Max Geißler - Tausend und eine Nacht

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Illustrierte Fassung für Kinder und Jugendliche"Tausendundeine Nacht" ist die berühmteste Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur.Von ihrer historischen und literarischen Bedeutung sind sie allenfalls mit den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar.Null Papier Verlag

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Zwei Mo­na­te hat­te er die­se Jagd aus­ge­übt, da er­schie­nen ei­nes Ta­ges sehr vie­le je­ner mäch­ti­gen Tie­re, um­stell­ten den Baum, auf dem Sind­bad sich ver­bor­gen hat­te, und be­gan­nen ein er­der­schüt­tern­des Brül­len. Ei­ner der größ­ten aber er­fass­te den un­te­ren Teil von Sind­bads Baum mit dem Rüs­sel, ent­wur­zel­te ihn mit ei­nem Ruck und warf ihn zur Erde.

Aber was der zu Tode erschrockene Mann gefürchtet hatte geschah nicht - фото 12

Aber was der zu Tode er­schro­cke­ne Mann ge­fürch­tet hat­te, ge­sch­ah nicht; son­dern der Ele­fant pack­te ihn, hob ihn sich auf den Rücken, setz­te sich an die Spit­ze des Zu­ges und trug ihn zu ei­nem sehr fer­nen, von Wald um­ge­be­nen Hü­gel. Dort setz­te er ihn auf die Erde und –– das gan­ze Heer der Ele­fan­ten lief, so schnell dies ge­hen moch­te, von dan­nen.

Zu­nächst war Sind­bad mehr tot als le­ben­dig. Als er aber sei­ner Sin­ne wie­der mäch­tig wur­de, er­kann­te er, dass rings­um­her die Ske­let­te von mehr als hun­dert Ele­fan­ten in der Son­ne bleich­ten, und an je­dem die­ser Ske­let­te be­fan­den sich die Stoß­zäh­ne von köst­li­chem El­fen­bein.

Sind­bad wun­der­te sich über die Ma­ßen. Hat­ten ihm die klu­gen Tie­re die­sen Platz nicht ge­zeigt, da­mit er auf­hö­ren sol­le, die Le­ben­den zu ver­fol­gen? Es war of­fen­bar die Be­gräb­nis­stät­te der Ele­fan­ten; aber Sind­bad fand es doch ge­ra­ten, dies Kno­chen­feld so rasch als mög­lich zu ver­las­sen.

Mit der Nach­richt von dem selt­sa­men Fun­de kam er am an­de­ren Tage zu sei­nem Herrn. Der über­zeug­te sich von der Wahr­heit die­ser Ge­schich­te und um­arm­te Sind­bad, in­dem er sprach: »Mein Bru­der – du sollst hin­fort nicht mehr mein Skla­ve sein – Gott möge dich mit al­lem Glücke über­häu­fen! Je­des Jahr ha­ben die Ele­fan­ten mir eine große Men­ge Skla­ven ge­tö­tet. Und doch ha­ben wir bis jetzt auf kei­ne an­de­re Wei­se El­fen­bein er­hal­ten kön­nen, als wenn wir das Le­ben der Skla­ven dar­an­wag­ten. Nun wird durch dich un­se­re gan­ze Stadt reich wer­den! Glau­be nicht, dass ich dir nur die Frei­heit schen­ke – nein, ich will dich mit Ga­ben der sel­tens­ten Art er­freu­en und will den Kö­nig bit­ten, dass er dich zum Statt­hal­ter er­nennt.«

»Ich dan­ke für die Ehre«, er­wi­der­te Sind­bad höf­lich; denn er dach­te an die Zeit, in der er schon ein­mal Staats­mi­nis­ter ge­we­sen war, »ich er­bit­te mir nichts wei­ter, als die Er­laub­nis, heu­te nach Hau­se rei­sen zu dür­fen.«

»Das ist sehr scha­de«, sag­te der Kauf­mann; »aber da­mit du siehst, wie lieb ich dich habe, sollst du dir ein Schiff mit El­fen­bein be­la­den; denn ich habe ge­se­hen, dass ich au­ßer­dem noch sie­ben Vor­rats­häu­ser voll von je­nem Hü­gel her­bei­schaf­fen las­sen kann.«

Die­ses Ge­schenk nahm Sind­bad mit großem Dank an, schiff­te sich als­bald ein und lös­te aus dem Schat­ze der Zäh­ne einen klei­nen Berg Gold.

Der Kö­nig be­lohn­te ihn reich­lich; aber Sind­bad be­zeig­te hin­fort kei­ne Lust mehr zu so ge­fahr­vol­len Rei­sen, son­dern leb­te in Bag­dad als ein klu­ger und wohl­tä­ti­ger Rei­cher, ge­ehrt und ge­liebt von der gan­zen Stadt. Und der­lei Leu­te sol­len in al­len Lan­den nicht gar vie­le sein.

1 Gewürznelken - фото 13

1 Ge­würz­nel­ken <<<

Asem und die Königin der fliegenden Inseln

Im Morgenlande lebte ein junger Mann der hieß Asem und er war von Beruf - фото 14

Im Mor­gen­lan­de leb­te ein jun­ger Mann, der hieß Asem, und er war von Be­ruf ein Fär­ber. Trotz sei­ner Ju­gend hat­te er doch schon den Ruf großer Klug­heit er­run­gen.

Eines schönen Tages trat ein sehr reich gekleideter Herr in Asems Laden - фото 15

Ei­nes schö­nen Ta­ges trat ein sehr reich ge­klei­de­ter Herr in Asems La­den und sag­te: »Ihr seid zu wei­se für ein sol­ches Ge­wer­be! Wenn sich Euch ein Mit­tel dar­bö­te, schnell Euer Glück zu ma­chen, wür­det Ihr es wohl an­neh­men?«

»Aber warum soll­te ich mich denn wei­gern?«

»So seid mor­gen früh bei gu­ter Zeit wie­der in Eu­rem La­den; ich wer­de auch her­kom­men.«

Mit die­sen Wor­ten nahm der Frem­de Ab­schied von Asem; aber als die­ser sei­ner Mut­ter er­zähl­te, was ihm be­geg­net war, warn­te sie ihn sehr ein­dring­lich und sag­te: »Bist du nicht reich ge­nug, da du un­se­re Be­dürf­nis­se be­strei­ten kannst? Die Gier nach Gold hat schon vie­le ins Ver­der­ben ge­stürzt.«

Asem ver­sprach der al­ten Frau, auf der Hut zu sein, und am Mor­gen traf er mit dem Frem­den zu­sam­men. Der er­bat sich ein Stück schlech­tes Me­tall, be­streu­te es mit ei­nem gel­ben Pul­ver, sprach dazu ein paar ge­heim­nis­vol­le Wor­te und warf es in einen Tie­gel über dem Feu­er.

Nach kur­z­er Zeit nahm er das Ge­fäß von der Flam­me und ließ den er­staun­ten Asem einen Bar­ren rei­nen Gol­des se­hen.

»Ich hof­fe, Ihr seid nun über­zeugt von mei­ner Kunst«, sag­te er, »heu­te Abend will ich mit Euch es­sen und will Euch mein Ge­heim­nis ver­ra­ten.«

Der Al­chi­mist sorg­te für den Wein, und als sie sich bei Ein­bruch der Nacht zu Ti­sche ge­setzt hat­ten, hieß er den ar­men Asem so viel trin­ken, dass der bald auf dem Wege zu ei­nem gu­ten Rau­sche war.

Wie ihm so die Sin­ne all­ge­mach schwan­den, warf ihm der Gast ein Pul­ver in den Wein. Da­von fiel Asem in einen tie­fen Schlaf; und kaum war er auf das La­ger ge­sun­ken, da er­schie­nen vier Die­ner des Frem­den und steck­ten den Schlä­fer in eine sar­g­ähn­li­che Kis­te.

Die­se Kis­te wur­de noch in der Nacht an Bord ei­nes Schif­fes ge­bracht, wel­ches im Grau­en des Ta­ges die An­ker lich­te­te und in die hohe See stach.

Als kei­ne Ge­fahr mehr war, dass Asem ent­kom­men konn­te, träu­fel­te ihm der Al­chi­mist ei­ni­ge Trop­fen ei­ner Flüs­sig­keit in die Nase. Da­von muss­te der Schlä­fer nie­sen und er­wach­te.

Aber wie be­reu­te er, dass er dem klu­gen Rate sei­ner Mut­ter nicht ge­folgt hat­te!

Nach et­li­chen Wo­chen er­reich­ten sie ein ein­sa­mes Land; der Ma­gier und Asem ver­lie­ßen das Schiff, und als sie sich ein Stück vom Strand ent­fernt hat­ten, zog der Alte eine klei­ne Trom­mel mit zwei Stö­cken un­ter sei­nem Klei­de her­vor, wir­bel­te einen Marsch, und als­bald er­hob sich ein wü­ten­der Sturm in der Wüs­te. Eine Staub­säu­le wir­bel­te da­her, aber die Säu­le zer­teil­te sich, und drei Ka­me­le schrit­ten dar­aus her­vor, die wa­ren mit al­len Vor­rä­ten zu ei­ner lan­gen Rei­se be­la­den.

Der Ma­gier sag­te, Asem sol­le ihn von nun an mit dem Na­men Ba­ram ru­fen; dann be­stieg je­der ein Ka­mel, das drit­te trab­te ne­ben­her, und so durch­quer­ten sie die Wüs­te.

Am neun­ten Tage er­blick­ten sie in der Fer­ne ein sehr schö­nes Schloss. So­bald der alte Ma­gier die Tür­me er­kann­te, lenk­te er vom Wege ab und trieb die Ka­me­le zu schleu­ni­ger Flucht vor­wärts.

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