Wolfgang Breuer - Mords-Stünzel

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Es war wieder ein toller Erfolg – das 184. Stünzelfest. Eine Kreistierschau mit Markt und Rummel, wie sie schöner nicht hätte sein können. Doch die große Ernüchterung kommt am Morgen danach. Unter höchst mysteriö­sen Umständen wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Von einem unbescholtenen Landwirt, der selbst plötzlich ins Fadenkreuz von Oberkommissarin Corinna Lauber gerät. Doch die Beamtin aus dem Team von Chefermittler Klaus Klaiser scheint überfordert mit diesem Fall. Zumal es nicht der einzige bleibt. Noch am selben Tag wird auf dem idyllisch gelegenen Waldfestplatz eine weitere grausige Entdeckung gemacht. Ein zweiter brutaler Mord, für den es ebenfalls kein erkennbares Motiv gibt. Und zunächst auch keinen Täter …

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Was ihm auffiel, war, dass die Matten keinen Ton, nicht mal ein Rascheln auf dem Stroh im Inneren des Hängers verursachten. Sie schienen auf etwas Weiches gefallen zu sein. ‚So’n Mist’, dachte der Bauer, ‚is’ da etwa noch die Pferdedecke drin, runner gefallen un’ liecht jetz’ unner dem Matsch?’ Die hätte eigentlich der Käufer von „Luego“, haben sollen. Da war nämlich der Name des Wallachs eingestickt.

Nichts, was ihn jetzt sonderlich beunruhigte. Aber irgendwie wollte er doch nachschauen. Eventuell müsste er da heute noch nach Feudingen, um dem neuen Besitzer sein Eigentum nachzuliefern.

Also öffnete er die Seitentür nun weiter, schaute um die Ecke in den Wagen und schreckte zurück. „Hey, was machen Sie denn da drin? Kommen Sie da raus. Sofort. Hallo, aufstehen bitte!“ Auf dem Stroh und unter seinen dreckigen Fußmatten lag eine junge Frau. Sie schien tief zu schlafen und rührte sich nicht einen Millimeter. Daneben die Pferdedecke.

„Das gibt’s doch auf kei’m Schiff, verdammt noch mal“, wurde Stremmel jetzt lauter. „So besoffen kann ma doch gar net sein. Aufstehen jetz’! Awwa dalli! Sonst schmeiß’ ich Sie eijenhändich raus!“ Doch die Frau rührte sich nicht.

Winfried wurde richtig sauer. Da musste er wohl jetzt wirklich selbst Hand anlegen. Obwohl ihm mulmig dabei zumute war. Eine fremde, liegende Frau anfassen. Bei dem Gedanken kam er sich nicht gut vor. So ganz ohne Zeugen. Also kletterte er in seinen Hänger und kniete sich neben die vermeintlich Schlafende. „Aufstehen, bitte!“, wurde er noch lauter. Er fasste sie an den Schultern und wollte sie wachrütteln. Doch dann sah er plötzlich, dass der Schlaf dieser wirklichen Schönheit einer für die Ewigkeit war. Die Augen der jungen Frau waren offen, ihr Blick starr. Sie war tot. Eindeutig.

Der Landwirt wich zurück, atmete tief, rang sich aber bald zur Pulskontrolle an der Frau durch. Doch die Suche nach einem fühlbaren Herzschlag in den Adern konnte er sich getrost sparen. Der Arm, an dem er kontrollieren wollte, war steif und eiskalt.

„Du liewa Herrgott“, entfuhr es ihm. „Was für ’ne Katastrophe. Was für eine unglaubliche Scheiße“, wurde er immer lauter. Eine Tote. Und das noch in meinem Pferdeanhänger. „Die is’ doch noch keine 25 Jahre alt,“ stammelte Stremmel laut vor sich hin. „Und dann noch so ein hübsches Ding.“ Er war total durch den Wind.

„Hey!“, brüllte er, „hey, komm doch mal einer her!“ Aber niemand hörte ihn.

In seinem Kopf spielte alles verrückt. ‚Was soll ich denn jetz’ machen?’ Er brauchte eine Weile, um wieder zu klarem Verstand zu kommen. Dann aber war alles klar für Winfried. ‚Erst Polizei anrufen und dann die Händler informieren, die noch am Platz waren. Die müssen noch bleiben’, dachte er. Sie waren vielleicht Zeugen.

Winnie ließ alles so, wie er es vorgefunden hatte. Auch seine Fußmatten lagen noch auf der Leiche, als er ausstieg und sein Handy aus seinem Daimler holte.

„Polizeinotruf, guten Morgen“, kam es wenige Sekunden nach seiner Nummernwahl 110 mit weiblicher Stimme aus dem Mobiltelefon.

„Ich hab’ hier ’ne Frauenleiche zu melden“, verkündete Winfried Stremmel mit zitternder Stimme. Alles was Recht ist. Aber keiner kann von einem 61-Jährigen verlangen, in einer solchen Situation cool zu bleiben.

„Eine Frauenleiche? Wer sind Sie denn? Und wo befinden Sie sich zur Zeit?“

„Winfried Stremmel aus Bad Berleburg-Rinthe. Ich bin zur Zeit auf’m Festplatz in Stünzel. Ich hab’ se grade gefunden. Die liecht in meinem Pferdeanhänger. Sieht aus, wie wenn se schlafen würde.“

„Sind Sie sicher, dass die Frau tot ist? Haben Sie auch den Rettungsdienst gerufen.“

„Nein, Rettungsdienst noch net. Aber ich glaub’, den brauchen wa net. Ich bin sicher, dass se tot ist. Wohl schon länger. Denn se is eiskalt und steif. Wahrscheinlich schon Leichenstarre.“

„Alles klar. Konnten Sie irgendwelche Verletzungen an der Toten erkennen?“

„Nä, awwa das is auch net so einfach. Ich hab’ keine Erfahrung mit so was. Un’ ich will auch nix verändern oder noch mal anpacken.“

„Wieso ‚noch mal anpacken’?“

„Ja, weil ich doch nach’m Puls fühlen musste. Awwa dabei wurde’s dann klar, dass se tot is’.“

„Das war richtig, was Sie getan haben“, erwiderte die Frau am Polizeinotruf. „Lassen Sie bitte alles unverändert und warten Sie auf das Eintreffen meiner Kollegen. Die werden aus Bad Berleburg kommen und in dieser Minute losfahren.“

Nachdem sie auch noch Winnies Handynummer aufgeschrieben hatte, beendete die Dame auf der anderen Seite das Gespräch.

Kienhewersch Winfried lief wie ferngesteuert zwischen den Wagen und Anhängern herum, die mittlerweile fast alle fertig gepackt und abreisebereit waren. Vorne fuhren bereits zwei von den Händlern an. „Stopp, anhalten! Ihr könnt noch net weg!“, versperrte er ihnen den Weg. „Ihr müsst noch hier bleiben. Da hinten licht ’ne tote Frau. Die Polizei kommt gleich.“

„Bisse noch so besoffen, dasse weiße Mäuse siehs’ oda wat?“ Der Messer- und weiß der Himmel was noch -Händler aus Remscheid schaute aus dem Fahrerfenster seines Transporters und wedelte mit der linken Hand vor seinem Gesicht herum. „Wo soll denn da ’ne Tote herkommen? Du has’ doch einen am Appel, hömma! Leech Dich wieda hin un schlaf ma aus!“

Doch Winnie rührte sich nicht von der Stelle. Wenn hier einer losführe, dann müsste er ihn über den Haufen fahren.

Von weiter hinten kam der Benedikt nach vorne gesprintet. „Ja, wos is’n? Host scho wieada a Problem? Mia miassat’n longsom a moi los. Mia kriag’n neiche Ware, die mir underwegs auflod’n woijn.“

„Könnta awwa net.“ Winfried Stremmel erklärte schnell die Lage, worauf der junge Kerl kreidebleich wurde, wieder zurückrannte zu den wartenden Eltern und sie mehr oder weniger nötigte, auszuharren, bis die Polizei kommen würde.

Die Nachricht hatte allgemeine Verwirrung unter den Anwesenden ausgelöst. Eine Tote in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft? Die meisten wollten schnell mal in den Pferdeanhänger schauen, um sich zu vergewissern, ob das auch stimmte und ob sie die junge Frau eventuell kannten. Aber sie mussten vorsichtig sein, um keine Spuren zu hinterlassen. Im Übrigen konnten sie ihr Gesicht ja nicht sehen. So blieb ihnen dann, sich schaudernd oder kopfschüttelnd abzuwenden.

Drüben, vom Ort her, waren Martinshörner zu hören. Das Gedudel der Polizeisirenen überschlug sich. Sodass man den Eindruck haben musste, es sei eine ganze Hundertschaft im Anmarsch. Aber es kamen ‚nur’ drei Streifenfahrzeuge.

Jeweils mit zwei Leuten besetzt. Und kurz darauf traf noch ein Notarztwagen ein. Hatte die Dame vom Notruf dann wohl doch für nötig befunden.

„Wer von Ihnen ist Herr Stremmel aus Rinthe?“ Es war Polizeikommissar Jürgen Winter, der das fragte und in die Runde schaute. Winnie meldete sich aus der Gruppe der Umherstehenden. „Ach, Sie sind das. Wir kennen uns doch, Herr Stremmel. Ich wohne in Weidenhausen. So weit liegen unsere beiden Dörfer ja nicht auseinander. War doch erst neulich auf dem Sängerfest, als wir uns zum letzten Mal begegnet sind.“

„Stimmt. Jetzt, wo Sie’s sagen … Hab’ Sie doch noch nie in Uniform gesehen.“ Winnie war weit angenehmer in seiner Haut, als er erfuhr, dass er es mit einem Wittgensteiner Beamten zu tun hatte. Wenngleich er sich ja keiner Schuld bewusst war. Aber die Polizei war für ihn immer etwas Respekteinflößendes gewesen. Das hatte sich bis in sein siebtes Lebensjahrzehnt nicht geändert. „Wenn de net parierst, holt Dich de Polizei. Un dann kommste ins Loch.“ So hatten die Alten immer wieder bedingungslose Loyalität eingefordert. Und das funktionierte.

„Wo liegt denn die Frau?“, drängte der Notarzt. „Können Sie uns dahin bringen?“

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