Emil Wettstein - Berufsbildung (E-Book)

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Wie gaben Menschen früher ihr Berufswissen weiter? Wie hat sich das System der Schweizerischen Berufsbildung entwickelt?
Nach einem leicht lesbaren Überblick, der die Entwicklung von den Zünften bis Anfang des 21. Jahrhunderts nachzeichnet, werden in einem zweiten Teil Themen wie etwa die kaufmännische Ausbildung, die landwirtschaftliche Berufsbildung oder die Entwicklung der Fachhochschulen aus den Technika vertieft betrachtet.
Ein Standardwerk, geschrieben von einem Praktiker, der sich seit Jahrzehnten mit der Berufsbildung befasst. Es löst die vor über 30 Jahren geschriebene erste Fassung der immer noch verwendeten «Entwicklung» ab.

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Während viele Berufsschulen in kleinen und mittleren Städten bis nach dem Zweiten Weltkrieg noch im Untergeschoss oder in einem Nebengebäude einer Volksschule untergebracht sind, haben grössere Städte, z. B. Basel, Bern und Zürich grosse repräsentative Bauten geschaffen, denen oft Werkstätten angegliedert wurden.

Abbildung 6In den 1930erJahren erhält die Berufsschule Zürich am Sihlquai ihr - фото 8

Abbildung 6In den 1930er-Jahren erhält die Berufsschule Zürich am Sihlquai ihr erstes eigenes Schulhaus, in das auch die Kunstgewerbeschule mit ihrem Museum einzieht [1893l]. Die Orientierung am Bauhausstil trägt dazu bei, dass es einem modernen Fabrik- oder Bürohaus gleicht. Die Jahrzehnte früher gebauten Gymnasien orientierten sich eher an Palastbauten (e-pics. ETHZ/BAZ)

Die Schulleitungen verstehen in den 1920er- und 1930er-Jahren ihre Aufgabe nicht nur in der Vermittlung der Theorie, sondern auch im Schliessen von Lücken in der praktischen Ausbildung. Der Bund sieht dies anders, nicht zuletzt wegen den hohen Kosten dieser Werkstätten. Mit den neuen Kompetenzen ausgestattet, weist er ab 1933 die Schulen an, sich auf die Theorie zu konzentrieren und statt Praxisübungen Unterricht zu berufsübergreifenden Themen wie Rechnen, Korrespondenz und Buchführung anzubieten. So setzt sich die seither übliche Arbeitsteilung durch, wonach der Lehrbetrieb für die praktische Ausbildung und die Berufsschule für den berufskundlichen und geschäftskundlichen bzw. (ab den 1960er-Jahren) allgemeinbildenden Unterricht zuständig ist.

Berufsschulen sind auch Thema der Kapitel 21 bis 23

Berufliche Grundbildung in der Industrie

Im 19. Jahrhundert wächst die Zahl der Erwerbstätigen, die in der Industrie tätig sind, von 1000 auf 277 000. 1960 wird der Höhepunkt mit 830 000 erreicht, mit 33 Prozent aller Erwerbstätigen, siehe Grafik 2.

Grafik 2 Erwerbstätige in der Industrie absolut und relativ zur - фото 9

Grafik 2 Erwerbstätige in der Industrie, absolut und relativ zur Wohnbevölkerung. (Elsasser 1975, 5, eigene Darstellung)

In den ersten Jahrzehnten der Industrialisierung sind es Handwerker und Bauern, die den Schritt wagen, in Fabriken zu arbeiten bzw. infolge mangelnder oder schlecht bezahlter Arbeit dazu gezwungen werden. [1819a] Sie müssen nicht nur neue Fertigkeiten erwerben, sondern sich an eine neue Kultur anpassen: feste Arbeitszeiten, klare Trennung zwischen Freizeit und Arbeit (ein Schwatz oder eine Rauchpause sind nicht mehr erlaubt), Akkordarbeit etc.

Für anspruchsvollere Arbeiten werden bewährte Handwerker geholt, denen aber die veränderte Kultur oft Probleme bereitet, alle übrigen werden «angelernt». Das heisst, sie werden für einige wenige Verrichtungen qualifiziert, wobei in den 1920er-Jahren Psychologen beigezogen werden, um die Anlernung so zu gestalten, dass die Angelernten möglichst rasch eine möglichst hohe Produktivität erreichen.

Aber nicht alle Angelernten führen «Primitiv- und Repetitivarbeiten» aus. (Jeangros 1955, 23) Im 20. Jh. entwickeln sich manche zu erfahrenen Spezialarbeitern, die «von Weniger viel Mehr wissen und können» als gelernte und erfahrene Handwerker (ebd.) und die zu Unrecht als «Arbeiter zweiter Klasse» betrachtet werden. Es wird sogar diskutiert, ob nicht die Anlernung für die Industrie eine sinnvolle Alternative zur Berufslehre sein könnte, die sich eher an den Bedürfnissen des Gewerbes orientiert.

Es kommt anders: Nachdem einzelne Grossfirmen wie Sulzer bereits Mitte des 19. Jh. begonnen haben, jungen Männern eine Berufslehre zu vermitteln, wird diese Form der Vorbereitung auf die Industriearbeit bis Ende des 20. Jh. zum Normalfall. Allerdings: Dies geschieht anders als im Gewerbe. Angesichts der streng getakteten, arbeitsteilig organisierten Industriearbeit «stören» Anfänger die Abläufe, und niemand hat Zeit, sie einzuführen. Ab 1870 richten Industriefirmen «Lehrwerkstätten» ein, in denen die Lehrlinge die ersten Monate, ja oft sogar zwei Jahre verbringen, bevor sie in die Produktion wechseln. [Betriebl. Lehrwerkstätten] Dies gilt besonders für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, später aber auch für die chemische Industrie (Lehrlabors, Pilotwerke) und für den Handel (Übungsbüros).

Abbildung 7In der industriellen Schuhproduktion arbeiten in erster Linie - фото 10

Abbildung 7In der industriellen Schuhproduktion arbeiten in erster Linie angelernte Arbeiterinnen und Arbeiter. Manche von ihnen erwerben sich ein grosses, hochspezialisiertes Erfahrungswissen. Sie werden zu Spezialarbeiterinnen und Spezialarbeitern mit allen Vor- und Nachteilen einer spezialisierten Ausbildung (Vamus, Industriekultur)

Nicht nur der Lernort ändert, auch die Zielsetzung der beruflichen Grundbildung ändert sich, denn neue Arbeitsformen verlangen andere Qualifikationen. Zum Beispiel die Fähigkeit, zu planen und die eigene Arbeit zu kontrollieren, in Teams zu arbeiten, sich den dynamisch ändernden Fertigungsverfahren anzupassen. Und vor allem: Je mehr industrielle Arbeit automatisiert wird, umso mehr ändert sich die Zielsetzung der Berufslehre. Sie bereitet nicht mehr auf eine Berufsarbeit vor, sondern auf ein Studium in der Tertiärstufe. Denn gesucht sind nicht mehr Arbeiter, sondern es wird auf Tertiärniveau technisch und betriebswirtschaftlich geschultes Personal gesucht, das aber auch eine praktische Ausbildung vorweisen kann.

Mit der Einrichtung von Lehrwerkstätten und vergleichbaren Lernorten wurde im 19. Jahrhunderts die Einführung in die Praxis aus der Produktion hinaus verlagert. Im Rahmen der Bemühungen um die Konzentration auf Kernfunktionen («Outsourcing») verlagern viele Unternehmen seit Ende des 20. Jahrhunderts Organisation und Management der Lehrlingsausbildung aus den Unternehmen hinaus in spezielle Organisationen. Es entstehen «Ausbildungsverbünde», die diese Funktionen für eine Gruppe von Betrieben in deren Auftrag und zu deren Lasten übernehmen.[2] Den Beginn machten 1993 die Firmen SIG und Georg Fischer Schaffhausen [1993b]. Ihnen sind seither die meisten grossen Unternehmen der MEM-Industrie und der Chemie sowie Verkehrsbetriebe gefolgt. [Ausbildungsverbund]

Berufsbildung in industriellen Betrieben: siehe Kapitel 14

Weiterbildung wird zum Thema

Für die Nachkriegszeit wurde eine grosse Arbeitslosigkeit befürchtet. Es kommt anders, die Wirtschaft entwickelt sich dynamisch, bald schon klagt sie über einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Die in den 1930er-Jahren aufgebauten Berufslager werden mit der «beruflichen Förderung von Arbeitslosen und Heranbildung von Qualitäts- und Spezialarbeitern» beauftragt. Erstmals lanciert also der Bund Weiterbildungsmassnahmen zur Nachqualifizierung von Erwachsenen ohne oder mit einer veralteten Berufsausbildung. Manche Berufsschulen beginnen, Weiterbildungskurse anzubieten, und Berufsverbände gründen Fachschulen als Träger von beruflicher Weiterbildung und zur Vorbereitung auf die Höheren Fachprüfungen (Meisterprüfungen). 1953 wird bereits auf 75 Titel vorbereitet.

Schwerpunkte zur Weiterbildung und höherer Berufsbildung finden sich in den Kapiteln 31, 19, 29

Abbildung 8In den 1930erJahren wurde viel in die berufliche Nachholbildung - фото 11

Abbildung 8In den 1930er-Jahren wurde viel in die berufliche Nachholbildung investiert. Dazu wurden Lehrwerkstätten eingerichtet und diese mit Unterkunftsmöglichkeiten kombiniert, die sogenannten Berufslager. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden einige von ihnen in Fachschulen umgewandelt, so z. B. das Berufslager Hard in die Schweizerische Technische Fachschule Winterthur (Bilddatenbank W'thur)

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