Max Geißler - Tausend und eine Nacht

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Illustrierte Fassung für Kinder und Jugendliche"Tausendundeine Nacht" ist die berühmteste Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur.Von ihrer historischen und literarischen Bedeutung sind sie allenfalls mit den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar.Null Papier Verlag

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Fürstin erwiderte sie wenn Ihr mich schon in diesen einfachen - фото 17

»Fürs­tin«, er­wi­der­te sie, »wenn Ihr mich schon in die­sen ein­fa­chen Klei­dern schön fin­det, was wür­det Ihr sa­gen, wenn Ihr mich in mei­nem Schlei­er­ge­wan­de sä­het!«

So­bei­de be­fahl der Mut­ter Asems, auf der Stel­le hin­zu­ge­hen und den Schlei­er zu brin­gen. Bei die­sen Wor­ten zit­ter­te die Alte; denn sie dach­te an ihr Ver­spre­chen; aber sie wag­te nicht, Ein­wen­dun­gen da­ge­gen zu ma­chen, ging trau­rig nach Hau­se und brach­te das ver­häng­nis­vol­le Ge­wand.

So­bei­de be­trach­te­te das feins­te al­ler Ge­we­be lan­ge und be­wun­der­te es; denn es war von un­ge­ahn­ter Herr­lich­keit.

Die Gat­tin Asems aber, als sie den Schlei­er in ih­ren Hän­den fühl­te, konn­te ihre Hei­mat­sehn­sucht nicht mehr zü­geln, nahm ihre Kin­der in ihre Arme, warf sich das Ge­wand über und ent­schwand vor den er­staun­ten Au­gen der Sul­ta­nin und ih­res Hof­staa­tes in den Lüf­ten. Von weit­her rief sie zu­rück: »Lebt wohl, lie­be Mut­ter! Trös­tet mei­nen Ge­mahl! Ich wer­de nie auf­hö­ren, ihn zu lie­ben, aber die Sehn­sucht nach mei­ner Hei­mat zwingt mich, ihn zu ver­las­sen. Wenn er nicht ohne mich le­ben kann, so soll er mich auf den flie­gen­den In­seln su­chen! Ade! Ade!« –

Wäh­rend die­se Din­ge sich zu­tru­gen, ge­dach­te Asem sei­ner Ge­mah­lin, schied aus dem Schloss an der Wüs­te und kehr­te in sei­ne Va­ter­stadt zu­rück. Er fand sei­ne Mut­ter in bit­te­ren Trä­nen.

»Was ist ge­sche­hen?« rief er in ban­ger Ah­nung. »Wo ist mei­ne Frau? Wo sind mei­ne Kin­der?«

In tiefer Reue er­zähl­te die Mut­ter al­les, und Asem er­gab sich sei­nem fas­sungs­lo­sen Schmer­ze.

Dann fass­te er den Ent­schluss, sein Weib und sei­ne Kin­der auf­zu­su­chen, aber man stell­te ihm vor, dass er die flie­gen­den In­seln erst in sie­ben Jah­ren er­rei­chen wür­de. Doch nichts konn­te ihn von sei­nem Vor­satz ab­brin­gen. Er reis­te zu­nächst zum Palast an der Wüs­te und frag­te dort um Rat. Auch jene bei­den Schwes­tern, die er zu­erst ge­se­hen hat­te, such­ten ihn zu­rück­zu­hal­ten. Um­sonst. Sie wie­sen ihm also den Weg, und am zehn­ten Tage sei­ner Wan­de­rung kam er an eine Stra­ßen­kreu­zung. Dort er­blick­te er drei Män­ner, die in hef­ti­gem Streit mit­ein­an­der la­gen und ihn an­rie­fen: »Heda, jun­ger Mann, kommt nä­her; Ihr sollt der Schieds­rich­ter in un­se­rem Strei­te sein.«

Dann zeig­ten sie ihm eine Kap­pe, eine Trom­mel und einen Ball, und ei­ner sprach zu ihm:

»Wir sind drei Brü­der, die von ih­ren El­tern die­se drei Din­ge als Erb­teil er­hal­ten ha­ben; nun wis­sen wir nicht, wel­ches Stück dem einen, wel­ches dem an­de­ren ge­hö­ren soll. Da­rum: teilt je­dem sein Los zu, und bei Eu­rer Ent­schei­dung wol­len wir uns be­ru­hi­gen.«

»So sagt mir zu­vor, wel­chen Wert die Stücke ha­ben!« sprach Asem.

»Die­se Kap­pe hat die Kraft, un­sicht­bar zu ma­chen. Wer sie auf­setzt, kann über­all ein­tre­ten, er kann die Schänd­lich­kei­ten der Bö­se­wich­ter ent­schlei­ern – kurz, er er­fährt alle Ge­heim­nis­se, die er zu wis­sen wünscht. – Die Trom­mel aber be­freit den, der sie be­sitzt, aus je­der Ge­fahr; alle Geis­ter ste­hen ihm zu Dienst, wenn er auf die Schrift­zei­chen schlägt, die dar­in ein­ge­gra­ben sind. – Wer aber den Ball hat, kann sich in je­dem Au­gen­bli­cke von ei­nem Ende der Erde zum an­de­ren ver­set­zen; er vollen­det in zwei Ta­gen einen Weg von sie­ben Jah­ren.«

»Hm«, sag­te Asem, »er­zäh­len könnt Ihr mir das wohl, aber könnt ihr die Wahr­heit Eu­rer Re­den auch be­wei­sen?«

»So ver­sucht die Kräf­te die­ser Wun­der­din­ge«, spra­chen die Brü­der, »und wenn wir ehr­lich ge­re­det ha­ben, so kehrt zu uns zu­rück und fällt Eure Ent­schei­dung.«

Asem setz­te also die Kap­pe auf den Kopf, knüpf­te die Trom­mel an sei­nen Gür­tel, warf den Ball, der an ei­nem Fa­den hing, auf den Bo­den, sprach den Ort aus, zu dem er woll­te, und der ge­hor­sa­me Ball roll­te so­gleich vor­wärts und durch­flog mit ihm den Raum in Win­des­schnel­le.

End­lich hielt er vor dem Tore ei­nes großen Hau­ses. Asem er­griff sei­ne Trom­mel, schlug die Zau­ber­zei­chen, und eine Stim­me ließ sich aus dem Hau­se hö­ren, die sprach: »Du hast ge­siegt, Asem, und du hast einen Teil der Schwie­rig­kei­ten über­wun­den. Aber es war­ten dei­ner noch man­cher­lei Ge­fah­ren und Prü­fun­gen. Ver­birg dei­nen Ball!«

»Wer bist du, der also zu mir spricht?«

»Ich bin ei­ner der Geis­ter, die der Trom­mel die­nen. Set­ze dei­ne Fahrt fort; denn du bist noch drei Jah­res­rei­sen von den flie­gen­den In­seln ent­fernt.«

Asem ver­lor den Mut nicht und ge­lang­te nun in eine Wüs­te, die wim­mel­te von Schlan­gen, Dra­chen und an­de­ren wil­den Tie­ren.

Da be­sann er sich auf sei­ne Kap­pe und durch­schritt so die grau­en­vol­le Ge­gend ohne Ge­fahr.

Dann kam er zum Stran­de ei­nes Mee­res und sah in der Fer­ne die Ber­ge der flie­gen­den In­seln; die stan­den im Lich­te der un­ter­ge­hen­den Son­ne, als wä­ren sie von Gold.

Asem, der nicht wuss­te, wie er über dies wei­te Meer kom­men soll­te, rief mit Hil­fe der Trom­mel den Geist.

»Was willst du?«

»Sage mir, wie ich die See über­schrei­te!«

»Das kannst du nicht ohne die Hil­fe je­nes Ein­sied­lers, der am Ran­de der Wüs­te wohnt. Nimm dei­nen Ball und fah­re zu ihm!«

Asem setz­te sei­nen Ball in Be­we­gung und wur­de als­bald zur Woh­nung des Ere­mi­ten ge­führt. Der emp­fing ihn sehr freund­lich und sag­te: »Was be­wegt dich, mein Sohn, eine so schwie­ri­ge Rei­se zu un­ter­neh­men?«

Asem er­zähl­te al­les und frag­te nach dem Mit­tel, über das Meer zu ge­lan­gen.

»Da wirst du noch viel Müh­sa­le zu be­ste­hen ha­ben«, ant­wor­te­te der Greis; »mor­gen wol­len wir auf einen ho­hen Berg stei­gen, und dann sollst du das Meer über­se­hen.«

Am anderen Tage reisten sie zu dem Berge und kamen in einen Hof darin - фото 18

Am an­de­ren Tage reis­ten sie zu dem Ber­ge und ka­men in einen Hof, dar­in stand ein rie­sen­großes Bild aus Erz. Meh­re­re Röh­ren gin­gen da­von aus und gos­sen Was­ser in ein wei­tes Mar­mor­be­cken.

Der Ein­sied­ler zün­de­te ein Feu­er an und warf ei­ni­ges Räu­cher­werk hin­ein. Dazu mur­mel­te er un­ver­ständ­li­che Wor­te. Dann ent­stand ein Un­wet­ter, Blit­ze zer­ris­sen die Wol­ken, und die Don­ner­schlä­ge hall­ten durch die Ge­bir­ge.

Das Wet­ter leg­te sich end­lich, und das Ge­tö­se schwieg. Der Greis aber sprach: »Gehe hin­aus und be­trach­te das Meer, wel­ches dir un­durch­schreit­bar er­schi­en!«

Da war das Meer ver­schwun­den, und kein Trop­fen Was­ser rann, wo vor­her die Wo­gen in Uner­mess­lich­keit ge­braust hat­ten. Der Ein­sied­ler aber war nicht mehr zu se­hen.

Asem setz­te sei­nen Weg fort und er­reich­te end­lich die flie­gen­den In­seln.

Dies Land war ein Wun­der an Herr­lich­keit. Alle Bü­sche und Bäu­me stan­den in Blü­ten, und die­se Blü­ten welk­ten nicht; denn die flie­gen­den In­seln tra­gen den ewi­gen Früh­ling.

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