Max Geißler - Tausend und eine Nacht

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Illustrierte Fassung für Kinder und Jugendliche"Tausendundeine Nacht" ist die berühmteste Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur.Von ihrer historischen und literarischen Bedeutung sind sie allenfalls mit den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar.Null Papier Verlag

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Wie Leu­te, die ih­ren Ver­stand ver­lo­ren hat­ten, lag die Schiffs­mann­schaft ta­ge­lang in den Trüm­mern um­her. Die zu­erst star­ben, wur­den von den an­de­ren be­gra­ben. Zu­letzt war Sind­bad al­lein üb­rig­ge­blie­ben, weil er mit sei­nen Nah­rungs­mit­teln am bes­ten haus­ge­hal­ten hat­te; aber als er den letz­ten sei­ner Ge­nos­sen be­grub, blie­ben ihm nur noch so we­nig Le­bens­mit­tel, dass auch er sich sein ei­ge­nes Grab schau­fel­te.

Nun mün­de­te nicht weit von je­ner Stel­le ein Fluss ins Meer; der brach aus ei­nem Fel­sen­to­re von köst­li­chen Edel­stei­nen; und wer in das Tor hin­ein­blick­te, schau­te nichts als gäh­nen­de Tie­fe und un­er­mess­li­che Nacht. Und wäh­rend Sind­bad das rät­sel­haf­te Fel­sen­tor be­trach­te­te, sag­te er zu sich: »Die­ser Fluss wird dich viel­leicht nur auf ei­nem Tei­le sei­nes Lau­fes un­ter der Erde ver­ber­gen. Wie, wenn ich mir ein Floß bau­te und auf sei­nen Wo­gen vor­wärts­drän­ge? Vi­el­leicht käme ich dann von die­sem Un­glück­sor­te fort und in ein schö­nes, hel­les Land!«

Er begann also ungesäumt an seinem Floße zu arbeiten belud es mit - фото 11

Er be­gann also un­ge­säumt an sei­nem Flo­ße zu ar­bei­ten, be­lud es mit ei­ni­gen Bal­len Ru­bi­nen, Sma­rag­den, grau­em Am­bra und kost­ba­ren Stof­fen, die da um­her­la­gen, und setz­te es mit zwei Ru­dern in Be­we­gung.

Nicht lan­ge, und das Floß fuhr in die Wöl­bung des Ber­ges hin­ein. Ei­ni­ge Tage trieb Sind­bad in tiefer Nacht, durch die nicht der kargs­te Licht­strahl schim­mer­te. Manch­mal war die Wöl­bung so nied­rig, dass er nur im Sit­zen ru­dern konn­te. Von den ta­ge­lan­gen Mü­hen aber war er so müde, dass er end­lich in einen tie­fen Schlaf sank, und er war so gleich­gül­tig ge­gen sein Schick­sal ge­wor­den, dass er nicht ein­mal dar­an dach­te: die Strö­mung wer­de ihn nun wie­der zur Stät­te sei­ner Qual zu­rück­trei­ben.

Dem war aber nicht so; denn zum Glück ent­sch­lief er just an ei­ner Stel­le des Stro­mes, an wel­cher die­ser einen Arm aus­sand­te, des­sen Be­we­gung das Floß so­fort auf­nahm und vor­wärts­dräng­te.

Und als er er­wach­te, be­fand er sich mit­ten in ei­ner wei­ten Land­schaft voll herr­li­cher Bäu­me; das Floß war am Ufer fest­ge­bun­den, und rings­um­her stand eine Men­ge Schwar­zer, die den An­kömm­ling neu­gie­rig be­trach­te­ten, der aus der Tie­fe des Ber­ges ih­nen zu­ge­trie­ben wor­den war.

Die Schwar­zen wa­ren sehr freund­li­che Leu­te, lie­ßen sich Sind­bads Ge­schich­te er­zäh­len und ver­sorg­ten ihn reich­lich mit Spei­se und Trank. Der Kö­nig aber gab ihm Ge­schen­ke, ließ ein Schiff aus­rüs­ten, und da­mit er­reich­te er glück­lich die Hei­mat. So be­schwer­lich die Rei­se ge­we­sen war, er hat­te sein Be­sitz­tum da­bei doch wie­der der­ma­ßen ver­mehrt, dass man in al­len Län­dern die Ge­schich­te von Sind­bads des See­fah­rers un­er­mess­li­chen Reich­tü­mern er­zähl­te.

Da ließ ihn ei­nes Ta­ges der Kö­nig ru­fen und sag­te: »Mein lie­ber Sind­bad! Mein Freund, der Kö­nig von Se­ren­dyb, hat mir ein Schiff mit den herr­lichs­ten Schät­zen der Welt ge­schenkt, und es ist nö­tig, dass ich mich ihm dank­bar da­für be­zei­ge. Du musst mir einen Dienst leis­ten und dem Kö­ni­ge mei­ne Ge­gen­ge­schen­ke über­brin­gen.«

Die­ser Be­fehl traf Sind­bad wie ein Don­ner­schlag; er er­zähl­te in Eile die schreck­li­chen Müh­sa­le sei­ner Fahr­ten, aber der Kö­nig ließ sich nicht rüh­ren und sag­te: »Das sind ja si­cher­lich sehr merk­wür­di­ge Din­ge, die du er­fah­ren hast, doch dür­fen sie dich nicht ab­hal­ten, den Wunsch dei­nes Kö­nigs zu er­fül­len; denn wenn du un­ge­hor­sam wä­rest, müss­te ich dich tö­ten las­sen. Du sollst ja nur nach der In­sel Se­ren­dyb rei­sen, und es steht bei dir, nach Er­le­di­gung mei­nes Auf­tra­ges so­fort um­zu­keh­ren.«

Weil Sind­bad sah, dass der Kö­nig auf sei­nem Wil­len be­stand, er­klär­te er sich schwe­ren Her­zens be­reit; denn ihm ahn­te Un­heil; und nach we­ni­gen Ta­gen stach sein Schiff in See.

Der Kö­nig schick­te sei­nem Freun­de ein Bett von Gold­stoff, der so wert­voll war wie drei Se­gel­schif­fe und zwölf ara­bi­sche Hengs­te, schick­te fünf­zig Ge­wän­der aus At­las, Bro­kat und Schar­lach; hun­dert an­de­re von feins­tem Ge­we­be aus Kai­ro; er schick­te ein Ge­fäß aus Achat und eins aus Ru­bin, bei­de einen Fin­ger dick und mit ei­ner Öff­nung von der Wei­te ei­nes hal­b­en Fu­ßes, er sand­te wei­ße Ros­se mit pur­pur­nen De­cken – die Herr­lich­keit der Schät­ze lässt sich nicht auf­zäh­len, die das Schiff barg.

Und Sind­bad lan­de­te auch glück­lich im Ha­fen des Kö­nigs von Se­ren­dyb, emp­fing vie­le rei­che Ge­schen­ke, und am vier­ten Tag entließ ihn der Kö­nig mit ho­hen Ehren.

Aber es dau­er­te nicht lan­ge, so wur­de das Schiff von See­räu­bern über­fal­len, die je­den von der Mann­schaft nie­der­met­zel­ten, der sich zur Wehr setz­te. Die­je­ni­gen, die üb­rig­b­lie­ben, wur­den ih­rer schö­nen Klei­der be­raubt, in Lum­pen gehüllt und von den Räu­bern nach ei­ner fer­nen In­sel ge­bracht, wo sie ver­kauft wur­den.

Sind­bad wur­de von ei­nem sehr rei­chen Kauf­mann er­stan­den, der ihn so­fort in sei­ne Woh­nung führ­te und ihn mit ei­nem Skla­ven­an­zug be­klei­de­te. Dann frag­te ihn der Kauf­mann, ob er gut mit dem Bo­gen schie­ßen könn­te.

»Dies ist eine mei­ner Ju­gen­d­übun­gen ge­we­sen«, ant­wor­te­te Sind­bad, »und ich glau­be, ich habe die­se Kunst seit­dem nicht ver­lernt.«

Da­rauf gab ihm sein Herr Bo­gen und Pfei­le, hieß ihn ne­ben sich auf einen Ele­fan­ten stei­gen, und bei­de rit­ten nun in einen großen Wald. Dort be­fahl er Sind­bad: »Stei­ge nun von dem Reit­tier, nimm Pfeil und Bo­gen und klet­te­re auf einen die­ser sehr ho­hen Bäu­me. Es gibt in die­sem Wal­de eine große Men­ge Ele­fan­ten. Da­von sollst du mir et­li­che er­le­gen, und so­bald du einen ge­trof­fen hast, be­nach­rich­ti­ge mich; denn ich wer­de noch in die­ser Stun­de zu­rück­rei­ten in die Stadt.«

Er gab ihm auch ei­ni­ge Le­bens­mit­tel mit und ritt als­bald von dan­nen, um der Ge­fahr aus dem Wege zu kom­men.

Sind­bad blieb den Tag und die fol­gen­de Nacht jä­ger­wach­sam auf dem Bau­me sit­zen; aber ein Ele­fant zeig­te sich nicht. Als je­doch die Son­ne von Neu­em stieg, zog eine gan­ze Her­de durch den Wald; Sind­bad schoss meh­re­re Pfei­le ge­gen sie und traf so glück­lich, dass eins der Tie­re, zu Tode ver­wun­det, zu­sam­men­brach. Die an­de­ren be­ga­ben sich auf die Flucht, und der ge­schick­te Bo­gen­schüt­ze hat­te Zeit, zu sei­nem Herrn zu ent­kom­men und ihm die Kun­de zu brin­gen. Der Herr be­lob­te sei­nen neu­en Skla­ven sehr, ging mit ihm und ei­ni­gen sei­ner Ar­bei­ter in den Wald, und sie be­gru­ben den Ele­fan­ten an der Stel­le, an der er ge­fal­len war. Nach ei­ni­ger Zeit, in wel­cher der Leib ver­wit­tern soll­te, woll­te der Kauf­mann wie­der­kom­men und die Stoß­zäh­ne des er­leg­ten Wil­des an sich neh­men; denn er war ein El­fen­bein­händ­ler.

Sind­bad muss­te von da ab Tag und Nacht im Wal­de zu­brin­gen, und es ge­lang ihm fast täg­lich, einen Ele­fan­ten zu er­le­gen.

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