Rainer Maderthaner - Begriffe der Psychologie

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In diesem Nachschlagewerk werden die Kernbegriffe der Psychologie von A wie «Abhängige Variable» bis Z wie «Zwei-Komponenten-Theorie» anschaulich erklärt und definiert. Die Themenbreite der Begriffe reicht von den Methoden der Psychologie, Psyche und Bewusstsein, Wahrnehmung und Interpretation, Lernen, Gedächtnis und Wissen über Problemlösung, Denken, Intelligenz, Emotion, Motivation bis hin zu sozialen Prozessen, Sexualität, Gesundheit und Krankheit. Die Ausgangsbasis für dieses Buch stellt das UTB «Psychologie» von Rainer Maderthaner dar – Pflichtliteratur zum Aufnahmeverfahren Psychologie der Universitäten Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz. Die «Begriffe der Psychologie» ermöglichen ein rasches Auffinden der zentralen Begriffsdefinitionen und sind somit eine wichtige Lernhilfe zum Buch, können aber auch unabhängig davon als Nachschlagewerk verwendet werden.

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Durchschnittsgesichtersiehe S. 149

Gesichter, die aus vielen Fotografien mittels Computer erzeugt wurden (Rhodes, 2006), werden als besonders schön empfunden, wobei die Ausmaße der einzelnen Gesichtsmerkmale (Augen, Nase, Mund, Stirn) und deren Abstände gemittelt sind.

dynamische Eigenschaftensiehe S. 151

Ein aufschlussreiches Experiment von Johansson (1986) zeigt auf, dass im Gehirn nicht nur statische Muster für Objekte gespeichert sind, sondern auch dynamische Eigenschaften (mögliche Veränderungsmuster). Er befestigte schwach leuchtende Lämpchen an den »zwölf wichtigsten Gelenken« von Personen, die in schwarze Trikots gekleidet waren, und ließ sie durch einen völlig abgedunkelten Raum gehen oder miteinander tanzen. Wenn die gefilmten Lichtspuren Versuchspersonen gezeigt wurden, konnten diese innerhalb von Sekunden erkennen, dass es sich hier um Menschen in Bewegung handelt. Die dynamischen Eigenschaften von Objekten und von Situationen sind als Transformationsmuster im Wahrnehmungssystem gespeichert und können zur Identifikation von Objekten und zur Einschätzung von Abläufen genutzt werden.

E

Begriffe im Überblick

echoisches Gedächtnis • Effektstärke • Effektüberlagerungen • Eidetik • Eigendynamik • Eigenschaftsräume • Einprägen • Einschätzung der Geschwindigkeit • Einsicht • Einstellungen • Einstellungsähnlichkeit • Einstellungsänderungen • Einstellungsstabilität • Einstellungs-Verhaltens-Konsistenz • Elaboration Likelihood Model • Elaborationseffekt • Emotion • emotionsorientiertes Coping • Emotionsraum • Empirie • empirische Einheiten • empirisches System • Encoding-Specifity Principle • Endorphine • Enkodierung • Entfernung • Entspannungstechnik • Entspannungstherapien • Entzugserscheinungen • episodisch • Erbkoordinationen • Erblichkeitsschätzung • Erfolgsintelligenz • Erfolgslernen • Ergebniswissen • Erregungstransfer • Erwartung-Wert-Theorien • Erwerb • Ess-Brechsucht • Ethogramm • Ethologie • evolutionäre Perspektive • Exemplartheorien • Experimentalgruppe(n) • Expertise • explorativ • externale Attribution • Exterozeptoren • Extraversion • extrinsische Motivation

echoisches Gedächtnissiehe S. 217

Vom (akustischen) echoischen Gedächtnis (gehört zum → sensorischen Gedächtnis oder → Ultrakurzzeitgedächtnis ) nimmt man an, dass es bis in den Sekundenbereich reicht, sodass es sich nur unscharf vom stabileren Kurzzeitgedächtnis abgrenzen lässt.

Effektstärkesiehe S. 75

Als Effektstärke wird das Ausmaß des statistischen Effektes einer → Variablen auf eine oder mehrere andere Variablen bezeichnet.

Effektüberlagerungensiehe S. 67

Bei den meisten psychologischen Subdisziplinen ist für die Bestätigung von Gesetzen die Heranziehung wahrscheinlichkeitstheoretischer Überlegungen bzw. der Einsatz von Statistik notwendig. Neben der Multikausalität, die zu Effektüberlagerungen bei den untersuchten Phänomenen führt, ist hierfür noch ein weiterer Grund zu nennen (Steyer, 2003): die oft erhebliche Fehlerüberlagerung von Daten und Messwerten (Messfehler). Denn man ist in der Psychologie oft damit konfrontiert, dass Phänomene nur vage, verschwommen oder verzerrt registrierbar sind, und somit gezwungen, mittels statistischer Methoden die Messfehler oder Effektüberlagerungen auszufiltern und für Kennwerte oder Variablenbeziehungen Schätzwerte zu berechnen.

Eidetiksiehe S. 217

Die Sonderbegabung weniger Personen, optische Wahrnehmungseindrücke auch noch nach vielen Sekunden detailreich aus der Vorstellung wiedergeben zu können, nennt man Eidetik oder → fotografisches Gedächtnis . Untersuchungen aus der Frühzeit der Psychologie lassen vermuten, dass diese Fähigkeit bei Kleinkindern stärker ausgeprägt ist als bei Erwachsenen und mit der Zunahme des begrifflichen Denkens verloren geht.

Eigendynamiksiehe S. 252

Bei allen Problemlösungen, die Einflussnahmen auf Personen, technische Aggregate oder Gesellschaftssysteme beinhalten, ist auch die Eigendynamik dieser »Systeme« mit zu berücksichtigen. Diese bewirkt nämlich, dass bestimmte Zustände im System mit größerer Wahrscheinlichkeit angestrebt werden als andere (»Attraktoren«), sodass der Aufwand für Problemlösungen umso geringer wird, je besser es gelingt, die Eingriffe im System auf dessen Eigendynamik abzustimmen. Beim Menschen sind diesbezüglich seine angeborenen oder erworbenen Anpassungsmechanismen (z. B. Reflexe, Erbkoordinationen, Konditionierungen, Gewohnheiten) einzubeziehen sowie seine Tendenz zum Aufsuchen positiver Gefühlslagen (»Hedonismus«). Bei vielen menschlichen Problemlösungen muss trotzdem leider oft mit beträchtlichem Aufwand gegen die emotionale oder triebbedingte Eigendynamik (Wünsche, Ängste, Aggressionen, …) angekämpft werden. Die Neigung zum bequemen Auto erschwert zum Beispiel die Lösung von Verkehrsproblemen, der Hang zum Fernsehen oder Computerspielen behindert die Lösung schulischer Probleme, und Suchttherapien gelingen oft erst nach Entwicklung alternativer Befriedigungsmöglichkeiten.

Eigenschaftsräumesiehe S. 210

Durch die Simulation von Eigenschaftsräumen im Kortex können Leistungen biologischer Speicher erforscht werden.

Einprägensiehe S. 208

Als biologischer Zweck des Lernens im Allgemeinen und des Einprägens von Wissen im Besonderen kann die Entwicklung organismusinterner Modelle von Lebensumwelten gelten, die damit besser vorhergesagt und kontrolliert werden können. Die Speicherkapazität des Gehirns wäre jedoch überfordert, wenn die gesamte über die Sinne einströmende Informationsmenge (ca. 109 bit/s; Keidel, 1963) dauerhaft eingeprägt werden müsste (das wären ca. 57,6 Terabyte an einem 16-Stunden-Tag). Es haben sich daher im Laufe der evolutionären Entwicklung im Nervensystem viele Filtermechanismen und Speicherstrategien herausgebildet, die auf eine sparsame und dennoch leistungsfähige Informationsverarbeitung abzielen. Diese besteht im Wesentlichen darin, dass aus den wechselnden Erscheinungsweisen unserer Wirklichkeit weitgehend konstante räumliche oder zeitliche Muster extrahiert werden, die in gespeicherter Form für die Selektion und Klassifikation von Ereignissen eingesetzt werden. Solche Muster betreffen Konfigurationen von Merkmalen (Gestalten), regelmäßige Aufeinanderfolgen von Reizen und Reaktionen bzw. Reiz-Reiz- und Reiz-Reaktions-Kombinationen (Konditionierungen), Ketten von Verhaltenselementen (Fertigkeiten) und abstrakte geistige Ordnungen (Begriffe, Schemata oder Schlussfolgerungen). »Gegeben ist jeweils die Erfahrung (also eine Teilmenge aller möglichen Erfahrungen der Realität), und gesucht (d. h. für den Organismus zu lernen) ist die für den Organismus beste Abbildung der Realität« (Spitzer, 1996, 58). Wie von McClelland, McNaughton und O’Reilly (1995) hervorgehoben wird, hat diese Zielsetzung starke Ähnlichkeit mit der Schätzung von Parametern (z. B. von Mittelwerten) in der Statistik.

Einschätzung der Geschwindigkeitsiehe S. 152

Beim Erlernen von Fertigkeiten (Schreiben, Klavierspielen, Tennis, Jonglieren, Hochspringen etc.) müssen Verhaltenskomponenten zum richtigen Zeitpunkt ausgelöst und visuell koordiniert werden, wofür vor allem die korrekte Einschätzung der Distanz von Objekten wichtig ist. Für die Einschätzung der Geschwindigkeit sich nähernder Objekte (»time to contact«) – insbesondere in Situationen, bei denen kaum andere Tiefenhinweise zur Verfügung stehen und in denen schnell auf Reize reagiert werden muss (z. B. beim Bremsen im Verkehr, Fangen von Gegenständen, Landen von Flugzeugen) – scheinen jedoch nur die Größenveränderungen der sich nähernden Reize im Netzhautbild genutzt zu werden (Lee, 1976).

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