Jan Kusber - Katharina die Große

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Katharina II. herrschte mehr als 34 Jahre über das Russische Imperium. Als Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst in Stettin geboren, bestieg sie 1762 den Thron Russlands an der Seite Peters III. Sie stürzte ihn keine sechs Monate später, um ohne jeden dynastischen Anspruch und unter Ausschluss ihres Sohnes Russland zu regieren. Ihre Zeit als Kaiserin ist eine Periode staatlicher Reform und außenpolitischer Expansion, die Russlands Weg zu imperialer Größe und seinen Aufstieg zur Weltmacht ermöglichten. Legitimation durch eine aufgeklärte und gute Regierung sowie durch eine Vergrößerung des Reiches waren die Leitlinien von Katharinas Herrschaftsverständnis.
Auf dieser Grundlage bietet Jan Kusber eine politische Biographie der Kaiserin von ihrer Kindheit bis zum Tod und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Geschichte Russlands zur Zeit Katharinas.

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Saldern hatte schon 1767 in Katharinas Namen einen provisorischen Vertrag mit dem von König Christian VII. von Dänemark bestimmten Verhandlungsführer Andreas Peter von Bernstorff ausgehandelt. Mit diesem Vertrag verzichtete der russische Thronfolger für das Haus Romanov-Holstein-Gottorf auf seine Gebietsansprüche als Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf, trat den großfürstlichen Anteil am Herzogtum Holstein an Dänemark ab und erhielt dafür die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst. Dabei konnte er an die Verhandlungen anknüpfen, die Rochus Friedrich zu Lynar 1749–1751 im Namen des damaligen dänischen Königs Friedrich V. mit dem späteren Zaren Peter III. begonnen hatte.

Rechtskräftig sollte dieses internationale Tauschgeschäft freilich erst am 27. August 1773 im Vertrag von Carskoe Selo werden, als Großfürst Paul mündig wurde. Ob Paul wollte oder nicht – seine Mutter zwang ihn, dem von Caspar von Saldern ausgehandelten Tausch zuzustimmen. Die Herzogtümer Schleswig und Holstein unterstanden nun nur noch einem einzigen Landesherrn, dem dänischen König – der dänische Gesamtstaat entstand.

Vier Tage nach Abschluss des Vertrages übertrug Großfürst Paul I. auf Drängen seiner Mutter seinem Großonkel Friedrich August aus der jüngeren Linie des Hauses Holstein-Gottorf, dem Fürstbischof von Lübeck, auch die zum Heiligen Römischen Reich gehörenden Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst, die von Kaiser Joseph II. zum Herzogtum Oldenburg erhoben wurden. Das Haus Oldenburg sollte auch im 19. Jahrhundert unter besonderer Protektion des Zarenhauses stehen. 44Caspar von Saldern fiel noch im Jahr 1773 in Ungnade, als er versuchte, Großfürst Paul davon zu überzeugen, aus Anlass seiner Volljährigkeit den Anspruch durchzusetzen, gemeinsam mit seiner Mutter über Russland zu herrschen. Katharina war außer sich. Caspar von Saldern verließ Russland unverzüglich und kehrte nie zurück.

Eines der außenpolitischen Ziele, auch mit dem Wunsch, sich langsam aus dem Fahrwasser Preußens zu lösen und den »Nordischen Akkord« zur vervollständigen, gelang nicht. Ein militärisches Bündnis mit England, das durch seine Flotte in der Ostsee wie im Mittelmeer gleichermaßen präsent sein konnte, konnten Katharina und Panin nicht verhandeln. Immerhin kam am 20. Juni (1. Juli) 1766 ein Handelsvertrag mit 20-jähriger Laufzeit zustande, der es in einer längeren Perspektive ermöglichen sollte, eine russische Handelsflotte aufzubauen und die Dominanz des britischen Handels in der Ostsee wenn auch nicht zu brechen, so doch einzudämmen. 45

Katharina II. mochte über die Preußenbegeisterung ihres Mannes gespottet haben, die außenpolitische Orientierung auf Preußen blieb. Nach dem abrupten Bündniswechsel durch Peter III. und dem Ausstieg aus dem Siebenjährigen Krieg folgte 1764 ein Allianzvertrag zwischen Russland und Preußen, dessen gemeinsame Stoßrichtung in der vielbeschriebenen »negativen Polenpolitik« lag. 46Katharina hatte zuvor freie Hand bekommen, jenen Kandidaten als Wahlkönig in Polen durchzusetzen, der ihr vorschwebte. Sie setzte hierfür militärischen Druck ebenso ein wie Bestechung. Ihr Kandidat nach dem Tode des Wettiners August II. war Stanisław August Poniatowski, der ihr ein Garant dafür zu sein schien, dass sie die Adelsrepublik wie schon Peter I. von außen würde steuern können. 47Poniatowski wurde ohne jeden Gegenkandidaten gewählt – ein Novum bei Königswahlen in Polen. Die russischen Truppen des Gesandten Nikolaj N. Repnin und Geld sorgten für das gewünschte Ergebnis. Katharina setzte nicht auf Poniatowski, weil er ein ehemaliger Favorit und ihr nach wie vor persönlich verbunden war, sondern, wie sie ein Vierteljahrhundert nach der Wahl bemerkte, »weil er von allen Bewerbern die wenigsten Rechte hatte und sich folglich Russland mehr verpflichtet fühlen musste als jeder andere«. 48

Um Katharina über die Königswahl hinaus gewogen zu halten, erinnerte Friedrich II. die Herrscherin nicht etwa daran, dass er ihr an entscheidenden biografischen Stationen den Weg zum Thron geebnet hatte, sondern er verlegte sich in Anbetracht der Mächtekonstellation auf Schmeichelei, die Katharina durchaus erwiderte. Friedrich schickte ihr 1763 den Schwarzen Adler-Orden, den die Kaiserin mit Wohlgefallen annahm. Für die Unterstützung Poniatowskis bei seiner Kandidatur für den polnischen Thron bedankte sich Katharina unter anderem mit einer Sendung von Wassermelonen. Friedrich reagierte überschwänglich, auch wenn man hier eine gewisse Ironie zu spüren vermeint:

»Wassermelonen und ein polnischer Reichstag sind sehr weit voneinander entfernt, aber Sie verstehen es, so verschiedenartige Dinge in ihrer Wirksamkeit zu vereinen: dieselbe Hand die nach der einen Seite hin Melonen verteilt, nach der anderen Königskronen spendet, sorgt für die Aufrechterhaltung des Friedens in Europa.« 49

Dabei folgte Katharina in Bezug auf die Adelsrepublik Polen-Litauen ganz jener Politik, die Peter der Große geübt hatte. »Ich frage, ob Russland einen despotischen Nachbarn besser brauchen kann, als jene glückliche Anarchie, in der sich Polen befindet, die uns in die Lage versetzt, nach Belieben zu verfahren.« 50Poniatowski sollte der Garant dieser Anarchie und der russischen Dominanz sein. Bei aller Gewogenheit des neuen polnischen Königs – hierin sollte sich Katharina täuschen. König Stanisław August sollte schon bald nach Möglichkeiten suchen, sich aus der Umklammerung der drei ›Schwarzen Adler‹ – Österreich, Preußen, Russland – und der Dominanz des russischen Nachbarn zu befreien.

Karte 1 PolenLitauen zur Zeit der Königswahl 1764 Конец ознакомительного - фото 7

Karte 1: Polen-Litauen zur Zeit der Königswahl 1764.

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