Max Geißler - Tausend und eine Nacht

Здесь есть возможность читать онлайн «Max Geißler - Tausend und eine Nacht» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Tausend und eine Nacht: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Tausend und eine Nacht»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Illustrierte Fassung für Kinder und Jugendliche"Tausendundeine Nacht" ist die berühmteste Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur.Von ihrer historischen und literarischen Bedeutung sind sie allenfalls mit den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar.Null Papier Verlag

Tausend und eine Nacht — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Tausend und eine Nacht», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Aber sei­ne Freu­de an dem Reich­tum des Ta­les ver­ging, als er in der Fer­ne eine große An­zahl Schlan­gen er­kann­te; von de­nen war jede so dick, dass sie einen Ele­fan­ten hät­te ver­schlin­gen kön­nen, wenn nur ei­ner da­ge­we­sen wäre; und Sind­bad mach­te sich mit dem Ge­dan­ken ver­traut, dass er nun wohl an die Stel­le des Ele­fan­ten tre­ten müs­se. Zum Glück sah er, dass die Schlan­gen sich in ihre Höh­len zu­rück­zo­gen, weil es Tag wur­de; denn sie fürch­te­ten den Vo­gel Roch.

An die­sem Tage schritt Sind­bad gan­ze Weg­stre­cken lang auf glei­ßen­den Dia­man­ten, ohne die ge­rings­te Lust zu ha­ben, ei­ni­ge da­von auf­zu­he­ben, und je­der wäre doch ein Kö­nig­reich wert ge­we­sen. Aber die Nacht war schon wie­der auf dem Wege; denn weil die Ber­ge so him­mel­hoch wa­ren, ver­barg sich die Son­ne sehr rasch; und weil Sind­bad kei­nen Aus­weg aus dem Tale sah, er­späh­te er eine Höh­le zur Nachtru­he, kroch hin­ein und ver­schloss sie mit ei­nem Stei­ne. Nicht lan­ge, da ver­nahm er das Glei­ten der Rie­sen­schlan­gen drau­ßen, die ein­an­der mit furcht­ba­rem Zi­schen be­geg­ne­ten; jene Nacht ge­hör­te dar­um nicht zu den An­nehm­lich­kei­ten im Le­ben des See­fah­rers.

Er ver­moch­te kein Auge zu schlie­ßen und war froh, als die Son­ne end­lich einen Schein durch den Spalt am Tür­stein der Höh­le warf. Um die­se Zeit schritt er her­aus, aß noch den Rest sei­nes Mah­les und lehn­te sich zum Schla­fen an einen Fel­sen.

Kaum hat­ten sich sei­ne Li­der ge­senkt, als et­was mit großem Geräusche ne­ben ihm nie­der­fiel, das ihn jäh aus dem Schlum­mer riss. Es war ein großes Stück ro­hes Fleisch, und zu­gleich er­kann­te er, dass an den Hän­gen des Ta­les noch an­de­re und grö­ße­re Stücke her­ab­roll­ten.

»Dies ist also je­nes Tal der Dia­man­ten, von de­nen mir die Kauf­leu­te auf dem Schif­fe er­zählt ha­ben«, dach­te Sind­bad. Er hat­te die Ge­schich­te da­mals für ein Mär­chen ge­hal­ten; denn sie lau­te­te: »Das Tal der Dia­man­ten ist so tief und die Ber­ge rings­um­her sind so steil, dass kein Mensch hin­ab­stei­gen kann, um das edle Ge­stein zu ge­win­nen. Wer sich nun in den Be­sitz der Dia­man­ten set­zen will, der muss von den Gip­feln der Ber­ge große Stücke Fleisch in das Tal rol­len, dann kom­men die Ad­ler und tra­gen das Fleisch ih­ren Jun­gen in die Nes­ter auf den Gip­fel. An je­dem Stücke Fleisch aber sind et­li­che Dia­man­ten des Tal­grun­des hän­gen ge­blie­ben; und wer nun die Ad­ler von ih­rem Hors­te scheucht, der fin­det die Dia­man­ten.«

Was Sind­bad ge­fürch­tet hat­te, traf also zu: es gab kei­nen Aus­weg aus die­sem fürch­ter­li­chen Tale des To­des! Aber die Stun­de, die ihm die Be­stä­ti­gung die­ser Er­kennt­nis brach­te, er­füll­te ihn zu­gleich mit der gan­zen Freu­de köst­li­cher Hoff­nung. »Wie?« frag­te er sich, »hat mich nicht der Vo­gel Roch vie­le Mei­len durch die Luft ge­tra­gen? Und soll­te den Ad­lern die­ser Ber­ge nicht mög­lich sein, mich em­por­zu­schlep­pen zu je­nen Gip­feln?«

Er hat­te die­sen Ge­dan­ken kaum zu Ende ge­dacht, so band er sich auch schon das längs­te Stück des her­ab­ge­roll­ten Flei­sches auf den Rücken, sam­mel­te in Eile sei­nen le­der­nen Spei­se­sack voll der schöns­ten Dia­man­ten, schlang die­sen fest an sei­nen Gür­tel und leg­te sich auf den Bauch ins Gras.

Es wa­ren noch nicht fünf Mi­nu­ten ver­gan­gen, so ge­sch­ah ein Brau­sen in der Luft. Das kam von den Ad­lern, die sich gie­rig auf das Fleisch stürz­ten, das da um­her­lag; und der stärks­te un­ter ih­nen pack­te das größ­te mit sei­nen Fän­gen und trug Sind­bad samt dem Flei­sche zu sei­nem Horst.

Die Kaufleute die in der Nähe der Nester auf der Lauer lagen schlugen - фото 7

Die Kauf­leu­te, die in der Nähe der Nes­ter auf der Lau­er la­gen, schlu­gen nun einen großen Lärm, bis sie die Ad­ler ver­scheucht hat­ten, und als­bald nä­her­te sich ei­ner dem Fle­cke, auf dem Sind­bad hock­te.

Na­tür­lich wun­der­te sich der Kauf­mann nicht we­nig, einen Men­schen in die­ser Ge­gend zu fin­den; und wie sie alle im Krei­se stan­den, staun­ten sie über die un­er­hör­te Dreis­tig­keit, mit der der See­fah­rer sei­ne List aus­ge­führt hat­te.

Sind­bad fühl­te sich aber nicht recht wohl im Be­sit­ze sei­ner Dia­man­ten; denn er dach­te: »Nun wer­den Sie mit Über­macht sich auf mich stür­zen und mich mei­nes kost­ba­ren Gu­tes be­rau­ben.« Dem war aber nicht so; denn je­dem Kauf­mann war ein be­stimm­tes Nest zu­ge­teilt, an des­sen In­halt die an­de­ren kein recht hat­ten. Und je­ner, der den Sind­bad statt der Dia­man­ten in sei­nem Hors­te ent­deck­te, hät­te für dies­mal das Nach­se­hen ge­habt, wenn Sind­bad nicht sei­nen Beu­tel auf­ge­tan und ge­sagt hät­te: »Da wäh­le dir einen der hells­ten Stei­ne, ich will ihn dir schen­ken!«

Der Glanz, der aus dem Beu­tel fiel, war leuch­ten­der als der Glanz der Son­ne und brach in ihre Au­gen, dass sie die Li­der sen­ken muss­ten; wa­ren sich doch alle ei­nig, dass sie so kost­ba­res Ge­stein an dem Hofe kei­nes Kö­nigs ge­se­hen hät­ten. Der Kauf­mann be­gnüg­te sich da­mit, einen ein­zi­gen von den Dia­man­ten Sind­bads für sich aus­zu­wäh­len, und Sind­bad for­der­te ihn auf, einen grö­ße­ren zu neh­men.

»Ach«, sag­te der glück­li­che Mann, »ich habe an die­sem einen ge­nug; denn er al­lein ist ein Kö­nig­reich wert.«

Des an­de­ren Ta­ges reis­ten sie über die Ber­ge von dan­nen, wo sie noch vie­le rie­si­ge Schlan­gen tra­fen, de­nen sie je­doch glück­lich ent­gin­gen. Sie er­reich­ten nach ei­ni­gen Wan­der­ta­gen einen Ha­fen und fuh­ren von da zu ei­ner In­sel, auf der in da­ma­li­ger Zeit ein Baum wuchs, aus de­nen die Men­schen den Kamp­fer ge­wan­nen. Die­ser Baum war so groß, dass sich in sei­nem Schat­ten tau­send Men­schen la­gern konn­ten. Nach­dem Sind­bad noch ei­ni­ge Han­dels­ge­schäf­te ab­ge­schlos­sen hat­te, reis­te er wie­der heim nach Bag­dad.

Nicht lan­ge hat­te er dort ge­ses­sen, so be­fand er sich wie­der auf dem Welt­mee­re, und ein wil­der Sturm er­fass­te dies­mal das Schiff, so­dass der Ka­pi­tän ge­zwun­gen war, eine In­sel an­zu­lau­fen, an der er viel lie­ber vor­über­ge­se­gelt wäre; denn jene In­sel war von ei­ner zahl­lo­sen Men­ge scheuß­li­cher Zwer­ge be­wohnt. Das wa­ren zwei Fuß hohe, be­haar­te Ge­sel­len, de­ren je­den ein Mann sich leicht vom Lei­be hal­ten konn­te. Aber sie ka­men in Scha­ren wie die Heuschre­cken, war­fen sich schon ins Meer, als sie das Schiff er­blick­ten, klet­ter­ten dar­an em­por wie die Rat­ten und wa­ren läs­ti­ger als ein Schwarm von Hor­nis­sen.

Aber der Ka­pi­tän hat­te ge­warnt, einen der Zwer­ge zu tö­ten; denn sonst wür­den die an­de­ren über die Schiffs­leu­te her­fal­len und nicht eher ru­hen, bis der letz­te der Mann­schaft ver­nich­tet sei.

Der Ka­pi­tän hat­te von Stun­d’ an kein Kom­man­do mehr auf sei­nem Schif­fe. Die Zwer­ge rich­te­ten das Steu­er, lan­de­ten und nö­tig­ten alle, die an Bord wa­ren, an Land zu ge­hen; das Schiff aber führ­ten sie nach ei­ner an­de­ren In­sel drau­ßen im Ozean.

Die Mann­schaft und die Rei­sen­den er­war­te­ten nun einen si­che­ren Tod. Alle gin­gen ein Stück land­ein­wärts und ka­men zu ei­nem großen Ge­bäu­de; das Tor tat sich auf, und sie tra­ten in einen Hof, dar­in la­gen auf der einen Sei­te sehr vie­le Men­schen­kno­chen, auf der an­de­ren eine Men­ge Brat­spie­ße. Kein Mensch konn­te von die­sem schreck­li­chen Orte flie­hen; denn das Tor hat­te sich mitt­ler­wei­le laut­los ge­schlos­sen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Tausend und eine Nacht»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Tausend und eine Nacht» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Tausend und eine Nacht»

Обсуждение, отзывы о книге «Tausend und eine Nacht» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x