17 Weinert:Leistungsmessungen in Schulen, 2001, S. 27
18 Klieme:Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards, 2007, S. 21
19 Horlacher:Kompetenz wider das «tote Wissen», 2016, S. 30
20 Luthiger:Kompetenzorientierte Didaktik?, 2016, S. 117
21 Vgl. Kounin:Techniken der Klassenführung, 2006
22 Vgl. Rüedi:Disziplin und Selbstdisziplin in der Schule, 2013
23 Götz:Emotion, Motivation und selbstreguliertes Lernen, 2011, S. 80 ff.
24 Vgl. Bandura:Self-efficacy: The exercise of control, 1997
25 Grell/Grell:Unterrichtsrezepte, 2010, S. 103 ff.
26 Helmke:Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität, 2012, S. 270
27 Vgl. Walt:Individualisierung und Binnendifferenzierung – aber wie?, 2014
28 Grell/Grell:Unterrichtsrezepte, 2010, S. 232 ff.
29 Vgl. Dubs:Lehrerverhalten, 2009, S. 551 ff.
30 Mager:Lernziele und Unterricht, 1994, S. 19 ff.
31 Luthiger:Kompetenzorientierte Didaktik?, 2016, S. 132
32 Vgl. Feindt/Meyer:Kompetenzorientierter Unterricht, 2010, S. 29 ff.
33 Naas:Kompetenzorientierter Unterricht auf der Sekundarstufe I, 2016
34 Rüedi:Disziplin und Selbstdisziplin in der Schule, 2013, S. 209 ff.
35Ebenda, S. 209 ff.
«Jedes überflüssige Wort wirkt seinem Zwecke gerade entgegen.»
Arthur Schopenhauer (1788–1860)
«Es ist ein Beweis hoher Bildung, die grössten Dinge auf die einfachste Art zu sagen.»
Ralph Waldo Emerson (1803–1882)
LERNEN DURCH DIREKTE INSTRUKTION
Die wichtigsten Formen lehrerorientierten Unterrichtens
Unter direkter Instruktion wird eine ganze Reihe von Tätigkeiten verstanden, bei denen sich die Lehrperson direkt an die Lernenden wendet. Oft wird direkte Instruktion als Frontalunterricht , Darbieten oder Lehren durch Instruieren bezeichnet. Etwas breiter wird auch von lehrerorientierten Unterrichtsformen gesprochen. Da diese Begriffe nicht trennscharf und selbsterklärend sind, scheint es sinnvoll, in Form einer Aufzählung die wichtigsten in diesem Kapitel besprochenen Verfahren direkter Instruktion – oder synonym verwendet: direkten Unterrichts – zu benennen.
Direkter Unterricht heisst zuerst einmal den Lernenden etwas erzählen oder vorlesen, ihnen etwas vortragen, über ein Thema referieren. Klassisch werden in einem Kurzvortrag Informationen, Sachverhalte und Zusammenhänge präsentiert und erklärt, ein Sachverhalt oder Zusammenhang wird plausibel und nachvollziehbar dargestellt und so verstehbar gemacht. Direkte Instruktion meint aber auch, Abläufe und Techniken – und sogar Gedankengänge – vorzuzeigen, gleichzeitig zu kommentieren und die Lernenden allenfalls zum Nachahmen aufzufordern. Dazu kommen verschiedene Formen der Veranschaulichung, wenn zum Beispiel ein Sachverhalt oder Zusammenhang mit Bildern, Skizzen, Fotografien, Videos oder Modellen visualisiert wird. Schliesslich sind auch von der Lehrperson geleitete Gespräche und Diskussionen zu direktem Unterricht zu zählen sowie Lehrgespräche, wobei mithilfe eines fragenden Gesprächs mit den Lernenden ein Thema erarbeitet wird.
Auch in einem aktuellen Verständnis von Didaktik, bei dem Lernen als persönliche und aktive Konstruktion von Wissen und Bedeutung verstanden wird, sind die hier erwähnten Formen direkter Instruktion für guten Unterricht unerlässlich.
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