Max Geißler - Tausend und eine Nacht

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Illustrierte Fassung für Kinder und Jugendliche"Tausendundeine Nacht" ist die berühmteste Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur.Von ihrer historischen und literarischen Bedeutung sind sie allenfalls mit den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar.Null Papier Verlag

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Wie die bei­den Ro­che merk­ten, dass ihr Jun­ges ge­tö­tet war, flo­gen sie ih­ren Weg zu­rück und ka­men in kur­z­er Frist wie­der; je­der aber trug dies­mal einen mäch­ti­gen Fels­block zwi­schen den Fü­ßen. Als sie ge­ra­de über dem Schif­fe wa­ren, ließ der eine den Fel­sen aus den Kral­len glei­ten, und er muss­te das Schiff zer­schmet­tern, wenn der Steu­er­mann nicht eine ge­schick­te Wen­dung aus­ge­führt hät­te. Da­rum fiel der Fels­block ins Meer und zer­riss die Flu­ten der­art, dass man den Grund des Ozeans se­hen konn­te. Der an­de­re Vo­gel Roch aber ließ sei­nen Fels­block so ge­nau auf die Mit­te des Schif­fes fal­len, dass es in tau­send Sp­lit­ter zer­schell­te. Alle Ma­tro­sen und Kauf­leu­te wur­den er­schla­gen, nur Sind­bad, der sich in der Tie­fe des Fahr­zeugs ver­bor­gen hat­te, tauch­te le­bend em­por, und es ge­lang ihm, sich auf ein Stück des Wracks zu ret­ten. Er wäre aber den­noch elend zu­grun­de ge­gan­gen, wenn er nicht zu­fäl­lig in eine Mee­res­s­trö­mung ge­trie­ben wor­den wäre, die ihn sanft und bei schöns­tem Wet­ter an den Strand ei­ner In­sel trug.

Bä­che von süßem, köst­li­chem Was­ser ran­nen durch die grü­nen Auen die­ses Lan­des, und Bäu­me mit al­ler­lei Früch­ten wuch­sen in Men­ge rings­um­her.

Sind­bad aß von den Früch­ten und er­quick­te sich an den küh­len Quel­len, als er plötz­lich einen Greis am Ufer ei­nes Ba­ches sit­zen sah, der so ge­brech­lich schi­en, als hät­te er auch Schiff­bruch er­lit­ten. »Ach, lie­ber Herr«, klag­te der Greis, »könn­tet Ihr mich nicht auf Eu­ren Schul­tern durch den Bach tra­gen?«

Sind­bad, der ein sehr ge­fäl­li­ger Mann war, be­sann sich nicht lan­ge, hob den Al­ten auf sei­ne star­ken Schul­tern und trug ihn hin­über.

Aber als er ihn dort absetzen wollte weigerte sich der Reiter seinen - фото 10

Aber als er ihn dort ab­set­zen woll­te, wei­ger­te sich der Rei­ter, sei­nen Sitz zu ver­las­sen, und alle An­stren­gun­gen Sind­bads, der Last le­dig zu wer­den, blie­ben er­folg­los. Und wenn er sich mit ihm ins Gras streck­te, der Rei­ter wich nicht von sei­nem Plat­ze. Tau­send Lis­ten fie­len dem See­fah­rer ein, aber der Alte war klü­ger, und so füg­te sich Sind­bad sei­nem schreck­li­chen Lose, mit der Last des Grei­ses durch sei­ne Tage wan­dern zu müs­sen.

Ein­mal – es wa­ren schon ei­ni­ge Wo­chen ver­gan­gen, seit er das Reit­tier des strup­pi­gen Al­ten ge­wor­den – fand er einen sehr schö­nen Fla­schen­kür­bis, den höhlte er aus, press­te den Saft ei­ni­ger Trau­ben hin­ein und stell­te ihn in die Son­ne, da­mit der Saft gäre. Nach ein paar Ta­gen kam er wie­der zu dem Orte, fand den Trank aus­ge­zeich­net und leer­te den Kür­bis zur Hälf­te. Die Wir­kung des Wei­nes war vor­treff­lich: Sind­bad be­kam neue Kraft und neu­en Le­bens­mut und zog sin­gend mit sei­ner schwe­ren Last durch das son­ni­ge Land.

Da der Alte die wun­der­ba­re Wir­kung des Wei­nes er­kann­te, woll­te er auch zu trin­ken ha­ben. Sind­bad trab­te also zu der Kür­bis­fla­sche zu­rück; der Greis sog den Kür­bis mit durs­ti­gen Lip­pen leer und ward von dem un­ge­wohn­ten Ge­trän­ke so ver­gnügt, dass er sich nicht mehr auf den Schul­tern Sind­bads hal­ten konn­te: als die­ser ei­ni­ge Sprün­ge mach­te, ku­gel­te der trun­ke­ne Rei­ter von sei­nem Röß­lein und fiel einen schwe­ren Fall ins Gras.

Nun war das La­chen an Sind­bad. »Ich könn­te dich mit ei­nem Bau­mast er­schla­gen«, sag­te er, »um dich für die Übel­tat zu stra­fen; aber ich sehe da eben, dass du in dei­nen schmut­zi­gen Haa­ren ei­ni­ge sehr wert­vol­le Per­len trägst, so groß wie Ha­selnüs­se. Wenn du mir die gibst, will ich dir dein Le­ben schen­ken.«

»So, so«, mach­te der Greis. »Sol­che Din­ger kann ich mir sehr leicht wie­der ver­schaf­fen, die ha­ben gar kei­nen Wert für mich und sind in mein Haar ge­kom­men, ich weiß nicht wie.«

Da lös­te Sind­bad drei wei­ße und eine köst­li­che schwar­ze Per­le aus den strup­pi­gen Haa­ren und schätz­te, dass die Klein­odi­en einen Wert von vier Sch­lös­sern ha­ben möch­ten. »Da­mit hast du dei­ne Schuld be­zahlt«, sag­te er, »und nun wün­sch’ ich dir einen gu­ten Tag.«

Der Alte schau­te ihm mit sau­ren Bli­cken nach, aber Sind­bad eil­te so schnell er konn­te zum Stran­de; denn er sah ge­ra­de ein Schiff vor­über­se­geln, dem er sich be­merk­bar mach­te, so­dass es lan­de­te und ihn auf­nahm.

Als er den Schiffs­leu­ten sein Aben­teu­er er­zähl­te, staun­ten sie sehr und sag­ten: »Du bist ein Glückspilz, Sind­bad; denn du bist kei­nem an­de­ren in die Hän­de ge­fal­len, als dem Meer­greis; und die­ser grau­sa­me Ge­sel­le hat noch kei­nen aus sei­nen Kral­len ge­las­sen.«

Nach ei­ni­ger Zeit lan­de­te das Schiff im Ha­fen ei­ner großen Stadt; Sind­bad schloss sich dort ei­ni­gen Kauf­leu­ten an, die mit Sä­cken aus­zo­gen, Ko­kos­nüs­se zu sam­meln.

Als­bald ge­lang­ten sie in einen großen Wald, der aus sehr ho­hen, sehr glat­ten Bäu­men be­stand, so­dass es un­mög­lich war, ohne Lei­tern bis in die Kro­nen der Bäu­me em­por­zu­klet­tern.

Als die Män­ner in den Wald tra­ten, sa­hen sie eine große Men­ge wü­ten­der Af­fen, die sich mit er­staun­li­cher Be­hän­dig­keit von Wip­fel zu Wip­fel schwan­gen.

Die Kauf­leu­te sam­mel­ten Stei­ne und war­fen dann nach den Af­fen, die aber setz­ten sich in Ver­tei­di­gung, und weil sie kei­ne Stei­ne hat­ten, so ris­sen sie die schwe­ren Nüs­se von den Bäu­men und schleu­der­ten sie ge­gen ihre Fein­de. Auf die­se Wei­se füll­ten sich die Sä­cke der Samm­ler rasch, und als sie die Nüs­se ver­kauf­ten, lös­ten sie eine Men­ge Geld.

Sind­bad ver­wen­de­te das sei­ne auf eine sehr merk­wür­di­ge Wei­se: er ding­te sich ei­ni­ge Schwar­ze, die er zur Per­len­fi­sche­rei ver­wen­de­te, bis ein Schiff un­ter Se­gel ging, das ihn zur Hei­mat führ­te. Die Per­len aber brach­ten ihm beim Ver­kauf un­er­mess­li­che Reich­tü­mer.

Nach Ver­lauf ei­nes Jah­res litt es ihn aber­mals nicht mehr da­heim. Das Schiff, das er im per­si­schen Meer­bu­sen be­stieg, hat­te eine so un­glück­li­che Fahrt, dass Ka­pi­tän und Steu­er­mann den Weg ganz und gar ver­lo­ren; denn zu da­ma­li­ger Zeit wa­ren die Schif­fe noch nicht mit den Hilfs­mit­teln von heu­te aus­ge­rüs­tet. Ei­nes Ta­ges ge­bär­de­te sich der Ka­pi­tän wie ein Ra­sen­der, warf sich auf das Deck und riss sich den Bart aus; dann schrie er: »Wir be­fin­den uns an der ge­fähr­lichs­ten Stel­le des Ozeans; eine rei­ßen­de Strö­mung treibt das Schiff, in ei­ner Vier­tel­stun­de sind wir alle des To­des!«

Das war eine sehr üble Aus­sicht; und kaum wa­ren die Wor­te des Ka­pi­täns ver­hallt, so trieb das Schiff mit der Schnel­lig­keit ei­nes Stur­mes ge­gen einen sehr ho­hen und stei­len Berg, an dem es zer­schell­te. Zwar wur­den alle Per­so­nen und die meis­ten Wa­ren ge­ret­tet, aber der Schiffs­haupt­mann war un­tröst­lich und schrie: »Gr­abt euer Grab und lasst uns ein­an­der Le­be­wohl sa­gen; denn von die­sem Ort ist noch kein Mensch le­bend ge­kom­men.«

Die Küs­te war ganz mit den Trüm­mern ge­schei­ter­ter Schif­fe be­deckt, un­er­mess­li­che Reich­tü­mer an Gold, Per­len und sel­te­nen Mu­scheln wa­ren am Strand auf­ge­häuft. Aber all die­se Din­ge dienten nur dazu, den Schmerz der Ge­stran­de­ten zu ver­meh­ren. Der Berg hielt je­den Wind von die­ser Stel­le ab, so­dass nie­mand auf den Trüm­mern der Schif­fe sich ret­ten konn­te; denn die rei­ßen­de Strö­mung wü­te­te mit gan­zer Kraft. Der Berg selbst war aber so steil, dass kein Mensch an dem über­hän­gen­den Ge­wän­de em­por­zu­klim­men ver­moch­te.

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