Erik Eriksson - Schärenmorde

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Seit dem Sommer 2011 hat der Autor Erik Eriksson mit Journalisten der Tageszeitung Norrtelje Tidning jedes Jahr einen Fortsetzungskrimi geschrieben, der in Norrtälje und dem angrenzenden Schärengebiet spielt. Jedes Kapitel stammt von einem anderen Verfasser, so dass selbst diese bis zuletzt über den Ausgang der Geschichten im Unklaren blieben.
Hauptfiguren aller drei Teile sind die Kriminalpolizistin Fatima Barsawi und ihre beste Freundin Malin Skogh.
Krimi 1: Der pensionierte Gymnasiallehrer Gustavsson wird eines Morgens tot aus dem Hafenbecken gefischt – einziger Verdächtiger ist ausgerechnet Malins Bruder. Bei den Nachforschungen geraten Fatima und Malin in die Schusslinie eines gefährlichen Schmuggelkartells …
Krimi 2: Fatima und Malin verschlägt es auf die abgelegene Insel Söderarm, wo sie einen Selbstfindungskurs besuchen. Bald zieht ein mächtiger Sturm auf und schneidet die Teilnehmer vom Festland ab. Als dann auch noch eine Teilnehmerin auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, droht Panik auszubrechen.
Krimi 3: In einem Wald in den Außenbezirken Norrtäljes wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote stellt alle vor ein Rätsel: Warum wurde der junge Mann erschossen? Was hat es mit den GPS-Koordinaten in seiner Hosentasche und der roten Feder in seinem Mund auf sich?

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Darauf rief Olle das Zollamt in Stockholm an. Er kannte dort seit langem Inspektor Ingvar Lund. Der war allerdings im Urlaub. Olle wusste, dass er ein Sommerhaus auf Arholma hatte, und rief dort an.

Es wurde ein langes Gespräch. Lund wollte nicht genannt werden, aber er erzählte, dass Interpol vor neuen Schmuggelrouten von Russland in den Nahen Osten gewarnt hatte, und diesmal waren es andere Waren als üblich.

Via Schweden?

Nicht unmöglich.

Vielleicht sogar via Roslagen?

Vielleicht. Und in diesem Fall war das wohl eine Folge all der geschlossenen Küstenstationen und der Stellenkürzungen beim Zoll in Schweden, nicht zuletzt in Roslagen.

Olle bedankte sich, und Ingvar Lund wünschte ihm Erfolg. Olle merkte, dass der alte Zollbeamte nicht damit einverstanden war, was sich vor seinen Augen abspielte.

»Schreib etwas Gutes«, sagte er.

»Ich schicke dir ein Exemplar«, antwortete Olle.

Um zehn vor sechs klingelte der Wecker. Olle stellte sich unter die Dusche, drehte vorsichtig das warme Wasser zuerst auf lauwarm, dann auf eiskalt.

Die Norrtelje Tidning lag neben Dagens Nyheter an der Tür. Er trank Kaffee und las seinen eigenen Artikel über die Steuerhinterziehung. Na ja, nicht unbedingt das Beste, was er bislang geschrieben hatte.

Als er die Wohnung verließ und auf die Kungsgatan trat, rief er Fatima an. Er sagte, dass er in fünfzehn Minuten vor ihrer Haustür auf der Bangårdsgatan stehen würde. Dann begann er langsam in Richtung Zentrum zu joggen.

Sie trug einen blauen Trainingsanzug. Die Hosenbeine waren aufgekrempelt, und er sah, dass sie an den Beinen und am Hals braungebrannt war. Vielleicht war es auch ihre natürliche Hautfarbe, das wusste er nicht. Das Haar hatte sie hochgesteckt.

»In Richtung Hafen?«, fragte sie.

»Das kannst du bestimmen«, antwortete er.

Sie liefen langsam, joggten an der S/S Norrtelje vorbei, liefen weiter in Richtung Silo bis zu der Stelle, an der der tote Lars Gustavsson im Wasser gefunden worden war. Sie liefen schweigend nebeneinander her und bogen dann auf kleinere Wege hinaus nach Grind und Långgarn ein.

»Eine kurze Pause?«, keuchte Olle.

Sie blieben stehen, gingen dann am Rand der sumpfigen Strandwiese entlang. Fatima atmete ruhig. Olle versuchte, sein Keuchen zu unterdrücken, was ihm aber nicht gelang.

»Der Zoll glaubt, dass von Russland aus Schmuggel via Schweden in die übrige Welt betrieben wird«, sagte er. »Glaubst du, dass das stimmen kann?«

»Meinst du, ob ich es persönlich glaube oder ob es die Polizei glaubt?«

»Was auch immer, such es dir aus.«

»Okay, ich selbst glaube, dass das stimmen kann.«

»Es hängt offenbar alles zusammen. Die Melchior , die Sertem Explorer und das, was Holtha gehört hat, und vielleicht auch der Mann, der tot im Hafen lag, und der Alte, der verschwunden ist.«

»Das ist eine Theorie.«

»Ja, aber ist es eine einleuchtende Theorie?«

»Ich beginne fast, es zu glauben.«

»In diesem Falle tut sich ja hier in Norrtälje einiges, oder?«

»Ja, in diesem Fall ist das wohl so.«

»Und du und Malin, ihr wurdet beschattet und seid mit ein paar krummen Typen aneinandergeraten, ausgerechnet auf der Eckerö-Fähre. Ich weiß, dass eine neue Art Schmuggelware auf diesem Wege kommt, jedenfalls glauben meine Quellen beim Zoll das.«

»Ja, Interpol nimmt es auch an.«

»Herrgott, Fatima, was passiert denn eigentlich?«

»Was soll ich sagen? Aber es ist doch nur eine Theorie, die du dir zusammenreimst. Ich weiß davon nichts.«

»Nein, du weißt ja wie immer überhaupt nichts, Fatima.«

Sie lachte, Olle ebenfalls. Sie blieben stehen, er berührte sie kurz an der Schulter. Sie lächelte, er versuchte zu lächeln. Dann drehte sie sich um und begann zu laufen, er lief hinterher.

Wonner fuhr an diesem Tag einen kleineren silbergrauen Mercedes. Er trug einen Leinenanzug, einen hellen Hut und eine Sonnenbrille, und hörte Mozarts 23. Klavierkonzert. Es war eines seiner Lieblingsstücke, besonders gefiel ihm der Übergang vom zweiten in den dritten Satz, von gedämpftem Moll zu einem auffordernden Lebensgefühl. Das machte ihm Hoffnung.

Er parkte vor dem Busbahnhof, um die Norrtelje Tidning zu kaufen. Die schwarze Überschrift auf der ersten Seite sprang ihm sofort ins Auge:

Ausländische Liga fasst Fuß in Roslagen

Er kaufte alle Tageszeitungen, setzte sich wieder ins Auto und begann mit dem Text, der auf der ersten Seite der Norrtelje Tidning stand. Der Text fasste Dinge zusammen, die eigentlich nur Wonner wissen konnte. Seine Mitarbeiter hatten immer nur begrenzten Einblick. Er selbst hatte den Überblick, und nur er, denn er leitete die Organisation vor Ort. Jetzt jedoch hatte sich sogar die Lokalzeitung auf irgendeine Weise einen Überblick verschafft.

Wonner schlug die zweite Seite auf und las den Artikel, den Olle Kärv geschrieben hatte. Wonner hatte schon gemerkt, dass dieser Mann zu viel wusste. Fast alles stand da: die Melchior , die Sertem Explorer , der Überfall auf einen Polizisten, die ungeschickte Attacke auf der Fähre. Und das Schlimmste war, dass der Reporter einige der Transportwege herausgefunden hatte.

Wonner blätterte schnell die übrigen Zeitungen durch. Die brachten jedoch nichts über seine Geschäfte. Offenbar hatten sie die Neuigkeiten noch nicht aufnehmen können. Aber das würde schon noch kommen.

Er fuhr vom Parkplatz und hörte auf dem Weg zurück in seine Wohnung wieder Mozart. Er überlegte und fasste einen Entschluss, der schon längere Zeit in ihm gereift war.

Als er nach Hause kam, verfasste er eine Mail. Er schrieb auf Englisch, erzählte ein wenig von der netten Stadt Norrtälje, vom Wetter, vom Straßenleben, den Parks und den Häusern. Es waren einfache Beobachtungen, die sich für den Uneingeweihten alltäglich und normal lasen. Für den Eingeweihten bedeutete Wonners Text jedoch etwas ganz anderes.

Er stellte die Probleme dar, die entstanden waren. Und er teilte mit, dass er die Mitarbeiter auf die übliche Weise von ihren Aufgaben trennen wolle. Er empfahl seinen Auftraggebern gleichzeitig, die Lieferungen einzustellen, und ab sofort andere Wege zu nutzen.

Zwei Stunden später bekam er Antwort. Der Absender bestätigte den Vorschlag, teilte jedoch mit, dass die letzte Lieferung schon unterwegs sei.

Wonner bestätigte es, indem er über das schöne Mittsommerwetter in Roslagen berichtete. Er benutzte einfache Wörter, die für denjenigen, der sich mit dem abgesprochenen Vokabular auskannte, eine Doppelbedeutung hatten.

Jetzt wartete er nur noch auf die letzte Lieferung und auf den Techniker, der kommen sollte, um die notwendigen Sicherheitsarbeiten auszuführen.

18

Fatima saß an einem Tisch auf der Terrasse des Restaurants Havspiren . Sie nippte an einem Bier, während sie ein Schwanenpaar beobachtete, das langsam quer über die Bucht flog. Sie sah aus wie eine normale Touristin. Entspannt. Leicht zurückgelehnt. Niemand konnte ahnen, was für ein Wirrwarr an Gedanken durch ihren Kopf raste. Gerade als sie ihre Schicht beenden wollte, hatte Harry Lindgren sie in sein Dienstzimmer gebeten. Er sagte kein einziges vernünftiges Wort, war jedoch trotzdem außerordentlich deutlich.

»Gleichgültig ob du arbeitest oder frei hast: du musst äußerst vorsichtig sein. Von jetzt an kannst du das als deine Hauptaufgabe betrachten.«

Fatima versuchte, etwas aus ihm herauszubekommen, erfuhr jedoch nur, dass bei Keith Holtha Komplikationen aufgetreten waren. Als er aus dem Krankenhaus entlassen worden war, war er immer noch sehr verwirrt gewesen, und man konnte kaum irgendeine Information von ihm erhalten. Jetzt hatte er eine Hirnblutung bekommen und lag auf der Intensivstation. Was am Anfang wie eine normale Gehirnerschütterung ausgesehen hatte, hatte sich zu einer schlimmen Angelegenheit entwickelt.

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