John Martin Littlejohn - Das große Littlejohn-Kompendium

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Das Kompendium enthält die wichtigsten Fachartikel und kleinere Abhandlungen des bedeutendsten Gründervaters der Osteopathie, nach A.T.Still. In den 55 Beiträgen erhalten Sie einen guten Überblick Littlejohns Philosophie der Osteopathie, seine Einstellung zur osteopathischen Ausbildung und berufspolitischen Ansichten. Besonders interessant sind seine Reisebeschreibungen nach Europa schon um die Jahrhundertwende, aber auch die Abschlussreden während seiner Lehrtätigkeit in Kirksville (1898-1900). Die wenigen klinischen Artikel zeugen deutlich von der klaren Handschrift des wohl größten osteopathischen Wissenschaftlers seiner Zeit. Das Littljohn-Kompendium als kleines Panoptikum seiner Philosophie der Osteopathie ist die ideale Grundlage vor der Lektüre seiner klinischen Schriften.

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ENGLAND

1913 zog die inzwischen achtköpfige Familie Littlejohn nach Bagger Hall nahe London, und John Martin begann noch während der Kriegsjahre mit Krankenhausarbeit und ‚Unterweisungen‘. 1917 gründete er die British School of Osteopathy in London und mit dem Journal of Osteopathy legte er endgültig das osteopathische Fundament Europas. Aber auch in England hatte er sich schon bald der Angriffen der British Osteopathic Association und der British Medical Association zu erwehren. Ähnlich den Folgen des Flexner-Reports führte eine Kampagne der B.M.A. 1935 Paliamentary Bill . Der Osteopathie wurde die Anerkennung verweigert und Littlejohn zu Unrecht als unehrenhaft bezeichnet. Der Zweite Weltkrieg tat sein übriges und die B.S.O. schrumpfte schon bald auf eine kleine Klinik zusammen. Schließlich verstarb der neben Still wohl wichtigste Vertreter der Osteopathie 1947 in Bagger Hall.

EINFÜHRUNG DES HERAUSGEBERS

Bewegt man sich in der Geschichte der Osteopathie, begegnen einem so manche Rätsel: Warum schrieb Still nie über spirituelle Aspekte in seiner Arbeit? Warum erwähnte Sutherland den großen Einfluss von Walter Russell und Emanuel Swedenborg nicht? Warum war David Palmer, der Begründer der Chiropraktik, mehrere Wochen Gast im Hause Still? All diese und viele weitere noch unbeantwortete Fragen werden aber von einer überragt: Warum ist John Martin Littlejohn nur sehr wenigen Kennern der Osteopathie ein Begriff?

Anders als Still, dessen Texte ihre Wurzeln in der um die Mitte des 19. Jahrhunderts gebräuchlichen, romantischen Wissenschaftssprache haben und gespickt sind mit Anekdoten, persönlichen Ansichten, Metaphern und poetischen Umschreibungen, brilliert Littlejohn durch logische Klarheit, zielführende Inhalte, exakte Beschreibungen und intellektuelle Komplexität. Nach dem Fachlektorat steht für mich jedenfalls fest: Littlejohn hat Stills visionäre osteopathische Philosophie aus der Wildnis geholt und wissenschaftlich hoffähig gemacht.

STILL, LITTLEJOHN, SUTHERLAND

Nachdem A. T. Still (1828–1917) ihn durch seine Behandlungsmethode von einem langjährigen Leiden befreit hatte, trat Littlejohn Stills berühmter American School of Osteopathy ( A.S.O. ) bei, nahm dort 1898 eine Lehrtätigkeit auf, überarbeitete gründlich den Lehrplan, führte wissenschaftliche Forschungsarbeiten ein – und war zugleich Schüler an der A.S.O. . W. G. Sutherland (1873–1954), der spätere Begründer der Kraniosakralen Osteopathie, besuchte die gleiche Klasse wie er und besserte sein Studiengeld auf, indem er die Texte seines Lehrers und Mitschülers Littlejohn Korrektur las. Inwieweit die Korrekturarbeiten an Littlejohns unzähligen Texten ihn zu seinen späteren Arbeiten inspiriert haben, darüber lässt sich nur spekulieren. Nach der Lektüre des Kompendiums wird jedenfalls klar, dass Littlejohn Sutherland mindestens ebenso beeinflusst haben dürfte wie Still.

Fest steht in jedem Fall, dass Littlejohn Stills osteopathische Philosophie in ihren Grundprinzipien nicht einfach unverändert übernommen und mit wissenschaftlichem, Feinschliff versehen, sondern sie auch um so bedeutende Bereiche wie Physiologie und Psychologie erweitert hat. Gedanken der Integration und der Erweiterung des Organismus in seiner Wechselwirkung mit der Umwelt, sowie ein neues, bis heute bahnbrechendes biomechanisches Konzept und die zentrale Bedeutung geschulter Finger gehen ebenso auf ihn zurück wie die Ausarbeitung der ersten wirklich hochschulfähigen osteopathischen Curricula und die Gründung von drei der bedeutendsten Fachzeitschriften jener Zeit: The Journal of Science of Osteopathy , The Osteopathic World und The Journal of Osteopathy . Unmengen historischer Schätze warten hier noch auf die Osteopathie.

ZUR TEXTAUSWAHL

Aus den eben genannten Fachzeitschriften stammen 57 der 59 in diesem Kompendium vorliegenden Abhandlungen. Die Artikel wurden in chronologischer Reihenfolge belassen und spiegeln so die Entwicklung von Littlejohns Denken wider. Inhaltlich können drei Schwerpunkte ausgemacht werden: Theorie und Praxis der Osteopathie, Berufspolitik und Allgemeines rund um die Osteopathie. Aufgrund der großen Anzahl von Artikeln lassen sich Redundanzen nicht vermeiden, daher wird dasselbe Thema zuweilen in mehreren Artikeln nahezu gleich abgehandelt. Dennoch bietet jede Ausführung ihren eigenen Reiz. Zudem führen erst die Wiederholungen beim Studium der Texte ganz im Sinne repetitio mater est studiorum zu einem wirklich tieferen Verständnis der Inhalte.

Viele der Artikel sind von besonderem historischem Wert, da sie einen guten Überblick über die Situation der Osteopathie insbesondere zwischen 1898 und 1903 bieten. Deshalb stammen die meisten der ausgewählten Texte aus dieser Zeit. Für all jene, die mehr über Littlejohn erfahren wollen, empfiehlt sich selbstverständlich ebenfalls das Studium zahlreicher auch später veröffentlichter Texte; eine Veröffentlichung in diesem Kompendium hätte aber den Rahmen gesprengt.

Am Ende des Kompendiums finden Sie noch Protokollauszüge aus einer Anhörung Littlejohns im Rahmen des Anerkennungsverfahrens der Osteopathie in England aus dem Jahr 1935 sowie den Beginn von Littlejohns anschließend verfasster Verteidigungsschrift. Wie bei den Fachartikeln musste auch hier aus Platzgründen eine Selektion erfolgen, sodass die beiden Texte nur einen kleinen Teil des gesamten Vorgangs beleuchten können.

ALLGEMEIN

Nach dem Studium der vorliegenden Texte werden Sie verstehen, weshalb weder Still noch Littlejohn noch Sutherland viszeralen Techniken eine so große Bedeutung beimaßen, wie dies heute der Fall ist. Alle drei konzentrierten sich bei ihrer Arbeit auf die Befreiung der Flüssigkeiten – insbesondere des Nervenwassers – und der Nervenleitungen, um eine Balance zwischen Zentralem und Vegetativem Nervensystem zu erreichen. Diese Balance galt allen dreien als Schlüssel zum Wirken der inhärenten Heilungsmechanismen im Menschen (Still: Apotheke Gottes , Littlejohn: Lebenskraft , Sutherland: Atem des Lebens ). Alle Behinderungen, auch jene, die wir heute als ‚energetisch‘ bezeichnen, sind demzufolge auf ursprünglich mechanische Läsionen zurückzuführen, woraus folgt, dass allen Behandlungen zunächst einmal eine ebenfalls rein mechanische, d. h. physische Befundung vorausgehen muss. Hierbei kommt der Beurteilung der vegetativen und zerebrospinalen Zentren allerhöchste Priorität zu, wird hierdurch doch auch der für die Lebensprozesse absolut essenzielle Blutfluss gesteuert. Anders als viele glauben, räumen die drei Gründerväter damit den beiden Nervensystemen eine mindestens ebenso große Bedeutung ein wie dem Blutfluss.

Die große klinische Herausforderung bei Littlejohn liegt demnach in einem Umschwenken vom direkten Denken hin zu einem übertragenen, indirekten Arbeiten, zumeist übrigens, über lange Hebel. Insbesondere seine allgemeine Behandlung, d. h. die Bearbeitung der gesamten Wirbelsäule durch Befreien der Weichteile und allem voran durch sanftes und rhythmisches Artikulieren der Facettengelenke wartet noch bis heute auf ihre Etablierung innerhalb der Osteopathie. Das Konzept des body adjustment von John Wernham, welches er aus Littlejohns lecture notes kompiliert hat, bildet hier eine rühmliche Ausnahme.

Von zentraler klinischer Bedeutung ist aus meiner Sicht Littlejohns Gedanke, dass es im Grunde keine Pathologie, sondern nur eine ‚verkehrte‘ Physiologie gibt. In der Praxis hat das enorme Auswirkungen, denn so betrachtet, ist alles in Ordnung und möglich, solange der Mensch / Patient lebt. Erkrankungen sind demnach normale und physiologische – wenn auch extreme – Prozesse im Organismus. Es gilt also nicht, etwas ‚Böses wegzumachen‘, wie wir es aus der pathologieorientierten Organmedizin kennen, sondern lediglich dabei zu helfen, die individuelle Physiologie wieder dem individuellen Organismus anzupassen (nicht korrigieren!). Wer diese von Grund auf positive Sichtweise verinnerlicht, wird auch die entsprechenden förderlichen Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit erfahren. In meinen Augen stellt dies Littlejohns größtes Geschenk an die Osteopathen dar.

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