Patricia Pearson - Blick ins Jenseits

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Eine berührende, faszinierende Erkundung jener Einblicke in die jenseitige Welt, die viele von uns in Todesnähe erfahren. Nach den erstaunlichen Ereignissen um den plötzlichen Tod ihres Vaters und das Sterben ihrer krebskranken Schwester will die Journalistin und Autorin Patricia Pearson wissen, was es mit den außergewöhnlichen Erfahrungen auf sich hat, die Menschen im Bannkreis des Todes erleben. Dabei stößt sie auf eine überwältigende Fülle von Berichten, Studien und persönlichen Gesprächen, die von der spürbaren Anwesenheit unsichtbarer Wesen berichten, von übersinnlichen Wahrnehmungen und vor allem von der Begegnung mit einer alles überstrahlenden Transzendenz und Liebe.

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Diese beiden Bewusstseinszustände – das Nahtod-Bewusstsein und die präfinale Unruhe – sind radikal verschieden. Ersterer geht mit einem klaren Bewusstsein und guter Orientierung einher und vermittelt eine tiefe Ruhe, in der oft Informationen über den Zeitpunkt des Ablebens auftauchen. Wie eine Schwester in einer britischen Studie beschreibt:

Wenn sie hohes Fieber haben und Dinge sehen, hat es mit Ängsten zu tun. Man kann sehen, dass sie sich fürchten, weil sie es nicht verstehen … Im Nahtod-Bewusstsein ist es jedoch eher wie ein Prozess, und wer ihn erfahren hat, geht auf eine andere Ebene über. Es ist wie eine Reise. 7

Was bedeutet das? Was für ein Prozess? Es scheint, als würde ihnen etwas eröffnet, ein Zustand oder eine Ebene, die tiefe Sicherheit gibt und den Weg erhellt. In fast 80 Prozent der Fälle von Osis und Haraldsson schien die Aufgabe der Erscheinungen auf dem Sterbebett zu sein, die Patienten zu begleiten oder fortzuführen. Sofern es in den Visionen um noch lebende Personen oder Tiere ging, war dieses »Fortbegleiten« in keinem Fall ein Thema. Die Bären, die meine Schwiegermutter in ihrer durch Vergiftungen ausgelösten Psychose gequält hatten, luden sie nicht ein, mit ihnen über den Jordan zu gehen.

Die zwei Psychologen untersuchten auch den sogenannten »Mirage-Effekt«. Entsprangen die Besuche von Geschwistern, Onkeln und Engeln vielleicht einer Art Wunschprojektion, wie ein durstiger Reisender in der Wüste den Schimmer fernen Wassers zu sehen vermeint? Projizieren sich die Patienten vielleicht aus Angst vor der Auslöschung des Selbst einen Begleiter, der mit ihnen zum Abgrund geht?

Eine Reihe von Faktoren machen diese Erklärung weniger wahrscheinlich. Ängstliche oder unter Druck stehende Patienten neigten weniger dazu, Erscheinungen zu sehen als Patienten in ruhigerer Stimmung. Und wie gesagt, erfuhren auch etliche Patienten solche Visionen, die nicht damit gerechnet hatten, zu sterben.

Sind die Familien und das Personal, die Zeugen von Sterbebett-Visionen werden, vielleicht darauf eingestellt, Übernatürliches wahrzunehmen und die Sterbenden daher in diese Richtung zu ermutigen? Nein. Tatsächlich reagieren viele Familien eher entgegengesetzt im Sinne dessen, was ihnen die Schulmedizin als real verkauft.

Zum Beispiel in dem Fall von Barbara Cane, von der der Neurowissenschaftler Peter Fenwick folgende Geschichte erzählt: Cane saß am Bett ihrer 90 Jahre alten Mutter, die wegen einer Lungenentzündung im Dezember 2005 ins Krankenhaus gekommen war. Die alte Dame war bei klarem Verstand, ihre Sauerstoff- und Blutwerte waren den Aussagen der Schwestern zufolge stabil, und ihre Familie unterhielt sich über ihre Weihnachtspläne. Im Verlauf der Situation fing Canes Mutter an, »diese Leute« im Zimmer zu bemerken. Sie erwähnte sie ab und zu, sie schienen ihrem Bett näher zu kommen, nicht auf bedrohliche Weise, sondern ganz allmählich und sanft. »Schließlich«, erzählte Cane Fenwick, »sagte sie, sie würde am nächsten Tag nicht da sein, weil ›diese Leute ihr aufhelfen würden, wenn sie fiele, und sie auf eine Reise mitnehmen wollten‹.« Am folgenden Tag, Heiligabend, starb die kranke Frau. Die Cane-Familie beeilte sich, Fenwick zu versichern, es gäbe bestimmt eine medizinische Begründung für die Vision der Sterbenden. »Vielleicht wird da ein Gift im Gehirn freigesetzt, oder es lag an den Medikamenten, oder ihr fehlten bestimmte Stoffe im Blut – aber es war schon merkwürdig, so mitten in einem ganz normalen Gespräch, und dass sie so gut über ihren unmittelbar bevorstehenden Tod Bescheid wusste.«

Das eigentlich Merkwürdige ist meiner Ansicht nach jedoch, dass wir in einer Epoche der Menschheitsgeschichte leben, in der eine Familie, die beobachtet hat, wie ihre Mutter im Sterben nicht allein ist, meint, dem Arzt versichern zu müssen, es gäbe dafür sicherlich eine medizinische Erklärung.

An einem drückend heißen Sommernachmittag besuchte ich Audrey Scott, eine mir bis dahin unbekannte Frau, um sie zu interviewen. Ich hatte mit meiner Recherche für dieses Buch begonnen, und sie hatte Krebs im Endstadium – das war unsere Verbindung. Durch gemeinsame Freunde hatte sie mich eingeladen, sie zu besuchen.

Ich fand sie in ein leichtes Laken gewickelt auf einem ausgeliehenen Krankenhausbett in der Mitte ihres Wohnzimmers liegend, mitten zwischen knarrenden Sofas und vollgepackten Tischen. Ihr Gesicht war unter einem kühlenden Waschlappen verborgen, ihr Körper war schmal und leicht wie ein Vogel. Es fühlte sich an, als ob das Haus, in dem sie jahrzehntelang gelebt hatte, sie still und leise absorbierte.

Es war ein vollgestopfter Bungalow in einem winzigen Ort. Das Grundstück war von Ahornbäumen und Kiefern überschattet, Katzen räkelten sich in der Sonne, ab und zu rumpelte ein Auto vorbei. Audreys Körper verschwand allmählich – der Krebs hatte sich bereits in den Knochen ausgebreitet –, doch mit ihren 83 Jahren war ihr Verstand immer noch hellwach. An jenem Tag war sie damit beschäftigt, ein Buch, welches sie über einige Abenteuer in ihren jüngeren Jahren geschrieben hatte, von der Druckerei zurückzuerhalten, bevor sie endgültig das Bewusstsein verlieren würde. Sie wollte die Endfassung noch einmal prüfen.

Ich zog mir einen harten Holzstuhl an ihr Bett und setzte mich. Sie hob den Waschlappen ein wenig, um mich mit eindringlichen blauen Augen abzuschätzen. Ihre Haut war glatt und durchscheinend. Es war 35 Grad Celsius heiß, und ihre Stirn war schweißglänzend.

»Ich fühle mich geehrt, dass Sie mich kommen ließen«, sagte ich zu ihr. Wir hielten uns an den Händen und betrachteten einander offen und direkt. Angesichts des Sterbens neigt man dazu, sich nichts mehr vorzumachen.

Wir sprachen ein paar Minuten lang über ihr Buch, wie viel es kostet, ein Buch selbst zu verlegen, und andere praktische Dinge, als lernten wir uns in einem Café kennen und nicht an ihrem Sterbebett. »Ich will mein Buch nicht einfach nur Freunden und Verwandten hinterlassen«, betonte sie. »Es soll ein Bestseller werden.«

Ihr Buch bestand offenbar aus einer Sammlung von Briefen, die sie aus Europa nach Hause geschrieben hatte, als sie mit Anfang 20 ihre große Reise machte. Sie hatte es Bobbies, Blisters and Beaux genannt. Später erfuhr ich, dass diese Europareise in ihr eine lebenslange Begeisterung für Architekturgeschichte ausgelöst hatte. Sie hatte sogar ein Malbuch mit den viktorianischen Gebäuden von Wayne Gretzkys Heimatstadt Brantford, die ganz in ihrer Nähe lag, zusammengestellt.

War dieser Kommentar über ihren Bestseller ein echtes Verlangen nach Ruhm am Ende ihres Lebens, oder war es scherzhaft gemeint gewesen? Ich hatte keine Ahnung. Ich lernte sie ja erst kennen, als sie schon im Gehen war.

»Was sollen die Menschen aus Ihrer Sicht über das Sterben wissen, Audrey?«, fragte ich sie.

»Sie sollten keine Angst haben«, sagte sie, ohne zu zögern. (Nach dem anstrengenden Gespräch über ihr Buch hatte sie sich wieder den Waschlappen über die Augen gelegt und begann zu husten.) Sie sprach mit Nachdruck und einem Hauch von Ungeduld, vielleicht weil sie ihr Leben lang die Fragen ihrer 14 biologischen und adoptierten Kinder beantwortet hatte. »Das Leben erstreckt sich von der Geburt bis zum Tod; es gehört einfach alles dazu.«

»Erleben … oder sehen Sie irgendwas … Ungewöhnliches?«, fragte ich sie. Ich hatte mir die ganze Nacht den Kopf darüber zerbrochen, wie um alles in der Welt ich diese Frage formulieren könnte.

Sie schob sich den Waschlappen nach oben auf die Stirn und beäugte mich mit einer gewissen Vorsicht. »Ich sehe Dinge im Zimmer herumwirbeln«, bot sie mir an. »Es ist ganz unterhaltsam.« Nach einer Pause fügte sie hinzu: »Mein Sohn Frankie besucht mich. Er sitzt dort.« Sie wies auf einen Sessel zu meiner Linken.

Unsere gemeinsame Freundin Judy, die sich diskret ans Fenster gestellt hatte, um unser Gespräch nicht zu stören, holte von dem Fensterbrett hinter Audreys Kopf einen alten, lackierten Fotorahmen aus den 1970ern mit dem Bild eines lächelnden jungen Mannes mit dicken, eckigen Brillengläsern und glattem Pony. Das war Frankie, ein Junge, den Audrey und ihr Mann adoptiert hatten, nachdem er durch einen Autounfall behindert worden war. Er war 2002 im Alter von 35 Jahren an Krebs gestorben, erklärte mir Judy später.

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