Emil Wettstein - Berufsbildung (E-Book)

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Wie gaben Menschen früher ihr Berufswissen weiter? Wie hat sich das System der Schweizerischen Berufsbildung entwickelt?
Nach einem leicht lesbaren Überblick, der die Entwicklung von den Zünften bis Anfang des 21. Jahrhunderts nachzeichnet, werden in einem zweiten Teil Themen wie etwa die kaufmännische Ausbildung, die landwirtschaftliche Berufsbildung oder die Entwicklung der Fachhochschulen aus den Technika vertieft betrachtet.
Ein Standardwerk, geschrieben von einem Praktiker, der sich seit Jahrzehnten mit der Berufsbildung befasst. Es löst die vor über 30 Jahren geschriebene erste Fassung der immer noch verwendeten «Entwicklung» ab.

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Mehr zu Berufs- und Fachschulen im 18. und 19. Jh. in Kap. 21, zu Berufsschulen im 20. Jh. in Kap. 22

Für die Industrie ist die kombinierte Lehre nichts Neues: In der Industrie werden seit Jahrzehnten ein oder zwei Jahre (betriebsinterne) Lehrwerkstätte mit zwei bis drei Jahren Lernen in der Produktion kombiniert. 1978 werden die im BBG 1963 erstmals erwähnten «Einführungskurse» obligatorisch erklärt, jedoch mit der Möglichkeit, sich davon zu befreien (Art. 16 BBG 1978). In den 1990-er Jahren entstehen zuerst in Genf, später auch im Tessin und in der Deutschschweiz Einrichtungen, in denen im ersten Lehrjahr Theorie und Praxis vermittelt wird, bevor die Lernenden dann ihre Ausbildung in einem Betrieb fortsetzen. [Basislehrjahr] Anderseits lassen manche öffentlichen Lehrwerkstätten die Lernenden im letzten Lehrjahr in Betrieben arbeiten.

Die berufsorientierten Fortbildungsschulen werden Anfang des 20. Jahrhunderts in Berufsschulen umbenannt und 2004 in Berufsfachschulen . Da es in diesem Buch in erster Linie um die Entwicklung im 20. Jahrhundert geht, verwende ich meist den Begriff « Berufsschule» Wt

Kurz − es kommt zu Mischformen zwischen der klassischen Meisterlehre und der schulisch organisierten Ausbildung. Im BBG 2002 wird festgehalten, dass die Betriebslehre «in der Regel» an drei Lernorten stattfindet: Berufsschule, Lehrbetrieb und einem «dritten Lernort», in dem nicht Aufträge der Kunden die Strukturierung des Lernens bestimmen, sondern didaktische Überlegungen.

Aus dem «Nebeneinander» oder sogar «Gegeneinander» ist ein «Miteinander» im Entstehen, allerdings nur auf der didaktischen Ebene. Faktoren wie die Bestimmung der Zahl der Ausbildungsplätze und damit der Bildungsmöglichkeiten der Jugendlichen bleiben klar in der Hand der Lehrbetriebe.

Berufslehre versus Lehrwerkstätte – siehe Kapitel 27

Kaufmännische Berufsbildung

Die Entwicklung der kaufmännischen Berufsbildung unterscheidet sich stark von derjenigen der gewerblich-industriellen, um die es bisher in erster Linie ging. Treibende Kraft Ende des 19. Jh. sind nicht Arbeitgeberverbände, sondern die Kaufleute selbst. Sie bilden ab 1861 lokale «Vereine junger Kaufleute», deren wichtigste Aufgabe das Angebot von Weiterbildungsmöglichkeiten ist. [1861b]

Vom Bund ab 1891 unterstützt, entwickeln sich daraus die kaufmännischen Fortbildungsschulen, ab 1930 kaufmännische Berufsschulen genannt, ab 2002 kaufmännische Berufsfachschulen und im Volksmund immer «KV-Schulen». Sie werden auch heute noch in vielen Kantonen von kaufmännischen Vereinen («KV») getragen, aber von der öffentlichen Hand finanziert wie andere Berufsschulen.

Ziel der Bildungsbemühungen der «jungen Kaufleute» ist letztlich der soziale Aufstieg in den unteren Mittelstand, genauer in die Schicht der Angestellten. (König, Siegrist 1981, 214) Entsprechend hiess die Ausbildung ja bis 2003 «kaufmännischer Angestellter/kaufmännische Angestellte» und nicht «Kaufmann» bzw. «Kauffrau».

Wie in andern Bereichen der Berufsbildung gibt es zwei Wege der Grundbildung: Der betrieblich organisierte Weg besteht aus der praktischen Ausbildung (früher im ungeregelten Volontariat), begleitet vom Besuch der kaufmännischen Berufsschule. [1882f] Als schulischer Weg entstehen im 19. Jahrhundert in den meisten Städten drei Jahre dauernde «höhere Handelsschulen», die sich an Jugendliche ab 15 Jahren richten. [Handelsschulen] Viele von ihnen werden Abteilungen von Kantonsschulen und nennen sich «Handelsmittelschulen» oder «Töchterschulen». Bis 2003 bereiten sie auf ein in der Bundesgesetzgebung definiertes Diplom vor, einige Zeit auch auf eine kaufmännische Maturität. Heute endet eine erfolgreiche Ausbildung bei beiden Wegen mit dem Fähigkeitszeugnis Kauffrau/Kaufmann EFZ, allenfalls ergänzt durch eine kaufmännische Berufsmaturität. [BMS]

Die Dominanz der Arbeitnehmer, vertreten durch den Schweizerischen Kaufmännischen Verein (heute KV-Schweiz) und die von ihnen geführten Schulen bleibt bis Ende des 20. Jahrhundert erhalten, was sich neben der Trägerschaft der Schulen und der Konzeption der Abschlussprüfungen in der Konzentration der Ausbildung auf eine theorielastige berufliche Allgemeinbildung zeigt, ohne die in Industrie und Gewerbe übliche präzise Definition der praktischen Ausbildung. Die für einzelne Branchen (Reisebüros, Notariate, Textilhandel etc.) notwendigen Berufskenntnisse werden im Rahmen von Kursen (heute im Rahmen der überbetrieblichen Kurse) vermittelt. Dies erlaubt den Verzicht auf die Definition unterschiedlicher kaufmännischer Berufe, wie sie beispielsweise in Deutschland üblich ist.

Abbildung 4Büro des Verbandes Schweizerischer Kosumvereine Basel um 1912 - фото 5

Abbildung 4Büro des Verbandes Schweizerischer Kosumvereine Basel, um 1912. Frauen ziehen in Büros ein -- zur Bedienung der Schreibmaschinen, die um die Jahrhundertwende populär werden (SSA, Gretler) [1900l]

Anfang des 20. Jahrhundert trennt sich die Ausbildung des Detailhandels von derjenigen der Kaufleute. [1912h] Der Detailhandel entwickelt aber ein ähnliches Ausbildungssystem: Die Ausbildungsrichtungen unterscheiden sich durch die Vermittlung einer spezifischen «Warenkunde» statt durch die Definition unterschiedlicher Berufe.

Kaufmännische Aus- und Weiterbildung – vgl. Kapitel 12

Landwirtschaftliche Berufsbildung

Im 18. Jahrhundert beginnen Intellektuelle sich für die Weiterentwicklung der Landwirtschaft zu interessieren. Es entstehen erste, aber vorerst kurzlebige Bildungsinstitutionen. Die ersten heute noch existierenden landwirtschaftlichen Fachschulen werden in den 1850er-Jahren gegründet. In Winter- oder in Jahreskursen vermitteln sie jungen Bauern theoretisches und teilweise auch praktisches Wissen. Bald bereiteten sie auch auf den Eintritt in die landwirtschaftliche Abteilung des Polytechnikums vor. [Landwirtschaft]

Das Interesse der Bauern hält sich aber in Grenzen, bildet doch die Abwesenheit junger Kräfte auf dem Hof während zwei bis drei Wintern oder ein bis zwei Jahren ein grosses Hindernis, wenn auch die ab 1884 fliessende Unterstützung der Schulen durch den Bund wenigstens die Schulkosten reduziert.

Ab Mitte des 19. Jahrhundert werden in vielen Kantonen Fortbildungsschulen eingerichtet, siehe hier. In ländlichen Regionen entwickelt sich ein Teil davon zu landwirtschaftlichen FBS, die wie die gewerblichen ab 1884 vom Bund unterstützt werden. Erste Elemente sind aber mancherorts auch bereits Inhalte der Oberstufe der Volksschule, parallel zum hauswirtschaftlichen Unterricht für Mädchen.

Wie der Schweizerische Gewerbeverband die praktische Ausbildung durch die Propagierung von Lehrverträgen und Lehrabschlussprüfungen fördert, so propagiert der Schweizerische Landwirtschaftliche Verband ab den 1920er-Jahren eine landwirtschaftliche Berufslehre. Während Jahrzehnten umfasst diese Grundbildung zwei Stufen (siehe hier):

• zwei Jahre Tätigkeit auf verschiedenen Bauernhöfen, den Besuch einer landwirtschaftlichen FBS, die «Lehrlingsprüfung», anschliessend

• den Besuch des Jahreskurses oder von zwei Winterkursen, gefolgt von der Fähigkeitsprüfung.

Es entwickelt sich auch eine höhere Berufsbildung (Betriebsleiterkurse, Agro-Techniker) und Studiengänge an Fachhochschulen.

Zu beachten: «Bildung» wird im landwirtschaftlichen Bildungswesen breiter gefasst als in anderen Bereichen der Berufsbildung: Das Vereinsleben wird gefördert, und Beratung wird als Bildungsmassnahme aufgefasst, Forschungsstationen und Mustergüter werden ins Bildungswesen einbezogen. [1946h]

Neben der Aus- und Weiterbildung für Landwirte entstehen auch für landwirtschaftliche Spezialberufe, insbesondere für milchwirtschaftliche Berufe, ab 1886 Fachschulen und später auch Berufslehren. Ab 1914 entstehen zudem weitere, in erster Linie hauswirtschaftlich orientierte Ausbildungsgänge für Bäuerinnen, vgl. hier. 2002 wurde der ganze Bereich dem Berufsbildungsgesetz unterstellt und strukturell der gewerblich-industriellen Berufsbildung angepasst.

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