Patricia Pearson - Blick ins Jenseits

Здесь есть возможность читать онлайн «Patricia Pearson - Blick ins Jenseits» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blick ins Jenseits: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blick ins Jenseits»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine berührende, faszinierende Erkundung jener Einblicke in die jenseitige Welt, die viele von uns in Todesnähe erfahren. Nach den erstaunlichen Ereignissen um den plötzlichen Tod ihres Vaters und das Sterben ihrer krebskranken Schwester will die Journalistin und Autorin Patricia Pearson wissen, was es mit den außergewöhnlichen Erfahrungen auf sich hat, die Menschen im Bannkreis des Todes erleben. Dabei stößt sie auf eine überwältigende Fülle von Berichten, Studien und persönlichen Gesprächen, die von der spürbaren Anwesenheit unsichtbarer Wesen berichten, von übersinnlichen Wahrnehmungen und vor allem von der Begegnung mit einer alles überstrahlenden Transzendenz und Liebe.

Blick ins Jenseits — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blick ins Jenseits», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

In der umfassendsten US-amerikanischen Studie über Erfahrungen auf dem Sterbebett bestätigten die Psychologen Karlis Osis und Elendur Haraldsson, dass solche Vorahnungen des Abschieds selbst bei Leuten auftreten, die nicht als sterbenskrank gelten. Das Folgende ist ein Fall, den ein Arzt den Forschern berichtete:

Ein männlicher Patient in seinen Fünfzigern sollte am siebten Tag nach einer Operation wegen einer Hüftfraktur entlassen werden. Der Patient war fieberfrei und bekam keine Beruhigungsmittel. Dann bekam er Brustschmerzen, und ich wurde zu ihm gerufen. Als ich kam, erklärte er mir, er würde sterben. »Warum sagen Sie das? Ein wenig Brustschmerzen bedeuten noch nicht, dass man sterben muss«, erwiderte ich. Er erzählte, er habe direkt, nachdem die Brustschmerzen begannen, eine Halluzination gehabt, bei vollem Bewusstsein. Er habe sich ein paar Sekunden lang wie nicht in dieser Welt gefühlt, sondern woanders … »Ich gehe«, sagte er und verschied wenige Minuten später.

Sanitäter erleben dieses erstaunliche Wissen auch immer wieder in ihren Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus, wie einer von ihnen in dem Radioprogramm Coast to Coast AM mit George Noory erklärte. 2»Es ist ziemlich unheimlich«, meinte er. »Sie wissen Bescheid, warum auch immer. Es ist mehr als eine Vorahnung, es ist das deutliche Gespür, dass sie jetzt sterben werden, und ich würde sagen, in 95 Prozent der Fälle sterben sie dann auch vor meinen Augen. Für mich ist das wirklich schwierig.«

Warum ist das so schwierig für ihn? Weil es der medizinischen Logik und damit seiner ganzen Ausbildung widerspricht. »Es gab viele Fälle, wo ich wirklich der Ansicht war, der Patient sei nicht krank genug, um zu sterben, und dann hörte aus irgendeinem Grund plötzlich sein Herz auf zu schlagen, und ich dachte: ›Mein Gott, und er hat es mir noch gesagt.‹«

Hat die moderne Medizin bislang versäumt, den Geist-Körper-Prozess des Sterbens zu dokumentieren? »Mein Patient sagte: ›Oh ja, ich werde heute sterben‹«, erinnert sich ein Palliativ-Arzt in einem Bericht über die Auswirkungen des Sterbens auf das persönliche Leben der Ärzte, der 2011 im Canadian Medical Association Journal erschien. Der Arzt dachte jedoch: »›Es gibt überhaupt keinen Grund, warum der sterben sollte …‹, und er starb innerhalb von 48 Stunden. Ich staune darüber. Da gibt es ein Mysterium.«

Diese Art von Reaktion ist offensichtlich nicht ungewöhnlich. »Verschiedene medizinische Beobachter brachten ihr Staunen und ihre Überraschung zum Ausdruck, wenn sie mit Patienten konfrontiert waren, die trotz guter medizinischer Diagnosen starben«, berichteten zwei Psychologen, die amerikanische und indische Sterbeerfahrungen verglichen.

Zum Beispiel kam ein Patient in seinen Sechzigern wegen Bronchialasthma in die Klinik. Der Arzt prognostizierte eine sichere Genesung.

Der Patient selbst erwartete und wünschte, am Leben zu bleiben. Plötzlich erklärte er jedoch: »Jemand ruft mich.« Er hielt einen Moment inne, denn es überraschte ihn, und tat es dann ab und sagte seiner Familie, sie sollten sich keine Sorgen machen. Doch zehn Minuten später war er tot.

Die in Florida lebende Palliativ-Psychologin Kathleen Dowling Singh beschrieb diese Art der Erkenntnis als etwas Ähnliches wie einen Übergang in einen anderen Bewusstseinszustand. Manchmal ereignet er sich so schnell und unerwartet, dass keine Zeit bleibt, um zu begreifen, was geschehen ist. In anderen Fällen, wie bei langsamen, unheilbaren Krankheiten, dämmert allmählich das Bewusstsein um einen anderen Bereich heran, welcher einen erwartet. Singh saß einmal bei einer Pflegerin aus ihrer Klinik am Krankenbett, die jetzt selbst im Sterben lag und im Koma zu sein schien. Singh fragte eher gewohnheitsmäßig, wie es ihr ginge, und streichelte ihr dabei sanft über den Arm. Zu ihrer Überraschung antwortete die Frau: »Ich bin halb da.« Singh schreibt:

Ich … werde nie erfahren, ob sie … sich damit auf die Zeit bezog, das heißt den Verlauf der Ereignisse von Samstag (als sie eingeliefert wurde) bis Mittwoch (als sie starb), oder ob sich ihre Worte auf eine psycho-spirituelle Bewegung von der Tragödie zur Gnade bezogen. Ich weiß, dass sie sich auf einen Prozess bezog, dessen Verlauf ihr bewusst war, und dass dieser Prozess für sie einen Anfangspunkt und einen Endpunkt hatte, an denen sie ihre Position der Hälfte bemaß. 3

Wenn wir davon ausgehen, dass Sterben etwas an sich hat, was sich von allen vorhergehenden persönlichen Lebenserfahrungen unterscheidet, sollte der Prozess dann nicht eher unvertraut sein, als mit solch einer genauen Gewissheit einherzugehen? Kann eine Frau, die zum ersten Mal gebärt, wissen, was sie in jedem Moment zu erwarten hat, und mit innerer Sicherheit sagen: »Das Kind kommt am Montag«? Natürlich nicht. Warum wissen manche Sterbende, wann sie sterben werden?

»Weiß meine Frau mit den Ausweisen und den Fahrkarten Bescheid?«

Die Hospiz-Schwester Maggie Callanan hörte diese heiser geflüsterte Frage von einem weit gereisten Mann, der in den 1980er-Jahren dem Wüten seines Bauchspeicheldrüsenkrebses erlag. Sie wusste, was er meinte: Weiß meine Frau Bescheid, dass ich sterbe? Aber sie begriff nicht, warum er es auf diese Weise ausdrückte, nicht an diesem frühen Punkt ihrer beruflichen Laufbahn. Callanan begann in ihrem Beruf ungefähr ein Jahrzehnt, nachdem die Hospiz-Bewegung angefangen hatte, den Familien eine Alternative zu dem medikamentös dominierten Sterben im Krankenhaus anzubieten. Als ausgebildete Notaufnahme-Schwester erkannte sie in der stilleren Atmosphäre des Hospizes ein deutliches Verhaltensmuster ihrer sterbenden Patienten, welches nicht dem speziellen Wesen medikamentös verursachter Halluzinationen entsprach, mit denen sie aus der Klinik vertraut war. Doch sie fand keine Fachliteratur darüber. Die bahnbrechenden Forschungsarbeiten von Osis und Haraldsson, die diese 1977 unter dem Titel Der Tod – ein neuer Anfang veröffentlicht hatten, galten als Parapsychologie und kamen deshalb selten in die Hände von medizinischem Fachpersonal. Während dieser Zeit inspirierte die berühmte Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross die Hospiz-Versorgung und führte das psychologische Konzept der fünf Phasen des Sterbens ein, welches eigentlich eher ineinander übergehende Geisteszustände sind: Verleugnung, Wut, Depression, Verhandeln und Akzeptanz.

Callanan hatte die bahnbrechenden Forschungsarbeiten über Nahtoderfahrungen des Psychiaters Raymond Moody aus Atlanta gelesen, die er 1975 veröffentlicht hatte. In der Palliativ-Versorgung können Menschen Tage oder Wochen vor ihrem eigentlichen Tod Nahtoderfahrungen haben. Doch was Callanan und ihre Kollegin Patricia Kelley beobachteten, bezog sich nicht wirklich auf Moodys klassische Berichte über Dinge wie Bewusstseinsverlust, das Gefühl, aus dem Körper zu schweben, oder den Eindruck, in gleißend weißes Licht gehüllt zu sein. Ihnen ging es mehr um das, was die Sterbenden sahen und sagten und zu fühlen schienen, während sie noch ganz in ihrem Bewusstsein und in der hiesigen Welt verankert waren. Sie begann, ihre Hospiz-Kollegen und -Ärzte zu befragen, ob diese auch solche Dinge bemerkt hätten. Merkwürdiges Vorauswissen um den Zeitpunkt des eigenen Todes? Erscheinungen von verstorbenen Freunden und Verwandten im Zimmer? Eine bemerkenswert friedliche Ausstrahlung? Mitteilungen über eine bevorstehende Reise? Die Kollegen hatten diese Dinge durchaus bemerkt und ebenfalls nicht gewusst, was sie davon halten sollten.

Elisabeth Kübler-Ross berichtete 1982 in einem Vortrag in der Schweiz darüber: »Plötzlich verabschiedet sich jemand, von dem Sie nicht denken, dass er so bald sterben wird.« (Und diese erstaunlichen Feststellungen setzen sich fort: 2009 stellte eine Studie in fünf Hospiz-und Pflegeeinrichtungen fest, dass 62 Prozent der Ärzte und des Pflegepersonals während des Jahres der Studie Dinge erlebt hatte, die man als »paranormale Sterbebett-Phänomene« 4bezeichnen könnte, dass viele es jedoch immer noch als Tabu betrachteten, darüber zu sprechen.)

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blick ins Jenseits»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blick ins Jenseits» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blick ins Jenseits»

Обсуждение, отзывы о книге «Blick ins Jenseits» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x