Emil Wettstein - Berufsbildung (E-Book)

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Dieses E-Book enthält komplexe Grafiken und Tabellen, welche nur auf E-Readern gut lesbar sind, auf denen sich Bilder vergrössern lassen.
Wie gaben Menschen früher ihr Berufswissen weiter? Wie hat sich das System der Schweizerischen Berufsbildung entwickelt?
Nach einem leicht lesbaren Überblick, der die Entwicklung von den Zünften bis Anfang des 21. Jahrhunderts nachzeichnet, werden in einem zweiten Teil Themen wie etwa die kaufmännische Ausbildung, die landwirtschaftliche Berufsbildung oder die Entwicklung der Fachhochschulen aus den Technika vertieft betrachtet.
Ein Standardwerk, geschrieben von einem Praktiker, der sich seit Jahrzehnten mit der Berufsbildung befasst. Es löst die vor über 30 Jahren geschriebene erste Fassung der immer noch verwendeten «Entwicklung» ab.

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Ein erster Versuch, beide Systeme als Teil eines Ganzen zu verstehen, hängt mit dem beschriebenen Aufbruch der Bildungspolitik in den 1970er-Jahren zusammen. Mit der Verfassungsrevision 1973 (Recht auf Bildung, siehe hier) wollte der Bundesrat erreichen, «dass die Berufsbildung einen gleichwertigen Platz neben allen andern Ausbildungsrichtungen einnimmt und somit auch die gleiche Förderung verdient wie diese». (Bbl 1972 I, 427) − aber wie beschrieben, diese Verfassungsrevision scheiterte in der Volksabstimmung.

Ein anderer Ansatz kommt aus der Arbeits- und Berufspädagogik: Für den Erfolg in der Arbeitswelt sind oft nicht bestimmte Kenntnisse erforderlich, sondern Qualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit oder Problemlösungskompetenz, damals «Schlüsselqualifikationen» genannt. In den 1980er-Jahren wird Fachleuten deutlich, dass selbst die Grenzen zwischen Allgemeinbildung und Berufsbildung immer unschärfer werden, beispielsweise beim Erwerb von Fremdsprachen.

ISCED-97
0 Vorschule
1 Primarstufe
2 Sekundarstufe I
33A3B3C Sekundarstufe IIallgemeinbildend (> 2 Jahre)berufsbildend (3−4 Jahre)berufsbildend (1−2 Jahre)
4 Zweitausbildung nichttertiäre Stufe
55A5B Tertiärstufe Iwissenschaftsorientiertberufsorientiert
6 Tertiärstufe II

Grafik 4 ISCED Version 97

1992 ergreift die Schweizerische Konferenz der kant. Erziehungsdirektoren (EDK), die sich während Jahrzehnten kaum um die Berufsbildung gekümmert hatte, die Initiative, «einen ständigen und konstruktiven Dialog unter diesen Bildungswelten» zu etablieren (EDK 1996, 5), was eine gewisse Annäherung bringt.

Mehr zur Sekundarstufe II in Kapitel 28

Wichtiger − vor allem für Jugendliche und Eltern − ist aber die Tatsache, dass die Wege aus der Sekundarstufe II in die Tertiärstufe durchlässig wurden: Seit 2005 ist es möglich, mit Berufslehre und Berufsmaturität ohne grösseren Zeitverlust auch an Hochschulen zu studieren und mit einem Mittelschulabschluss zu ähnlichen Bedingungen in die höhere Berufsbildung überzutreten.

Dynamische Entwicklung in der Tertiärstufe

Bereits bei den Zünften geht es nicht nur um die berufliche Grundbildung (Berufslehre), sondern auch um Weiterbildung (Wanderschaft) und zudem um das, was wir heute als Höhere Berufsbildung bezeichnen, die Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Diese Dreiteilung wird ins erste Bundesgesetz übernommen: Berufslehre − Weiterbildung − Meisterprüfungen und sie strukturiert auch heute noch diesen Teil des Bildungswesens.

Grafik 5 Entwicklung der Tertiärstufe Die Meisterprüfungen wurden zu einem Teil - фото 14

Grafik 5 Entwicklung der Tertiärstufe

Die Meisterprüfungen wurden zu einem Teil der höheren Fachprüfungen, vgl. Grafik 5. Bereits 1909 definierte der SKV die «Fachprüfung für Buchhalter», die heute als älteste Höhere Fachprüfung ausserhalb der Meisterprüfungen gilt. [1909d] 1962 kommen die «Berufsprüfungen» dazu, die etwas weniger hohe Anforderungen stellen und bis Ende des Jahrhunderts viermal häufiger abgelegt werden als die Höhere Berufsprüfung.

Bereits 1874 ist in Winterthur das erste Technikum gegründet worden als Schule auf mittlerem Niveau zwischen Berufslehre und Hochschulen. Nach und nach entstanden weitere Technika, später auch Abendtechnika. Ab 1963 heissen sie «Höhere Technische Lehranstalten», ab 1978 «Ingenieurschulen» und ab 2007 sind es Teile von Fachhochschulen. Damit gehören sie nicht mehr zur höheren Berufsbildung, sondern zu den Hochschulen.

Dabei ist eine neue Lücke entstanden, eine Lücke zwischen der Berufslehre und der Ingenieurausbildung. Eine Lücke, die seit 1970 durch die «Technikerschulen» geschlossen wird, die ihrerseits seit 1978 zusammen mit anderen Schulen auf gleichem Niveau als «Höhere Fachschulen» bezeichnet werden.

Berufsbildung an Hochschulen

«Gute Studentinnen und Studenten studieren ein Fach, weil sie es interessant finden, nicht um damit ihre Brötchen zu verdienen.» Diese Behauptung traf wohl bis weit ins 20. Jh. hinein für manche Studierende zu und hat für einige Fakultäten immer noch seine Richtigkeit. Aber «schon immer» gab es neben den «artes liberales» auch die «artes mechanicae», die im Hinblick auf deren Anwendung im Erwerbsleben studiert wurden, zum Beispiel Medizin und Jurisprudenz.

Seit der Aufklärung, seit die Bedeutung von «Wissen» für die Bewältigung der täglichen Aufgaben immer wichtiger wird, nimmt die Zahl der Berufe zu, die an Hochschulen erlernt werden, und es entstehen neue Hochschulen. Ein Beispiel ist die 1855 gegründete «Polytechnische Hochschule», ab 1911 als Eidgenössische Technische Hochschule bezeichnet.

Aus Höheren Fachschulen werden Hochschulen

Ein grosser Schub in dieser Entwicklung findet in den 1990er-Jahren statt: Wie oben erwähnt, werden gewisse Höhere Fachschulen und die Lehrerbildungsanstalten zu Hochschulen.

Wie es Deutschland bereits 1968 entschieden hatte, beschliessen 1991 der Bund und die Kantone, aus Höheren Fachschulen eine neue Form von Hochschulen zu bilden, die Fachhochschulen. Anlass dafür sind Vorstösse seitens der Technika, Diskussionen in der Europäischen Gemeinschaft um Angleichung der Abschlüsse, Kritik der OECD und weitere «internationale Bezüge» (Gonon 1998). Anlass sind zudem der Rückgang der Zahl der Lehrverträge nach 1985 (siehe hier) und der Nachwuchsbedarf der Wirtschaft.

Damit eine Schule international als Hochschule anerkannt wird, müssen einige Bedingungen erfüllt sein, u. a. bezüglich der Vorbildung der Studierenden. Die «Berufsmaturität» wird eingeführt und die 1968 geschaffene Berufsmittelschule 1993 dazu erkoren, auf sie vorzubereiten.

Eine Hochschule betreibt auch Forschung. Der Leistungsauftrag der höheren Fachschulen wird deshalb um «angewandte Forschung und Entwicklung» ergänzt. Eine Hochschule braucht eine gewisse Grösse. Die 58 Höheren Fachschulen der Bereich Technik, Wirtschaft und Gestaltung werden zu sieben regionalen Fachhochschulen zusammengelegt.

Abbildung 10Gegen die Revisionen 1963 und 1978 wurde das Referendum ergriffen - фото 15

Abbildung 10Gegen die Revisionen 1963 und 1978 wurde das Referendum ergriffen, 1978 seitens des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SSA Zürich)

Regelungen von Bund und Kantonen

1995 wird die gesetzliche Grundlage zur Schaffung der Fachhochschulen von den eidg. Räten angenommen, 1997 nehmen die sieben Fachhochschulen den Unterrichtsbetrieb auf.

Das alles betrifft die Schulen derjenigen Bereiche, die der Bund steuert, also Technik, Wirtschaft, Gestaltung. Höhere Fachschulen in den Bereichen soziale Arbeit, Gesundheit, Hauswirtschaft und angewandte Psychologie unterstehen den Kantonen. Unter der Leitung der Erziehungs- und der Sanitätsdirektorenkonferenz (EDK und SDK) werden sie vorbereitet, Teil der sieben Fachhochschulen zu werden, wozu das Fachhochschulgesetz 2005 angepasst wird.

Aber damit ist diese Reformwelle noch immer nicht abgeschlossen: 1999 hat die Schweiz die Deklaration von Bologna unterschrieben und sich damit verpflichtet, bei den Hochschulen eine zweistufige Studienstruktur einzuführen. Aus den Fachhochschulabschlüssen werden 2005 Bachelor-Abschlüsse. Für eine Minderheit der Studierenden (gedacht waren 10 Prozent) werden forschungsorientierte Masterstudiengänge eingeführt.

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