Wilfried Huchzermeyer - Das Yoga-Lexikon

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Das Yoga-Lexikon knüpft an Das Yoga-Wörterbuch an, dessen Inhalt erweitert und vertieft wird, indem zahlreiche Einträge aus der Welt des klassischen Hinduismus ebenso wie Yogi-Biografien und Übungsstile hinzukommen.
Als erstes Nachschlagewerk dieser Art enthält das Lexikon auch ein Wörterbuch Deutsch-Sanskrit, welches vielfältige Recherchen anhand deutscher Suchbegriffe ermöglicht, und präsentiert zudem einhundertzwanzig wichtige Sanskrit-Begriffe in indischer Devanagari-Schrift.
So erschließt das Buch mit 2000 Artikeln, 70 Biografien und 40 Übungsstilen sowie 190 Asanas in Wort-für-Wort-Übersetzung den Zugang zur gesamten Welt des Yoga und verwandten Themen.

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Bhāgavata-Purāna [purāṇa] n Name eines heiligen Textes, der auch Shrī­mad­­bhaga­vatam genannt wird. Es ist das Purāna der Anhänger des Herrn (Bhā­gavata), der Vishnuiten, für die Bhakti oder Gottesliebe das prägende Element ihres spirituellen Weges ist.

Der Text entstand wahrscheinlich im 10. Jh. und hatte einen großen Einfluss auf das religiöse Leben in Indien. 18 000 Verse von großer sprachlicher Schönheit beschreiben die Inkarnationen Vishnus auf Erden. Das zehnte von zwölf Büchern widmet sich ausführlich der Schilderung der vielfältigen Begegnungen von Krishna und den Gopīs, den Hirtenmädchen von Vrindāvan, die ihn voller Liebe verehren, aber auch den Schmerz vorübergehender Trennung erfahren.

Bhagīratha m legendärer König von Ayodhyā, dessen intensive Askeseübungen zum Herabfluss des Ganges führten.

Bhāgīrathī f der Fluss Ganges, benannt nach Bhagīratha.

Bhairavāsana n die Bhairava-Haltung.

bhairava – Name Shivas, wörtl. der Furchteinflößende; āsana – Haltung.

Bhajan (Hindī), Bhajana (Sans­krit) n Anbetung Gottes (in der Regel Krishnas) ver­bun­den mit Gesang und Musik, wobei zumeist Trommeln und Zimbeln verwendet werden. Stark verankert in der indischen Tradition, sind die Bha­­jans für die Beteiligten oft ein tiefes emotionales Erlebnis.

Bhajan, Yogi siehe Yogi Bhajan.

Bhakta m Anbeter Gottes, jemand der Bhakti übt.

Bhakti f Liebe, Verehrung, Anbetung; bezieht sich insbesondere auf tiefe Gottesliebe, wie sie von den Vishnuiten praktiziert wurde. Zum Teil werden verschiedene Formen und Intensitäten der Bhakti unterschieden, wie etwa Guru-Bhakti, die Liebe und Hingabe zum spirituellen Lehrer und Meister, oder Para-Bhakti, die höchste Liebe zu Gott, in der nichts außer Ihm existiert. Die Bhagavadgītā ebenso wie das Bhā­gavata-Purāna sind wichtige Quellentexte für ein Studium der vielfältigen Bedeutung und Praxis von Bhakti. Siehe auch Bhakti-Yoga.

Bhaktivedanta Swami, Shrila Prabhupada [bhaktivedānta svāmī, śrīla prabhupāda] Gründer der ISCON, International Society for Krishna Consciousness, initiierte in den 1960er Jahren eine Renaissance des Vishnuismus besonders in Amerika und Europa.

Shrila Prabhupada (1896-1977) kam 1965 in die USA und fand dort innerhalb kurzer Zeit viele Anhänger. Bald darauf zogen auch in Europa junge Menschen in indischer Kleidung durch die Städte und chan­teten das Hare-Krishna-Man­tra.

Shrila Prabhupada gründete 100 Zentren und schrieb 60 Bücher, in denen er die vishnuitischen Sanskrit-Texte in Wort-für-Wort-Über­setzung und mit ausführlichen Kommentaren zugänglich machte, insbesondere das Bhāgavatapurā­na in einer Ausgabe von 15 Bänden. Er lehrte eine sehr intensive Form von Bhakti-Yoga.

Bhakti-Yoga m der Yo­ga der Liebe und Hingabe. In der Bhagavadgītā Teil des dreifachen Weges der Werke, der Erkenntnis und Liebe. Das gesamte 12. Kapitel ist dem Bhakti-Yoga gewidmet und bezeichnet den Anbeter, der seine Gedanken beständig und voller Glauben auf Krishna richtet, als heraus­ra­genden Yogī.

Das Bhāgavata-Purāna 3.29.14 be­­schreibt den weit fortgeschrittenen Bhak­ti-Yoga eines Anbeters, der sogar dem Wunsch entsagt, in Vishnus göttliche Welt einzugehen, da es sein einziges Verlangen ist, als Gottes Werkzeug nach seinem Willen zu wirken.

In der Praxis sind Bhajan und Kīrtan wirksame Mittel der Inspiration, welche helfen, den Bhakti-Yoga innerlich auch in den Alltag hineinzutragen, indem alle Werke mit Liebe getan werden.

Siehe auch Bhakti, Bhāva, Cai­tanya.

Bharadvājāsana n die Bharad­vāja-Haltung.

bharadvāja – Name eines vedischen Weisen; āsana – Haltung.

Bharata m Name eines Königs und Heiligen im alten Indien. Seine Nachkommen hießen Bhā­­ratas, wonach das Epos Ma­hā­bhārata benannt wurde, und ebenso auch Indien, das heute den Namen Bhārata (Sanskrit) oder Bhārat (Hindī) trägt.

„Bharata“ ist auch der Name eines Halbbruders von Rāma.

Bharata-Nātyam n [bharata­­nāṭ­yam, Skrt.], Bharat-Nātya [Hin­­dī] „Bharatas Tanz“, einer der klassischen indischen Tanzstile, dessen Regeln von dem indischen Dramaturgen Bharata entwickelt wurden.

Ursprünglich in Südindien ein Tempeltanz, der von Devadāsīs aufgeführt wurde, wird er in der Gegenwart in der Regel als Solotanz präsentiert. Man unterscheidet zwischen Nritta, dem rein rhythmischen Tanz, bei dem die Bewegungen dem Rhythmus und Rāga der Musik folgen, sowie dem Nritya, bei dem durch Körper­haltung und Mimik die Texte eines Liedes interpretiert werden, dessen Motive der Religion und Mythologie entnommen sind.

Siehe auch Tanz.

Bharata-Nātyashāstra, Bhāra­tī­ya-Nātyashāstra [nāṭyaśāstra] n Bharatas Lehrbuch über den Tanz, eine enzyklopädische Abhandlung über Drama, Tanz und Musik, die einige Jahrhunderte n.Chr. entstanden sein dürfte. In diesem Werk, bei dem es sich zum Teil um eine Kompilation bereits existierender Texte handelt, wird erstmals versucht, eine grundlegende Theorie verschiedener Aspekte der Dramaturgie zu begründen.

Siehe auch Tanz.

Bhartrihari [bhartṛhari] m Name eines bekannten Dichters (7. Jh.). Er verfasste u.a. 300 ethische, religiöse und politische Leitsätze.

Bhāshā [bhāṣā] f Rede, Sprache.

Bhastrikā f Blasebalg, wie er in einer Schmiede benutzt wird. Im Hatha-Yoga eine bestimmte Technik, bei der der Atem langsam durch die Nasenlöcher eingezogen und wieder ausgestoßen wird, was die Erweckung der Kundalinī herbeiführen soll.

Bhāva m Sein, Zustand, Wesen, Gefühl. Abgeleitet von der Wurzel bhū, sein, werden, kann das Wort vielfältige Bedeutungen annehmen.

Im Bhakti-Yoga bezeichnet es fünf grundlegende innere Einstellungen, die der Anbeter gegenüber dem Göttlichen haben kann: 1. shānta, ein friedvolles Gefühl der Nähe, ohne dass die Beziehung schon feste Formen hat; 2. dāsya, die Einstellung des Dieners gegenüber dem Herrn und eines Kindes zu seinen Eltern; 3. sākh­ya, die Einstellung von Freund zu Freund; 4. vātsalya, die liebevolle Einstellung der Eltern gegenüber ihrem Kind; 5. mādhurya, die Einstellung zwischen zwei Liebenden.

Bhavabhūti m Name eines bekannten Dichters (8. Jh.), der einige bedeutende Sanskrit-Dramen verfasste.

Bhāvanā f Meditation, siehe auch Dhyāna.

Bhavishya-Purāna [bhaviṣya­pu­rā­ṇa] n Name eines Purāna, in dessen Urversion Brahmā künftige Ereignisse (bhaviṣya) vorausgesagt haben soll. Der aktuelle Text ist ein Handbuch religiöser Riten und Observanzen.

Bhaya n Furcht, Angst, gilt als Hindernis im Yoga. Die Existenz dieses Problems wird in vielen Yoga-Texten angesprochen.

Bheda m Teilung, Verschiedenheit, ein Charakteristikum der Erscheinungswelt.

Bhedābheda-Vāda m die Lehre von der Verschiedenheit und Nicht-Verschiedenheit, bzw. Dualität und Nicht-Dualität (bheda-a-bheda). Eine synonyme Bezeichnung für Dvaitādvaita-Vedānta.

Bhikshā [bhikṣā] f das Betteln eines Mönches, Bettelgang; Gabe, Geschenk.

Bhikshu [bhikṣu] m Bettelmönch, Wandermönch.

Bhīma, Bhīmasena m der zweite der Pāndava-Brüder, Kuntīs Sohn, gezeugt vom Windgott Vāyu. Bhīma („der Furchterregende“) war bekannt für seine enormen Körperkräfte, aber auch seine impulsive, leicht aufbrausende Natur.

Bhīshma [bhīṣma] m Sohn Shāntanus und der Flussgöttin Gangā, eine wichtige Persönlichkeit im Mahābhārata. Als Urgroßonkel in gleicher Weise verwandt mit den Pāndavas und Kauravas, unterrichtete er diese in ihrer Jugend und war allseits hochgeschätzt aufgrund seiner Weisheit und Liebe.

In der Schlacht kämpfte er auf Seiten der Kauravas, da er an deren Königshof lebte. Als er von zahllosen Pfeilen getroffen zu Boden ging, konnte er seinen Tod noch 58 Tage hinauszögern, bis eine astrologisch günstige Konstellation eintrat, um seinen Körper aufzugeben.

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