Gottfried Zurbrügg - Arabidopsis – ein Leben ist nicht genug

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Arabidopsis, das klingt wie ein Zauberwort, aber es ist nur der lateinische Name für eine kleine Pflanze, die überall wächst. Ackerschmalwand ist ihr deutscher Name. Ein Unkraut, das man ausreißt und fortwirft. Trotzdem hat diese unscheinbare Pflanze unser ganzes Leben verändert. Unglaublich, aber wahr! Die Wissenschaftler fanden heraus, dass diese Pflanze ein einfaches Genom hat, und haben schon lange alle Gene entschlüsselt. Vor Jahren hat Gottfried Zurbrügg Biologie und Chemie für das Lehramt studiert. So kam er vor dreißig Jahren auch nach Tübingen in das Botanische Institut. Die Gentechnik war damals neu und umstritten. Man wollte neue Lebensmittel schaffen, vielleicht auch tatsächlich den Hunger in der Welt besiegen, aber auch uralte Fragen der Menschheit beantworten. Was ist das Leben und was ist der Tod? Zurbrügg entwarf einen Roman und schrieb die Geschichte von Professor Scherrer, dem Genetiker und Ägyptologen. Menschen sind auf der Suche nach Unsterblichkeit.

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Scherrer hüstelte. Er ging an die Karten und sah sich die Eintragungen an. „Das sind die Bereiche, welche die Lebenszeiten bestimmen?“, fragte er.

„Ja“, bestätigte Anne. „Das sind die Gene, welche für die Blatt- und Blütenentwicklung verantwortlich sind. Diese hier sind für die Fruchtbildung zuständig.“ Anne zeigte auf die entsprechenden schwarzen Bereiche in den Genkarten.

„Ich glaube, Sie sind auf der richtigen Spur“, sagte Scherrer. „Hier habe ich einen besonderen Schatz für Sie.“ Seine blauen Augen leuchteten vor Stolz. „Natürlich arbeiten nicht nur wir an Arabidopsis. Amerikanische Institute forschen genauso an dieser Pflanze und sind uns in vielen Bereichen voraus.“ Anne nickte zustimmend. „Heute kam ein Bericht.“ Scherrer zog mehrere Seiten eines Computerausdrucks aus seinem Kittel. „In dieser Arbeit geht es um das Problem, welche Steuerungsmechanismen die Schoten von Raps öffnen. Selbst das ist genetisch festgelegt.“

„Dieser Vorgang ist ganz eng mit dem Absterben der Pflanze verbunden“, sagte Anne aufgeregt. „Wo liegt der genetische Bereich?“

„Geduld, Geduld“, mahnte Scherrer. „Hier steht es: Die vorzeitige Öffnung der Schoten beim Raps führt zu 20 % Ernteverlusten. Zur genetischen Regulation der Fruchtöffnung liegen erste Befunde vor. Es wurden nun zwei Gene identifiziert, die für die Öffnung der Schoten verantwortlich sind. Die Wirkung der Gene ist redundant, eine Mutation in nur einem führt also nicht zu einem veränderten Phänotyp. Solche Redundanzen findet man nicht selten bei Genen, die wichtige Entwicklungsvorgänge kontrollieren; hierdurch wird der richtige Ablauf des Vorgangs besonders gesichert. Wenn beide Gene mutiert sind, unterbleibt die Verholzung der Fruchtblattwandung und es wird kein Trenngewebe ausgebildet, sodass sich die Schote nicht öffnen kann. Durch Ausschaltung der SHP-Gene könnte eine vorzeitige Schotenöffnung vermieden werden. Dies könnte rasch über transgene Pflanzen oder langsamer durch klassische Züchtung erreicht werden.“

Scherrer ließ das Blatt sinken. „Denken Sie an die großen Kulturpflanzen“, sagte er leise, „an Mais, Baumwolle, Raps, Weizen, an die Pflanzen, welche die Menschen ernähren und kleiden.“ Anne sah ihn verwundert an. Scherrer spürte ihren Blick. „Ich dachte an ein Gespräch mit einem Kollegen“, erklärte er. „Man wies mich darauf hin, dass wir an den wichtigen Pflanzen arbeiten sollen.“

„Aber das tun wir doch“, meinte Anne. „Sehen Sie, so weit sind wir auch. In diesen Bereichen sind die MADs-box-Gene. Hier müssen auch die neu identifizierten Gene liegen. Waren auch Genkarten im Internet veröffentlicht?“

„Natürlich“, erklärte Scherrer. „Ich habe Ihnen alles mitgebracht. Schauen Sie es morgen durch. Die gleichen Abzüge liegen bei mir im Labor. Wenn Sie Ergebnisse oder neue Interpretationen haben, kommen Sie zu mir. Die Ausschaltung der Gene erscheint mir interessant und auch die Doppelfunktion gerade bei Entwicklungsgenen. Wir müssen also die jeweiligen Genbereiche auf den homologen Chromosomen suchen. Die Todesgene müssen auf beiden Genen in gleicher Weise vorhanden sein, denn Gene sind redundant. Sie werden nur dann wirksam, wenn sie auf beiden Chromosen vorhanden sind. So kann immer eins wirksam werden. Das ist nicht neu, aber bei diesen Genen ist gerade die Redundanz so entscheidend. Vielleicht könnte auch eine Veränderung an nur einem Gen die Aus- und Anschaltung der Todesgene möglich machen.“

Scherrer musste erneut in ein weißes Taschentuch husten. „Haben Sie einmal mit Dr. Meyer darüber gesprochen? Er scheint mir in diesen Bereichen besonders kompetent zu sein“, fragte er, als er wieder Luft bekam.

„Noch nicht“, erwiderte Anne viel abweisender, als sie es wollte, „aber danke für den Internetausdruck. Das wird uns erheblich weiterbringen.“

Scherrer gab ihr die Blätter und wünschte „Gute Nacht“. Sie ging mit ihm zur Tür und sah ihm nach, wie er durch die langen Gänge des Institutes ging. Unwirklich blau leuchteten rechts und links die Pflanzenkästen.

Anne hielt die langen Ausdrucke in der Hand und dachte nach. Wichtige Entwicklungsvorgänge werden auch doppelt abgesichert? Bestimmt auch die Todesgene.

Scherrer und Meyer hatten recht. Es war genug. Morgen war wieder ein Tag. Morgen gab es vielleicht brauchbare Ergebnisse.

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