten einen, der nicht haarte. Sie wollte mit anderen Worten einen Pudel. Allerdings als Einzige. Rasmus war für einen Boxer, Laura begeisterte sich leidenschaftlich für eine französische Bulldogge und Dan … Ja, Dan sah überhaupt keine Veranlassung, die Rasse zu wechseln. Was war denn verkehrt an einem Labrador? Wenn es nach ihm ginge, sollte es ein gelber Rüde sein, der Luffe genannt wurde. Wieder. Denn in Wahrheit wollte Dan nicht nur einen Hund – er wollte Luffe wiederhaben.

Als er die Zeitung gelesen und seine Mails gecheckt hatte, leerte er die zweite Tasse Kaffee dieses Samstags und zog den Mantel an. Ein langes Tagesprogramm lag vor ihm. Der erste Tagesordnungspunkt führte ihn zum Internat, seiner Frau hatte er versprochen, Laura eine Tüte mit sauberer Wäsche mitzubringen. Auf dem Weg nach Egebjerg hörte er das Lieblingsalbum seiner Jugend, Bruce Springsteens Born in the USA . Er drehte die Lautstärke auf und schmetterte ein Duett mit dem Boss. Als die letzte Nummer endete, waren seine Kopfschmerzen verschwunden. Wenn das Marianne wüsste. Sie hasste Springsteen und meinte, seine Musik wäre etwas für pathetische Männer in mittleren Jahren, die nie das erreicht hätten, wovon sie geträumt hatten. Möglicherweise hatte sie recht, trotzdem war Dan der Ansicht, dass Springsteens Musik funktionierte. Natürlich gab es die schlichte Erklärung, dass er exakt zur Zielgruppe gehörte, aber darüber wollte er jetzt nicht allzu sehr nachdenken.

Er fuhr bis zum Ateliereingang und ließ den Wagen unverschlossen, als er hineinging. Der Raum summte vor Aktivität, als hätte jemand vergessen, die Schule darüber zu informieren, dass Wochenende war. Rund zehn Schüler arbeiteten an großen Pappstücken, die an flachen Holzskeletten befestigt wurden – eindeutig Kulissen für ein Theaterstück. Auf die Vorderseiten waren verschiedene Motive gemalt, eines zeigte die Ecke eines Kachelofens mit ein paar gestreiften Katzen in einem Korb, ein anderes ein Himmelbett, und auf einer dritten Tafel war die detaillierte Wiedergabe eines Rokokospringbrunnens zu sehen.

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