Max Geißler - Tausend und eine Nacht

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Illustrierte Fassung für Kinder und Jugendliche"Tausendundeine Nacht" ist die berühmteste Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur.Von ihrer historischen und literarischen Bedeutung sind sie allenfalls mit den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar.Null Papier Verlag

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Er traf eine alte Frau, die frag­te er nach dem Palas­te der Kö­ni­gin, und sie ver­sprach, ihn da­hin zu füh­ren.

»Mein Sohn«, sag­te sie, »dei­ne Gat­tin hat seit ih­rer Tren­nung von dir viel Leid er­dul­det. Ich bin oft Zeu­gin ih­rer schmerz­vol­len Reue ge­wor­den, und ich habe mich ver­geb­lich be­müht, ih­ren Kum­mer zu lin­dern; denn das Volk die­ser In­seln hat be­schlos­sen, sie zu tö­ten, weil sie ihre Hand ei­nem Man­ne ge­reicht hat, der nicht aus dem Ge­schlech­te der Be­woh­ner die­ses Lan­des ist. Schon mor­gen soll sie ihr Le­ben las­sen, ihr Auf­ent­halt aber ist ein ver­git­ter­ter Ker­ker.«

Die Alte ver­schaff­te sich mit vie­ler List Ein­gang zu der schö­nen Kö­ni­gin, denn sie war die Wär­te­rin ih­rer Kind­heit ge­we­sen.

»Trös­te dich«, sprach sie zu ihr, »o un­glück­li­che Kö­ni­gin! Dein Gat­te ist nach großen Ge­fah­ren in dies Land ge­langt, er ist jetzt noch in mei­nem Hau­se, und ich will ihm ra­ten, dich so schnell als mög­lich zu ent­füh­ren.«

Die Freu­de der Kö­ni­gin war un­aus­sprech­lich; sie schlang die Arme um den Hals ih­rer grei­sen Wär­te­rin und entließ sie mit der Aus­sicht auf eine köst­li­che Be­loh­nung.

Eine neue Kö­ni­gin war auf den Thron ge­setzt wor­den, und die­se trat am an­de­ren Mor­gen in den Turm, dar­in Asems Gat­tin lag, und ver­kün­de­te ihr, dass sie ster­ben müs­se.

Asem aber hat­te sei­ne Kap­pe auf­ge­stülpt und war un­sicht­bar mit in das Ge­fäng­nis ge­schrit­ten. Dann gab die Kö­ni­gin den Be­fehl, die Ge­fan­ge­ne mit ih­ren gol­de­nen Haa­ren an einen Pfei­ler zu bin­den.

»Hal­tet ein, Er­bar­mungs­lo­se!« schrie Asem, als er dies ver­nahm; denn er konn­te sei­nen glü­hen­den Zorn nicht län­ger zu­rück­hal­ten.

Die Kö­ni­gin, ent­setzt über die Don­ner­stim­me des Un­sicht­ba­ren, blick­te furcht­sam um sich und ent­floh samt ih­ren Skla­vin­nen und den Hen­kers­knech­ten von hin­nen. Die Tür ras­sel­te und fiel ins Schloss.

Aber ge­gen Abend trat die Schlie­ße­rin in den Turm und trug der Ge­fan­ge­nen ihr Nacht­mahl her­ein. Rasch trat nun Asem, der Un­sicht­ba­re, her­zu, raub­te der Schlie­ße­rin das Schlüs­sel­bund, nahm sei­ne Gat­tin und die Kin­der in die Arme und floh mit ih­nen in die ein­bre­chen­de Nacht.

Der Ball ver­sag­te auch dies­mal sei­nen Dienst nicht. Er führ­te die Flüch­ti­gen in den Palast an der Wüs­te, und die Freu­de des Wie­der­se­hens mit den schö­nen Be­woh­ne­rin­nen war groß.

Aber Asem ver­gaß in sei­nem Glücke de­rer nicht, die ihm zu sei­nem schwie­ri­gen Wer­ke ver­hol­fen hat­ten. Er sand­te den Geist zur Wär­te­rin auf den flie­gen­den In­seln und ließ ihr eine rei­che Be­loh­nung brin­gen, die sie bis an ihr Ende ver­sorg­te.

Dann ließ er die drei Brü­der ho­len, die hoff­nungs­los in ih­ren ar­men Hüt­ten sa­ßen, und sprach: »Die Din­ge, die ihr euer nennt, sind von großem Wer­te. Aber sie wer­den euch erst nüt­zen kön­nen, wenn ihr ge­lobt, fort­an ein­mü­tig mit­ein­an­der zu le­ben.«

Das ge­lob­ten die drei und zo­gen ver­söhnt von dan­nen.

Asems Mut­ter war in­zwi­schen von ih­rem un­auf­hör­li­chen Wei­nen er­blin­det. Wie aber die Kun­de in ihr Haus kam: »Dein Sohn Asem ist zu­rück­ge­kehrt, und er bringt sei­ne Ge­mah­lin und sei­ne En­kel mit!« da ward ihre Freu­de so groß, dass sie von Stun­d’ an wie­der se­hen konn­te.

Der Sul­tan, der von all die­sen Vor­gän­gen er­fuhr, for­der­te Asem und sein schö­nes Weib zu sich; er ließ sei­nen Schrei­ber kom­men und al­les ge­nau so auf­schrei­ben, wie es sich zu­ge­tra­gen hat­te. Und aus dem Bu­che des Sul­tans habe ich die­se merk­wür­di­ge Ge­schich­te ab­ge­schrie­ben. …

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