Herbert Wolf - Insekten sterben, Menschen auch!

Здесь есть возможность читать онлайн «Herbert Wolf - Insekten sterben, Menschen auch!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Insekten sterben, Menschen auch!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Insekten sterben, Menschen auch!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Insekten sterben, Menschen auch" – das könnte fast eine Binsenweisheit sein, wenn Herbert Wolf sie in seinen Kurzgeschichten nicht auf fatale Weise wenden würde. Eine Babywunsch-Klinik in einer mittleren Stadt in Tschechien. Die letzte Hoffnung für Frauen, bei denen nichts mehr geht. Und auch hier geschieht, was Medien oft genug kolportiert haben: Zwei Babys werden vertauscht. Und damit beginnt ein gewaltiges und gewalttätiges Drama, das nicht enden will. Nur ganz nebenbei für alle Neugierigen: Die Insekten sind auch da …

Insekten sterben, Menschen auch! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Insekten sterben, Menschen auch!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Als genau in diesem Moment Klaus bei ihm am Arbeitsplatz auftauchte, da zeigte sein Bildschirm noch die Veranstalter-Homepage. Und der merkte sofort, dass sich sein Kollege nicht mit seiner eigentlichen Aufgabe in der Firma beschäftigte.

„Hallo, was machst du gerade?“, fragte ihn Klaus neugierig, wobei er hinter ihn trat und dabei auf seinen Bildschirm starrte. Der musste nicht lange rätseln, die angezeigte Web-Seite stammte nicht von ihrer Fahrzeugbaufirma.

„Ich versuche gerade, eine Reservierung für unsere diesjährige Radtour abzusetzen. Das wollte ich noch schnell abschließen. Das ist schon die letzte Eingabe“, erklärte Paul etwas verlegen, hatte aber nicht vor, sich wegen des Kollegen unterbrechen zu lassen. „Gib mir einen Moment, ich rede gleich mit dir.“

„Dir ist schon klar, dass du dich bei unserem Arbeitgeber damit nicht beliebt machst. Könnte dir sogar eine Abmahnung einbringen“, schob Klaus seine Bedenken hinterher.

„Ach, weißt du, so oft, wie ich viel früher mit meiner Arbeit beginne oder später das Büro verlasse, da sollte mir mein Arbeitgeber diese kleine Nachlässigkeit verzeihen.“

Paul sah nicht, dass Klaus den Kopf schüttelte, auch weil er sich auf die Eingabe konzentrieren musste.

„So, das ist in der Kiste“, erklärte er schließlich zufrieden. „Du musst wissen, dass ich für die Organisation unserer nächsten Radtour verantwortlich bin. Und ich bin teilweise schon spät dran, immerhin sind wir fünf Ehepaare, und diese Radtour gehört zu den beliebtesten in Deutschland. Aber was wolltest du von mir?“

„Ihr seid eine feste Gruppe?“, fragte Klaus, den nun mehr interessierte, was sein Kollege gerade organisiert hatte.

„Ja, wir kennen uns teilweise seit unserer Kindheit. Einmal im Jahr unternehmen wir eine Fahrradtour, es ist schon die siebte.“

„Klingt interessant! Macht sicher auch Spaß“, sagte Klaus, der es mit seinem Anliegen offensichtlich nicht eilig hatte.

„Ganz bestimmt! Aber jetzt sag schon, was ich für dich tun kann.“

„Ach so, ja. Du bist doch der verantwortliche Konstrukteur für dieses Zusammenbauteil“, erklärte Klaus und hielt dabei seinem Kollegen eine Seite hin.

„Sieht so aus“, sagte Paul und suchte bereits über das Computersystem nach der passenden Zeichnung. „Was ist damit?“

Klaus erklärte, dass er für dieses Teil eine Änderung bräuchte, um es für seinen Einsatzzweck ebenfalls verwenden zu können. Und das sagte ihm sein Kollege nach einigem Nachdenken zu.

„Prima! Das würde uns wirklich helfen“, wollte sich Klaus schon verabschieden, als ihm noch etwas einfiel. „Wann habt ihr vor loszufahren?“

„Was? Ach so, du redest jetzt wieder von unserer Radtour. Die startet erst im September“, antwortete Paul.

„Bis dahin ist es ja noch eine Weile, aber ich wünsche euch jetzt schon ein gutes Gelingen“, sagte Klaus und wandte sich endgültig zum Gehen. Doch nur wenige Minuten später stand er nochmals vor Pauls Schreibtisch.

„Was ist denn jetzt noch?“, fragte der, dem die erneute Störung nicht gefiel.

„Mir ist eine Frage eingefallen, ist aber privat“, druckste Klaus etwas verlegen herum. „Ich habe eben überlegt, ob ihr in eurer Gruppe noch ein weiteres Paar verkraften könntet.“

„Du meinst, du und deine Frau? Oh, das kommt etwas überraschend“, zeigte sich Paul skeptisch. „Wir sind immerhin schon fünf Ehepaare und kennen uns zudem schon sehr lange. Ich weiß nicht, wie die anderen Teilnehmer das aufnehmen würden. Und abgesehen davon ist fraglich, ob der Veranstalter noch zwei weitere Personen auf dieser Tour unterbringen kann, Hotels usw.“

„Na ja, ich wollte halt einfach mal nachfragen, ist mir spontan eingefallen“, sagte Klaus und rührte sich nicht von seinem Platz. Er schaute seinen Kollegen abwartend an, bis der sich endlich bereit erklärte, dessen Wunsch prüfen zu wollen.

„Ich werde beim Reiseveranstalter erst mal anfragen, ob das möglich ist, mache ich gleich in der Mittagspause“, beschied er dem Kollegen, der sich immer noch nicht wegbewegte.

„War’s das dann für heute, Klaus? Wie gesagt, dem Veranstalter werde ich eine E-Mail schreiben. Und meine Freunde werde ich dann heute Abend anrufen oder die per WhatsApp informieren.“

Paul war aufgestanden und reichte Klaus die Hand, um ihm zu signalisieren, dass er nicht mehr Zeit habe. „Ich melde mich bei dir.“

Die Anfrage beim Reiseveranstalter schickte er sofort raus und erhielt prompt eine positive Rückmeldung. Er sollte sich nur wegen der Hotelreservierungen schnell entscheiden. Das war für Paul das Problem.

Die erst nach meiner Mittagspause anzuschreiben, wäre vielleicht schlauer gewesen, überlegte er, unsicher, wie er reagieren sollte. Keinen seiner Freunde hatte er bisher fragen können.

Ihm war unwohl beim Gedanken, sich ohne Zustimmung der Gruppe sofort entscheiden zu müssen. Immerhin könnten die freien Plätze anderweitig vergeben werden, sollte er zögern. Auch wenn Klaus nicht zu seinem engen Freundeskreis gehörte, wollte er sein Versprechen einhalten. Dann tippte er online die notwendigen Angaben der Benders ein, musste aber einige Daten offenlassen, was für die Buchung akzeptiert wurde. Jetzt musste er nur noch „Kostenpflichtig buchen“ drücken, dann wäre das Thema entschieden.

Der Mauszeiger fuhr über den Button, und sein Finger zitterte ganz leicht, doch schließlich drückte er entschlossen auf die Maus.

„Das war’s, die Buchung für Klaus und dessen Frau ist abgehakt!“

Das nächste Problem für Paul würde durch einen Mausklick nicht so leicht erledigt werden können, das ahnte er.

Er war erleichtert, Klaus Bitte erfüllt zu haben, was er dem sofort mitteilte. Unangenehm war ihm nur der Gedanke an seine Freunde. Er hoffte darauf, dass die seine Eigenmächtigkeit zwar kritisieren, aber letztlich doch hinnehmen würden. Unvorbereitet wollte er die nicht über seine Entscheidung informieren, sondern einen passenden Augenblick abwarten.

***

Am Abend rief er die Schlichters an, erreichte dort aber nur den Anrufbeantworter. Als gleich darauf sich auch im Haus von Benno und Rosa niemand meldete, verschob er sein Vorhaben. Er hatte entschieden, keine E-Mail oder WhatsApp an die Freunde zu verschicken, sondern wollte jedes Ehepaar telefonisch über seine Entscheidung informieren. Er hoffte eher auf Nachsicht für seinen Alleingang, wenn er sie einzeln mündlich ansprach.

Am Folgetag erhielt Lars Schlichter als Erster der Gruppe einen Anruf, der gleich anders ausfiel, als Paul es erwartet hatte. Zwar verzichtete der darauf, direkt gegen seine Entscheidung zu opponieren, aber unverkennbar zeigte der sich verärgert. Nach dem Gespräch lief er kopfschüttelnd zu seiner Frau, um ihr von der Neuigkeit zu berichten. „Beatrix, weißt du, was mir Paul gerade offenbart hat?“

„Nein, aber du wirst es mir sicher gleich erzählen“, erwiderte sie ungeduldig und verdrehte dabei ihre Augen. Sie empfand ihren Mann gelegentlich als etwas langatmig.

„Paul hat ein Ehepaar zu unserer Radtour eingeladen, ohne uns vorher zu fragen. Keiner von uns kennt die“, rief er deutlich empört.

„Was hat der? Und du hast ihm sicher gleich gesagt, was du davon hältst?“, zeigte sich Beatrix ebenfalls irritiert von Pauls Entscheidung, schien aber anzunehmen, dass Lars sich entsprechend ablehnend geäußert hatte.

„Jedenfalls habe ich ihm gesagt, dass sein Vorgehen nicht in Ordnung ist“, antwortete ihr Mann verunsichert und deutlich leiser.

„Mensch, warum hast du nicht gleich gesagt, dass wir damit nicht einverstanden sind!“, zeigte sich Beatrix ungehalten.

„Das bringt doch nichts!“, verteidigte sich Lars. „Die Buchung ist doch schon gelaufen, wie er mir erzählte.“

„Ich fasse es nicht! Ich rufe den jetzt an und sage ihm selbst, was ich davon halte.“ Damit griff sie zum Telefon, wählte und wartete.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Insekten sterben, Menschen auch!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Insekten sterben, Menschen auch!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Insekten sterben, Menschen auch!»

Обсуждение, отзывы о книге «Insekten sterben, Menschen auch!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x