Emil Wettstein - Berufsbildung (E-Book)

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Dieses E-Book enthält komplexe Grafiken und Tabellen, welche nur auf E-Readern gut lesbar sind, auf denen sich Bilder vergrössern lassen.
Wie gaben Menschen früher ihr Berufswissen weiter? Wie hat sich das System der Schweizerischen Berufsbildung entwickelt?
Nach einem leicht lesbaren Überblick, der die Entwicklung von den Zünften bis Anfang des 21. Jahrhunderts nachzeichnet, werden in einem zweiten Teil Themen wie etwa die kaufmännische Ausbildung, die landwirtschaftliche Berufsbildung oder die Entwicklung der Fachhochschulen aus den Technika vertieft betrachtet.
Ein Standardwerk, geschrieben von einem Praktiker, der sich seit Jahrzehnten mit der Berufsbildung befasst. Es löst die vor über 30 Jahren geschriebene erste Fassung der immer noch verwendeten «Entwicklung» ab.

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Emil Wettstein, im März 2020

Inhalt

Vorwort des Herausgebers

Zu diesem Buch

Abkürzungen

Zeittafel

Übersicht über die Entwicklung

Anfänge der Berufsbildung

Zünfte − Blütezeit und Niedergang

Konkurrenzfähigkeit durch Qualifizierung der Arbeitenden

Basisausbildung als Voraussetzung für die Berufsbildung

Zwei Wege der beruflichen Grundbildung

Zwei Systeme im Wettbewerb

Kaufmännische Berufsbildung

Landwirtschaftliche Berufsbildung

Kompetenzen für Kantone und Bund

Vollzug der neuen Gesetzgebung

Berufliche Grundbildung als einer von mehreren Qualifizierungswegen

Die Berufsschulen entwickeln sich

Berufliche Grundbildung in der Industrie

Weiterbildung wird zum Thema

Erste Revision des Berufsbildungsgesetzes

Lehrerbildung

Begabtenförderung

Zweite Revision des BBG – der abgebrochene Aufbruch

«Nicht-BIGA-Berufe»

Sekundarstufe II und Tertiärstufe

Berufsbildung an Hochschulen

1980er- und 1990er-Jahre

Bundesverfassung: Bildungsraum Schweiz statt Gewerbeförderung

Dritte Revision des Berufsbildungsgesetzes

Umsetzung der neuen Bestimmungen

Vertiefung

01 Ausbildungsverhältnisse in den Zünften − Vorläufer der Berufslehren

02 Entwicklung der Volksschule

03 Berufsbildung wird zum Thema der Politik − erste Bundesbeschlüsse

04 Kantonale Lehrlingsgesetze

05 Das erste Bundesgesetz zur Berufsbildung

06 Erste Revision 1963

07 Zweite Revision 1978

08 Bundesverfassung: Von der Gewerbeförderung zum «Bildungsraum Schweiz»

09 Dritte Revision 2002

10 Vollzug der Gesetzgebung − Steuerung der Berufsbildung

11 Lehrstellenmarkt und Nachwuchsförderung

12 Kaufmännische Aus- und Weiterbildung

13 Landwirtschaftliche Berufsbildung

14 Ausbildung in der Industrie

15 Nichtärztliche Gesundheitsberufe

16 Monopolberufe

17 Frauen in der Berufsbildung

18 Leistungsstarke und Leistungsschwache

19 Berufliche Grundbildung für Erwachsene

20 Von der Mustersammlung zum Museum für Gestaltung

21 Berufs- und Fachschulen – Vorläufer und Gründungen im 18. und 19. Jahrhundert

22 Berufsschulen − Entwicklungen im 20. Jahrhundert

23 Ziel und Inhalt des Berufsschulunterrichts

24 Professionalisierung der Lehrpersonen in Berufsschulen

25 Berufsmittelschule – Berufsmaturität

26 Modernisierung – IKT als Herausforderung für die Berufsbildung

27 Betriebslehre versus Lehrwerkstätte in der gewerblich-industriellen Berufsbildung

28 Berufliche Grundbildung als Teil der Sekundarstufe II

29 Tertiärstufe: höhere Berufsbildung

30 Tertiärstufe: Hochschulen

31 Weiterbildung

32 Berufsbildung für Migrantinnen und Migranten

33 Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Blick zurück – Konstanten und Veränderungen

Verzeichnis der Abbildungen

Verzeichnis der Grafiken

Verzeichnis der Tabellen

Übersicht über die Entwicklung

Anfänge der Berufsbildung

Seit es Kulturen gibt, stehen die Menschen vor der Frage, wie sie das Wissen und Können, das ihre Kultur ausmacht, an die nächste Generation weitergeben. Sie stehen vor der Frage, wie sie dem Nachwuchs beibringen können, wie man jagt, wie man Nahrung zubereitet und Musik macht, wie man Werkzeuge, Gefässe, Schmuck herstellt, wie man kämpft, heilt, handelt und Götter gnädig stimmt. Nach und nach entwickelten sie diesbezüglich eine gewisse Tradition: Verfahren zur Vermittlung des für das Leben notwendige Wissen und Können waren entdeckt.

Ein erstes Zeugnis von intentionaler Berufsbildung sind Regelungen in einem Gesetzeswerk der Babylonier. [–1700] Im römischen Reich existierten bereits zwei Formen von beruflicher Grundbildung, Berufslehren in Betrieben und schulorganisierte Berufsbildungen in Fachschulen. [66]

Die häufigste Form war – und ist heute noch – die Vermittlung während der Ausführung der jeweiligen Arbeit. Ein kleiner aber nach und nach wachsender Teil erwirbt das nötige Wissen und eventuell auch die erforderlichen Fertigkeiten und Verhaltensweisen in Gruppen von Lernenden, angeleitet durch eine Fachperson.

Im Mittelalter erfolgt intentionales (absichtliches) Lehren und Lernen in unseren Breitengraden in Klöstern, an den Höfen von Adligen, an Universitäten und Akademien sowie in Zusammenschlüssen von Handwerkern und Händlern, den sog. Zünften. [900a; 1100a; 1231a; 1460b]

Zünfte − Blütezeit und Niedergang

Die ersten Zeugnisse, wie die Mitglieder von Zünften ihren Nachwuchs ausbildeten (und unliebsame Konkurrenz verhinderten), stammen aus dem 12. Jahrhundert. Es wird festgelegt, wer ausbilden darf (nur «Meister»), wer als Lehrling in Frage kommt (meist nur ehelich geborene Knaben aus der Stadt), wie lange die Ausbildung bis zum ersten Abschluss dauert (oft drei Jahre), wie der Erfolg der Ausbildung gemessen wird (Lehrstück), wie die Weiterbildung erfolgt (Wanderschaft), wer einen eigenen Betrieb führen darf und vor allem: wer all diese Regeln festlegt. [1350a]

Viele der Regeln dienen nicht nur der Qualifizierung des Nachwuchses, sondern auch der Sicherstellung eines ausreichenden Einkommens durch Vermeidung von Wettbewerb. In vielen Gegenden und Branchen dürfen bestimmte Tätigkeiten nur in Städten und nur von Zunftmitgliedern ausgeübt werden. Alle Mitglieder einer Zunft haben die gleichen Produkte und Dienstleistungen anzubieten und zu den gleichen Preisen zu verrechnen.

Dies geht lange gut (aus Sicht der Zunftmitglieder), doch nach und nach entwickeln sich ausserhalb der Zünfte neue Technologien (etwa die Herstellung von Farben in chemischen Prozessen), neue Materialien werden bekannt (Kartoffeln, Glas, Gussstahl u. a.), neue Formen, Betriebe zu führen (Einsatz der doppelten Buchhaltung), neue Methoden, Güter über grosse Distanzen auszutauschen (z. B. Wagen mit Achsen aus Eisen). [1740a]

Abbildung 1Eine SpenglerWerkstatt um 1800 Handwerkliche Arbeit erfolgte meist - фото 2

Abbildung 1Eine Spengler-Werkstatt um 1800. Handwerkliche Arbeit erfolgte meist in Hausgemeinschaften, umfassend die Familie des Lehrmeisters, Gesellen und Lehrlinge (Was willst du einmal werden? Bilder aus dem Handwerkerleben. Berlin 1880)

Vor allem aber werden handwerkliche Verfahren immer mehr durch Arbeitsteilung optimiert und die Arbeitenden von Maschinen unterstützt. Die neuen Manufakturen und Fabriken treiben die nach herkömmlichen Methoden arbeitenden Handwerker in den Ruin [1819a]. Im 18. Jahrhundert fällt das Zunftsystem überall in Europa zusammen. [1776a]

In der Schweiz beginnt diese Entwicklung mit der Ablösung der alten Eidgenossenschaft durch die Helvetik 1798. Die Handels- und Gewerbefreiheit wird in Ansätzen mit der ersten Bundesverfassung 1848 und als Grundrecht mit derjenigen von 1874 realisiert. [1848a; 1874a]

Mehr zu den Zünften in Kapitel 01

Konkurrenzfähigkeit durch Qualifizierung der Arbeitenden

Mit der Auflösung der Zünfte verschwindet die Sicherung des Nachwuchses, also die Ausbildung von Handwerkern und Händlern. Neue Transportmittel und die Entstehung grosser Unternehmen, die den Willen und die Kraft haben, neue Märkte zu erschliessen, führen zum Anwachsen des überregionalen, später des internationalen und ab dem Aufkommen von Dampfschiffen (ab 1860) auch des interkontinentalen Handels. Ab 1850 ist Weizen aus den USA billiger zu haben als einheimischer, sodass die Landwirte vom Ackerbau auf Vieh- und Milchwirtschaft umstellen müssen. Die industrielle Herstellung von Bekleidung und anderen Gütern führt zum Niedergang vieler Gewerbebetriebe. [1850c; 1850d]

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