Werner Gerl - Der Goldvogel

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Mord oder Einbildung? Ein türkischer Kickboxer, der nach einem Blitzeinschlag sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat, entdeckt neben seinem Bett eine Notiz, er habe einen Mord gesehen. Auch seine Kleidung ist blutverschmiert. Doch die Münchner Oberkommissarin Barbara Tischler findet an der beschriebenen Stelle keine Leiche. Dafür im Wald einen toten amerikanischen Kunstdieb, der vor Jahren spurlos verschwand. Die tatkräftige Polizistin stößt bei ihren Recherchen auf brutale russische -Paten, suspekte Mafiajäger, überspannte Künstler – und auf einen ominösen Goldvogel, den angeblich Hitler selbst in den letzten Kriegsjahren angefertigt haben soll. Zahlreiche Sammler und Fanatiker sind hinter dem Reichsadler her, aber auch ein Jäger, mit dem niemand gerechnet hat. Und dann spielt der Kommissarin auch das Herz noch einen Streich …
"Der Goldvogel" thematisiert den Umgang mit NS-Devotionalien und den Widerspruch zwischen Sein und Schein. Denn nichts und niemand in diesem Kriminalroman ist letztendlich so, wie es der erste Blick vermuten lässt. Ein München-Krimi mit zahlreichen Wendungen und einem verblüffenden Finale.

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»Und dann?«, fragte Tischler gespannt.

»Dann stürmen wir die Bude. Allerdings erst nach Einbruch der Dunkelheit.«

»Na wunderbar. Der Tag ist also gelaufen.«

»Du musst nicht bis zum bitteren Ende hier bleiben«, sagte Bechthold, wohl wissend, dass er sich den Atem hätte sparen können.

»Sehe ich aus wie jemand, der das Fußballspiel vor der Verlängerung verlässt?« Tischler blickte ihren Kollegen schief an.

»Sicher nicht. Du bleibst bis zum Elfmeterschießen. Aber vielleicht hast du Arbeit oder musst dich um die Probleme und Nöte der Münchner Bürger kümmern.« Bechthold lächelte milde. Dabei bildete sich an seiner rechten Wange ein Grübchen, das ihn sympathisch, fast schon sexy erscheinen ließ.

»Mein einziges Problem ist: Ich habe langsam Hunger«, stellte die Kommissarin prosaisch fest. »Können wir uns ein paar Pizzas kommen lassen?«

»Hunger hätte ich auch«, seufzte Bechthold, »aber der Lieferservice hier ist unter aller Kanone.«

Das LKA ließ seine Mitarbeiter nicht verhungern. Es gab freilich nur eine Ladung Schinkensemmeln mit Gurken. Die Anspannung bei allen Beteiligten war groß, schließlich barg die Erstürmung der Halle enorme Risiken. Vor allem das Leben der Geiseln war gefährdet, zumal die Gangster mit einem Angriff rechnen mussten, also nicht wirklich überrascht werden konnten.

»Lust auf eine kleine Unterhaltung mit der Moldawierin? Sie ist offensichtlich nur leicht verletzt, also vernehmungsfähig«, fragte Bechthold, nachdem er länger telefoniert hatte.

»Mein Russisch ist zwar in letzter Zeit etwas eingerostet, aber ansonsten komme ich gern mit. Sonst futtere ich euch noch die letzten Semmeln weg.«

»Und du hattest schon drei.« Wieder zeigte sich das neckische Grübchen, als Bechthold lächelte.

»Aber Walter, wer wird denn zählen.«

»Keiner. Allerdings sollten wir keine Spuren hinterlassen«, gemahnte er und wischte mit seinem Daumen an Tischlers Mundwinkel. »Keine Semmelbrösel beim Verhör. Oberste Regel, wusstest du das nicht?«

»Ich dachte, nur Ketchupspritzer auf der Bluse wären verboten«, alberte Tischler, die ihren Kollegen allmählich richtig sympathisch fand.

Sie nannte sich Svetlana. Einen Ausweis trug sie nicht bei sich, auch keinen Führerschein oder andere Dokumente, die ihre Personalien bestätigen konnten. Sie war dunkelblond, etwas mopsig um die Hüfte und höchstens zwanzig Jahre alt. Ihrem hübschen Gesicht mit den Katzenaugen hatte es das Mädchen wohl zu verdanken, dass ausgerechnet sie als Ware für ein deutsches Bordell ausgewählt worden war.

An ihrer Stirn klebte ein großes Pflaster, der linke Ellenbogen war mit einem Verband umwickelt. Offensichtlich handelte es sich tatsächlich nur um oberflächliche Verletzungen. Svetlana war flankiert vom Notarzt und einer Dolmetscherin, denn sie sprach kein Wort Deutsch.

Bechthold versuchte, so wenig wie möglich nach Bulle zu klingen. Er stimmte einen väterlichen Ton an und wollte zunächst einmal Vertrauen gewinnen. Doch Svetlana gab sich kurz angebunden. Sie sah die Polizisten nicht einmal an.

»Sie will nicht auf Ihre Fragen antworten«, meinte die Dolmetscherin achselzuckend. Dann sagte Svetlana wieder ein paar Sätze in ihrer Muttersprache.

»Svetlana behauptet, es gehe ihr gut und sie sei freiwillig hier.«

»Ach Gott, es ist immer dasselbe«, seufzte Bechthold zu Tischler. »Die Leute haben Angst, weil zu Hause ihre Familien bedroht werden.« Dann wandte er sich der Dolmetscherin zu. »Sagen Sie Svetlana, sie müsse keine Angst haben, wir hätten Bylkow festgenommen. Es könne ihr nichts mehr passieren.«

Svetlana schüttelte jedoch nur mit dem Kopf. Bechthold versuchte noch länger, auf das Mädchen einzureden, doch es half alles nichts. Die Moldawierin war nicht dazu bereit, gegen ihren Entführer auszusagen. Selbst sanfter Druck, schließlich besaß sie weder Pass noch Visum, konnte sie nicht umstimmen.

»Die Bande hat in Russland und Moldawien zu viele Mitglieder, die natürlich auf freiem Fuß sind. Auch wenn der Kopf in Haft sitzt, können die Glieder einem noch ziemlich weh tun«, meinte Bechthold resigniert.

»Du bist aber poetisch heute«, entgegnete Tischler spitz. »Gibts nichts, womit du sie locken könntest?«

»Nicht jetzt. Solange Svetlanas Familie bedroht ist, wird sie nichts sagen. Erst wenn die in Sicherheit ist, lockert sich ihre Zunge. Mal schauen, ob die moldawischen Kollegen uns helfen.«

»Klingt, als würdest du um Hilfe beim Erzengel Michael flehen.«

»Wie kommst du gerade auf den?«, stutzte Bechthold.

»Ist doch der Schutzheilige der Polizisten. Hast du das nicht gewusst?«, fragte Tischler in gespielt vorwurfsvollem Ton.

Bechthold lachte. »Ich fürchte, meine katholische Bildung ist ein wenig verblasst in letzter Zeit.«

»Dann wirds Zeit, dass du sie aufpolierst. Schau her, die Afra von Augsburg ist beispielsweise die Patronin der Prostituierten. Und Matthäus der Patron der Finanzbeamten.«

»Aber nicht der Lothar, oder?«, scherzte Bechthold.

»Nein, der Evangelist natürlich. Mit den Schutzheiligen sollte man sich auskennen.«

»Ich werde deinen Rat befolgen, aber erst nach diesem Einsatz, wenns genehm ist.«

Das kurze Herumalbern hatte den beiden Polizisten gut getan. Die Anspannung war den ganzen Tag sehr groß. Und sie würde bis zur Erstürmung der Halle groß bleiben. Das dachten sie zumindest, doch so weit kam es nicht. Denn die Gangster waren offensichtlich nicht nur über das Schicksal ihres Bosses bestens informiert, sondern hatten auch aus dessen Fehler gelernt.

Gegen neunzehn Uhr kam ein Anruf aus der Halle. In gebrochenem Deutsch verlangte der Gangster freies Geleit, sonst würde man die Geiseln töten. Ein Schuss auf einen Reifen würde genügen und die Frauen würden umgebracht. Wie Bylkow wartete der Gangster die Antwort gar nicht erst ab, sondern legte auf.

Wenige Minuten später öffneten sich wieder die Tore der Halle. Ein schwarzer VW Kastenwagen fuhr heraus. Vorne saß neben dem Fahrer ein Gangster, der einer blonden Moldawierin eine Pistole gegen die Schläfe hielt. Im Inneren geschützt saßen die beiden restlichen Gangster mit einigen Frauen, wie viele es genau waren, wusste man nicht.

Bechthold versuchte, mit den Gangstern Kontakt aufzunehmen, doch seine Anrufe wurden nicht angenommen. Kaum hatte der Kastenwagen die Straße erreicht, beschleunigte er und bog, wie Stunden vorher die Limousine von Bylkow, rechts ab Richtung Autobahn. Die A9 nach Nürnberg, wo der Verkehr niemals versiegte, wo sich immer Tausende von Fahrzeugen um die drei bzw. vier Spuren stritten, war das Ziel der Gangster.

»Kein Zugriff«, lautete der Befehl der Einsatzleiter. Das Leben der Geiseln musste geschützt werden. Als die Gangster an den SEK-Polizisten, die Bylkow zur Aufgabe gezwungen hatten, vorbeifuhren, wurde kurz das Fenster heruntergelassen und ein Gegenstand fiel auf den Boden.

Es war das Handy, mit dem Bechthold angerufen worden war. Die Gangster hatten offensichtlich kein Interesse daran, noch einmal Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Und noch viel weniger hatten sie Lust, vom Satelliten geortet zu werden. Ungehindert bogen die Gangster bei Freimann auf die Autobahn und verschwanden im Feierabendgetümmel.

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