Patricia Pearson - Blick ins Jenseits

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Eine berührende, faszinierende Erkundung jener Einblicke in die jenseitige Welt, die viele von uns in Todesnähe erfahren. Nach den erstaunlichen Ereignissen um den plötzlichen Tod ihres Vaters und das Sterben ihrer krebskranken Schwester will die Journalistin und Autorin Patricia Pearson wissen, was es mit den außergewöhnlichen Erfahrungen auf sich hat, die Menschen im Bannkreis des Todes erleben. Dabei stößt sie auf eine überwältigende Fülle von Berichten, Studien und persönlichen Gesprächen, die von der spürbaren Anwesenheit unsichtbarer Wesen berichten, von übersinnlichen Wahrnehmungen und vor allem von der Begegnung mit einer alles überstrahlenden Transzendenz und Liebe.

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Seitdem scheint sich das Forschungsinteresse in dialektischen Wellen entwickelt zu haben: einem Aufflammen des wissenschaftlichen Interesses Ende des 19. Jahrhunderts, dem Anfang des 20. Jahrhunderts eine Zeit der Rückschläge folgte. Und auch nach einer Fülle von Studien in den 1960ern und 1970ern kam wieder eine Zeit des Rückzugs.

Das Phänomen der sogenannten »terminalen Geistesklarheit« – ein Bewusstseinszustand, in dem Menschen mit schweren geistigen Erkrankungen oder Demenz kurz vor ihrem Tod plötzlich wieder ganz klar sind – fiel zuerst in den Irrenanstalten des 19. Jahrhunderts auf. Alle psychotischen oder amnestischen Symptome lösen sich dabei auf. Sie erkennen ihre Familie wieder – manchmal seit Jahren zum ersten Mal. Sie können sich orientieren und verabschieden. In Deutschland, Frankreich und den USA wurde dies von den Irrenärzten, wie sie damals genannt wurden, dokumentiert. Die Diskussion darüber schlief jedoch ein, bis in den 1970ern in der UdSSR ein Artikel darüber erschien. Nachdem die Hospiz-Bewegung populärer wurde, begannen auch in den USA immer mehr Pfleger und Ärzte dergleichen zu bemerken.

Elisabeth Kübler-Ross korrespondierte mit Karlis Osis über ihrer beider Beobachtungen von Schizophrenen und Schlaganfall-Patienten, die eine Stunde bis zu einem Tag vor ihrem Tod plötzlich klar und orientierungsfähig wurden.

2007 schrieb der Arzt Scott Haig einen Bericht über seinen Patienten David, dessen Lungenkrebs sich aggressiv im Gehirn ausgebreitet hatte. Davis Sprache wurde zunächst schleppend und dann unzusammenhängend. Die Krebszellen verdrängten die Gehirnzellen, und er verlor allmählich völlig seine Fähigkeit zu sprechen und dann auch, sich zu bewegen. Ein Hirn-Scan seines Onkologen zeigte, dass kaum noch Hirnmasse vorhanden war. »Die zerebrale Maschinerie, die spricht und staunt, winkt und singt, die sich an Witze, an Geburtstage und an Plätze, wo an heißen Tagen die Fische gut beißen, erinnert, war praktisch verschwunden«, schrieb Haig. »An ihrer Stelle saßen nur noch Klumpen von wild wachsendem grauem Zeugs.« Lungenkrebszellen. Der Patient zeigte tagelang »keinen Ausdruck, keine Reaktion auf irgendetwas, was wir mit ihm machten«.

Als Haig eines Freitags seine Abendrunde durch seine Station drehte, bemerkte er, dass David angefangen hatte, agonal zu atmen – jenes Schlucken und Nach-Luft-Schnappen, welches mit dem aktiven Sterbeprozess einhergeht. Doch etwa eine Stunde, bevor er dann starb, erwachte er und sprach ruhig und schlüssig mit seiner Frau und seinen drei Kindern, lächelte sie ein Weilchen an, streichelte ihre Hände und kehrte dann zu seinem Sterbeprozess zurück.

Haig schrieb: »Sein Gehirn stand David nicht zur Verfügung, um sich an jenem Freitag zu verabschieden. Sein Gehirn war bereits zerstört.« Was war es dann?

In einem anderen Beispiel berichtet der Psychiater Russell Noyes von einer 90 Jahre alten Frau, die durch zwei Schlaganfälle unfähig war, zu sprechen oder sich zu bewegen. Doch kurz vor ihrem Tod durchbrach sie plötzlich diesen Zustand. Sie lächelte angeregt, wandte den Kopf, setzte sich mühelos auf, hob die Arme und rief glücklich ihrem bereits verstorbenen Mann etwas zu. Dann legte sie sich zurück und starb. Ob die Wahrnehmung ihres Mannes eine Halluzination war oder nicht – viel erstaunlicher ist, wie es ihr auf einmal wieder möglich war, zu sprechen und sich zu bewegen.

Die Hospiz-Ärztin Pamela Kircher aus Colorado schrieb in den 1990ern über ihre erste Begegnung mit terminaler Geistesklarheit bei einem Patienten mit fortgeschrittener Demenz. Zu jenem Zeitpunkt hatte sie jedoch noch keinen Begriff dafür, denn ihre medizinische Ausbildung hatte sie in keiner Weise auf so etwas vorbereitet. »Es war eine sehr wichtige Lernerfahrung für mich«, berichtet sie. »Ich hatte immer angenommen, jemand mit so starker Demenz wäre unfähig, in seinem Leben je wieder Kontakt mit anderen Menschen zu haben.«

Die Hospiz-Versorgung steht nach wie vor nur einem gewissen Anteil der Bevölkerung zur Verfügung, auch wenn es seit der Zeit, als Maggie Callanan und Patricia Kelley 1992 den Begriff des Nahtod-Bewusstseins prägten, immer mehr geworden sind. In jenem Jahr konnten 28 Prozent der US-Amerikaner in einer Hospiz-Einrichtung sterben. 2011 waren es schon 44,6 Prozent. In Großbritannien sind es weniger: 2008 starben unter 20 Prozent der Briten außerhalb von Krankenhäusern. In Kanada sind es ungefähr 30 Prozent. Die Hospiz-Bewegung verhilft allmählich immer mehr Menschen zu der in Vergessenheit geratenen Erfahrung eines Sterbens im Familienkreis, und die damit Verbundenen stellen die vom Maschinenzeitalter geprägten Annahmen des 20. Jahrhunderts zunehmend infrage.

Doch gleichzeitig verdanken wir diese Wende in gewisser Weise auch den Maschinen. Das heutige Sterben unterscheidet sich vom Sterben in früheren Zeiten vor allem durch die medizinischen und pharmazeutischen Möglichkeiten der Schmerzkontrolle. Wir könnten uns einer Zeit in der Menschheitsgeschichte nähern, in der wir zum ersten Mal das körperliche Leiden lindern können, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen. So können uns die Sterbenden vielleicht endlich mitteilen, was sie empfinden und was sie über die ihnen bevorstehende Reise erahnen.

Aber woher erfahren sie eigentlich, wohin sie gehen? Dieser Frage – so beunruhigend sie auch sein mag – wollen wir uns als Nächstes widmen. Von den Toten? Was geschah tatsächlich in jener Vorfrühlingsnacht, als mein Vater starb?

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