Martin Kay - Überrannt

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Es beginnt in Schweden und breitet sich von dort über die ganze Welt aus. Das große Sterben. Menschen fallen ohne ersichtlichen Grund tot um. Die Experten sind ratlos und vermuten zunächst den Ausbruch einer viralen Pandemie. Doch sie sind nicht in der Lage, einen Erreger zu identifizieren. Da macht Major Albin Nielsen von der schwedischen Armee eine seltsame Entdeckung. Ein blinder Mann ist von dem seltsamen Sterben ebenso verschont geblieben, wie ein schreiendes Neugeborenes. Mysteriös wird es, als die deutsche Wissenschaftsjournalistin Ariane Hellenberg und ihre schwedische Freundin Ella Degerlund ebenfalls Opfer der neuen Krankheit werden – und überleben. Während Ariane das Erlebnis unbeschadet übersteht, mutiert Ella jedoch. Zum ersten Mal keimt der Verdacht, dass die Pandemie außerirdischer Herkunft ist. In Sundsvall errichten die Überlebenden eine Militärbasis und gründen die Joint Defense Initiative, um einer möglichen Alieninvasion zu begegnen. Aber zu diesem Zeitpunkt scheint jedes Handeln bereits zu spät, denn der unsichtbare Gegner hat die Erde sprichwörtlich … ÜBERRANNT.

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Es gab kein Restlicht.

Das Quarantänezelt war absolut dicht und ließ nichts herein und nichts hinaus. Und dennoch war es den anderen Wissenschaftlern zum Verhängnis geworden. Nielsen glaubte nicht, dass noch jemand von ihnen lebte. Etwas hatte sie erwischt und er war der festen Überzeugung, dass nur seine Tat, sämtlichen Strom abzuschalten, ihn, Hanna und Dr. Eggström gerettet hatte.

Seither saßen sie in der undurchdringlichen Dunkelheit und warteten. Die erste halbe Stunde hatte Nielsen geschätzt. Danach hatte er an seiner Armbanduhr einen Timer eingeschaltet, der zu jeder vollen Stunde ein Piepsen von sich gab. Aus einem unbestimmten Grund hatte er es vermieden, die Beleuchtung der Uhr einzuschalten. Solange er nicht wusste, was die anderen getötet hatte, musste er von allem Möglichen ausgehen. Er glaubte, dass es irgendeine Art von Signal war. Aus dem Funkverkehr zu seinen gefallenen Männern und den Worten der toten Wissenschaftler schloss er, dass sie kurz vor ihrem Tod etwas bemerkt hatten. Leider konnte er niemanden mehr fragen, was es war. Ein Geräusch? Ein Gefühl? Einen Geruch oder etwas Sichtbares?

Als die Uhr das neunte Mal piepste, hörte Nielsen es nicht mehr. Irgendwann bemerkte er, dass Hannas Körper in seinen Armen zusammensank und ihr Atem regelmäßiger wurde. Sie schlief ein. Das musste kurz nach Mitternacht gewesen sein. Von Eggström hörte Nielsen gar keinen Laut. Er wagte aber auch nicht, den anderen Mann zu rufen. Zuletzt hatte er ihn vor den Überwachungsmonitoren gesehen. Möglicherweise war er ebenfalls tot.

Nielsen hielt zwei Stunden länger durch als Hanna und schlief dann gleichfalls ein. Er wurde von einem weiteren Piepsen geweckt, wusste aber nicht, das wievielte es gewesen sein mochte. Sein Schlaf war unruhig gewesen. Er glaubte, geträumt zu haben, konnte sich jedoch nicht mehr erinnern, was.

Neben ihm, in seinen Armen, seufzte Hanna und kuschelte sich an ihn. Vielleicht sollte er den Moment, der ihm noch blieb, einfach genießen. Das letzte Mal, dass er eine bildhübsche Frau in den Armen gehalten hatte, war schon ein Weilchen her. Und sie war eine Prostituierte gewesen.

»Wie spät mag es sein?« Das war Eggströms Stimme. Der Doktor lebte.

»Wo sind Sie?«, fragte Nielsen leise.

»Unter dem Board der Überwachungsmonitore. Warum haben Sie den Strom abgeschaltet?«

»Das wissen Sie doch«, sagte Nielsen. »Sie haben doch gehört, was mit den anderen passiert ist. Irgendetwas ist in ihre Zelte gedrungen. Und da wir noch leben, muss dies auf einem elektronischen Weg geschehen sein.«

Hanna rührte sich. »Hab ich geschlafen?«

»Schätze schon.«

Sie drückte sich von ihm weg und streifte seinen Arm von ihrer Schulter. »Danke. Was tun wir jetzt?«

Nielsen zuckte die Achseln. Dann erinnerte er sich daran, dass ihn niemand sehen konnte.

»Ich werde da rausgehen.«

»Sind Sie wahnsinnig?«, rief Eggström.

»Möglich. Aber wir können nicht ewig hier sitzen bleiben. Wenn mich mein Zeitempfinden nicht täuscht, bin ich vielleicht um drei Uhr nachts weggedöst. Es könnte jetzt acht oder neun am Morgen sein. Wenn wir einfach nur abwarten, sterben wir irgendwann an Sauerstoffmangel oder verdursten. Sie bleiben hier, ich gehe raus.«

»Das ist viel zu riskant.«

Nielsen spürte Hannas Hand auf seinem Arm.

»Ich weiß. Aber uns bleibt keine andere Wahl. Wenn es sicher ist, nehme ich Funkkontakt auf. Wir haben noch die Walkie-Talkies, die haben eine Reichweite von zehn Kilometern. Geben Sie mir eine halbe Stunde, danach schalten Sie eines der Geräte ein, auf Kanal zwei. Aber senden Sie nicht, warten Sie, bis ich Sie anfunke.«

Er hörte ein Schlucken. »In Ordnung.«

Albin Nielsen tastete sich an Hannas Arm entlang, fand ihre Schulter und klopfte ihr aufmunternd darauf. Anschließend erhob er sich und tastete sich im Dunkeln die Zeltbahn entlang, bis er die Schleuse fand.

»Soll ich Ihnen beim Anlegen der restlichen Rüstungsteile helfen?«, fragte Hanna.

»Die hat Larsen und den anderen auch nicht geholfen. Ich gehe so, wie ich bin.« Trotz dieser Worte griff Nielsen nach dem Lokipuls, schulterte den Karabiner und öffnete die Schleusentür.

»Viel Glück!«, rief Hanna ihm hinterher.

Er presste die Lippen zusammen und nickte nur, auch wenn niemand es sehen konnte.

* * *

Draußen war es mittlerweile hell. Nielsen lag mit seiner Vermutung richtig, dass es früher Vormittag sein musste. Nachdem er durch die Schleuse auf den Vorplatz der Quarantänezelte getreten war, riskierte er auch endlich einen Blick auf die Uhr. Die digitale Anzeige verriet ihm, dass es kurz nach acht war. Er blieb vor dem Zelt stehen und atmete tief durch. Nielsen zählte bis zehn, stieß die Luft aus und atmete erneut ein. Langsam. Durch den Bauch.

Er genoss jeden Atemzug und wartete dabei auf den Tod.

Der allerdings nicht kam.

Als er glaubte, so sicher zu sein wie an den Ufern des Buddbyträsket, entspannte er sich ein wenig. Er sah sich um. Zu seiner Überraschung flog am Himmel ein Vogelpärchen vorbei und irgendwo hörte er eine Fliege summen. Vor den Zelten und auf dem Platz waren nirgends Leichen zu sehen. Das bedeutete, dass das Virus oder die Angreifer, je nachdem, wie er es sehen wollte, nicht bis hierher gekommen waren. Trotzdem hatte es die Wissenschaftler in den anderen Zelten erwischt.

Nielsen rieb sich übers Kinn. Seine Bartstoppeln kratzten unter den Fingerkuppen. Alle wissenschaftlichen Mitglieder seines Teams waren in den Zelten mit der Obduktion beschäftigt gewesen. Seine Männer hatte er nach Boden geschickt. Hier draußen war niemand mehr gewesen, als Boden angegriffen wurde.

Er sah zu einem der anderen Zelte und überlegte, ob er eintreten sollte, um sich zu vergewissern, dass die Männer und Frauen darin tatsächlich tot waren. Er verwarf den Gedanken. Die Schreie waren eindeutig gewesen. Aber er brauchte Gewissheit. So schaltete er sein Funkgerät noch vor der vereinbarten Zeit ein.

»Hier ist Major Nielsen. Kann mich jemand hören?«

Es knackte. Kurz darauf war Eggströms Stimme zu hören.

»Hier. Ich dachte, Sie wollten sich später melden.«

Nielsen rümpfte die Nase und schluckte die scharfe Erwiderung, die ihm auf der Zunge lag, herunter. »Es ist draußen sicher, Doktor. Zumindest in unserem Umfeld. Keine Leichen, weder menschliche noch tierische. Das Virus – ich bleibe vorerst dabei, bis wir wissen, womit wir es zu tun haben – hat sich offenbar auf elektronischem Weg fortgepflanzt und Ihre Kollegen in den anderen Zelten getötet. Erinnern Sie sich an die Fragen der Soldaten?«

»Sie meinen das ›Was war das?‹?« Hanna Agren mischte sich in das Gespräch ein.

»Ganz genau. Ich nehme an, dass sie vor ihrem Tod irgendetwas wahrgenommen haben. Ein akustisches oder optisches Signal oder einen Reflex. Was immer es war, es muss das Trägersignal gewesen sein, das die Mitochondrien in ihren Körpern vernichtet hat.«

Eggström keuchte ins Funkgerät. »Das … das ist … das wäre unglaublich.«

»Wir kommen raus«, sagte Hanna.

»Nein!« Nielsen überraschte sich selbst, wie scharf das Wort in seinen Ohren klang. Er nahm einen Atemzug, ehe er weiterredete. »Ich halte das für keine gute Idee. Das, was Boden angegriffen hat, kann immer noch auf dem Weg hierher sein. Wir haben keine Garantie, dass es wirklich fort ist. Ich gehe jetzt in die Stadt und sehe mich dort ein wenig um. Bis dahin halten wir Funkstille. Ich melde mich in dreißig Minuten wieder. Nielsen, over and out.«

Er schaltete das Funkgerät ab, ehe einer der beiden anderen antworten konnte. Ein paar Augenblicke wartete er noch und verfolgte die Flugbahn einer Gruppe Möwen, die von Süden kam. Wenn sie ihren Kurs nicht änderte, flog sie genau auf Boden zu. Nielsen beschloss, sie im Auge zu behalten. Sollte sich der Angreifer noch in der Stadt aufhalten, würde es die Möwen zuerst erwischen.

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